Extrem farbtreue MeLiTec-LED-Lampen bei Aldi Nord schon ab 2,99 € (Update)

Satte 32 LED-Lampen und -Röhren von MeLiTec aus dem Sauerland werden Sie ab dem 28. Januar in den Filialen von Aldi Nord finden – darunter einige Modelle mit sehr hohem Farbwiedergabeindex Ra >95. Die Preise starten dennoch schon bei knapp 3 Euro.

MeLiTec-Teilsortiment2
Unter anderem stark verbesserte Versionen dieser bereits bekannten MeLiTec-LED-Lampen gibt’s Ende des Monats bei Aldi Nord. Sie ersetzen Glüh- bzw. Halogenlampen mit 25 bis 75 Watt, ziehen aber nur zwischen 2,5 und 13,5 W. (PR-Fotos)

Wer bei seiner Umrüstung von Glüh- und Halogenlampen auf LED-Beleuchtung keine nennenswerten Einbußen bei der Lichtqualität hinnehmen will, muss Retrofits mit besonders hohem Farbwiedergabindex kaufen – mindestens Ra 90, besser noch Ra >95. Zum Vergleich: Herkömmliche Stromfresser schaffen Ra 100.

Sehr gute Farbtreue kostet beim sparsamen Halbleiterlicht allerdings – sowohl Euros an der Kasse als auch bei der Energieeffizienz (Lumen pro Watt). Dass hier erstaunliche Kompromisse mit extrem günstigen Preisen möglich sind, will Aldi Nord ab dem 28. Januar mit brandneuen LED-Lampen von MeLiTec beweisen.

Helle Strahler mit Ra >95 für knapp 6 Euro

So wird es beispielsweise 6,5 Watt starke, nicht dimmbare GU10-LED-Spots mit 345 Lumen, ca. 800 Candela Lichtstärke, 36 Grad Halbwertswinkel, MeLiTec-Haled-GU10-L84-13000 Kelvin Farbtemperatur, 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer und sensationell hohem Farbwiedergabeindex Ra >95 geben. Damit können Sie 50-Watt-Halogenspots ersetzen – ohne Helligkeitsverlust. Dennoch kosten sie nur 5,99 Euro und Sie bekommen drei Jahre Hersteller-Garantie.

Noch farbtreuer als bisher präsentieren sich die nicht dimmbaren GU10- und E14-„HALED“-Spots für 7,99 Euro (PR-Foto links). Sie leuchten mit „warmweißen“ 2700 Kelvin, 345 lm, Ra >95 sowie mindestens 750 Candela Lichtstärke aus 6,4 Watt und bedienen sich einer Reflektor-Optik, die einen sehr Halogenspot-ähnlichen Lichtkegel mit einem Halbwertswinkel von ca. 36 Grad bietet.

Auch „Kerzen“ und „Birnen“ mit Ra >95

LED-FilamentEbenfalls Ra >95 und mindestens 25.000 Leuchtstunden sowie 50.000 Schaltzyklen weisen nicht dimmbare 3,5- und 4-Watt-/E14-„Kerzen“ mit 250 lm für schlanke 2,99 € sowie E14-/E27-Lampen mit 6 bzw. 6,5 W und 470 lm für 4,99 €, 11 W und 810 lm (7,99 €), 13 bzw. 13,5 W und 1055 lm (9,99 €), 2700 K und ca. 260° Halbwertswinkel auf. Die stärkeren „Birnen“-Varianten gibt’s sogar wahlweise stufenlos dimmbar oder mit einem integrierten „Stufendimmer“ –  hier können Sie mit einem ganz normalen Lichtschalter zwischen drei Helligkeitswerten auswählen (ca. 10, 50 und 100 Prozent).

Auch bei den trendigen LED-Fadenlampen mit Glashaube setzt MeLiTec auf sehr gute Farbtreue bei hoher Effizienz: Mit jeweils vier „CoB-Filaments“ (PR-Beispielfoto rechts) entwickeln beispielsweise die klare 3,5-W-/E14-„Kerze“ für 4,99 € 330 Lumen und eine 7-W-/E27-„Birne“ für 6,99 € 720 lm.

Für diese beiden und ähnliche Varianten gilt: Farbwiedergabeindex Ra 90, 2700 Kelvin, über 300 Grad Halbwertswinkel, 15.000 Leuchtstunden und 30.000 Schaltzyklen Nennlebensdauer, nicht dimmbar. Nennenswertes Flimmern müssen Sie bei keinem dieser Modelle befürchten. Die Bauformen sind geschützt und unterliegen einem EU-Patent des chinesischen Produzenten „Zhejiang Ledison Optoelectronics Co.“.

