LED-Lampe und Dimmer: Immer noch kein Traumpaar (Update)

Eine ausgedehnte Testreihe mit zwei „LED-Dimmern“ der Firma Jung und einem „No Name“-Phasenabschnittdimmer aus dem Baumarkt zeigt: Die Verbindung zwischen traditioneller Steuerelektronik und neuer Lichttechnologie funktioniert besser als früher, aber noch nicht optimal.

Jung-Philips-Kombi
Eine dimmbare 7-Watt-Philips-LED-Lampe, flankiert von „Jung“-Phasenanschnitt-Dimmern zum Tasten und Drehen. Gemeinsam können sie eine beeindruckende Geräuschkulisse entwickeln. (Fotos W. Messer)

In den vergangenen Jahren habe ich hier immer mal wieder über das schwierige Verhältnis zwischen herkömmlichen Dimmern und dimmbaren LED-Leuchtmitteln geschrieben. Kurzes Fazit bisher: Kann gut funktionieren, muss aber nicht. Die besten Ergebnisse hatte ich in meinen Lampentests meistens beim Anschluss an einen Phasenabschnittdimmer mit Justierschräubchen (Kennzeichnung „C“).

Jung-Dimmer-TasterUmso erstaunlicher fand ich, dass die renommierte Firma „Albrecht Jung GmbH & Co. KG“ aus Schalksmühle bei ihren aktuellen „LED-Dimmern“ auf das Phasenanschnittprinzip (Kennzeichnung „R“ oder „R,L“) setzt.

Zwei dieser Modelle bekam ich auf Anfrage gratis und dauerhaft für meine künftigen Tests zur Verfügung gestellt – eines zum Drücken und Drehen, das andere mit einer ausgeklügelten Taststeuerung und „Softstart“-Schaltung (im Bild der abgenommene Tasteraufsatz von hinten mit fünfpoligem Anschluss).

Höhere LED-Last bei Phasenabschnitt

Meine Nachfrage deshalb bei Jens Stoll, dem Leiter des „Jung“-Produktmanagements:

„Warum gibt’s bei Ihnen keine LED-Dimmer mit Phasenabschnittsteuerung?“

Seine Antwort:

„In unseren Gebäudeautomations- und Smart-Home-Systemen KNX und eNet haben wir durchaus LED-taugliche Dimm-Aktoren, bei denen Sie zwischen Phasenan- und -abschnitt umschalten können. Ihre beiden Testgeräte sind jedoch von NV-Tast- und Drehdimmern mit Phasenanschnittsteuerung abgeleitet worden. Unsere Marktbeobachtungen haben nämlich gezeigt, dass die Hersteller der meisten dimmbaren LED-Leuchtmittel offiziell dieses Prinzip empfehlen. In Zentraleuropa sieht das allerdings etwas anders aus; hier ist die Verteilung An-/Abschnitt etwa 50:50. Laut CENELEC-‚Interpretation Sheet‘ sind im Anschnitt 100 und im Abschnitt 200 Watt LED-Last zulässig.“

Jung-Tastdimmer-Detail2 Die empfohlene Gesamtleistung aller angeschlossenen 230-Volt-LED-Lampen liegt laut Packungsbeilage pro Dimmer zwischen mindestens 3 bzw. 7 und höchstens 100 Watt (im Bild der entsprechende Hinweis auf dem Tastdimmer). Probleme mit der Mindestlast dürfte es also nicht geben; die Höchstlast wird nur bei sehr umfangreichen Installationen überschritten (beispielsweise mit mehr als 14 GU10-Spots à 7 Watt im selben Stromkreis).

Man wisse jedoch, so Jens Stoll, dass der LED-Leuchtmittelmarkt sehr inhomogen sei und vor allem die Retrofit-Lampen sehr unterschiedlich auf herkömmliche Dimmer reagieren. Teils könnten sich sogar zwei Exemplare des gleichen Lampenmodells verschieden verhalten, wenn sie aus verschiedenen Chargen kommen.

Die Zukunft liegt in der digitalen Steuerung

Er stimmte auch meiner Einschätzung zu, dass eine Phasenabschnittsteuerung das generell bessere Prinzip sei. Dort werde im Nulldurchgang der Phase geschaltet; es gebe kleinere Einschaltströme und eine geringere Neigung zu unerwünschten Surrgeräuschen. Außerdem seien die zulässigen Dimmer-Dauer-Höchstlasten höher als bei Phasenanschnittregelung. Die bekannten Universaldimmer (Kenzeichnung „R,L,C“), die automatisch die Last messen und dann das dafür beste Dimmprinzip wählen, könnten diese Auswahl leider nicht bei angeschlossenen LED-Lampen treffen.

Er selbst halte ohnehin die derzeitigen LED-Retrofits und konventionellen Dimmer nur für eine Übergangstechnologie. Die Zukunft liege in wesentlich betriebssichereren integrierten LED-Leuchtmitteln und digitalen Steuerungen wie der „Ledotron“-Technik. Hier sind Dimmer und Lampen oder Leuchten mittels eines standardisierten, industrieoffenen Protokolls aufeinander abgestimmt. Klingt Klasse, ist aber derzeit leider noch ein teurer Spaß.

Kleines Schräubchen, große Wirkung

Jung-Drehdimmer-DetailOkay, auch meine beiden Test-Dimmer sind mit ca. 56 bzw. 95 Euro nicht wirklich billig (die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen laut Jung mit 64,97 und 108,64 € sogar noch höher). Aber dafür haben sie beide Justierschrauben zur Anpassung des Regelbereichs an die verwendeten LED-Lampen (im Detailbild des Drehdimmers mit einem sichelförmigen Symbol markiert. Die Lastangabe „20-500 Watt“ bezieht sich hier übrigens auf herkömmliche Lampen, nicht auf LED-Leuchmittel).

Auch bei der Helligkeitsregelung reagiert nämlich jedes Retrofit-Modell etwas anders – unabhängig vom Markennamen, Sockeltyp oder von der Leistung. Jung rät deshalb auch in seinen Bedienungsanleitungen, nur Lampen eines Herstellers und gleichen Typs innerhalb des Dimmer-Stromkreises zu verwenden.

Sonst werden Sie nämlich mit ziemlicher Sicherheit erleben, dass manche LED-Retrofits bei kleinster Reglerstellung schon komplett dunkel sind, während andere noch mit halber Kraft leuchten. Oder dass einige Modelle bei bestimmten Einstellungen fröhlich flackern und blinken.

Prinzipiell ist aber ein Mischbetrieb verschiedener Leuchtmitteltypen möglich. Glüh-, Halogen- und LED-Lampen dürfen beispielsweise gemeinsam an den Jung-Dimmern verwendet werden. LED-Retrofits und Kompaktleuchtstofflampen vertragen sich allerdings laut Produktbeschreibung nicht im gleichen Dimmer-Stromkreis. Ebenfalls verboten ist der Betrieb mit Trafos (Tastdimmer) bzw. „Tronic-Trafos“ (Drehdimmer). Niedervolt-LED-Lampen sind damit schon mal aus dem Spiel.

Im Test: Drei Dimmer und viele LED-Lampen

Jung-Tastdimmer-Detail1Und wie schlagen sich die Jung-LED-Dimmer in der Praxis? Bei meinen Testreihen mit einzelnen E27- und GU10-Lampen habe ich zuerst als Referenz meinen bisherigen Baumarkt-Standarddimmer mit Phasenabschnittsteuerung und ohne Justierschraube genutzt (20-315 Watt, Dimmer 1), anschließend den Jung-Phasenanschnitt-Dreh- (Dimmer 2) und zuletzt den Tastdimmer (Dimmer 3, Detailbild mit Justierschraube) – jeweils individuell und möglichst optimal für die Lampe feinjustiert. Die Tests erfolgten mit zweiadrigem Standardanschluss ohne einen zusätzlichen Neutralleiter.

Ich will Sie jetzt nicht mit zahlreichen Messwerten langweilen, deshalb schreib ich’s pauschaliert und vereinfacht: An Dimmer 1 war der elektrische Leistungsfaktor meistens deutlich besser (bei der oben abgebildeten 7-Watt-Philips-„Birne“ beispielsweise 0,68 statt nur 0,55, bei einer „LED’s change the world“-A60-Lampe 0,85 statt ca. 0,70), der Regelbereich in Richtung „dunkel“ erheblich eingeschränkter und die bekannten Surrgeräusche aus Lampe und/oder Dimmer höchstens halb so laut – häufig blieb’s sogar komplett still.

Dreh- und Tastdimmer verhalten sich ähnlich

Zwischen Dimmer 2 und 3 gab es keine nennenswerten Unterschiede. Mit beiden Jung-Modellen konnte ich dank Justierschraube die Helligkeit von LED-Retrofits flackerfrei und meist zwischen 100 und unter 10 Prozent regeln. Wenn der eine dabei lautstark mit der Testlampe um die Wette surrte, tat’s der andere auch. In stiller Umgebung war dieses „Konzert“ teils noch in über einem Meter Distanz hörbar – häufig abhängig von der Reglerstellung. Meistens war die LED-Lampe an Dimmer 2 bei hellster und dunkelster Einstellung weitaus leiser als bei einer mittleren; bei Dimmer 3 lautete das Motto: „Je heller, desto lauter“.

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Kurioserweise galt das alles sogar bei der experimentellen Gegenprobe mit einer herkömmlichen Glühlampe. Hier surrten allerdings nur noch die Dimmer und waren bis auf rund 50 cm Entfernung hörbar. Was sagen die Bedienungsanleitungen dazu? „… leises Summen des Gerätes durch Funkentstördrossel möglich. Dies sind keine Mängel des Gerätes“. Ob das ein Trost ist, wenn das 100-Hertz-Surren, -Sirren oder -Summen nervt?

