LED-Tagebuch (KW 39): Kaufland, Solar-Kit, Gewinnspiel, Philips-Spaltung

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im “Blog-Telegramm” und in der Google+-Community “LED-Beleuchtung” – als LED-Tagebuch mit aktuellen Updates und Ergänzungen.

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21.09.: Sowohl namenlose LED-Leuchten mit fest verbauten Modulen als auch mit auswechselbaren GU10-Spots hat die “Kaufland”-Kette diese Woche als “Sonderposten” im Angebot (Prospektausschnitt oben, gültig vom 22. bis 27. September, für größere Darstellung anklicken). Los geht’s mit einer nicht dimmbaren Einzel-Spot-Leuchte für 7,99 Euro mit 3 Watt, 200 Lumen und 3000 Kelvin.

Interessant sind auch die nicht dimmbaren, integrierten LED-Panels für knapp 20 Euro mit 15,5 Watt, 1200 Lumen (entspricht mindestens einer 75-Watt-Glühlampe) und 2700 K. Insgesamt 2360 Lumen bieten die dimmbaren Deckenfluter mit Leseleuchte für rund 80 Euro. Aber Vorsicht: Die Farbtemperatur von 3200 Kelvin liegt hier an der Grenze zwischen “warm-weiß” und “neutral-weiß” – hat also wenig mit dem gewohnten Glühfaden- oder Halogenlicht zu tun.

Kaufland-Samsung-09-14
Zusätzlich gibt es bei “Kaufland” unter dem Nachhaltigkeits-Motto “Weiterdenken” zwei Wochen lang als Sonderposten “warm-weiße” Samsung-LED-Retrofits für 5,99 bzw. 6,99 Euro (Prospektausschnitt oben, gültig vom 22. September bis 4. Oktober). Die G4-, GU10-, E27 und E14-Lampen mit 2700 K und EU-Ökolabel A+ sind durchweg nicht dimmbar und teils auch nicht auf der Samsung-Website zu finden. Deshalb können Sie auch nur ein paar der Daten nachschlagen, die in der Werbebeilage fehlen. So hat der “Reflektor”-Spot einen Abstrahlwinkel von 40 Grad und passt mit 61 mm Länge nicht in jedes Strahlergehäuse; die 810-Lumen-“Birnen” und 470-lm-“Kerzen” sind mit rund 170 Grad Winkel keine echten Rundstrahler.

JouLiteKit-Sonne
JouLiteKit-Panel-Daten22.09.: Eine 15 cm lange Akku-LED-Taschenlampe, ein 2,9-Watt (Peak)-Solar-Panel (Datenaufkleber links, Fotos: W. Messer), zwei Kabel, ein biegsamer Stöpselhalter, eine handelsübliche Flasche und die Sonne (siehe oben): Mehr brauchen Sie nicht, um mit dem “LED-JouLiteKIT1” der indonesischen Firma “Sundaya” bis zu 60 Stunden Licht in der dunklen Hütte und zusätzlich via USB-Anschluss Saft für Ihren Handy-/Smartphone-Akku zu kriegen – ganz ohne Netzstrom.
JouLiteKit-Leuchte
Mit einem Touch-Sensor können Sie die spritzwasserfeste Leuchte in den Helligkeitsstufen 10, 50 oder 150 Lumen aktivieren – natürlich auch ohne Flasche und Halter. Die Farbtemperatur der 20 Nichia-SMD-Chips ist mit ca. 5500 Kelvin “kalt-weiß”, JouLiteKit-Packungwas der Gesamt-Energieeffizienz von 25% zugute kommt (Packungsausschnitt rechts); der Abstrahlwinkel beträgt rund 110 Grad. Eine zusätzliche grüne LED signalisiert bei ausgeschalteter Leuchte mit wechselnder Helligkeit, ob das über ein 5-Meter-Kabel verbundene Solar-Panel optimal ausgerichtet ist. Ein nützliches Gadget, etwa für Abenteuerreisende oder Campingzelt-Urlauber – wenn sie mit der seltsamen blauen Gehäusefarbe und dem Preis von rund 40 Euro leben können.