Bekannte MeLiTec-Modelle sind auch dabei

MeLiTec-LED-Roehre-TL01-2400-Ra90

In der Aldi-Nord-Aktion werden ab 28. Januar außerdem einige günstigere und sehr effiziente Retrofits mit Farbwiedergabeindizes zwischen Ra 80 und >90 aus dem schon 2015 bekannten MeLiTec-Sortiment auftauchen. Dazu zählen auch die beiden nicht dimmbaren LED-Röhren-Modelle TL01 (PR-Foto oben) für 19,99 € und TL 03 für 14,99 €, die 2400 lm aus 24 W bzw. 2000 lm aus 20 W mit 4000 Kelvin und Ra >90 bieten. Der Blindstarter für KVG-/VVG-Leuchten wird natürlich mitgeliefert.

Bei den Retrofit-Zweierpacks für 5,99 € können sich auch LED-Fans mit begrenztem Etat relativ bedenkenlos bedienen – ohne allzu große Qualitätseinbußen. Schließlich haben meine früheren Tests und die Labormessungen von „David Communication“ bereits bewiesen, dass die offiziellen Farbtreue- und Lumenwerte in der Praxis häufig übertroffen werden. Einen Kurz-Test von einigen der neuen Ra->95-Lampen gibt es in diesem Blog voraussichtlich am Abend des Erstverkaufstags – natürlich mit Labor-Messwerten.

Update 18.01.: Eine Übersicht aller angebotenen Modelle mit Preisen finden Sie jetzt auf dieser MeLiTec-News-Seite.

Update 28.01.: Die Tests sind jetzt online.

Mehr zum Thema:

Blitztest (Teil 1): Wie gut sind die neuen MeLiTec-LED-Lampen bei Aldi Nord?

Blitztest (Teil 2): Wie gut sind die LED-Fadenlampen bei Aldi Nord?

Blitztest: Zwei farbtreue „MeLiTec“-LED-Lampen von Aldi Nord

MeLiTec-LED-Lampen bei Aldi Nord: 14 Modelle, aber nur zwei Preise

Stiftung Warentest checkt E14-LED-Lampen: „vosLED“ vor „MeLiTec“

Diesen Beitrag drucken

Beitrag teilen:
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmailFacebooktwittergoogle_pluslinkedinmail
Folge mir bei
twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

47 Gedanken zu „Extrem farbtreue MeLiTec-LED-Lampen bei Aldi Nord schon ab 2,99 € (Update)

  1. „… sowie E27-Lampen mit 6,5 W und 470 lm bzw. 11 W und 810 lm, 2700 K und rund 260° Halbwertswinkel auf. Die stärkere „Birnen“-Variante hat sogar einen integrierten „Stufendimmer“ – hier können Sie mit einem ganz normalen Lichtschalter zwischen drei Helligkeitswerten auswählen.“

    Kann man die Version mit eingebautem Stufendimmer auch online irgendwo beziehen? Oder etwas vergleichbares?

  2. Das LEDISON-EU-Patent wurde nach der Erteilung angegriffen auch mehrfach aus Deutschland u.a. von der SEGULA GmbH, einem Hugo Schantz und der prominenten Münchner Patentkanzlei Hoffmann-Eitele und könnte damit als Verbietungsrecht gegen andere Hersteller auf Sicht nichtig werden – kein Wunder, denn die LED-Filamentlampe wurde durch USHIO aus Japan schon 2010 am Markt eingeführt (auch wenn das zunächst ein Flop für die Firma war wegen des Entwärmungsproblems (siehe Wikipedia „LED-Leuchtfaden“).

    Interessant ist aber auch zu erfahren, dass die nunmehr übliche Kühlgasfüllung (wie zuvor an anderer Stelle schon vermutet) ein Helium/Wasserstoff-Gemisch ist. Schießlich erklärt noch die vorletzte Patentzeichnung (Nr. 17), warum eine gekreuzte Anordnung gegenüberstehender Filamente deren gegenseitige Abschattung minimiert und damit eine verbesserte Rundum-Abstrahlung ermöglicht gegenüber der eher üblichen parallel-konischen Positionierung.

      • Bingo (also doch keine geometrische Nulpe 😉 ) und während die Vorläufer noch den Plastikkragen zwischen Sockel und Glasbirne brauchten, ist das Netzteil bei den neueren im Sockel verschwunden, so dass die Rundum-Abstrahlung auch in Sockelrichtung verbessert ist. Bei den 2-strängigen 2-Watt-Lampen sollte sich die gekreuzte Anordnung noch deutlicher auf die Rundum-Abstrahlung auswirken, anders als bei der PHILIPS-E14-Kerze mit den zwei parallel aufgestellten Filamenten, wo die Abstrahlungs-Dellen im Test auffielen.

        (Das war der insgesamt 6666. Kommentar in diesem Blog – ein Prost auf die Schnapszahl! / d. Red.)