Am leisesten waren die Jung-LED-Dimmer mit 6,5-Watt-Verbatim-„Diamond Cut“-GU10-Spots (ca. 10 cm Distanz) und einem 6-W-Segula-Strahler (völlig geräuschlos). Bei Letzterem wurde aber die Regelspanne sehr klein und der Spot bei kleinerer Dimmer-Einstellung wieder heller – egal, wie die Justierschraube stand. Meine dimmbaren Osram-, LEDON– und Philips-GU10-Spots landeten im Mittelfeld mit Surrgeräuschen auf rund 50 cm Entfernung.

Die Fortschritte sind deutlich erkennbar

Alle drei Dimmer haben auch was gemeinsam:

  • Die Ein- und Ausschaltverzögerungen sind weitgehend identisch und nur von der jeweiligen Vorschaltelektronik der Lampe abhängig, nicht vom Dimmerprinzip.
  • Die Verlustleistung der Dimmerelektronik hielt sich im Test mit maximal 2 Watt im Rahmen.
  • Anständige, aktuelle Marken-LED-Leuchtmittel können mit ihnen durchweg flackerfrei und stufenlos geregelt werden – das war früher alles andere als selbstverständlich. Hier hat sich in den vergangenen Jahren offensichtlich eine Menge getan, auch wenn’s noch nicht optimal ist.
  • Unverändert wichtig: Sie dürfen nur ausdrücklich als „dimmbar“ gekennzeichnete LED-Lampen anschließen, sonst geht gar nichts und Sie könnten Dimmer und Leuchtmittel zerstören.

Die Surr-Lautstärke der jeweiligen Kombinationen kann übrigens bei Ihnen ganz anders ausfallen als bei mir, weil hier viele Zufallsfaktoren eine Rolle spielen: Leitungslängen, Bauweise des Leuchtengehäuses oder elektromagnetische Einflüsse aufs Stromnetz.

Gibt es bald den „Super-LED-Dimmer“?

Mein Fazit: Vor allem der Tastdimmer von Jung könnte mit seinem Justier-, Programmier- und Steuerungskomfort ein sehr geiler Partner für dimmbare LED-Lampen und elektronische LED-Trafos sein, wenn’s ihn als Phasenabschnittdimmer gäbe. Das habe ich auch sinngemäß Jens Stoll gesagt, dem Leiter des Produktmanagements. Und was kriege ich daraufhin Erstaunliches zu hören? So wie bei den KNX-Dimmern von Jung, seien theoretisch auch konventionelle Dimmervarianten mit manueller Umschaltmöglichkeit zwischen An- und Abschnittsteuerung machbar. Gibt’s noch nicht im Sortiment, könne man aber entwickeln.

Das wäre natürlich für LED-Fans ein feuchter Traum, weil Sie dann für das bei Ihnen verwendete Lampen- oder Leuchtenmodell die am besten funktionierende Betriebsart auswählen könnten. Falls es also beispielsweise zu laut surrt: Einfach umschalten und schon ist Ruhe. Wenn Sie Glück haben.

(Disclaimer: Die Firma Jung hat mir die beiden Dimmer gratis zur Verfügung gestellt. Falls Sie die Geräte mal selbst anschauen und ausprobieren wollen: Das Unternehmen hat auf der Fachmesse „Light+Building“ in Frankfurt/M. vom 30. März bis 4. April den Stand B56/B72 in Halle 11.1.)

Update 06.02.2015: Inzwischen hat sich zu den drei oben vorgestellten Testdimmern noch ein weiterer dazu gesellt: Ein justierbarer Phasenabschnittdimmer der Conrad-Eigenmarke „Sygonix“ mit 15 bis 150 Watt (33596V). Bis Ende Februar erwarte ich dann als fünftes Referenzmodell einen ebenfalls justierbaren Merten-Universal-Drehdimmer mit automatischer Last-Erkennung (MEG5134-0000), der bei LED-Lampen je nach Modus 4 bis 40 (RL, Anschnitt) oder 4 bis 200 Watt (RC, Abschnitt) verkraften soll.

Mehr zum Thema:

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124 Gedanken zu „LED-Lampe und Dimmer: Immer noch kein Traumpaar (Update)

  1. Ich hatte ebenfalls seit der Umstellung auf dimmbare LED Kerzen (LCTW, 5W, 10 Stück) in einem alten Kronleuchter ein heftiges Summen. Als Dimmer kam ein moderner ELTAKO Dimmer für den Verteilereinbau zum Einsatz, der explizit als LED kompatibel ausgewiesen wird (EUD12NPN-UC). Pflichtbewusst habe ich den Dimmer im LED Modus betrieben.

    Nachdem ich nun im Blog-Beitrag gelesen habe, dass diese ’speziellen‘ LED Modi meist nach dem Phasenanschnitt Prinzip arbeiten, habe ich mich nochmal mit dem Dimmer intensiver befasst. Und tatsächlich ist es auch bei meinem ELTAKO-Dimmer so. Nach umstellen des Dimmers auf den ’normalen‘ Dimmmodus mit Phasenabschnitt war sofort Ruhe. Dimmen lassen sich die Lampen nach einer Anpassung der Dimmkurven genauso gut wie zuvor.

    • Prima! Genau das sollte meiner Meinung nach auch mit konventionellen Dimmern ermöglicht werden.

      Auch wir haben übrigens fünf dieser „LEDs change the world“-E14-„Kerzen“ in einer Hängeleuchte – geräuschlos und flackerfrei gesteuert von einem „normalen“ Unterputz-Phasenabschnittdimmer mit Justierschraube, obwohl die LCTW-Produktbeschreibung vorzugsweise Phasenanschnitt empfiehlt.

  2. Ich betreibe im Flur einen Eltako EUD12D-UC Dimmer sowohl mit OSRAM LED als auch mit China-Importkerzen und bei besonderen Anlässen mit Glühlicht angereichert. Geht einwandfrei im Automatik-Modus. Dort analysiert der Dimmer die Last und macht, was er für richtig hält. Und das paßt auch. Die Sonderstellung LED war nicht so gut.

    Mit dem EUD12D habe ich einen elektromechanischen Eltako Stromstoßschalter ersetzt. Beim Einschalten über Taster oder Bewegungsmelder (der ist meist schneller) wird soft hochgedimmt und nach einer Minute ohne Bewegung langsam über 30 Sekunden runtergedimmt – und dann komplett ausgeschaltet. Sehr angenehm für die Augen, man fühlt sich nachts nicht mehr geblendet.

    Wird – wie früher – eine Taste betätigt, toggelt der Schaltzustand wie gewohnt. Keinerlei Umgewöhnung der Hausbewohner erforderlich. Durch langen Tastendruck kann die Helligkeit gedimmt werden – macht nur keiner. Der Mehrpreis gegenüber dem EUD12NPN hat sich in dieser Anwendung gelohnt. Die Konstellation läuft seit 2012 ohne Probleme.

    Der Bewegungsmelder hat mittlerweile >51.000 Schaltzyklen veranlaßt, die über die Hausautomatisierungsanlage kommandiert und dokumentiert werden. Die manuellen Schaltungen werden nicht protokolliert.

  3. Pingback: Dimmbare LED Deckenstrahler (2014) | Bauen mit Eiskamp

  4. Sie erwähnen in dem Artikel die Ledotron-Technik, haben Sie diese schon einmal antesten können, bzw in der Praxis gesehen? Vielleicht wäre es möglich hierzu eine Review oder einen Test zu veröffentlichen?

    Mit freundlichem Gruß

    • Tut mir leid, bisher noch nicht. Ein Test wäre ziemlich aufwendig, weil’s dafür sowohl spezielle, relativ teure Lampen/Leuchten als auch die Dimmer bräuchte. Ob sich das für den doch eher begrenzten (und vorwiegend wohl gewerblichen) potenziellen Anwenderkreis lohnt?

  5. Moin.

    Danke für die ausgiebige Befassung mit dem Thema….ich habe justamente genau diesen Jung Dimmer (drehbar) in der Wand und hatte bisher an Schienen 2-8 „normale“ Halogenbirnen. Nun habe ich sie optimistisch gegen eine Ladung Osram Superstar Advanced GU10 (5,3 W) getauscht und bin etwas erschüttert. Es summt (eher aus den Lampen als aus dem Dimmer) und vor allem flackert es dass es einem schwindelig wird. Man sieht es eher aus dem Augenwinkel aber es sind sicher schon ein paar Hertz… Außerdem reduzieren einzelne Lampen manchmal aus unerfindlichen Gründen die Leistung deutlich. Fällt an einer Schiene natürlich sehr auf. An kürzeren Schienen (2 Strahler, gleiches Setup) scheint das Problem weniger ausgeprägt zu sein….

    Irgendeine Idee aus der Ferne?

    Danke für die Mühe!

      • An der „langen“ Schiene hängen 7 Spots mit jeweils 5,3 W. Voll aufgedreht flackert es nicht (bzw. ich seh es nicht…), dreht man sie runter fängt das große Zittern an.

        Hitzeprobleme wären eine Überraschung, sie laufen nicht auf Volllast und sind locker mit der Hand anzufassen…

          • Ja,
            Ersteres hatte ich nach Lektüre Ihres Blogs bereits getan um einen gleichmäßigen Dimmverlauf zu erreichen. Das hochfrequente Flimmern und das zeitweilige Abdunkeln einzelner Spots an der gleichen Schiene könnte ich leider nicht beheben… werde mal den anderen Dimmer probieren.
            Trotzdem danke!
            Gruß!

          • Moin.

            Wollte kurzes Feedback geben. Seit heute tut ein simpler Jung „Tronic Drehdimmer für Tronic Trafo“ seinen Dienst im obigen Setup. Ergebnis und Siegerehrung: kein Brummen. Kein Flackern. Und die LEDs lassen sich viel weiter runter regeln als zuvor (trotz Spielereien an der Justierschraube). Für mich in Kombination mit der Osram Superstar ein voller Erfolg.