LCTW-Kerzen-Spots
23.09.: Nach langer Abstinenz gibt’s mal wieder ein kleines Blog-Gewinnspiel mit einem fetten LED-Päckchen im Wert von 41,65 Euro (siehe oben, Foto: W. Messer). Drei der kürzlich getesteten neuen, nicht dimmbaren GU10-Spots und vier E14-“Kerzen” meines Werbekunden “LED’s change the world” (LCTW) kriegen Sie, wenn Sie diese Frage richtig beantworten und anschließend ausgelost werden:

Welche Stiftung wird bei jedem Verkauf einer LED-Lampe von LCTW mit einer kleinen Spende unterstützt?

Kleiner Tipp: Es hat mit dem extrem bedrohten Regenwald in Zentral- und Südamerika zu tun und stand schon mal im Blog. Als Teilnehmer müssen Sie eine gültige E-Mail- und Post-Adresse nennen (bleibt unter uns) sowie zumindest mit der Veröffentlichung Ihres Vornamens und Wohnortes einverstanden sein. Antworten bitte hier ‘rein! Einsendeschluss ist Ende des Monats, also am 30. September, 23.59 Uhr; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Update 24.09.: LCTW ist ab sofort einer der über 400 offiziellen Partner der Philips-Lizenzprogramms für LED-Lampen und -Röhren. Nach Unternehmensauskunft gehören alle entsprechenden Patente der Philips-Sparte “Intellectual Property & Standards”, kurz IP&S, zu diesem Paket.

Osram-Lighthouse23.09.: Rund 2000 Osram-Mitarbeiter haben am Montag in Bayern und Berlin gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau des Lichtkonzerns demonstriert. Allein in Deutschland sollen nach IG-Metall-Angaben in den kommenden drei Jahren 1700 Stellen gestrichen werden – davon rund 400 in Augsburg, etwa 360 in Eichstätt, knapp 300 in Berlin, 80 in Wipperfürth, 74 in Schwabmünchen sowie 32 in Herbrechtingen. Weitere Jobs stehen in der Osram-Zentrale in München (PR-Foto rechts) auf der Kippe.

Hintergrund ist der Lichttechnologie-Umstieg auf LEDs, der starke Konkurrenz- und Preisdruck auf diesem Markt und das damit verbundene Sparprogramm im Unternehmen.

23.09.: Drastische Einschnitte gibt’s auch bei Philips. Der niederländische Konzern will sich laut Pressemitteilung bis 2016 in zwei eigenständige Unternehmensteile spalten: Die bisherigen “Healthcare”- und “Consumer Lifestyle”-Sparten würden zu einer neuen “HealthTech”-Firma verschmolzen; “Philips Lighting solutions” bündelt künftig alle Lichtprodukte – inklusive der OLED-Tochterfirma Lumiblade in Aachen, aber exklusive des US-LED-Produzenten Lumileds und der Kfz-Beleuchtungssparte – und öffnet sich für neue Anteilseigner bzw. frisches Kapital.

FransvanHouten-kleinVorstandschef Frans van Houten (PR-Foto rechts) erklärte heute, dass beide Unternehmen vorerst weiter den Namen Philips tragen und ihren Sitz in den Niederlanden haben sollen. Durch die neue Struktur könne man im nächsten Jahr 100 Millionen Euro und 2016 noch mal 200 Millionen Euro sparen.

Gleichzeitig wurde verkündet, dass die Gewinnziele für 2014 nicht erreicht werden könnten und der operative Ertrag in der zweiten Jahreshälfte etwas unter dem des Vorjahreszeitraums bleiben werde. Der Philips-Aktienkurs stieg an der Frankfurter Börse nach Verkündigung der Spaltungspläne heute um rund 2,5%.