  3. Ich habe bisher Ra 80 LEDs und bin bisher damit sehr zufrieden. Ra 90er oder gar 95er kenne ich gar nicht. Wobei ich halt die Ra 100 Stromfresser kenne 😉

    Und da muss ich sagen, dass mir eine Ra 80 mit 1522 Lumen lieber (angenehmer) ist als eine 60 Watt oder gar 75 Watt Stromfresser. Ich empfinde „mehr“ Licht als angenehmer 😉

    Und ich glaube aehnlich wird es auch bei den Ra 95ern sein. Die kosten sehr viel mehr als eine Ra 80 und bringen deutlich weniger Lumen bzw. sind bei gleicher Lumenzahl deutlich weniger effizient.

    Deswegen ist das fuer Leute wie mich kein beeindruckender Deal. Wir hoffen bei ALDI auf 1000-1500 Lumen LEDs mit Ra 80 fuer 2,50 Euro das Stueck. Ob es bald sowas geben wird, oder setzt ALDI dieses Jahr exklusiv auf Ra95? Wenn ja, dann muss ich wohl bei Conrad und Co. bei einem Schnaeppchen zuschlagen.

    Apropos, wer sagt eigentlich, dass die Stromfresser das angenehmste Licht machen? Gibt es da Studien dazu? Mir scheint es ein grosser Zufall, dass man ein Gluehlampe erfindet und dass dann dieses Licht das angenehmste fuer den Menschen sein soll und man es deswegen mit maximaler Qualitaet von Ra 100 labelt.

    Haetten Gluehlampen historisch eine leicht andere Lichtzusammensetzung ausgespuckt, wer dieses Spektrum nun das Nonplus-Ultra und haette das Label Ra 100 erhalten. Scheint mir ziemlich willkuerlich.

    Ich faende es sinnvoll rauszufinden, welches Lichtspektrum die meisten Menschen als am angenehmsten empfinden und ob vielleicht nicht nur das Spektrum alleine wichtig ist und vielleicht eher auch Faktoren wie Helligkeit usw.

    Klar, nicht alle moegen dasselbe und vieles ist bestimmt auch Angewoehnung aus der Kindheit. Dennoch denke ich, dass da viele Menschen aehnlich sind und es sich lohnen wuerde das mal zu untersuchen.

    Sind solche Studien bekannt?

    • Ja Carsten es gibt solche Studien, die die Lichtfarb-Präferenzen sogar nach Regionen, Tages- und Jahreszeiten sortieren. Danach ist kälteres Licht eher in südlichen Ländern und speziell am Vormittag bzw. in Frühjahr- und Sommermonaten bevorzugt wird. Man sollte aber auch wissen, dass kälteres LED-Lampenlicht anders als andere Lichtquellen mit einem ungesunden überproportionalen Blau-Peak belastet ist.

    • Ist es nicht so, dass Glühlampen/Halogenlampenlicht Sonnenlicht-ähnlicher ist, was ja das Farbspektrum auch zeigt?
      Und das Sonnenlicht ist natürlich das Optimum an das wir mit künstlichem Lich anknüpfen wollen. LEDs sind zwar effizienter, aber kommen noch nicht vollständig ran.

      • Wieso sollte Sonnenlicht das optimale Vorbild für künstliches Licht sein? Die dort vorhandenen Infrarot- und Ultraviolett-Anteile sind doch für normale Beleuchtungsaufgaben eher schädlich als nützlich. Zumal Glüh-/Halogenlampenlicht mit seinen ca. 2700 Kelvin auch kein wirkliches Sonnenlicht-Spektrum hat (höchstens bei Sonnenauf- oder -untergang, sonst müssten es teils über 5700 K sein – also „kaltweiß“).

        Diese Diskussion gab es hier schon mehrfach ausführlich – beispielsweise unter diesem Beitrag.

  4. Danke fuer die Info. Ich mag blaulicht-armes Licht auch lieber. Also am liebsten 2700-3000k. Allerdings warum sollte Blaulicht „ungesund“ sein? Weil es den Menschen wacher macht? Blaulicht wird uebrigens in der Schmerztherapie eingesetzt.

    • Das ist nur ein Aspekt und wir hatten das Thema schon ausführlicher an anderen Stellen diskutiert aber hier nochmal ein Artikel zum Thema, der die Defizite und Risiken insbesondere der kälteren LED-Lampen beleuchtet (übrigens im letzten Jahr der meistgeklickte Online-Artikel aus dem Elektronik-Journal, das im März mit dem Themenschwerpunkt „Lichttechnik + LED“ erschienen war)

    • Das Thema wurde u.a. in diesem Artikel behandelt und vor allem in den dortigen Kommentaren ausführlich diskutiert. Auch, warum der Blaupeak der LEDs, entgegen anders lautender Legenden, kein Problem darstellen muss (kurz: Die Mischung macht’s). By the way, ich mag Licht mit höherem Blauanteil (bis über 6000 K morgens, ca. 4000 K sonst) lieber und habe bisher keine Probleme, auch keine Schlafprobleme damit.