          • Guten Tag,

            bitte nicht verwechseln:

            Phasenabschnittsdimmer sind schaltungstechnisch immer aufwändiger als -anschnittsdimmer. Die ersten Dimmer, die vor ca. 50 Jahren auf den Markt kamen waren allesamt Phasenanschnittsdimmer. Elektronische Trafos (also die sog. Tronic-Trafos) können nur von Phasenabschnittsdimmern gesteuert werden, herkömmliche induktive Trafos dagegen von Anschnittsdimmern.

            Übrigens ist es interessant, LED-Retrofits (und auch ESL) mal an einen herkömmlichen induktiven Stelltrafo (ohne Elektronik) zu hängen. Die meisten LED gleichen einen Spannungsbereich von 90 bis 240V voll aus und bleiben in elektrischer und Lichtleistung recht bis sehr konstant, einige wenige nicht. Die von mir getesteten ESL grundsätzlich nicht.

  6. Lieber Herr Messer,
    Ich möchte 24 Stück 6Watt E14 LED-Lampen(z.B. Osram Parathom Advance) in einem Kronleuchter dimmen (ja es ist ein großer Raum, der machmal sehr hell sein muss). Bin bei der Suche nach einem passenden Dimmer hierzu auf diese Seite gestoßen. Können Sie mir einen Tip geben? gerne auch noch zu passenden Lampen, da ich die auch neu anschaffe und ich nicht den Unterschied der unterschiedlichen Produktlinien erkennen kann.
    Vielen Dank

    • Das mit dem Dimmer ist einfach, weil Sie mit so vielen Lampen kein Problem mit der Mindestlast haben. Empfehle einen Phasenabschnittdimmer mit ausreichend „Headroom“ und Justierschräubchen zur Einstellung des Phasenwinkels – beispielsweise diesen hier.

      Bei den Lampen wird’s schwieriger. Warum gerade 6 Watt? Wieviel Lichtstrom brauchen Sie denn maximal pro Kerze (Äquivalent zu 40- oder 25-Watt-Glülampe?)? Wie wichtig ist Ihnen die Farbwiedergabe (Ra 80 oder Ra 90)? Soll der Abstrahlwinkel möglichst breit sein? Wollen Sie klare Lampen mit „Funkel/Glanz“-Wirkung oder welche mit matter Haube? Wie viel darf’s kosten? Die Auswahl ist riesig.

  7. Sehr geehrter Herr Messer.
    Ich habe eine Leuchte mit 4 Stück Halogenlampen a 20 Watt/12Volt und einem konventionellem Trafo. Betrieben wird die Lampe an einem Jung Standarddimmer 1225 SDE. Ist es möglich die 4 Halogenlampen durch LED Lampen zu ersetzen, oder benötige ich einen speziellen Trafo, bzw. anderen Dimmer?

    • Ist ein Phasenanschnittdimmer mit 20 Watt Mindestlast – offenbar ohne Justierschraube. Könnte klappen, aber eventuell mit Surren und eingeschränkter Regelspanne. Wenn „konventioneller Trafo“ heißt, dass es ein Magnetkern-Trafo (kein „elektronischer“) ist, dann sollte kein Austausch nötig sein.

  8. Hallo Herr Messer.

    Erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort. Sie hätten wegen mir keine „Nachtschicht“ einlegen müssen. Ich habe seit heute Abend eine Halogenlampe gegen eine LED Lampe von Phillips mit 6,5 Watt getauscht. Das Ergebnis: Volle Dimmbarkeit mit den normalen Geräuschen vom Trafo. Werde die nächsten Tage alle Lampen ersetzen.

    Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für Ihre Hilfe.

    Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen und Ihrer Familie,

    Markus Reinosch

     

  9. Sehr geehrter Herr Messer,
    auch ich möchte auf die LED Technik wechseln und habe folgende Angelegenheit.
    Ich habe momentan 12 Stück E14 R50 Spot Lampen mit je 40W verbaut diese werden mit einem Dimmer Vedder T35 60-600W betrieben.
    Der Dimmer ist bestimmt über 10 Jahre alt und soll wohl mit LED’s nicht funktionieren. Ich habe vor 12 Stück von Müller Licht 5,5-W-HD-R50-LED-Reflektorlampe E14 einzubauen und natürlich einen passenden Dimmer wie z.B. Busch-Jäger 6523U LED-UP-Dimmer, 2-100 W. Bei diesen Dimmer sind ähnliche Lampen bis zu 20 Stück getestet.

    Bei Müller-Licht findet man eine Dimmer Liste auch mit einigen Busch Dimmern wo aber max. 6 Lampen funktionieren sollen. Bei anderen Dimmern findet man auch Angaben bis max. z.B. 8 -12 Lampen. Da ich da nicht so ganz durchblicke schreibe ich Sie hier an mit der Frage was Sie von dieser Kombination halten, ob dieses funktionieren würde bzw. ob Sie vielleicht was besseres empfehlen würden?

    MfG

    • Ich würde fast wetten, dass Sie Ihren alten Vedder-Phasenabschnittdimmer behalten können – der macht mit den LED-Strahlern vermutlich weder Probleme mit Mindest- oder Höchstlast, noch mit Geräuschen, Flackern etc..

      • Hallo Herr Messer,
        vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Ich habe im Handel mal nachgefragt da wurde mir gesagt das muss ein elektronischer Dimmer sein extra für LED? Deswegen blicke ich da nicht so ganz durch. Die 12 Lampen würden 66 W machen der Dimmer ist ab 60 W somit sollte es passen aber ich habe auch gelesen, dass man es um 50% weniger sehen sollte also anders rum gesagt der Dimmer sollte ab 30 W gehen. Ist da dran was Wahres?

          • Ok danke für die Info und Hilfe.
            Ich werde über das Resultat berichten. Falls es mit dem Dimmer nicht gehen würde soll ich den Busch-Jäger 6523U probieren?

          • Die Dimmer machen sich preislich nicht viel. Es geht mir auch nicht um den Preis sondern um Qualität.
            Im Test klingt das Ganze mit dem Merten Dimmer nicht so toll. Auf der Merten Seite wird wieder maximal 8 Lampen angegeben wenn ich eine ähnliche auswähle.

          • @Thomas: In der Merten-Bedienungsanleitung werden LED-Lampen bis insgesamt 200 VA erlaubt, sofern der RC-Modus aktiviert ist (Phasenabschnitt, werksseitig voreingestellt). Das dürften wohl mehr als acht Lampen sein. Den Dimmer gibt’s übrigens auch schon für unter 50 Ocken. Aber – wie schon prophezeit: Wahrscheinlich können Sie sich das Geld sparen und den alten Dimmer behalten.

          • Hallo Herr Messer,
            der Preis ist wirklich gut von Ihren Link danke erst mal dafür. Gestern habe ich meinen zweiten LED Favoriten gekauft – nur eine Lampe zum testen und ich muss sagen bin sehr positiv überrascht. Heller als die 40 W Lampen und das dimmen funktioniert auch zwar etwas anders aber es geht. Anders rum gesagt sind die 40W Lampen schon fast dunkel, regelt da erst die LED ich sag mal von 50-60% ganz runter. Könnte ich mit leben wenn das Ganze mit 12 Stück gehen würde. Aber ich werde erst die Müller-Licht Lampe kaufen zum Testen. Das Ganze ist an einer Dachschräge in einer Höhe von 2,5 bis 4,5 Metern also etwas anders zu betrachten. Die 36° Lichtwinkel gehen dabei vollkommen in Ordnung die normalen Lampen sollen einen ähnlichen Winkel haben die Müller-Licht hat aber einen von 120°.

          • Dieses Dimmverhalten wird sich stark ändern, wenn ausschließlich LED-Lampen im Dimmer-Stromkreis sind. Erst dann geht’s für alle ziemlich linear.

          • Ja ich bin sehr gespannt.
            Werde mich wieder melden.

          • Hallo Herr Messer,

            ich habe nun 12 Stück von den Müller Licht LEDs verbaut und muss sagen Sie hatten mit dem alten Dimmer recht. Es funktioniert super keine Geräusche oder Flackern. Das Dimmen funktioniert etwas anders als bei normalen Lampen aber für uns reicht es man kann gut auf 30% runter dimmen. Der Einstelbereich ist nicht so ausgedehnt ist halt etwas anders und irgendwann gehen die LED’s einfach aus. Die LED’s kann ich nur weiter empfehlen. Demnächst geht’s an weitere Lampen dran in GU Format. Vielen DANK

  10. Dimmer aber einbauen – sonst brummen die. Hab mehrere Jung-Dimmer (elektronisch, nicht zum drehen) wegen der Fernsteuerbarkeit mit ext. Taster.
    Die eingebauten sind völlig geräuschlos. Den, den ich offen in die offene Lampe legte, brummt wie Sau. Den dann ausgetauscht mit eingebautem – und siehe da, da brummt er nimmer.
    Also: offener Versuchsaufbau brummt.
    Ansonsten, Philips CorePro LED mit 9,5Watt mit 4 normalen „Birnen“ im Verbund , brummt nicht und lässt sich gut regeln.

    • Meistens brummt bei Phasenabschnittdimmern fast nichts – weder offen noch eingebaut (ich teste immer offen). Die Jung-Teile dürften Phasenanschnittdimmer sein (ähnlich wie die oben im Beitrag).

  11. Wie ist das eigentlich beim Dimmen von LEDs, verändern die dabei ihre Farbtemperatur? Ich habe immer wieder gelesen, dass sie subjektiv sogar eher kälter statt wärmer würden. Das ist nicht unbedingt das, was ich mit dem Dimmen beabsichtige.