Ex-Philips-Top-Designer Rogier van der Heide (ab 1. Dezember bei Zumtobel) äußerte sich in seinem Blog heute skeptisch über die Konkurrenzfähigkeit des neuen Licht-Unternehmens und spekulierte im Scherz über künftige koreanische Gerichte in der Mensa des firmeneigenen “High Tech Campus” in Eindhoven. Bereits im Juni war die Fusion der US-Tochter Lumileds mit der abzuspaltenden Philips-Autolichtsparte beschlossen worden, um als neuer, eigenständiger Komponenten-Anbieter weitere Investoren ins schwankende Boot zu holen. Dieser wird auch nicht zur künftigen “Philips Lighting solutions”-Firma gehören.

Eigenwerbung Juni 2014

24.09.: Immer mehr Link-Spam-Kommentare muss der Akismet-Filter im Blog aussortieren – aktuell wieder besonders viele. Das tut er zwar meistens korrekt. Weil ich aber nicht die Zeit habe, teils über 100 Einträge pro Stunde noch mal selbst nachzuprüfen, könnten vereinzelt auch “echte” Kommentare automatisch gelöscht werden. Das ist natürlich blöd, passiert jedoch höchstens mit Beiträgen, die hier erstmals mit einer bestimmten E-Mail-Adresse und/oder mit mehreren Links drin gepostet werden.

Univ-of-Phoenix-Stadion
25.09.: Noch werden weltweit nur wenige Spielfelder großer Sportstätten mit LED-Flutlicht beleuchtet, weil hier die Anforderungen an Helligkeit, Farbtreue und Flimmerfreiheit besonders hoch sind. HDTV-Übertragungen mit Superzeitlupen legen hier schonungslos Schwachpunkte offen. Das “University of Phoenix Stadium” in Glendale (Arizona/USA, Foto oben: “Ixnayonthetimmay”@Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 3.0) hat’s jetzt gewagt und bereits acht Jahre nach der Eröffnung 780 Halogenmetalldampf-Strahler durch 312 “Stadium Pro”-LED-Leuchten von “Ephesus Lighting” ersetzt.

Sie bieten – mit bis zu 115.000 Lumen Lichtstrom pro Stück – helleres und blendärmeres Licht als zuvor, ziehen laut einer Associated-Press-Meldung aber nur 310 Kilowatt statt 1,24 Megawatt und können in Sekundenschnelle geschaltet werden. Die alten Strahler benötigten rund 20 Minuten Vorwärmzeit. Spätestens am 1. Februar 2015 wird die neue Beleuchtung auch weltweit zu sehen sein, wenn dort der “Super Bowl” stattfindet – das legendäre Finale der US-Football-Liga.

Samsung LED Smart Bulb25.09.: Kein Glück hat Samsung mit seiner schon mehrfach auf verschiedenen Messen präsentierten “LED Smart Bulb” (PR-Foto rechts). Die via “Bluetooth Low Energy” fernsteuerbare “Birne” sollte eigentlich diesen Herbst für rund 30 Euro (UVP) auf den Markt kommen – nun wird sich das wohl wegen technischer Probleme ins nächste Jahr verschieben.

Das Blog “SmartDroid” berichtet über einen fehlgeschlagenen Test der “schlauen” 7,5-Watt-Lampe, die ihre Farbtemperatur stufenlos zwischen 2700 und 6500 Kelvin und die Helligkeit von 0 bis 470 Lumen verändern können sollte. Wann es die angekündigte “ZigBee Light Link“-Variante geben wird, liegt noch völlig im Dunkeln. Über die ersten, bisher vergeblichen Versuche von Samsung, so ein Teil serienreif zu entwickeln, hatte ich hier übrigens schon im August 2012 berichtet.