      • OK Ingo, dann legen wir uns wieder hin… Es geht doch weder um Panikmache noch um Verteufelung sondern um Warnungen vor allzu sorglosem Umgang mit neuer Lichttechnik, deren Langzeitwirkung wir erst sehr viel später einschätzen können z.B. indem wir einfach auf möglichst blendfreie Beleuchtungs-Szenarien achten oder die Lichtfarbe möglichst der Situation anpassen und bei Dauerbeleuchtung möglichst flimmerarme Lampen wählen.

  5. Du Carsten, ich kann manchmal auch den Hals nicht voll genug kriegen und brauche phasenweise ziemlich viel Licht… Hast Du die Ra80 Lichtquellen mal mit den Ra93+ zu Hause 1:1 verglichen?
    Also auch bei kritischen Szenarien, z.B. als Esstischbeleuchtung, im Wohnzimmer mit Holz und Rottönen, oder im Angesicht des Gegenübers? Möglicherweise kann man sich irgendwie an mangelnde Farbwidergabe gewöhnen, weiss ich jetzt nicht, aber so ein direkter Vergleich öffnet die Augen…

    Wenn größere Lichtmengen benötigt werden, allso alles was früher mit Glühlampen >100W abgedeckt wurde (~1300Lm) einfach mehrere Lichtquellen verwenden, ggf. nach Umbau auch in einer Lampe…
    Grüße stefan

  6. Die E14 Filament Kerzen haben in der Regel keinen Glättungskondensator, was zu einem flimmern der Lampe mit 100 Hz führt. Dies ist äußerst stressig je nach Einsatz. Hat jemand die Aldi Lampen dahingegen untersucht?

    • Wenn Du Dich auf das Aldi-Süd-Angebot vom 18.01.16 beziehst: Ja, das Ergebnis der Vermessung (alle Müller 23xxx) ist auf meiner Web-Seite zu finden. 7 der von 12 Modelle flimmern extrem, alle E14er und der E27-Tropfen.
      Es grüßt Der Lichtpeter.

      • Peter, in diesem Beitrag geht’s ausschließlich um das Aldi-Nord-Angebot ab 28.1. mit dem MeLiTec-Produkten, also vermute ich mal eher, dass Wolfgang Herter auch jene meint.

        Deine Flimmermessungen zur älteren Aldi-Süd-Aktion mit Müller-Licht stehen ja bereits als Kommentar unter dem LED-Tagebuch KW 02 – das als Hinweis für Leser, die’s noch nicht gesehen haben. Um Verwirrungen zu vermeiden, sollten wir die beiden Aktionen weiterhin sauber trennen.

        • Gerne trenne ich sauber, nur war für mich Wolfgang Herters Frage deswegen unklar, weil sie vom 22.1. ist, also zu einem Zeitpunkt unmittelbar nach dem Aldi-Süd-Angebot aber bevor die MeliTec LF07 (zumindest für mich nicht) erhältlich ist, denn die kommt ja erst am Do. raus. Sollte sie jetzt schon erwerbbar sein, dann bitte ich um den Link dazu.
          Übrigens versichert mir MeliTec heute auf Anfrage: „…unsere LED Filament Leuchtmittel sind absolut flimmerfrei.“.
          Bin echt gespannt…

          • Ja, da bin ich auch gespannt, die Vorläufer von letztem Jahr waren da ambivalent. Die LF05 war flimmerfrei, die LF03 hingegen nicht!

        • @Lichtpeter: Die Leserfrage bezog sich offensichtlich auf meinen Beitrag zum Aldi-Nord-Angebot, der schon seit 15.1. online ist. Offiziell erhältlich sind die Lampen natürlich erst ab 28.1.. 😉

  7. Ich habe noch die Aldi LED aus der letzten Aktion, mit denen ich sehr zufrieden bin.

    Lohnt sich eventuell ein Wechsel auf die RA95 Modelle? Die vorherigen waren etwas rotstichig (gewöhnt man sich aber dran), welche Farben werden denn in der neuen Variante wohl besser dargestellt? Wieder Rottöne? Dann wäre es zu viel des Guten…

    Und wie funktionieren die Dimmer? Muss man die Lampen zum abschalten erstmal durch die verschiedenen Stufen drücken oder geht die Lampe erstmal komplett aus und beim direkten Einschalten ohne lange Pause wird dann die jeweilige Dimmerstufe aktiviert?