    Ich warte derzeit noch auf meine Dimmer. Tagsüber bin ich mit verbauten Osram Parathom Pro Advanced 50 in 3000K zufrieden, nur abends und morgens hätte ich es gerne gemütlicher. Die Idee war, dass ich sie einfach dimme. Damit das aber die erwünschte Wirkung erzielt, müsste dadurch auch die Farbtemperatur etwas absinken.

  12. Hallo,

    Ich habe eine „Dummheit“ gemacht. Ich habe mich mit Ledare Led Leuchten eingedeckt, anstatt vorher zu testen ob diese mit meinen Dimmern funktionieren. Jetzt steh ich da mit meinen Jung Dimmern, die sowohl Leuchten als auch Dimmer brummen lassen.

    Ich habe vorwiegend diese Ledare in Birnenform (Retrofit?). Gu10 Spots habe ich auch – diese sind problemlos und ohne Geräusche dimmbar. Aber welcher Dimmer ist günstig und am besten für die LED Birnen geeignet?

    MfG Chris

    • Ihre Frage wurde eigentlich schon in den älteren Kommentaren beantwortet – probieren Sie mal den Merten-Universaldimmer aus. Der kann bei Bedarf auch mit Abschnittprinzip und ziemlich leise dimmen.

      • Vielen dank für ihre Antwort.

        Der Merten Dimmer ist leider nicht einfach zu bekommen. Ich finde diesen nur in einem Shop von dem ich noch nie etwas gehört habe.

        MfG Chris

  13. Hab den Merten jetzt mal bei Elektro & More bestellt. Mal sehen ob es ein teurer Spass wird oder ob es sich lohnt.

    Danke nochmals – Super Blog!

  14. Ich möchte einen Versammlungsraum durch Tausch der Leuchtmittel auf LED aufpeppen und dazu ein einfach zu bedienender Dimmer.
    Dann kämen 30 LED auf einen Dimmerkreis, LED z.B. Parathom Classic A60. Osram zieht sich da bez. Dimmer schön raus und testet nur mit 4 LED.
    Kannst du was empfehlen?
    Danke

  15. ‚Nur‘ eine Video-Demonstration, aber wer tiefergehende technische Infos will, kann sich ja das Datenblatt zum besprochenen MAX16840 Treiber IC für MR16 Leuchtmittel zusätzlich anschauen. Ähnliche spezialisierte ICs haben im Grunde alle Anbieter von Halbleitern für diese Produktsegmente im Programm, und die werden ständig weiterentwickelt. Hier muss man aber immer deutlicher unterscheiden zwischen ‚echten‘ Retrofit Anwendungen, also solche, die mit existierenden 230V Dimmern bzw. Halogentrafos klarkommen müssen, und ’neuen‘ Technologien, wie sie in integrierten Leuchten und Smart-Bulbs, etc. zum Einsatz kommen.
    Bei denen wird eben in der Regel nicht ‚primärseitig‘ gedimmt, sondern die Steuerelektronik erhält grundsätzlich eine stabile Versorgungsspannung, und gedimmt werden dann in der Regel nur die LEDs per PWM, was Flackereffekte mehr oder weniger grundsätzlich vermeidet.

    – Carsten

  16. Ich habe gerade einen Merten MEG5134-0000 Universal-Drehdimmer mit Civilight HALED 7W GU10 Strahlern (x6) getestet. Interessanterweise springen die LEDs bei höchster Helligkeit in die niedrigste und lassen sich dann erst wieder heller dimmen, nachdem ich den Dimmer ganz zurück gedreht habe. Die Stellschraube verändert leider gar nichts.

    Ist der Dimmer inkompatibel, oder bin ich inkompetent?

    • Der Blick in die Betriebsanleitung enthüllt, wie man die Betriebsart des Dimmers umstellt. Eventuell funktioniert hier Phasenanschnitt (RL) besser als der werkseingestellte RC-Modus (Phasenabschnitt) oder umgekehrt. Einfach nur mal das Justierschräubchen drehen bringt da gar nix – erst nach Voreinstellung der Betriebsart und mit Speicherung der Min-Max-Werte durch jeweils kurzes Drücken des Mikrotasters.

  17. Hallo,

    ich melde mich nochmals um meine Erfahrungen kund zu tun.

    Ikea Ledare mit 10W und mit 6W.

    Merten Dimmer (MEG5134-0000 Universal-Drehdimmer)

    Brummt leider weiterhin wie auch mit dem Original Jung Dimmer (für normale Glühlampen).

    Wenn jemand meine 2 Stück „Merten MEG5134-0000 Universal-Drehdimmer“ haben möchte, er möge mich kontaktieren. verkaufe sie für 100€ inkl. Versand. Sonst schick ich sie halt zurück.

    MfG

  18. Moin,
    ich habe auf meinem Flur einen ELTAKO EUD12D-UC und 8x Osram LED GU10 3W verbaut. Das ganze funktionierte 1,5 Tage, heute Abend gingen die Leuchtmittel nicht auf ihre minntest Helligkeit sondern aus.
    Auf dem display ist die %zahl verschwunden und nach bisschen getestet fingen die leuchtmittel unterschiedlich an zu blinken….

    was da los ?

    mfg Flo

    • Oh weh – bei diesem Teil kann man ja alle möglichen Lastarten und Dimmkurven programmieren. Da ist es kaum möglich, per Ferndiagnose eine bestimmte Fehlerquelle zu identifizieren. Klingt für mich nach einem Dimmer-Defekt, der eventuell mit einem Reset behoben werden könnte. Vielleicht hat es aber auch was mit der Stromversorgung und/oder der Steuerspannung zu tun – sind alle Kabel noch wackelkontaktfrei dort angeschlossen, wo sie sein müssen?

    • Was ich machen würde:
      – Alle LEDs raus
      – in eine Fassung eine Glühbirne rein
      – Sicherung raus und nach einigen Min wieder rein (Reset)
      – testen.
      Je nach Ergebnis weiter testen (Ausgang Eltako von der Hausverkabelung ab und an eine mobile Fassung mit Glühlampe.
      Habe einen ELTAKO EUD12D-UC seit Jahren in Betrieb, s.oben. Mittlerweile >105.000 Zyklen (Softstart auf 100%, Haltezeit, langsam runterdimmen auf 0.
      Läuft sehr zuverlässig mit Glühlampen (früher) oder 13W (Osram oder Müllerlicht) sowie E14 LED-Kerzen (Chinaimport). Die Leuchtmittel sind dimmbar. Mit nichtdimmbaren Leuchtmittel gibt es seltsame Effekte und Geräusche.

  19. Sehr geehrter Herr Messer

    vielen Dank für die aufschlussreiche Zusammenfassung der Situation Dimmer+LED. Ich hatte mich bis zum Lesen Ihres Artikels schon gewundert, warum es im Fachhandel so schwer ist, Beratung bzw. passende Dimmer zu bekommen. Verkäufer lasen mir meistens nur den Packungstext ab und nachdem ich dann selbst gelesen hatte, musste ich feststellen, dass die Welt scheinbar bei Halogen-Dimmern stehengeblieben ist (Wer braucht 300W-Dimmer?). Sie haben mich nun motiviert, selbst zu testen und zwar mit 2 Dimmern von CONRAD (den einen erwähnten Sie) + eine E27-LED:
    *GAO Einsatz Dimmer Nova Weiß 4242 (Bestell-Nr.: 622519 – 62 / Teile-Nr.: 4242 / EAN: 4004282443421 / 34,99 Euro)
    *sygonix Einsatz Dimmer SX.11 33596V (Bestell-Nr.: 552180 – 62 / Teile-Nr.: 33596V / EAN: 4051462026448 / 59,95 Euro)
    *LED 120 mm Müller Licht 13 W = 75 W 1055 Lumen Warm-Weiß dimmbar (Bestell-Nr.: 1211150 – 62 / Teile-Nr.: 56095 / EAN: 4018412029836 / 16,49 Euro)

    Das Ergebnis: Beide Dimmer tun ihren Dienst geräuschfrei und haben einen ähnlichen Dimmbereich (weshalb ich keinen Grund habe, den teuren zu behalten). Aber ich habe scheinbar das Problem „Mindestlast“? Diese eine 13W-Leuchte dimmt nur im letzten Viertel und dann auch nur auf vielleicht 50%. Das ist nur knapp vorbei an „Ziel verfehlt“. Einige Ihrer Leser scheinen das Glück zu haben, mehrere Leuchten dimmen zu können und haben das Problem dann nicht. In Ihrem Artikel erwähnen Sie das Problem „Mindestlast“ auch nur am Rande, weshalb ich mich über einen weiteren Kommentar von Ihnen freuen würde:

    1. Gibt es Dimmer für unter 60 Euro, die auf „Null dimmen“ und das auch noch für einzelne LED-Leuchtmittel unter 10 W?

    2. Was bedeuten die Angaben auf den Packungen z.B. 20-300W oder 15-150W? Ist das eine Mindestanforderung an Leuchten oder ist das die Leistung auf die der Dimmer höchstens runterdimmt? Ich stelle mir das so vor: eine 30 Watt Leuchte wird dann im Bereich zwischen 30W und 20W gedimmt, eine 300W-Leuchte zwischen 300W und 20W, mit dem Effekt, dass die kleine Leuchte einen Dimmbereich von 66%-100% (quasi unbrauchbar) und die große einen Dimmbereich von 6%-100% hat. Was auch immer richtig ist, meine 13-W-LED dürften sich weder nach der einen noch nach der Theorien dimmen lassen – warum doch?

    3. Und zu guter Letzt: vielleicht haben Sie einen Tipp, wie ich meine Schirmleuchte vielleicht über ein ganz anderes Prinzip „dimmen“ könnte? Denn mit den Einbaudimmern kommt man scheinbar z.Z. nicht weiter. Gibt es E27-LED, die vielleicht nach 3-maligen Antippen 6 der 30 integrierten LEDs abschalten und damit abdunkelt?

