Im Test: Neue LCTW-LED-Spots und helle A60-„Birne“ zu Hammerpreisen

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich hier erstmals LED-„Retrofits“ des deutschen Anbieters „LED’s CHANGE THE WORLD“ (LCTW) im Test. Jetzt kommen von dort drei neue dimmbare Lampen, die ihre Vorgänger beim Preis-/Leistungsverhältnis um Längen schlagen und auch etwas edler aussehen.
LCTW-GU5.3-GU10-neu
Leuchtender Silberschmuck für nur 9,90 Euro pro Stück: Links der neue GU5.3/12-Volt-Spot von LCTW, rechts die GU10/230-Volt-Variante. Beide liefern offiziell 330 Lumen Lichtstrom und 750 Candela Lichtstärke. (Fotos: W. Messer)

LCTW-A60-ausErste Testkandidatin ist aber kein Strahler, sondern ein dimmbarer LED-Ersatz für herkömmliche 60-Watt-Glühlampen: Die 11 Watt starke A60-„Birne“ zum aktuellen Sonderpreis von 12 Euro (Bild rechts). Nominell hat sie die dafür von einer EU-Regelung geforderte Gesamthelligkeit von 806 Lumen, leuchtet mit einer „warm-weißen“ Farbtemperatur von 2725 Kelvin (+/- 145 K Toleranz) und einem Farbwiedergabeindex von über CRI 80.

Wie alle LCTW-Lampen ist sie „Made in P. R. C.“, kommt also aus der Volksrepublik China, entstand aber nach den exakten Vorgaben des deutschen Anbieters. Trotz der sehr günstigen Verkaufspreise legt man hier besonderen Wert auf eine hohe Lichtqualität mit relativ geringen „Binning“– und Fertigungs-Toleranzen. Als Lichtquelle dienen 30 „Medium Power“-LEDs von Osram.

Im Gegensatz zu älteren LCTW-„Birnen“ hat die neue A60 keine größeren Kühlrippen oder -Öffnungen, sondern eine weitgehend glatte Oberfläche. Mit einem Durchmesser von 6 cm und einer Höhe von 12 cm ist sie zwar nicht dicker, aber ein gutes Stück länger als traditionelle Glühlampen. Bei Leuchten mit sehr kurzen Schirmen könnte die matte Haube also ein wenig herausragen.

145 Grad Halbwertswinkel

Während sonst auf der Packung und der Website alle wichtigen Werte zu finden sind, fehlt leider eine Angabe zum Abstrahl- oder Halbwertswinkel. Auf Nachfrage bekam ich jedoch von LCTW Labortestwerte und -Diagramme. Die offenbaren, dass in einem Winkel von 145 Grad mindestens die Hälfte der maximalen Lichtstärke abgestrahlt wird, in einem Kegel von 250 Grad „Feldwinkel“ ist es mindestens noch ein Zehntel. Mein Leuchtbild bestätigt die Theorie, dass der größte Teil der Helligkeit in der oberen Hälfte stattfindet, es aber auch nach unten hin nicht völlig dunkel bleibt:

LCTW-A60-Leuchtbild

Die LCTW-„Birne“ ist also kein echter Rundstrahler, bietet aber in einer Hälfte des Vollwinkels erheblich mehr Licht als eine 60-Watt-Glühlampe, die ihre etwa 700 Lumen Helligkeit rundum verteilt. Dafür spricht auch der im Labor gemessene, tatsächliche Wert von knapp 890 Lumen bei der A60-LED. In vielen Fällen könnten Sie damit sogar eine traditionelle 75-Watt-Lampe ersetzen.

Für die Berechnung der „A“-Einstufung im ab September geltenden EU-Effizienz-Label für Leuchtmittel hat LCTW jedoch nur die nominellen 806 Lumen bei 11 Watt Leistungsaufnahme benutzt (73 lm/W). Vom realen Wert her (ca. 80 lm/W) könnte das nach meiner Kalkulation eigentlich die bessere Stufe „A+“ sein.