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27.09.: Diverse LED-Lampen und -Leuchten hat die Baumarktkette OBI noch bis 4. Oktober im Sonderangebot (Prospektausschnitte oben, zum Vergrößern anklicken). Recht günstig sind beispielsweise die beiden integrierten, nicht dimmbaren LED-Deckenleuchten-Varianten mit 17,5 Watt, 1500 Lumen (entspricht etwa einer 100-Watt-Glühlampe) und 3000 Kelvin für je 49,99 Euro. Angaben über den Farbwiedergabeindex oder den Abstrahlwinkel werden leider auch online nicht gemacht.

Pro Stück zwischen ca. 4,50 und 6,50 Euro kosten die nicht dimmbaren Philips-Retrofits in Zweierpacks mit 2700 K – als GU10-Spot (245 lm), E27-“Birne” (806 lm) und E14-“Kerze” (470 lm). Im Vergleich dazu sparen Sie beim Griff zu den Lampen der Eigenmarke “OBI Lighting” wenig bis gar nichts. Hier starten die nicht dimmbaren Versionen bei 4,99 Euro – wie schon bei der identischen September-Aktion. Die dimmbaren GU10- und E27-Retrofits sind mit knapp 8 bzw. 10 Euro natürlich teurer. 9,99 Euro kostet auch die hellste “Birne”, die mit 12 Watt 1055 lm erzeugt, damit eigentlich eine 75-W-Glühlampe ersetzen kann, aber nur einen sehr eingeschränkten Halbwertswinkel von 140 Grad hat und nicht dimmbar ist.

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LED-Tagebuch (KW 38): Neue Strahler, OLED-Leseleuchte, Preisrutsch

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LED-Tagebuch (KW 38): Neue Strahler, OLED-Leseleuchte, Preisrutsch

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im “Blog-Telegramm” und in der Google+-Community “LED-Beleuchtung” – als LED-Tagebuch mit aktuellen Updates und Ergänzungen.

toom-Aussenstrahler-09-14
15.09.: Tageslicht-ähnlich und sehr hell leuchten die nicht dimmbaren 20-Watt-LED-Außenstrahler, die Sie bis 11. Oktober zum “4 Wochen Dauersparpreis” in den “toom”-Baumärkten bekommen (Prospektausschnitt oben). Vier Varianten gibt’s zur Auswahl: “Pur” für knapp 60 Euro, mit Bewegungsmelder rund 70 € – jeweils mit schwarzem oder weißem Gehäuse. Offiziell bieten die 40 nicht auswechselbaren LED-Chips insgesamt 1808 Lumen Lichtstrom mit einer Farbtemperatur von 6850 Kelvin.

Der Prospekt-Vergleich mit einem (fiktiven) 115-Watt-Halogenstrahler ist nicht übertrieben, aber wegen der komplett anderen Lichtfarbe etwas irreführend. Leicht daneben liegt auch die Angabe “EEK A+ bis A++”. Für integrierte LED-Leuchten ist nämlich beim EU-Ökolabel ausschließlich die pauschale Spanne “A bis A++” vorgesehen. Genauer muss das leider nicht angegeben werden. Nach meiner Rechnung kommt der Außenstrahler auf einen Energieeffizienzindex (EEI) von 0,15 und dürfte sich deshalb in Klasse A+ einordnen – wenn er eine austauschbare Lampe wäre.

Bei Helligkeit, Effizienz und Preis-/Leistungs-Verhältnis schlägt der “No-Name”-Strahler von “toom” jedenfalls manch teureres LED-Markenprodukt und sogar meinen ehemaligen “LED-Außenstrahler-Geheimtipp“, hat allerdings nur Schutzart IP 44. Der Abstrahlwinkel wird nicht genannt; er dürfte bei rund 120 Grad liegen.

Telefunken-Clever-Smart
15.09.: Ab Oktober auch in größeren Mengen lieferbar sind die neuen Profi-LED-Tracklights von “Telefunken Licht” für den trockenen Innenbereich (PR-Fotos oben). Die bereits im Sommer vorgestellten, dimmbaren Leuchten mit fest verbautem “Chip-On-Board“-Modul können in die Decke eingelassen (“Clever“) oder in herkömmliche Stromschienen gesteckt werden (“Smart“).