    Beste Grüße

    • Eigentlich stehen alle Antworten auf Ihre Fragen schon seit langem an verschiedenen Stellen im Blog – beispielsweise hier, dort oder im unteren Teil dieses Beitrags. Der Dimmbereich vergrößert sich in der Regel, wenn mehrere LED-Lampen im gleichen Dimmer-Stromkreis gesteuert werden und die Mindestlast des Dimmers dadurch deutlich überschritten wird.

      Ansonsten kann der Regelbereich bei entsprechenden Dimmern mittels Justierschraube angepasst werden. Selbstverständlich gibt es auch Unterschiede bei den Lampen, die nicht alle auf unter 20% oder gar 10% gedimmt werden können – egal, mit welchem Dimmermodell.

      Zu Frage 3: Ja, das gibt es – beispielsweise die „Double Click“-Lampen von LEDON, aber auch diverse andere Modelle mit Stufenschaltung oder gar stufenloser Regelung mit einem normalen Lichtschalter.

      • Vielen Dank für die Antwort und Lese-Tipps. Hat mir sehr weitergeholfen.

        Ja, die Justierschraube. Die ist beim „sygonix Einsatz Dimmer SX.11 33596V“ ja sogar auf der Front drauf. Hat aber im untern Bereich gar keinen Effekt auf die Müller-Leuchte gehabt und im oberen Dimmbereich wurde es in Mittelstellung leicht dunkler – in keinem Bereich Flackern.

        Ich habe die Einbaudimmer-Idee erstmal bei Seite gelegt und mich für die Nanoleaf entschieden. Die hat mich mittlerweile überzeugt, trotz hohen Preises.

  20. Hallo,
    wir benutzen im Treppenhaus hochwertige, dimmbare Osram GU-10 LED Retrofit Leuchtmittel. Und zwar 8 Stück des gleichen Modells. Gedimmt werden sie alle über den gleichen Ausgang an einem LCN-Modul mit Phasenabschnittsdimmer. Das das Dimmen nicht stufenlos klappt, ist klar, aber traurig ist, dass alle acht Leuchtmittel während des Dimmvorganges unterschiedlich reagieren. Sie haben teilweise unterschiedliche Helligkeit, zwei flackern zwischendurch. Manche gehen zum Schluss hin aus, während andere noch leuchten. Ist schade, dass das noch nicht einmal so ausgereift ist, dass zumindest baugleiche Leuchtmittel gleich reagieren.

  21. Guten Abend Herr Messer,

    ich habe mir 2 LED Lampen gekauft (5 Watt). Eine mit 3 LED für die Decke und eine mit einer LED. Ich bin bei Höffner in der ‚Lampenabteilung‘ so beraten worden. Angeblich würden diese Lampen kein Problem mit kurzer Nutzungsdauer haben, man kann sie aber nicht wechseln. Zum Fernsehen z.B. ist die Lampe aber doch etwas zu hell. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, kann man nicht jede LED Leuchte dimmen. Gibt es einen Dimmer für diese Lampen (und könnten Sie mir einen empfehlen?) oder habe ich umsonst viel Geld ausgegeben?
    Danke schon im Voraus für Ihre Mühe.
    MfG A. Meier

    • Lustig, mit kurzer Nutzungsdauer haben LED-Leuchten eigentlich keine Probleme, nur mit langer. 😉

      Spaß beiseite: Vermutlich geht’s nicht um Lampen, sondern um Leuchten (welche genau, über den Link im Mail-Kopf gab’s nix zu sehen?). Wenn da nicht auf der Packung draufsteht, dass sie dimmbar sind, sind sie’s auch nicht. Experimente mit verschiedenen (teuren) Dimmer-Typen kann man sich da sparen.

  22. Guten Abend Herr Messer,

    Vielen Dank für Ihre Antwort, da muß ich woh doch das ‚Kleingedruckte‘ lesen… Wird ne Weile dauern, aber Sie bekommen nochmal eine Info zu diesem Thema. Trotzdem hier nochmal ein Link mit der Lampe/Leuchte um die es geht :-):

    Ich hoffe ich habe nicht wieder die Hälfte vergessen 😉

    MfG A. Meier

  23. Probieren kann man es natürlich immer mit nem Dimmer, aber allzu viel Hoffnung muss man nicht haben. Selbst wenn es (leidlich) geht, wäre es möglich, dass die Leuchte darüber schneller als eigentlich geplant den Geist aufgibt.

    – Carsten

    • Von irgendwelchen Versuchen, nicht dimmbare LED-Lampen oder -Leuchten an herkömmliche Dimmer anzuschließen, muss ich dringendst abraten. Das kann sowohl zur Zerstörung des Leuchtmittels als auch des vermutlich teuren Dimmers führen. Wegen unsachgemäßer Behandlung entfällt dann auch jeder Garantie- oder Gewährleistungsanspruch.

      Es reicht völlig, wenn ich hin und wieder solche Experimente auf eigenes Risiko mache. 😉

  24. Guten Abend,
    habe ein Problem, von dem ich hoffe, dass Sie mir helfen können.
    Habe eine neue LED-Lampe mit 5 Leuchten (6,8V u. max. 5W) installiert. Diese soll gedimmt werden. Habe dazu einen Eltako Stromstoßschalter gegen einen EUD12NPN-UC im Schaltschrank getauscht.
    Dimmfunktion ist über Betätigung vorhanden, jedoch habe ich nun ein Brummgeräusch im Trafo der Lampe!
    Was können Sie als Abstellmaßnahme empfehlen?
    Sorry, bin kein Elektrotechnik Fachmann.
    Gruß Jürgen

  25. Jürgen – haben Sie die verschiedenen Konfigurationsoptionen des Eltako denn schon durchprobiert?

    Gibt es zu der Lampe irgendwo weitere Informationen, Datenblatt im Internet? Es ist wirklich nicht einfach, Kombinationen von Leuchte, Leuchtmittel und Dimmer zu finden, die ohne jede Komplikation zusammenspielen.

    Wer da sicher gehen will, muss einfach integrierte Leuchten mit Dimmfunktion ab Werk kaufen und dann immer noch hoffen, dass der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat. Leider basieren solche Kaufentscheidungen bei Leuchten ja auch maßgeblich auf Design. Und wenn der Faktor nach dazu kommt, wird das sehr eng mit dem optimalen Produkt.

    – Carsten

      • Elektronischer Trafo, immerhin elektrische Sicherheit TÜV geprüft. Ist als dimmbar eingestuft, sowohl Phasenanschnitt als ab -Abschnitt. Funktioniert also technisch, d.h. es sollte zumindest keine Zerstörungsgefahr bestehen.

        Wenn alle Einstellungen des Eltako durchexerziert sind, sehe ich in dieser Kombination keine Möglichkeit auf eine leisere Betriebsart. Vielleicht kann man das Netzteil noch mit Gummipuffer akustisch von der Lampe etwas entkoppeln um in den akzeptablen Lautstärkebereich zu kommen. Ansonsten entweder experimentieren oder den Leuchtenhersteller konsultieren. Vielleicht hat der eine klare Dimmerempfehlung für leises Dimmen.

        Als letzten Ausweg würde ich persönlich ein anderes Netzteil testen, z.B. Meanwell PCD 25-700B. Dazu gibt es dort einige Nutzererfahrungen, die von leise bis laut reichen. Da ich selbst Homematic nutze und eine Bewertung das Zusammenspiel mit dem Homematic-Dimmer lobt, wäre das für mich auch eine Möglichkeit. In der Bedienungsanleitung gibt es auch eine Dimmerkompatibilitätsliste.

        Aber das alles ist experimentell ohne Erfolgsgarantie und eine Veränderung der Leuchte, die dadurch ihre Zulassung verliert und alle Verantwortung für Folgeschäden (z.B. Brände) dem Modifizierenden auferlegt – Garantieverlust sowieso.

        Von Meanwell gibt es noch andere dimmbare Netzteile z.B. LPF-25D-36 oder LCM-25 mit speziellem Dimmengang, welches ein flimmerfreies Dimmen ermöglicht, aber eine ganz andere Verkabelung erfordert.

        • Hallo und guten Abend,

          zunächst mal vielen Dank für die Hinweise und Empfehlungen.
          Ich werde die Variante mit dem Meanwell PCD-25-700B jetzt mal probieren.

          Über die Ergebnisse werde ich dann nach der Ausprobe berichten.

          Vielen Dank nochmals an die Runde.

          Gruß Jürgen

          • Hallo und Guten Abend,

            der Trafo Meanwell PCD-25-700B wurde inzwischen geliefert und eingebaut! Das Ergebnis überzeugt auf der ganzen Linie. Kaum hörbares Geräusch und ein sehr komfortables Dimmverhalten durch den Eltako EUD12NPN-UC.
            Ich bin sehr zufrieden und möchte mich nochmal für den guten Tip bedanken!

            Gruß Jürgen

  26. Was für ein Trafo ist da eingebaut? Ein kleiner, leichter elektronischer oder ein großer, schwerer gewickelter? Bei einem gewickelten darf der EUD12 nur auf „Auto“ eingestellt werden, auch wenn LEDs am anderen Ende des Trafos hängen.

    Und sobald so ein gewickelter Trafo am EUD12 angeschlossen ist, dürfen keine Hochvolt-LEDs parallel an der 230V Seite angeschlossen werden. Wenn alles korrekt ist und es dann dennoch brummt, wird sich wahrscheinlich in dieser Konfiguration nichts ändern lassen.

    Ich selbst betreibe den EUD12D (nicht NPN) sehr erfolgreich an verschiedenen dimmbaren Hochvolt-LEDs. Das funktioniert. Aber sobald ein unbekannter Trafo ins Spiel kommt wird das Ergebnis kaum vorhersehbar. Es gibt gewickelte Trafos die stärker oder schwächer brummen und bei den elektronischen gibt es dimmbare und nicht dimmbare.