    • Das Rot dürfte sicher ähnlich gut repräsentiert sein – für Manche könnte das wie ein Rosa-Stich aussehen, aber das ist sicher Geschmackssache. Genauer kann ich das aber erst nach Vorliegen der Laborergebnisse sagen.

      Die Stufendimmung kann die Physik nicht überlisten. Wenn man eine Lampe (egal, ob mit oder ohne Stufendimmer) mit dem Schalter ausschaltet, ist sie aus, weil kein Strom mehr fließt. Punkt. Wenn dann bei diesem Modell der Schalter innerhalb von ca. 2 Sekunden wieder auf „An“ gestellt wird, wird die nächstkleinere Dimmstufe aktiviert. Wenn mehr Zeit zwischen den Schaltvorgängen vergeht, gibt’s wieder die maximale Helligkeit – also kein Memory, wie oben schon erwähnt.

      • Danke für die Antworten!

        Ich habe noch eine Frage zu dimmbaren LED generell bzw. zu einem bestimmten Lampentyp und welche LED Leuchtmittel man dort betreiben könnte.

        Ich habe hier eine Tischlampe, die normale Glühlampen bzw. Halogenbirnen dimmt. Das funktioniert über einen berührungsempfindlichen Sockel, tippt man drauf, schaltet die Lampe auf kleinster Stufe ein und weiteres tippen bringt einen zur mittleren Stufe bzw. Höchstsstufe.

        Kann man damit die phasengedimmten LEDs von Aldi betreiben, oder passen die da auch nicht? Die mit integrierter Schaltung sollten wohl nicht damit funktionieren, das ist klar.

        • Würde sagen daß es auf einen Versuch ankommt. Diese Touch Dimmer sind oft für relativ geringe Leistungen, sowas von 15 bis 60 Watt (aber auch 25 bis 100W) ausgelegt. Könnte klappen, muss aber nicht…

        • Was ist mit „phasengedimmt“ gemeint? Die Lampen mit Stufendimmer? Die funktionieren nur mit einem normalen Schalter, nicht mit Dimmer (auch nicht mit Touch-Stufendimmer).

          Merke: Dimmbare LED-Lampen haben normalerweise eine Helligkeitsregelung über interne Pulsweitenmodulation, die mit externen Phasen-an- oder -abschnittdimmern stufenlos gesteuert werden kann. LED-Lampen mit Stufendimmung habe eine zusätzliche Dimmschaltung, die von externen Schaltimpulsen ausgelöst wird.

  8. Sieht wohl so aus, dass man bei Aldi-Nord durchweg die bessere Qualität bekommt als bei Aldi-Süd. Jedenfalls ist das Risiko, flimmernde Leuchtmittel geringerer Leistung zu bekommen bei Aldi-Süd/Müller Licht recht hoch.

    Nebenbei bemerkt, von den Melitec L63-1 E14-Kerzen, die ich Anfang letzten Jahres gekauft habe, sind mittlerweile 30 Stück in Betrieb, und noch keine ausgefallen.

    Test der neuen CRI=95 Leuchtmittel wäre mal interessant, da ja Vergleichswerte der Vorjahresmodelle vorliegen. Sichtbar wird das sicher kaum sein, aber ein Vergleich der reinen Messwerte ist dennoch spannend.

    – Carsten

    • Schon morgen abend werden zwei ausführliche „Blitztests“ inklusive Messwerte erscheinen – einer mit vier der Ra-95-Modelle, einer mit zwei der Ra-90-Fadenlampen (ein echtes Mammutprojekt in der kurzen Zeit, aber man gönnt sich ja sonst nichts).

    • Ich spekuliere schon darauf, dass man einen Unterschied beim CRI Wert bemerkt.

      Bei den Modellen vom letzten Jahr sehe ich jedenfalls einen deutlichen Gewinn gegenüber Lampen mit CRI 85, das Licht ist deutlich natürlicher und angenehmer.

      Grundsätzlich muss man auch sagen, dass die Qualität bei Melitec außerordentlich gut ist. Von meinen Aldi Lampen ist bisher keine ausgefallen und brummen oder flimmern tut auch keine. Große Unterschiede in der Lichtfarbe sehe ich auch nicht, jedenfalls gabs keine, die nicht zu den anderen gepasst hätte.

      Eigentlich brauche ich keinen Ersatz, aber der höhere CRI Wert und die integrierte Dimmfunktion interessieren mich, so dass ich wohl alle Lampen ersetzen werde.

  9. So, hab welche ergattern können, es gab zwar massenweise welche für Phasenabschnittsdimmer, die mit integriertem Dimmer waren in meiner Filliale sehr rar.

    Habe die 13 W E27 Birnen gekauft und kann nur subjektiv über den Ersteindruck berichten.