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Im Praxistest leuchtete die A60 ohne Dimmer nach einer geringen Einschaltverzögerung von unter 0,5 Sekunden und zog dabei laut meinem eher ungenauen Energiemessgerät 12 Watt. Auf der niedrigsten Stellung eines nicht justierbaren Phasenabschnittdimmers reduzierte sich das auf etwa 3 Watt. Die Helligkeit war ohne Flackern etwa im Bereich zwischen 25 und 100 Prozent regelbar.

Begleitet wurde das von einem leichten Surren der Lampe – je nach Dimmerstellung aus einer Distanz zwischen 10 und 20 cm hörbar. An einem Schalter ohne Dimmer blieb sie weitgehend still.

„Gedenksekunde“ beim Dimmen

Außerdem erhöhte sich die Einschaltverzögerung bei stärkster Dimmung auf knapp eine Sekunde; beim Ausschalten blieb es noch rund eine halbe Sekunde lang hell. Dieses Phänomen tritt bei vielen modernen dimmbaren LED-Lampen auf, weil ein integrierter Schaltkreis in der Vorschaltelektronik anfangs prüft, welche Spannung anliegt und dann erst die LEDs aktiviert. Außerdem wirkt ein Kondensator als Puffer beim Ein- und Ausschalten. Hohe Schaltströme werden so vermieden und die Lebensdauer der Lampe erhöht sich.

LCTW verspricht hier mindestens 25.000 Leuchtstunden und 100.000 Schaltzyklen. Das halte ich auch deshalb für glaubhaft, weil die Lampe im Dauerbetrieb in meiner offenen Testfassung an der heißesten Stelle des Gehäuses nur rund 57 Grad warm wurde. Sie ist damit eines der kühlsten LED-Leuchtmittel dieser Leistungsklasse, die ich bisher getestet habe. Prinzipiell bietet LCTW für all seine Modelle eine verlängerte Garantiezeit von drei Jahren.

Glühlampen-Fans wird’s warm ums Herz

Der subjektive Farbeindruck dürfte auch hartnäckige Licht-Traditionalisten erfreuen: Selbst beim direkten Blick wirkt die LED-„Birne“ mindestens so „warm“ wie eine klare 60-Watt-Glühlampe. Auch das abgestrahlte Licht hat eine leicht gelblich/rötliche Anmutung. Eine Ahnung davon bekommen Sie beim Blick auf mein Farbtreue-Standard-Modell – einer roten Ducati im Kleinformat auf weißem Untergrund:

LCTW-A60-Farbtreue

Die meisten nennen’s wahrscheinlich „heimelig-gemütlich“, während sich ein paar Freunde der Tageslicht-ähnlichen, „kalt-weißen“ Farbtemperaturen mit Grausen abwenden. Nein, diese A60 ist zwar ziemlich farbtreu, aber keine Arbeitslampe für Büro oder Werkstatt. Wenn es einen Papst des „warm-weißen“, wohnlichen Lichts gäbe, er wäre vermutlich bei LCTW zu Hause (vielleicht ist er aber auch gerade in Österreich von Dornbirn nach Lustenau umgezogen).

Mein Testurteil: 12 Euro für den dimmbaren LED-Ersatz einer 60-Watt-Glühlampe sind derzeit fast unschlagbar – vor allem mit Markentechnik drin. Dafür gäbe es eigentlich die volle Punktzahl auf meiner bis 5 reichenden LED-Bewertungsskala. Weil die neue A60-„Birne“ von LCTW aber kein allzu guter Rundstrahler ist, nicht ganz still leuchtet und noch dazu ein wenig lang geraten ist, reicht es nur für
vier Sterne.