  27. Hallo,

    in meine neue abgehangene Decke habe ich mir diverse Lichtkreise eingebaut. Im Sofabereich sind es z.B. 10 Osram Superstar par16 35 und im Essbereich 8 Osram Superstar par16 50. Geschaltet werden die beiden Kreise mit einem Gira Universal-Serientastdimmer 226300. Während der Erstinbetriebnahme ist mir nichts aufgefallen. Auch kam der Dimmer auf beiden Kanälen mit nur einer einzelnen LED zurecht.

    Nach nur ca. zwei Wochen Betrieb begannen die 50’er Leuchten zu brummen und ganz herunter gedimmt auch zu takten, also ein sehr niederfrequentes flackern. Um auszuschließen ob das brummen nur von einer einzelnen LED kommt, habe ich alle demontiert und Stückweise wieder eingsetzt. Das Ergebis war, dass das brummen verschwunden war und auch das Dimmen bis ganz unten wieder funktionierte. Zwei Tage später geht das ganze wieder von vorne los. Mittlerwerile beginnt auch der Sofabereich mit der 35’er LEDs zu spinnen.

    Lässt sich dieses Verhalten erklären?
    Zum Test habe ich mir nun mal den LED Dimmer von Gira bestellt. Leider nicht als Seriendimmer erhältlich. Aber damit kann ich besser leben als mit dem Brummen. Sobald er angekommen ist werde ich was dazu schreiben.

    LG Michael

    • Wie viele Spots hängen denn an einem Dimmer? Manche LED-Hersteller geben eine Maximalzahl für die Lampen in einem Stromkreis an. Außerdem kann je nach Dimmerprinzip auch die LED-Dauer-Maximallast des Dimmers überschritten werden (Phasenabschnitt verträgt mehr als Phasenanschnitt, kann man den Gira umschalten?). Mehr dazu im zweiten Teil dieses Beitrags.

      • Hallo,

        vielen Dank für die schnelle Antwort. Bisher habe ich nur einen Dimmer eingebaut, welcher zwei Kanäle hat. Kanal 1 ist mit 10 Osram Superstar par16 35 und Kanal 2 mit 8 Osram Superstar par16 50 belastet. Das Brummen tritt unabhängig davon auf ob nur einer oder beide Kanäle eingeschaltet sind. Auch wenn beide Kanäle eingeschaltet sind wird die Maximalbelastung des Dimmers nicht überschritten (440 W/VA).
        Der Dimmer misst der Last selbstständig und entscheidet dann ob RL oder RC. Ein manueller Wechsel der Betriebsart ist leider nicht möglich. Das Brummen und Flackern ist nicht von der Einschaltdauer abhängig. Es tritt sofort nach dem Einschalten auf, auch nach mehrstündiger Ausschaltung.

        Konstruktiv sieht der Gira dem von Jung übrigens äußerst ähntlich. Man könnte meinen es wäre des gleiche. Jung Univ Serien-Tastdimmer 1252 UDE

        • Vorsicht! Wenn der Dimmer im Phasenanschnitt-Modus läuft, können schon 100 Watt oder sogar noch weniger LED-Last zuviel sein – unter anderem wegen des hohen Einschaltstroms (siehe den vorhin verlinkten Artikel). Die 18 Spots dürften wohl in der Summe darüber liegen – am besten auf zwei Dimmer-Stromkreise aufteilen (also auch auf zwei Dimmer). Alternativ einen Phasenabschnittdimmer mit Justierschraube und bis ca. 500 VA Maximallast einbauen – dann bleibt genug „Headroom“.

          • Hallo,

            ich werde es testen, da ich noch einen weiteren 2-Kanal-Dimmer da habe. Aber wie gesagt, sobald ein Summen zu höhren ist tritt es auch auf wenn nur ein Kanal, also 8 oder 10 LEDs eingeschaltet sind.
            Ich melde mich… Vielen dank schon mal

            LG Michael

          • Kurze Zwischenmeldung: Die Gesamtleistung alles Spots beträgt lediglich 77 W laut Datenblätter von Osram. 10 Sports a 3,3 W und 8 Spots a 5,5 W. Das entspricht etwa 17,5 % der Gesamtleistung des Dimmers. Dürfte aus ja dann eingentlich nicht zuviel sein, auch wenn er die Phase anschneidet.

          • Richtig – dann ist es also eventuell ein Problem dieses speziellen Dimmermodells und nicht seiner Höchstlast. Vielleicht gibt es ja eine Unverträglichkeit mit den EMV- oder den PFC (Leistungsfaktor-Korrektur)-Schaltungen in den LED-Spots – das ist aber reine Spekulation.

  28. Die Gesamtleistung alles Spots beträgt lediglich 77 W ….
    Dürfte aus ja dann eingentlich nicht zuviel sein, auch wenn er die Phase anschneidet.

    Das halte ich für einen Trugschluß. Selbst wenn die LEDs nicht gedimmt würden wäre der Strom ausschlaggebend, mithin also nicht die Wirkleistung in W sondern die Scheinleistung in VA.

    Und viel schlimmer: Es ist anzunehmen, daß die LED-Lampen etliche Kondensatoren beinhalten, in die bei einer Phasenanschnittsteuerung ein sehr großer Einschaltstrom fließt. Das ist nicht gut für die Lampen und für den Dimmer. Zwar auch Spekulation aber mit einer großen Wahrscheinlichkeit.

    • Das Gira-Teil kann ja bis zu 250 VA pro Kanal – selbst bei Addition aller Scheinleistungen (nehmen wir mal einen Leistungsfaktor von mindestens 0,50 an) sollte die Lampensammlung noch weit darunter bleiben.

      Das mit den Kondensatoren ist natürlich auch ’ne Möglichkeit.

      • Hallo,

        schön das es schon so viele Rückmeldungen zu meinem Post gibt. Nur um sicherzugehen habe ich gestern Abend einen zweiten Dimmer für einen der Kreise verwendet. Leider führt dies, wie bereits vermutet, zu keiner Verbesserung. Ohne Dimmer hingegen ist das Summen natürlich verschwunden – scheint logisch.

        Ob der Dimmer nun im Phasenan- oder -abschnittsmodus arbeit kann ich natürlich nicht sagen. Er kann beides, entscheidet dies aber aufgrund einer Messung. Manuell ist da nichts machbar. Zum nachprüfen würde da nur ein Oszilloskop helfen, leider besitze ich keines.

        Dies Woche erhalte ich einen neuen Dimmer. Ebenfalls von Gira, allerdings wohl besonders für LEDs geeignet. Gira Universal-LED-Tastdimmer 3-420W/VA 23850
        Nicht gerade ein Schnäppchen. Ich werde berichten sobald ich ihn eingebaut habe.

        LG Michael

        • Hallo,

          Ich habe den Unterputzdimmer nun gegen zwei Eltako EUD12NPN Dimmschalter getauscht. Im AUTO Modus, was einer Phasenabschnittssteuerung entspricht, ist ein minimales und kaum wahrnehmbaren Brummen zu hören. Damit bin ich absolut zufrieden. Voll aufgedimmt hört man nichts. Schalte ich auf Phasenanschnitt um so beginnt das Brummen sofort unüberhörbar laut zu werden.
          An die Verzögerung der Soft ein und aus Funktion muss ich mich jedoch erst noch gewöhnen. Den bestellten Gira LED Dimmer werde ich ohne Test wieder retournieren.

          LG Michael

          • Kann man den soft Start/Stopp nicht Parametrisieren?
            Ich habe den EUD12D. bei dem kann man das einstellen. Und Bisher konnte er auch alle dimmbaren LED Lampen ordentlich bedienen.

          • So wie ich das bis jetzt verstanden habe kann man den Soft Start/Stop über das große unterste Einstellrad parametrisieren. Mit diesem parametrisiert man jedoch auch gleichzeit die Dimmgeschwindigkeit mit welcher der Ausgang auf- und abgedimmt wird. Die Einstellung habe ich bereits auf maximale Geschwindigkeit eingestellt. Alles andere ist mir zu träge.
            Gänzlich ausschalten kann man den Soft Start/Stop jedoch nicht.

            VG Michael

  29. Der EUD12D ist da deutlich flexibler. Leider auch etwas teurer. Wobei ich den Softstart gerade im Flur sehr angenehm finde. Man ist dann nachts nicht so geblendet.

  30. Hallo allerseits,

    ich hoffe mir kann jemand helfen. Wir bauen zurzeit ein Eigenheim, die Elektroinstallation ist derzeit noch komplett ohne Dimmer. Allerdings möchte ich in Zukunft, wenn mal wieder etwas Geld übrig ist, Dimmer installieren.

    Kann es sein, dass wenn bei uns gar keine Stromstoßschalter verbaut werden, dass diese für Verteilerkästen vorgesehenen Dimmer (wie beispielsweise den hier genannten Eltako EUD12D) gar nicht verwenden kann? Dann bleiben ja nur noch die Dimmer für die Unterputzdosen, richtig?

    Und wenn das so sein sollte: kann ich die Dimmer von Eltako für Unterputzdosen mit normalen Wippschaltern benutzen (am besten die, die derzeit schon eingesetzt sind)? Oder welche Schalter/Taster/Wippen braucht man dafür?

    Vielen Dank für die Hilfe.

    Gruß, Thomas

  31. Ohne genaue Kenntnis der Installation bleibt das letztlich Spekulation. Der EUD12 ist für den Einbau in den Verteilerschrank. Wenn dort schon ein Stromstoßschalter ist, bekommt man auch was hin.

    Stromstoßschalter verwendet man typischerweise dort, wo es viele Schaltstellen gibt, z.B. Flur, Treppenhaus. Wenn man nur 2 oder 3 Schaltstellen hat, wird oft noch die Wechselschaltung oder Kreuzschaltung verwendet.