    Melitec hat nachgebessert, der Rotstich ist jetzt weg. Die Farbwiedergabe finde ich nochmal besser als beim Angebot aus dem Vorjahr, kann aber auch schlicht daran liegen, das der Rotstich weg ist.

    Die integrierte Dimmfunktion ist klasse und funktioniert ratzfatz. Die Abstufungen finde ich gut gelungen. Ohne Dimmen sehr hell, erste Dimmstufe würde ich ähnlich einer 40w Birne einordnen und die letzte Stufe ist wohl irgendwas zwischen 15 und 20 Watt vom Eindruck her.

    Brummen oder flackern kann ich so bei Tageslicht auch nicht feststellen.

    Gutes Angebot!

  10. Mein Eindruck ist eher durchmischt…
    Die Filamentbirnen flimmern durch die Bank tatsächlich nicht mehr, lassen sich aber nicht mehr mit Spartravo dimmen (gut, war nicht Teil der Werbeaussage, ging aber beim Vorgängermodell trotzdem…) Der vormals leicht „pissige“ Gelbstich ist subjektiv etwas weniger geworden. Entgegen meinem Vorredner bin ich aber von den 1055 und 810 Lm E27 Lampen etwas entäuscht, gerade der extra warme Farbton der vorherigen Ausführung hatte mir für den Wohn Bereich viel besser gefallen, ist aber halt eine persönliche Vorliebe. Die Stufendimmbarkeit hingegen ist ganz nett, das finde ich auch.

    • An dieser Stelle mal wieder die generelle Warnung an alle Leser: Wer nicht dimmbare LED-Lampen an einem Dimmer anschließt, kann sowohl die Lampen als auch den Dimmer zerstören!

  11. Tja, so unterschiedlich können die Ansprüche sein – der eine findet 4000-6500K normal, dem anderen sind 2700K noch zu kühl 😉

    Dank LED kann jeder befriedigt werden.

    @Stefan: Welche der neuen Melitec Filament-Leuchtmittel hast Du am Stelltrafo getestet? Ich bin für unser Kino übrigens fündig geworden…sogar mit einer Filament-Lampe, die als explizit dimmbar gekennzeichnet ist. Die Kurve ist nicht ganz optimal, aber brauchbar. Bin schon froh, dass ich überhaupt was Brauchbares gefunden habe.

    Die ‚alte‘ LF05 habe ich auch getestet. Leider bei gleichmäßigem Abdimmen über Motordimmer recht stufig im unteren Bereich (fällt bei Handbetrieb vermutlich garnicht auf).

    Und die neuen können das jetzt garnicht mehr?

    Und ja, natürlich hat Herr Messer recht: Don’t do this at home!

    – Carsten

    • Moin Carsten. Hatte die LF03-1, die LF05-1 und die LF09 mal am Stelltrafo. Allen Dreien war gemeinsam daß sie bei Verminderung der Spannung nur minimalst (wenn überhaupt) dunkler wurden und dann irgendwann zu Blinklichtern wurden. Also dem Treiber ist wohl mehr als nur ein Glättungselko verpasst worden. Und doch, dafür ist mein Zuhause da :))

  12. d’accord, aber die Diskussion über nicht autorisiertes Dimmen lassen wir besser noch hier ganz am Ende versacken 😉

    Wir müssen aus Brandschutzauflage recht plötzlich im Saal auf LED umrüsten (bitte nicht hinterfragen, im Grunde sind wir sogar froh drüber).
    Ich habe zur Jahreswende bei sehr vielen Anbietern (Ja Herr Messer, fast alles Werbepartner hier 😉 leistungsstärkere Filament-E27 guter Qualität bestellt, jeweils 5 Stück, um auch einen Eindruck von der Gleichmäßigkeit zu kriegen. Hatte früher schon locker ein Dutzend der klassischen LED-Leuchtmittel (Hauben-E27) an unserem Saaldimmer (motorisierter Stelltrafo) durchprobiert, es war keine davon nutzbar, weil der im Kino wichtige untere Bereich nicht nutzbar war, die Leuchtmittel gingen alle sehr plötzlich aus bei noch hoher Resthelligkeit, egal ob explizit dimmbare oder nicht dimmbare Leuchtmittel.

    Bei den Filament-Lampen hatte ich mehr Hoffnung, weil: Den Kondensatornetzteilen kann man ein relativ genügsames Verhalten bei variabler Spannung zutrauen, gleichzeitig sorgen die sehr vielen in Reihe geschalteten LEDs mit leicht variabler Vorwärtsspannung und die hohe Summenspannung dafür, dass bei variabler Spannung noch ein sanftes An- und Ausglimmen erwartet werden kann. Jedenfalls eher als bei klassischen LED-Retrofits.