50 Halogen-Watt ‚raus – 6,5 LED-Watt ‚rein

LCTW-GU10-neu-ChipsSo richtig neu scheint dieses LCTW-Angebot nicht zu sein: Ein dimmbares LED-Äquivalent für 50-Watt-Hochvolt-GU10-Halogenspots gab’s dort schon vor einem Jahr – ebenfalls mit 35 Grad Abstrahlwinkel und 750 Candela Lichtstärke. Allerdings war dieser crèmeweiße Spot nie offiziell im firmeneigenen Online-Shop, sondern nur direkt auf Anfrage und zwischendurch auch mal via Amazon für knapp 14 Euro zu bekommen.

Seither haben wir zehn solcher LED-Strahler im Einsatz und freuen uns immer noch über die sehr Halogen-ähnliche Lichtfarbe, problemlose Dimmbarkeit und selbst für eine Küche ausreichende Farbtreue. Und jetzt gibt’s das Gleiche für nur 9,90 Euro? Nein, es gibt noch mehr.

Neue Farbe, neues Nichia-„Sixpack“

Der direkte Vergleich offenbart die Unterschiede zwischen „alt“ und „neu“: Auf Wunsch einer Mehrheit der LCTW-Kunden sind die Spots nun silberfarben. Statt vier Chips des US-Herstellers „Cree“ leuchten jetzt sechs „Medium Power“-LEDs vom japanischen Konzern Nichia unter der Kunststoff-Linsenabdeckung (siehe Bild links oben). Die Montage der Module ähnelt etwas der „Chip On Board“ (COB)-Methode, liegt aber näher an der bekannten SMD-Technik. Der offizielle Lichtstromwert kletterte von 320 auf 330 Lumen.

Die dafür benötigten knapp 7 Watt Leistungsaufnahme werden von meinem Messgerät bestätigt (Effizienz: ca. 50 lm/W). Mit meinem nicht justierbaren Test-Dimmer ließ sich das flackerfrei und stufenlos auf rund 2 Watt herunter regeln – dann gibt’s statt 330 nur noch gut 80 Lumen.

Ohne Dimmer leiser und sparsamer

Ähnlich wie bei der oben getesteten A60-Lampe müssen Sie aber beim Dimmen mit leichten Surrgeräuschen und kurzen Ein- und Ausschaltverzögerungen (<0,5 Sekunden) rechnen. Zu hören ist das Surren je nach Dimmerstellung in etwa 10 bis 15 cm Entfernung. Ohne Regler bleibt der Spot mucksmäuschenstill, hat aber seltsamerweise immer noch etwa eine Viertelsekunde Reaktionszeit beim Einschalten und braucht dann laut Messgerät nur rund 6 Watt.

Die großzügigen Kühlrippen bieten offenbar einen ordentlichen „Kamineffekt“ und lassen die maximale Gehäusetemperatur auch bei längerem Betrieb nicht über 58 Grad Celsius steigen. Kleiner Nachteil des an die älteren LEDON-Spots erinnernden Designs: Mit 57 mm Länge können die LCTW-GU10 bei sehr kurzen Strahlergehäusen etwas überstehen. Ist aber meistens kein optischer Bruch – vor allem, wenn die Leuchten eine ähnliche Farbe wie die silbernen Spots haben. Der maximale Durchmesser von 50 mm hält ohnehin den Standard für PAR16-Lampen ein.

Anderer Farbeindruck als beim Vorgänger

Eine kleine Überraschung gab’s für mich bei der Lichtfarbe (gilt übrigens alles auch für die GU5.3-Variante): Die sieht nun nicht mehr exakt so aus wie die nominell gleichen 2725 Kelvin des Vorgängermodells oder der aktuellen LEDON-Spots (mit LEDs von „Cree“). Klar ist es immer noch „warm-weiß“, aber mit einem Tick weniger Gelb und Rot in der Mischung. Das sorgt auch bei meinem Farbtreue-„Standardtestbild“ für einen etwas anderen Eindruck als mit der A60-Lampe oben:

LCTW-GU10-neu-Farbtreue

Auffallend ist vor allem die geringere Gelb-Einfärbung der weißen, roten und schwarzen Flächen – es wirkt alles ein wenig „naturgetreuer“, neutraler als mit der LCTW-„Birne“. Selbst wer nicht weiß, dass hier andere LED-Chips drin sind, kann es zumindest vermuten.