    Wenn man dann auf Dimmer umrüsten möchte, wird es etwas komplizierter, besonders wenn man von jeder Schaltstelle dimmen möchte. Man muß dann die Schalter durch Taster ersetzen, umverdrahten und an einer Stelle statt eines Schalters eine Dimm-Schalterkombi einsetzen.

    Dies kann ein Komplettgerät aus dem Programm des Schalterherstellers sein oder ein Taster bzw. Doppeltaster und einen Eltako aus der EUD61er Serie dahinter – wenn die Dose tief genug ist. Meist gibt es in der Schalterdose aber keinen Neutralleiter N. Wenn man den nicht beiziehen kann, kommt nur ein eingeschränkter Dimmer mit Mindestlast wie z.B. der EUD61NP (nicht NPN) in Frage. Der braucht aber eine Mindestlast von 20W, was in LED-Zeiten schon schwierig werden kann. Die Kombilösungen des Schalterherstellers sind da meist auch nicht besser.

    Also entweder gleich richtig vorrüsten oder den Dimmer gleich miteinbauen (Vielleicht bekommt der Elektriker noch einen vollwertigen Dimmer EUD61NPN unter).

    Oder auf modernere Leuchten mit Fernbedienung warten. Das wird lichttechnisch die beste Lösung. Die Leuchte wird dann dauernd versorgt und mit einer Fernbedienung kann man dann dimmen und die Lichtfarbe steuern. Da gibt es auch immer besser in das Schalterprogramm integrierte Lösungen oder man hilft mit der Hausautomatisierung nach.

  32. Jürgen, danke!

    Habe mir das heute auf der Baustelle mal angesehen. Einen Stromstoßschalter werden wir wohl nicht verbaut bekommen. Also müssen die Dimmer dann irgendwann mal in die Dosen.

    Die Unterputzdosen sind von Kaiser, Modell 1555-04. Die sind mehr als sechs Zentimeter tief und sollten ausreichend dimensioniert sein.

    Dazu habe ich die Drähte gesehen, ein blau ummantelter Draht war bei den Schaltern immer zu sehen. Das müsste doch der Neutralleiter sein, also sollte das passen, oder?

    Bleibt natürlich noch das Austauschen der Schalter gegen Taster, aber ok.

    Habe übrigens gesehen, dass Schalk auch Dimmer für die Unterputzdose anbietet. Der Schalk ETD U2 scheint auch etwas mehr Möglichkeiten zur Einstellung zu bieten, als der EUD61NPN, zum Beispiel kann man soft-on abschalten. Und er soll, laut einer Rezension bei Amazon, auch schneller anschalten als der Eltako.

    • Hallo Thomas,

      du vermittelst nicht den Eindruck vom Fach zu sein. Daher kann ich dir nur raten die Finger davon zu lassen.
      An einem Wechselschalter oder Taster wirst du in der Regel nie einen Neutralleiter finden. Evtl. nur dann wenn eine Glimmlampe verbaut ist. Viele Unterputzdimmer besitzen ebenfalls keinen Neutralleiteranschluss.

      Am Stromstoßschalter benötigst du definitiv einen Neutralleiter. Der EUD61NPN benötigt wohl auch einen.

      Hast du deine Rohrinstallation für deine Leitungen gewählt oder die Mantelleitungen direkt eingeputzt. Bei ersterem sollte das Nachrüsten mit ein bischen Arbeit kein Thema sein. Bei letztem könnte es Probleme geben.

      • Ich habe da gar nichts gemacht, sondern der Elektriker. Und ich werde auch Dimmer etc. nicht selbst nachrüsten, bin nur hier um mich über die Voraussetzungen zu informieren. Möchte gegenüber dem Elektriker nicht ganz blöd dastehen und mir was vom Pferd erzählen lassen.

        Aber nochmal, wenn ich in die noch nicht verputzten Unterputzdosen schaue, und dort eine Menge Drähte sehe, unter anderem einen blauen, dann müsste das doch der Neutralleiter sein, oder? Habe natürlich dort reingesehen, wo später Schalter sein sollen.

        • Ja, der blaue sollte der Neutralleiter sein. Aber der Elektriker, der ja dann umrüstet, weiß es genau.
          Ruhig mal mit dem Elektriker reden. Wahrscheinllich ist es günstiger gleich jetzt einen Dimmer zu verbauen. Die gibt es auch vom Hersteller des Schalterprogramms. Entweder mit Drehknopf, was zwar häßlich aber praktisch ist (wenn auch nicht fernsteuerbar) mit einer Taste oder mit zwei Tasten (Heller – dunkler)
          Bei der Nachrüstlösung hat man einen Schalter zu viel gekauft und der Elektriker muß nochmals kommen.
          Oder eben das Problem aussitzen bis es schicke LED-Lampen mit Fernsteuerung gibt. Leuchtmittel gibt es schon jetzt, z.B. Philips Hue, MiLight andere.

  33. Ich hatte ja erst gedacht, von Anfang an wenigstens die richtigen Schalter zu verbauen (also Taster). Das geht aber nicht, weil ich ja dann zusätzlich Relais bräuchte (sagte man mir), um die Beleuchtung zu schalten.

    Direkt Dimmer verbauen geht nicht, weil ich bis jetzt keine einzige dimmbare LED habe 🙁

    • Ein Besuch im Baumarkt, Discounter, Ikea oder den sonstigen üblichen Verdächtigen und die Sache ist instantan und preisgünstig geregelt. Notfalls eine kräftige Halogenbirne als Zwischenlösung. Also wenn es wirklich an den 10 EUR pro Brennstelle hängt, dann sind unsere Tipps hier vergeblich

  34. Ich werde darüber nachdenken. Du hast ja recht. Habe nur Sorge, dass ich mich verguckt habe und wir in den Schaltern keine Neutralleiter haben.

  35. Hallo, ich habe mal zu LED Modulen ein paar Fragen.

    Bei uns in der Firma wurden in Lichtkuppeln Osram BA-XL-PL-840 Module verbaut. Einmal ein Kreis mit 24 und einmal ein Kreis mit 22 Modulen. Je Modul 3,12W. Dazu kam ein Optotronic 240W Dimm zum Einsatz.

    Wir konnten das aber nicht mit unserer EIB-Anlage 0-10V dimmen. Da noch RGBW dazu kam, sollte es auf DALI laufen. Also Optotronik Dimm dazu. Der 1-10V Ausgang wurde vom 240W Netzteil nicht mehr benutzt, da die Steuerung über den DALI Modul vorgenommen wurde. Alles genau und richtig angeschlossen. Auch nach Rücksprache mit Osram.

    Nun das Problem. Angeschaltet … Module gehen nicht. Nun versucht 2 Module … Ergebnis funktioniert. Mehr Module angeklemmt … keine Funktion. Dali Dimm abgebaut und nur 240W Netzteil dran und mit Poti 47K gedimmt … funzt, aber LED Module – nicht das Netzteil – brummen wie ein Bienenstock.

    Wir haben alles ausprobiert. Nichts klappt. Osram hat keine Ahnung.

  36. Im Artikel wurde Ledotron als künftiger digitaler Dimmer-Standard genannt. Die zugehörige Homepage hat eine „Aktuelle“ Ankündigung ohne Datum:

    „LEDOTRON-Allianz löst sich auf

    Partner ziehen positives Fazit. Die Vermarktung des industrieoffenen, digitalen Dimmstandards LEDOTRON geht auf das EU-Glühlampenverbot und die damit verbundene Unsicherheit der Kompatibilität “herkömmlicher” Dimmer mit LED- und Energiesparlampen zurück. Mit LEDOTRON wurde eine normierte und standardisierte Dimm- und Steuerungstechnologie entwickelt. Inzwischen ist eine Vielzahl anderer sicherer und innovativer Lösungen der Allianz-Partner im Markt erhältlich, welche das Dimmen moderner Leuchtmittel ermöglichen. Damit entfällt die Notwendigkeit für eine Fortführung der Vermarktung von LEDOTRON durch die hierfür eigens gegründete Allianz, die sich mit sofortiger Wirkung hiermit auflöst. Die weitere Versorgung mit LEDOTRON- Austauschartikeln erfolgt über die Partner jeweils innerhalb der einschlägigen gesetzlichen bzw. vertraglichen Regelungen.“

    Klingt so, als bliebe die Ankündigung aktuell und die ganze Sache in Leichenstarre. Zu teuer oder zu früh? Also geht das Gewurschtel mit Reftrofits und Installationsdimmern erst mal weiter….

  37. Ich denke, die wollten in den häuslichen Endkundenmarkt und sind vom Preisverfall im LED Segment überrollt worden. Da LEDOTRON nicht einfach ’nur‘ eine gute Abstimmung konventioneller Dimmer mit Leuchtmitteln war, sondern ein eigenes digitales Steuerprotokoll beinhaltet, war es dann auch nicht mehr konkurrenzfähig gegenüber den in diesem Bereich bereits existierenden Standards wie Zigbee, Homematic, DALI, und auch einfachen Funk-Billiglösungen,etc. Schade, Powerline-Technik war an der Stelle keine so schlechte Idee. Aber der Installations-Dimmermarkt ist schwierig.

    – Carsten

  38. Kurze Frage: Stelle gerade um und fest: 15 Jahre alter Busch und Jäger Universal Dimmer 6590 U-101 führt mit 3 neuen Osram LEDs zu Surren an den Lampen.

    Liegt´s an den LED´s oder am Dimmer? Kann ein aktueller LED Dimmer von „Busch und Jäger 6526 U“ das Problem lösen oder gibt’s LEDs, die an alten Dimmern nicht surren?

    Vielen DANK!!

    • Ein Mindestlastproblem dürfte das nicht sein. Wichtig wäre halt eine manuell einstellbare Phasenabschnitt-Betriebsmöglichkeit – dann reduziert sich normalerweise das Surren. Ist der alte Dimmer entsprechend umgeschaltet worden?