Aus 45 Watt machen sie in der Variante mit Farbwiedergabeindex Ra 80 satte 3500 Lumen Lichtstrom – wahlweise mit 3000, 4000 oder 6000 Kelvin Farbtemperatur (“warm-weiß”, “neutral-weiß” oder “kalt-weiß”) und 25 oder 45 Grad Halbwertswinkel. Die wesentlich farbtreueren Ra-90-Versionen sind – physikalisch bedingt – etwas weniger effizient und bieten nur 3000 Lumen. Wählen können Sie auch zwischen den Gehäusefarben schwarz und weiß. Die Nennlebensdauer beträgt 25.000 Leuchtstunden bzw. 100.000 Schaltzyklen. Und was kostet’s? Rund 155 (“Clever”) bzw. 143 Euro brutto (“Smart”).

Eigenwerbung Juni 2014

16.09.: Eine mobile OLED-Leseleuchte für’s Auto will Osram ab Herbst in einer “limitierten Auflage” (vierstellige Stückzahl) anbieten. Laut Pressemitteilung ist sie “das weltweit erste Produkt auf Basis organischer Leuchtdioden im Auto-Innenraum”. Osram OLED Reading LightDas Akku-betriebene “OLED Reading Light” (PR-Foto rechts) mit mattiertem Alu-Gehäuse könne via USB-Kabel aufgeladen und mit einem Clip auf der Rückseite an einer beliebigen Stelle angebracht werden – beispielsweise an der Sonnenblende. Es soll ein besonders homogenes und blendfreies Licht bieten. Über den Ladezustand informiert eine Anzeige an der USB-Buchse.

Auf der Rückseite gibt es – wie Osram auf meine Anfrage erklärte – einen runden Einschaltknopf; vorne lasse sich das Licht durch Wischbewegungen des Fingers über einen schmalen Balken dimmen. Extrem sparsam ist die Osram-Pressemitteilung in Sachen Datenvielfalt – zwei Tage später bekam ich das hier mitgeteilt: 166 x 58 x 13 mm Größe, 44,5 Lumen Lichtstrom (entspricht etwa einer 5-Watt-Glühlampe), Farbwiedergabeindex ca. Ra 75, Abstrahlwinkel 114 Grad. Der Akku soll über 300mal wiederaufladbar sein, bevor es Kapazitätseinbußen geben kann.

Bei der Farbtemperatur bestätigte Osram auf Nachfrage 3300 Kelvin (zwischen “warm-weiß” und “neutral-weiß”), während der offizielle Verkaufspartner “ShopYourLight.com” zuerst fälschlicherweise 3200 K versprach (Update: Inzwischen korrigiert). Das “OLED Reading Light” soll Ende Oktober/Anfang November lieferbar sein und saftige 199 Euro kosten – immerhin mit fünf Jahren Garantie und versandkostenfrei. Zu sehen war die Leseleuchte schon bei der Fachmesse “automechanika” in Frankfurt/M.

16.09.: Um bis zu 37 Prozent gesenkt hat jetzt mein Werbepartner “LED’s change the world” (LCTW) die Preise seiner “warm-weißen” LED-Retrofits mit rund 2700 Kelvin Farbtemperatur. LCTW-GU10-6,5-ausSo kosten beispielsweise die 7,5-Watt-A55-Lampe mit 400 Lumen nur noch 4,95 Euro und die 9,5-Watt-“Birne” mit ca. 800 Lumen und besonders großem Abstrahlwinkel jetzt 7,95 statt 9,90 Euro.