Das Leuchtbild unterscheidet sich jedoch nicht großartig von dem der älteren LCTW-Spots. Es hat – wie gewohnt – einen sehr hellen und weit strahlenden Kernbereich, wirkt sonst vielleicht etwas ausgeglichener, homogener – mit etwas mehr Streulicht außerhalb des 35-Grad-Halbwertswinkels als bei den früheren Modellen:

LCTW_GU10_neu-Leuchtbild

Diese sehr Halogenspot-ähnliche Charakteristik gilt auch für die Niedervolt-Version, deren LED- und Streuscheiben-/Linsenbestückung absolut identisch ist. Laut der ab September geltenden EU-Vergleichstabelle müssen „Retrofits“ für 50-Watt-Hochvolt-PAR16-Halos innerhalb eines Winkels von 90 Grad insgesamt mindestens 300 Lumen Lichtstrom abstrahlen. Diese Vorgabe übertrifft die neue LCTW-GU10-Lampe um satte 10 Prozent. Wer also damit umrüstet, muss sich anschließend nicht über mangelnde Helligkeit beklagen.

Trotz Niedrigpreis keine „Billiglampe“

Die Effizienz von rund 50 Lumen/Watt genügt sowohl beim alten als auch beim künftigen EU-Energie-Label für die Einstufung „A“. Die Lebensdauerangaben sind die gleichen wie bei der A60-Lampe: Durchschnittlich 25.000 Leuchtstunden bis zum Abflauen auf 70% der Anfangshelligkeit, 100.000 schadlose Schaltzyklen. Selbstverständlich gelten auch hier drei Jahre Garantie.

Mein Testurteil: Der extrem günstige Preis von derzeit 9,90 Euro resultiert vor allem aus dem Verzicht auf Zwischen- oder Fachhändler und aus den geringen Verwaltungs- und Marketingkosten. Er wird jedoch nicht mit einem Mangel an Leistung und Qualität bezahlt, auch wenn der LCTW-Spot noch keine perfekte, dimmbare LED-Lampe ist. Das sind aber viele weitaus teurere Konkurrenzprodukte ebenso wenig. Für Perfektion gäbe es fünf Sterne, hier sind es immerhin
LED-Stern halbviereinhalb.

Der kleinste Neuzugang im LCTW-Sortiment

LCTW-GU5.3-neu-Packung

Mit 12 Volt Gleich- oder Wechselspannung kann die dritte Lampe des Test-Trios betrieben werden. Auch sie ist dimmbar, glänzt in silber, hat 50 mm Durchmesser, 330 Lumen Lichtstrom, 750 Candela Lichtstärke, 35 Grad Abstrahlwinkel, durchschnittlich 2725 Kelvin Farbtemperatur und einen Farbwiedergabeindex von über CRI 80.

LCTW-GU5.3-neu-anKein Wunder, schließlich ist der obere Teil ihrer Innereien ein Ebenbild des GU10-Interieurs – inklusive der sechs Nichia-LEDs (Bild links). Darunter geht’s allerdings deutlich schlanker und kürzer zu, weil bei Niedervolt-LED-Lampen weniger Vorschaltelektronik gebraucht wird. Sie sind deshalb nur 51 mm lang, was normalerweise in alle Leuchten passt, wo zuvor stromfressende Halogenspots drin waren.

Die nominelle Leistungsaufnahme ist mit 6,3 Watt ebenfalls etwas kleiner als bei der Hochvolt-Variante. Dazu müssen Sie allerdings den Verbrauch eines LED-tauglichen, dimmbaren Trafos addieren – bei meinem Testtreiber sind das selbst im Leerlauf rund 1,5 Watt. Insgesamt sparsamer wird’s, wenn Sie mehrere LED-Spots parallel anschließen – theoretisch bis zur aufgedruckten Trafo-Maximalbelastung. Dessen Eigenverbrauch erhöht sich dadurch nämlich nur unwesentlich.