      Bei Phasenanschnitt spielt es fast keine Rolle, welche LED-Lampen verwendet werden. Da surren die meisten mehr oder weniger.

  39. Hallo Herr Messer,
    gibt es eigentlich einen empfehlenswerten Drehdimmer für LEDs bei der Firma berker?
    Ich möchte gern an zwei Stellen statt der Schalter einen Drehdimmer einsetzen und die Beleuchtung ist mit LEDs jeweils 3 Stück a 3-4 W angedacht. Haben Sie da eine Empfehlung Unterputz / Drehdimmer / Leuchtmittelkombination?
    Alex Westphal

  40. Hallo Herr Messer, ich komplimentiere mit Ihrem informativen Blog, sehr gut! Ich habe auf Ihre Beratung einen Phasenabschnittdimmer gesucht und gefunden: Viribright LED Dimmer 73645, 220V AC, 1A, 0-200W / 4-200VA – stufenloser Helligkeitsregler für LED Leuchtmittel (Amazon, viele gute Kundenrezensionen). Ist die Marke bekannt und gibt es Negatives zu melden bitte?
    Möchte mehrere davon benutzen für 1 – 3 LED`s pro Dimmer/Raum, werde E14/E27/GU10 Fassungen benutzen und frage mich sonst noch, welche LED-Lampen sich zu diesem Dimmer eignen wurden für ein problemloses Gebrauch.

    Herzlichen Dank für eure Reaktion!

  41. Haha, schon wieder durchgefallen als Niederländer! Vielleichts gibt es aber Anderen die Bescheid wissen??

    (Nein, Niederländer fallen bei mir nicht „durch“, höchstens „auf“ 😉 / d. Red.)

  42. Guten Tag Herr Messer,
    Gibt es auch 230V Dimmer welche für eine LED/Halogen Mischlampe (2 separat verbaute Trafos) einsetzbar wären?
    Was hätte das für Auswirkungen bei zusätzlicher Umschaltung per Fernbedienung auf reinen Halogen Betrieb/ LED Betrieb (bei LED Betrieb zudem möglicher automatischer Farbwechsel usw.)
    Beispiel wäre so eine Lampe.

    Danke
    Michi

    (Bitte die verbindlichen Kommentarregeln beachten und keine rohen Links posten, sondern sie ungefähr so im Test einbetten, wie ich es nachträglich hier tun musste – danke!/d. Red.)

    • Die Beschreibung der Leuchte (nicht Lampe!) weist darauf hin, dass sie nicht dimmbar ist (außer eventuell über die Fernbedienung – dazu fand ich jedoch nichts). Deshalb kann auch kein Wanddimmer eingesetzt werden.

      Ansonsten wäre so ein Mischbetrieb zwar prinzipiell möglich (wenn ein dimmbarer LED-Trafo in der Leuchte steckt), hätte aber ein völlig anderes Dimmverhalten von Halos und LEDs zur Folge – eventuell auch mit Surren, Flackern etc.. Siehe dazu auch diesen Beitrag.

  43. @René: Die, welche die Spannungsschwankung ausgleichen, haben ein Schaltnetzteil (mehr oder weniger geregelt), die anderen ein Kondensatornetzteil.

  44. Hallo,
    wir haben uns eine Badezimmerleuchte von Paulmann gekauft, das Modell heißt Pollux (es ist ein aktuelles Modell)
    Leider ist die Lampe zu hell und das Datenwerdenblatt sagt, dass dimmen nicht möglich ist.
    Lohnt sich irgendein Versuch?
    Wir haben Busch Jaeger Komponenten und dort werden ja verschiedene Dimmer angeboten.

  45. Hallo Herr Messer,
    Hallo auch an die anderen LED Experten,
    ich habe daheim ein kleines Problem mit einem zu verbauenden LED Streifen und denke Sie oder ein anderer Experte hier 😉 kann mir sicher etwas weiterhelfen.
    Ich möchte eine LED Leiste im Bad verbauen. Hierzu gibt es eine Lösung das ganze mit einem Alurahmen zum einfliesen.
    Damit das Licht aber nicht zu grell (da auf Augenhöhe) ist muss ich das ganze auf jeden Fall dimmen – nun bin ich wieder bei dem Flimmerproblem. :-/
    Als Trafo nutze ich ein „LED-Schaltnetzteil MEANWELL PLN-60-12, 12 V-/60 W“, als Dimmer diesen.

    Wenn ich nun den LED Streifen an den Dimmer hänge ist das Licht in den untersten drei Stufen scheinbar ruhig – dann flackert es jedoch bis zur vollen Leistung hochgeschalten ist.

    Ich bräuchte nicht unbedingt einen Dimmer den ich verstellen kann, es würde reichen wenn ich es einmal sauber einstellen kann. Hier wurde ja dieses Bauteil genannt das aber nicht mehr lieferbar ist (hier im Blog genannt). Wäre so etwas die Lösung für mich? Was gibt es evtl. Alternativ?

    Die LED Streifen ist eigentlich sehr hochwertig mit Epistar 3528 LEDs (120/m damit das Licht einheitlicher wird), denke es liegt nicht am Streifen sondern eher am Dimmer.

    Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen. Danke und Grüße Hans-Georg

    PS: Scheinbar hängt das Phänomen auch mit dem verbrauch zusammen. Ein 30cm Teststreifen scheint ohne flackern zu laufen – wenn ich den jedoch parallel dazuschalte flimmert auch dieser.

    (Anm. d. Red.: Bitte die verbindlichen Kommentarregeln beachten und keine „rohen“ Links posten, sondern an passender Stelle im Text einbetten – so, wie ich es hier mehrfach nachträglich getan habe.)

      • Hallo,
        erst mal Danke für die schnelle Antwort.

        Das ganze wurde vom Hersteller/Vertrieb der Schiene in der Kombie angeboten mit LED, LED Travo und bei Bedarf dem Dimmer als 12V Dimmer dazwischen. Leider kam da nicht so das Elektro Know-how rüber. Darum hat mich nochmals ein LED Fachhändler beraten wie ich das zusammensetzen könnte und ich kam bei einer ähnlichen/fast identischen Kombination raus.

        Ich möchte den Dimmer nur nutzen um einmalig die Lichtstärke einzustellen, daher keinen Dimmertaster etc. verwenden. Denn die volle Lichstärke ist zu hell.
        Lt. Hersteller sollte der LED Stripe dimmbar sein (Dimmbar:optional durch Zubehör).

        Da der Stripe IP63/IP65 sein muss (mit Silikonüberzug als Wasserschutz) kann man leider nicht auf jedes Set zurückgreifen.

        Mir wurde halt diese Kombie empfohlen daher habe ich Sie nun.
        Am Ende ist es vielleicht ganz einfach und es könnte auch sein das „nur“ der Dimmer defekt ist?
        Die ganze Technik hinter dem LED Stripe kann ich auch nochmal austauschen, die Frage ist nur gegen was am besten?
        Ich hatte das so verstanden das es schwieriger ist ein Dimmbares Netzteil zu finden als erst in dem 12V Bereich den Dimmer zu setzen.

        • Netzgedimmte Lampen und Schaltnetzteile sind salopp gesagt Glücksache.
          Wenn schon ein 12V Stripe vorhanden ist, gibt es aus meiner Sicht 2 bevorzugte Lösungen:
          1. PWM Dimmer auf der 12V Seite. Ich habe so etwas wie Amazon # B008TNH68E . War etwas teurer. Kam nach einigen Wochen Lieferzeit auch China und funktioniert super.
          Die PWM Grundfrequenz ist ca. 700Hz. Das stört meine (eigentlich empfindlichen) Augen nicht mehr. Nur noch mit dem Fächertest kann man als Laie die PWM Frequenz noch nachweisen. Das kleine Ding kommt zwischen Netzteil und 12V LED.
          2. Ein sekundär-dimmbaren Netzteil z.B. von Meanwell kaufen. Dort kommt dann – wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere – ein flimmerfreier geregelter Gleichstrom heraus. Die technisch noch feinere Lösung aber teurer und man muß noch ein Poti oder eine verstellbare Spannung oder einen PWM Generator dranbauen. Beispiel in der 60W-Klasse: MEANWELL LED-Schaltnetzteil HLG-60H-15B 15VDC/4A . Gans wichtig ist das „B“, denn das „A“ ist NICHT dimmbar. Erhältlich, z.B. bei OSD-Schenck in Karlsruhe, oder Reichelt. Da aber schon ein ordentliches Netzteil da ist, würde ich die 3EUR Option (Vorschlag 1) versuchen.

    • Wie wäre es mit einem 12-V-Netzteil mit integriertem PWM-Dimmer, wie dem Meanwell LPF-25D-12 (die dimmbare Version hat das D in der Typenbezeichnung). Laut Datenblatt kann man da einfach ein passendes 100-KOhm-Potentiometer oder einen Festwiderstand anklemmen.

      Das Modell gibt es auch mit anderen Maximalleistungen statt der hier genannten 25 W.

  46. Hallo,
    ein guter Artikel über Dimmer in Anwendung mit LED.

    Was ich bisher vergeblich suche ist ein LED Deckenleuchte etcpp mit eingebautem Softstart von zB 1sec oder ähnlich. Ohne zusätzlicher externe Elektronik. Die kann meinetwegen eingebaut sein.

    Gibt es sowas zu kaufen? Und wenn, wo?

    freundliche Grüße

  47. Hallo Herr Messer,

    ich möchte einen Schnur/Kabelzwischendimmer nachrüsten und für LED verwenden und 3x 7 W dimmbare LED mit E27 Sockel betreiben. Ein Ausschalten sollte auch möglich sein.
    haben Sie eine Phasenabschnittsempfehlung?

    vielen Dank!

    Stephan Bert

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