    Im Grunde bin ich auch nicht enttäuscht worden, die Ergebnisse mit den meisten diese Filament-Leuchtmitteln waren deutlich besser als mit den konventionellen LED-Retrofits. Einige wollten zwar garnicht, die fingen an zu blinken und zu flattern, aber ein paar funktionierten gut, zumindest das wichtige Runterdimmen ging bei einigen relativ sanft. Am besten funktionierten wie zu erwarten solche, die aufgrund eines zu kleinen Kondensators im Normalzustand recht deutlich flimmerten. Aber solche Flimmerlampen wollte ich den Besuchern nicht zumuten. Letzten Endes habe ich mich dann für eine 960lm E27 Filament von GreenAndCo entschieden, die sogar explizit als dimmfähig ausgewiesen ist, aber nicht flimmert.
    Alle anderen Filament Leuchtmittel haben mich aber auch durchaus begeistert, die flimmern nicht, haben ne gute Lichtfarbe, Baugröße, Helligkeit, etc, sind nur halt nicht dimmfähig, was aber ausser bei der GreenAndCo auch für keine ausgewiesen war.
    Eigentlich wollte ich die meisten zurückschicken, habe sie jetzt aber doch alle behalten, die werden schon einen Platz finden.

    Da Stefan Lange schonmal hier über die Dimmfähigkeit der Melitec LF05 am Spartrafo berichtet hatte, habe ich mir die ausser Konkurrenz auch nochmal bestellt (ausser Konkurrenz, weil sie weniger Lichtstrom liefert als ich haben wollte). Die ist auch ganz ordentlich dimmbar, weist nur eben bei sehr gleichförmigem Herunterdimmen am Motordimmer im unteren Bereich eine noch recht deutlich sichtbare Stufigkeit auf. Lustigerweise ist die Kurve gegenüber der GreenAndCo ganz anders – die GreenAndCo geht sehr zügig runter und hält dann sehr lange durch, die Melitec bleibt zunächst sehr lange hell und geht dann am Ende schneller runter.

    Und zum Abschluss nochmal in aller Deutlichkeit: Ja, das Leuchtmittel, für dessen Einsatz ich mich jetzt entschieden habe, IST explizit als dimmfähig deklariert. Allerdings glaube ich, dass der Hersteller dabei kaum DIESEN Dimmer im Blick hatte. 😉

    Übrigens funktioniert dieses Leuchtmittel auch sehr gut an einem echten elektronischen Phasensnschnittsdimmer. Jedenfalls soweit es kein Mindestlastproblem gibt.

    Nebenbei – ich habe auch zwei Philips HueWhite probiert – aber die lassen sich leider mit dem Funktaster (und soweit ich weiss auch über die Bridge) nur bis 5% dimmen, und das ist leider ein klares Ausschlusskriterium. Wundert mich, warum Philips das nicht besser kann, was sollte bei PWM-Dimmung dagegen sprechen?

    Schade, dass die neuen Melitec Filament am Stelltrafo nicht mehr tun – aber wir müssen zugeben, das ist schon ein sehr spezielles Anwendungsprofil. Die GreenAndCo zeigt, dass es schon gute Filament-Leuchtmittel mit expliziter Dimmbarkeit gibt, und im Grunde sind wir ja immer noch am Anfang der Entwicklung.

    – Carsten

  13. Carsten, müssen denn jetzt alle Kinos wegen Brandschutzbestimmungen umrüsten und arbeiten die tatsächlich noch mit einem Motor-Stelltrafo?
    Muss da nicht ein Offset wegen der LED-String-Schwellspannung berücksichtigt werden?

  14. Argh…ich wollte doch nicht, dass das hinterfragt wird

    Nein, das ist keine generelle Umrüstanforderung, sondern eine Kompensationsmaßnahme nur bei uns.

    Ja, viele Kinos haben noch diese Motordimmer/Stelltrafos, einfach weil die sehr robust sind, keine Störungen im Ton verursachen (keine Phasenan- oder abschnittssauereien), und in Verbindung mit Glühobst und Halogen eine sehr schöne Dimmkurve ergeben. Manche Kinos haben früher schon Versuche mit dimmbaren Leuchtstoffröhren gemacht (da gibts ja dimmbare EVGs für), aber so richtig gut war das auch im unteren Bereich nicht. Dieses Dimmen im Kino zum Filmbeginn ist halt ein wichtiger emotionaler Faktor, immer noch.

    Daher haben viele Kinos in anderen Bereichen längst auf Leuchtstoff oder LED umgerüstet, im Saal aber noch Glühbirnen/Halogen.