Problemlose Dimmbarkeit

Unter regulären Bedingungen leuchtet der LCTW-GU5.3-Spot ohne merkliche Verzögerung, verbraucht beim Dimmerbetrieb zwischen 6,5 und 1,5 Watt und lässt sich flackerfrei und stufenlos auf unter 25 Prozent der maximalen Helligkeit herunter regeln. In dieser Minimalstellung meines Phasenabschnittdimmers vergisst das Strahlerchen kurz seine guten Manieren und beginnt leise zu surren. Okay, sagen wir lieber: Sehr, sehr leise; denn schon ab 5 cm Ohrabstand ist das Geräusch kaum noch wahrzunehmen. Das dürfte selbst im Schlafzimmer unproblematisch sein, denn wer legt sich schon ’ne eingeschaltete Lampe direkt auf’s Kopfkissen?

Mit einem ungeregelten Schalter bleibt der Spot komplett still, scheint sogar erst zu voller Form aufzulaufen, zieht gut 7 Watt aus dem Trafo und leuchtet etwas heller als am voll aufgedrehten Dimmer. Diese Differenz ist kein Einzelfall: Selbst hochpreisige Marken-LED-Spots erreichen auch mit den vom Hersteller empfohlenen Dimmern teils nur 70 bis 80 Prozent ihrer Maximalleistung. Abhilfe: Dimmer mit Justierschraube kaufen und mit einem kleinen Schraubendreher individuell auf Trafo und Lampen abstimmen.

Warum ist das kein 50-Watt-Ersatz?

Im ungedimmten Dauerbetrieb in meiner offenen Testfassung habe ich maximal 61 Grad an der heißesten Stelle des Gehäuses gemessen. Das ist unkritisch und für diese Leistungsklasse relativ kühl. Alles, was Sie zu Leuchtbild, Farbtreue, Öko-Label, Lebensdauer und Garantie des GU5.3-Spots wissen müssen, können Sie oben im Test des GU10-Strahlers nachschauen – da gibt’s absolut keine Unterschiede.

Falls Sie sich jetzt aber fragen, warum dieser Spot trotz gleich heller 330 Lumen nur als Ersatz für 35 Watt starke Halogenspots angepriesen wird und nicht – wie der GU10-Spot – für 50-Watt-Exemplare: MR16-Niedervolt-Halos sind effizienter als ihre PAR16-Hochvolt-Schwestern und deshalb in der EU-Vergleichstabelle schon bei 35 Watt mit einem Äquivalenz-Mindestlichtstrom von 300 Lumen bewertet. 50-Watt-MR16-Halogenspots finden Sie dort überhaupt nicht.

Mein Testurteil: Wenn ein Marken-LED-Spot mit dieser Lichtqualität, Helligkeit und problemloser Dimmbarkeit leuchten würde, hielte ich derzeit einen Preis von um die 20 Euro für angemessen. Der LCTW-Spot kann das alles für aktuell nur 9,90 Euro – immer vorausgesetzt, dass er mit korrektem Treiber und Dimmer die richtigen Mitspieler hat. Gilt jedoch für andere Niedervolt-LED-„Retrofits“ ebenso. Wenn wir das nur unter besonderen Umständen auftretende und vernachlässigbare Mini-Surren außer Acht lassen, ist das ein perfekter LED-Spot, der die Maximalzahl meiner Bewertungsskala verdient:
fünf Sterne!