Neu im Programm ist ein nicht dimmbarer, weißer GU10-Spot mit 6,5 Watt, SMD-Chips von “Osram Opto Semiconductors“, 350 Lumen, 850 Candela, 2700 Kelvin, Ra >80 und 36 Grad Abstrahlwinkel für 5,95 Euro (PR-Foto links). Er dient als Ersatz für 50-Watt-Halogenstrahler und spart so rund 87 Prozent Strom. Künftig soll es zusätzlich auch eine silberne Variante geben – so wie bei den anderen aktuellen LCTW-Spots. Ebenfalls 5,95 Euro kostet eine neue, nicht dimmbare E14-“Kerze” mit 3,6 Watt, LEDs von “Seoul Semiconductor” und 280 Lumen – das entspricht etwa der Helligkeit einer herkömmlichen 25-Watt-Glühlampe. Ein ausführlicher Test der beiden Neuheiten inklusive der überraschenden Laborwerte steht schon im Blog.

Osram LED Superstar A40 clear and frosted17.09.: Mindestens zwei neue Montagelinien für LED-Lampen in Deutschland werden kurz nach Herbstanfang ihren Betrieb aufnehmen. Ende September startet ein neuer Retrofit-Hersteller in Hessen (Details folgen); im Oktober dürfte die reguläre Produktion im Osram-Werk Eichstätt (Bayern) angelaufen sein – jedenfalls nach Angaben auf den Seiten 78 und 79 im aktuellen ELV-Katalog. Dann wird es tatsächlich jene “LED-Lampen made in Germany(PR-Foto) geben, die Osram bereits im Frühjahr werbewirksam angekündigt hat. Die einzelnen Komponenten kommen allerdings aus anderen Werken und Ländern.

17.09.: Der Monat ist gerade erst halbwegs vorbei und der “1&1″-Traffic-Zähler zeigt für dieses Blog schon rund 1,8 Millionen Dateizugriffe im September. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahresmonat gab’s nur knapp 1,15 Millionen. Hochgerechnet ist das etwa eine Verdreifachung der täglichen Abrufe.

Der Zuspruch ist übrigens ziemlich wetterabhängig. Wenn’s warm ist und die Sonne scheint, gibt’s häufig rund ein Viertel weniger Seitenabrufe als bei bedecktem Himmel und Regen oder Schnee. Erfahrungsgemäß sind deshalb auch die Herbst- und Wintermonate (in der Branche auch als “Lichtsaison” bekannt) die besucherstärksten des Jahres. Klingt logisch bei einem Blog, das sich mit künstlicher Beleuchtung befasst.

Philips-StyliD-CrispWhite
18.09.: “StyliD Compact CrispWhite” heißen die neuen Mitglieder der professionellen Strahlerserie von Philips (PR-Foto oben, pdf-Download des Datenblatts). Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, kombinieren die Stromschienen- und Anbauleuchten mit einer Farbtemperatur von 3.000 Kelvin sowohl die brillante Weiß-Wiedergabe als auch die kräftige Betonung von Farben. Mit dem Ra-Wert von 95 hätten sie einen besonders hohen Farbwiedergabeindex und seien vor allem für die Akzentbeleuchtung im Mode-Einzelhandel geeignet.

Mit einer Leistungsaufnahme von 20, 23 und 36 Watt würden Lichtströme von 1150, 1700 bzw. 2.700 Lumen erzeugt – wahlweise mit Abstrahlwinkeln von 12, 25 oder 36 Grad. Gedimmt werden können sie via DALI-Schnittstelle zwischen 10 und 100% der Maximalhelligkeit. Die Nennlebensdauer beträgt 50.000 Leuchtstunden bei 80% Lichtstromerhalt. Die “StyliD”-Strahler gibt’s nicht im Einzelhandel – die Großhandelspreise blieben auch auf Anfrage Geheimsache.

Rogier_van_der_Heide-klein18.09.: Rogier van der Heide (PR-Foto rechts) ist kein Unbekannter für die Leser dieses Blogs; er wurde hier schon mehrfach zitiert. Bis Jahresmitte war der 44jährige Vizepräsident und Chef-Designer bei Philips Lighting im niederländischen Eindhoven. Am 1. Dezember wechselt er laut Pressemitteilung nach Österreich und bekleidet eine neu geschaffene strategische Führungsposition beim Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel Group: Als “Chief Design & Marketing Officer” ist er dann für die drei Marken Thorn, Tridonic und Zumtobel zuständig. Zu den 25 Jahren Erfahrung in der Branche gehört auch seine parallele, selbstständige Arbeit als Lichtplaner in den Bereichen Kunst, Entertainment und Architektur.