    Ja, die Dimmkurve der LEDs weicht stark von der Glühbirnenkurve ab, es wäre aber zuviel verlangt, wenn irgendwelche LEDs das vielleicht zufällig mal genauso abbilden. Und eine angepasste Motorregelung wäre zwar eine interessante Aufgabe, aber dann doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
    Das geht nur mit elektronischen Dimmern oder PWM Lösungen. Bei vielen Kinomodernisierungen oder Neubauten werden mittlerweile DALI oder DMX basierte Lösungen installiert, die per PWM dimmen. Aber ich weiss, dass selbst bei einigen dieser Systeme die Dimmkurve im unteren Bereich kritisch ist und längst nicht alle PWM Systeme untenrum schön laufen. Und billig sind die auch nicht.

    Warum bauen wir keine elektronischen Systeme mit PWM ein? Weil wir ein denkmalgeschütztes Kino sind, inkl. der E27 Wandleuchten. Und auf der Basis von E27 ist es relativ schwierig, PWM oder DMX nachzurüsten, diese Leuchten aus den 50ern sind sehr speziell. Wir streben aber eine zweistufige Lösung an – jetzt erstmal mit den Filament-LEDs die Auflage erfüllen, und dann später einen Versuch mit einem elektronischen Dimmer starten.

    Da gibt es welche aus dem Automatisierungsbereich, die man zwischen An- und Abschnitt umstellen kann, und die eigene Dimmkurven in einem grafischen Editor erlauben. Damit hoffe ich, dass wir die Kurve verschönern können, und vielleicht auch das Hochdimmen wieder schön sanft hinkriegen. Das ist nämlich auch bei den GreenAndCos noch nicht so gut.

    Aber zu dem Zeitpunkt, zu dem im Alltagsbetrieb die Lampen wieder hochgehen, sind ohnehin die meisten Gäste schon raus aus dem Saal, die wenigsten gucken noch den Abspann bis zu Ende. Das Wichtigste war das sanfte Runterdimmen, und das kriegen die GreenAndCo gut hin. Im Unterschied zu PWM sind die Kennlinien natürlich alle ein bißchen anders, und im Moment des Verlöschens macht sich das recht deutlich bemerkbar. Ist aber bei 42 Leuchtmitteln im Saal nicht schlimm, bzw, sogar ein bißchen witzig, wenn es mit so einem leichten Rundumflimmern ausgeht.

    Die technischen Hintergründe dieser Probleme sind mir klar, es ist ein Kompromiss, aber ein schneller und bezahlbarer.

    Es gibt dafür auch eine professionelle Lösung, speziell auch für historische bzw. denkmalgeschützte Bereiche. Die ist aber, Lampen wie Dimmer, nicht gerade günstig. Und enthält dann immer noch den Nachteil der LED Lösungen, dass die Lichtfarbe beim Runterdimmen nicht wärmer wird. Daher haben wir uns erstmal dagegen entschieden. Denn vielleicht finden wir noch eine Lösung, die auch dieses Problem löst. Dafür würden wir dann auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

    Ja, ich habe natürlich auch DimmToWarm & Co in Betracht gezogen, aber da gibt es sehr wenige Produkte, und dann eins zu finden, das bis auf 0 runtergeht UND noch an unserem Spannungsdimmer funktioniert, ist gegenwärtig aussichtslos.

    Philips Hue RGB wäre auch dafür theoretisch eine Lösung gewesen, aber niemand konnte uns bisher garantieren, dass sich 42 dieser Leuchtmittel auch wirklich zuverlässig synchron würden bedienen lassen. Ausserdem haben die gegenwärtig eben noch den Mangel, dass sie sich trotz PWM nicht bis auf 0 dimmen lassen, das ist dann eben ein hartes Ausschlusskriterium. Und sie könnten etwas mehr Lichtleistung haben, ich hätte im Saal gerne mehr Licht, da müssten die Leuchtmittel in warmweiss auf voller Leistung schon 800 Lumen machen. Wir hatten vorher 42*60W Glüh, später auf 42W Halogen nach und nach eingewechselt. Diese angeblichen ’60W Äquivalente‘ haben aber auch nie und nimmer 800Lumen gemacht, mit Mühe vielleicht 600.

    Achso, und die Filament-Retrofits machen natürlich auch die schönere Ausleuchtung unserer mattierten Glaszylinder an den Leuchten, die Abstrahlung ist trotz der Mattierung noch sehr deutlich sichtbar. Was nützt mit das ganze Licht konventioneller Retrofit-LEDs an der Decke? Da ist der Nachteil der typischen Filament-LEDs sogar ein Vorteil, die strahlen fast alles seitlich ab, und nur wenig nach oben.

    So habe ich alles? Ich glaube ja…

    – Carsten

  15. Ach doch, einen habe ich noch: Der schlichte Ersatz der 42 Halogenleuchtmittel durch die (etwas teureren) Filament-LED Retrofits löst nicht nur das Brandschutzproblem für uns, sondern amortisiert sich auch innerhalb von etwa 2 Jahren über die Energieeinsparung. Wenn die Dinger so lange halten…

    – Carsten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.