(Disclaimer: „LED’s CHANGE THE WORLD“ hat mir die Testlampen unaufgefordert und gratis zur Verfügung gestellt)

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16 Gedanken zu „Im Test: Neue LCTW-LED-Spots und helle A60-„Birne“ zu Hammerpreisen

  1. Vielen Dank für diesen Test!
    Es freut mich sehr, daß diese eher kleine Firma die Zeichen der Zeit erkannt hat und solide, kontrollierte Qualität zu bezahlbaren Preisen anbietet.
    Die Freunde des Gelblichtes wird es noch mehr freuen. Habe jetzt lange vergeblich überlegt, wo ich noch gelbes Licht einsetzen könnte, aber ich bin bereits mit dem Weißvirus infiziert. Vielleicht noch bei den dimmbaren E14 Kerzen. Da habe ich noch eine Applikation mit 100 bis 200 Minuten pro Tag, angesteuert von einem Eltako Universaldimmer.
    Bei amazon scheint die Firma auch vertreten zu sein. Dort sind die Portokosten geringer und bereits ab 20 EUR portofrei.

      • Leider gibt es bei den kompakten Sockel E14 nur sehr Lichtschwache LED Leuchtmittel die vorgestellte hat auch nur 250 Lumen warte noch auf einen vollwertigen Sockel E14 Ersatz,
        von z.b. Eneriesparbirnen mit 8 Watt also etwa 400 Lumen natürlich in den normalen .warmweiss.

        frankkl

        • Guten Abend,
          Mitte Juli werden wir zwei weitere neue Lampen bringen. Eine Tropfenlampe E14 (P45-Form) mit 300 Lumen und eine klare Kerze E14 mit 230 Lumen. Beide natürlich dimmbar und sie werden auch im von uns gewohnten Preissegment sein. Die P45 E14 könnte schon passen im Vergleich zu einer Kompaktleuchtstofflampe mit 400 Lumen. Und das bei 4,5Watt statt 8Watt. Gruß, HGK

          • Hallo, Herr Kucharski! Wünschenswert wäre solch eine Lampe (bzw. auch in höheren Stärken für z.B. E27) auch mit vernünftigem weißen Licht für die Allgemeinbeleuchtung (3500-6500 K). Bisher hat LCTW, wie auch LEDON, meines Wissens hinsichtlich der Lichtfarben ein sehr einseitiges, konservatives Sortiment (2700-3000 K), das für mich (und für eine durchaus nicht unbedeutende Zahl anderer Leute) leider uninteressant ist, oder höchstens fürs Treppenhaus, Abstellräume oder allenfalls noch für die Nachttischlampe in Frage kommt, wo es auf Ästhetik nicht ankommt.

  2. Guten Tag,
    gut, dann kümmere ich mich mal darum Kerzen-Lampen mit mehr Lichtstrom zu bekommen. Der Markt scheint es zu fordern. Ich kann halt nicht alle Wünsche nach Lampen erfüllen. Neben der Leidenschaft für die Technologie steht auch immer die Betriebswirtschaft. Konzentration auf das Wesentliche ist wichtig. Alles entwickeln und produzieren lassen und dann ans Lager legen, kann schnell ins Auge gehen. Wir fahren das Geschäft sehr umsichtig. Wir wollen auch noch lange da sein.

    Unser Programm – ist nicht im Internet zu sehen – umfasst auch LED-Röhren, Downlights und 3-Phasen Schienenstrahler bis hin zu Straßenlampen. Auch bei diesen Produkten halten wir das Portfolio klein, sprich übersichtlich. Dafür in guter Qualität und zu sehr attraktiven Preisen.

    @Ingo, ich kann Ihnen E27 A60-Größe, MR16, GU10, R50 und R63 in 4.000K anbieten. Die Nachfrage ist gering. Für gewisse Projektgeschäfte haben wir was am Lager. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir unter office@leds-change-the-world.com. Preise sind so wie Sie es in unserem Shop für die 2.700K Lampen sehen.
    Ich wünsche noch einen schönen Tag. HG Kucharski

    • Vielen Dank, Herr Kucharski, für die Information! Ich werde bei Bedarf darauf zurückkommen. Eine zusätzliche Frage: Leider finde ich keine Angaben zur max. Schaltzyklenzahl. Wie schaltfest sind die LEDs, speziell die 11W A60 (806 lm; gibt es die auch in >=4000 K?)?