OBI-Leuchten-09-14-mittel
OBI-Retrofit-09-14-klein19.09.: Jede Menge LED-Lampen und -Leuchten der Eigen-Handelsmarke “OBI Lighting” für den trockenen Innenbereich hat die Baumarktkette OBI aktuell im Sonderangebot (Prospektausschnitte 3010/14 oben und rechts, gültig bis 27.9., für größere Darstellung anklicken). Die Spot-Serie “Fano” ab 14,99 Euro beispielsweise hat konzeptionelle Ähnlichkeit mit einigen Philips-Ledino-Modellen. Auch hier sind die “warm-weißen” LED-Module mit 3000 Kelvin, jeweils 3 Watt und ca. 270 Lumen nicht austauschbar. Abstrahlwinkel, Farbtreue und Nennlebensdauer werden leider nicht verraten.

Das gilt ebenso für die teils dimmbaren Retrofits in der Werbebeilage mit 3000 K, 2 bis 12 Watt, 170 bis 1055 Lumen und GU10-, G9-, E14- und E27-Sockeln ab 4,99 Euro. Hier bekommen Sie jedoch wenigstens im Online-Angebot ein paar mehr Daten enthüllt – etwa, dass die E14-Lampen mit 6 Watt und 470 Lumen für 6,99 Euro nur einen Halbwertswinkel von 140 Grad und eine gerade mal 15.000 Leuchtstunden bzw. 12.500 Schaltzyklen durchhalten.

Cree-Xlamp-MH-B19.09.: Eine “High Power”-LED mit den äußerlichen Maßen und Merkmalen eines “Mid Power Packages”, aber mit erheblich höherer Energie- und Temperatur-Effizienz, kommt jetzt vom US-Hersteller Cree Inc.: Der “XLamp MH-B”-Chip (PR-Foto links) kann auf einer Grundfläche von 5 x 5 mm bis zu 830 Lumen Lichtstrom aus 7 Watt erzeugen und auch statt kleiner “Chip On Board” (COB)-Module eingesetzt werden. In der Cree-Pressemitteilung wird Frank Chen zitiert, der Technik-Chef von “Shenghui Lighting” (Sengled):

“Zwar stellen COB-LEDs in Sachen Zuverlässigkeit und Kosten eine attraktive Möglichkeit dar, Mid-Power-LEDs zu ersetzen. Sie sind aber nicht kompatibel mit unserem automatisierten Produktionsprozess. Die neue XLamp MH-B-LED gibt uns endlich eine zuverlässigere Alternative für Mid-Power-LEDs – ich muss keine Kompromisse mehr bei unserer Marke und Reputation eingehen, um geringere Systemkosten zu erzielen.”

Die neuen LEDs gibt’s in verschiedenen Farbtemperaturen zwischen 2700 und 6500 Kelvin mit Farbwiedergabeindex Ra >80 sowie zusätzlich in 2700 und 3000 K mit Ra 90.

Sebson-E27-12W-aus-an20.09.: Über 104 Lumen pro Euro bekommen Sie bei der neuesten LED-Lampe meines Werbepartners Sebson. Knapp 11 Euro kostet nämlich die nicht dimmbare 12-Watt/E27-“Birne” aus Keramik und Glas mit 34 Einzel-LEDs unter der matten Haube, 1150 Lumen, 3000 Kelvin, Farbwiedergabeindex Ra 80 und 180 Grad Halbwertswinkel (PR-Fotos oben). Nach der EU-Vergleichstabelle kann sie mindestens herkömmliche 75-Watt-Glühlampen ersetzen. Die Nennlebensdauer: >25.000 Leuchtstunden bzw. >12.500 Schaltzyklen.

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