      • @Ingo: Na, na – liest Du meine Tests nicht? Hier oben steht’s doch drin:
        „LCTW verspricht hier mindestens 25.000 Leuchtstunden und 100.000 Schaltzyklen.“
        Und das gilt für alle drei hier getesteten Lampen.

        • Sorry, ich hatte mich nur auf die Webseite bezogen, und da sind diese Angaben nicht oder zumindest nicht offen ersichtlich zu finden. Am Wochenende darf man auch gerne etwas schusselig sein 😉 Aber woher stammt die Zahl eigentlich? Steht sie auf der Verpackung?

          Etwas verwundert bin ich zudem, dass ein Teil des Angebots nicht auf der Webseite angegeben ist. Auch wenn die Nachfrage nach weißem Licht leider noch gering ist; soo teuer kann das Bisschen an zusätzlich gebrauchtem Webspace eigentlich nicht sein, oder? Ein kurzer Hinweis, welche Lampen auf Anfrage auch in 4000 K erhältlich sind, wäre schon viel wert.

          • Zugegeben – mein Verpackungsfoto im Beitrag zeigt das nur undeutlich. Aber da ist tatsächlich auf jeder Packung so ’ne kleine grüne Grafik mit Hand, Schalter und der Zahl 100.000 darunter.

            Eigentlich klar, was es bedeutet, aber ich habe mir das sicherheitshalber für alle drei Lampen von LCTW bestätigen lassen. Gehört natürlich auch auf die Website – und seltsamerweise fehlt die Angabe sogar auf den Datenblättern.

  3. Ich habe gerade fünf der GU5.3 Spots erfolgreich an einem Düwi/Intertechno HDR-105 Funk-Dimmer in Betrieb genommen!
    Die Dimmbarkeit funktioniert sehr gut, ein Surren kann ich an den Lampen nicht feststellen. Nur der Dimmer selbst scheint bei manchen Helligkeitsstufen leise zu Summen, was ich aber ab ca. 1m Entfernung auch nicht mehr höre.

  4. Herr Kucharski, eine E14 Kerze mit einer ordentlichen Leuchtkraft fehlt eigentlich bei fast allen Herstellern im Sortiment, von daher sollten sich dafür auf jeden Fall Abnehmer finden.
    Allerdings sind Kerzen auch oft an exponierten Stelle eingesetzt und daher werden gerne von den weiblichen Haushaltsmitgliedern die leicht gedrehten Kerzen verwendet. Dafür habe ich bis heute auch noch keinen adäquaten Ersatz gefunden. Die „Leuchtmittel“ von Paulmann kommen da auf sagenhafte Werte wie 45 Lumen und das Baukastensystem (Kolben + seperates Leuchtmittel) reicht von der Helligkeit und dem Abstrahlwinkel auch nicht.

    Ähnlich sieht es bei den Tropfen aus (sowohl bei E14 als auch E27), die einigermaßen brauchbaren Produkte von Philips wurden ohne Ankündigung unter der gleichen EAN Nummer mit viel weniger Leistung neu aufgelegt.

    Das sie z.B. Ihre Led-Röhren nicht im Onlineshop haben kann ich auch nicht nachvollziehen. Dafür dürften sich auch Abnehmer finden, solange dafür keine Umbauarbeiten an der Lampe notwendig sind.

    Ich werde wohl nie in größerem Umfang bei Ihnen bestellen weil ich Leuchtmittel mit 2700 K Farbtemperatur hasse.
    Die Biologie gibt mir und den anderen Nörglern hier ja recht, ein solch gelblich-rotes Licht bekommt man höchstens zu sehen wenn die überm Meer schon fast ganz untergegangen ist.
    Ich benutze sowas höchstens zur Akzentbeleuchtung.
    Generell ist die Wohnung mit 3000 K beleuchtet wobei nach einem Test mit einer 4000 K irgendwas dazwischen wohl am interessantesten wäre.
    Mit 2700 K hätte ich diesen Winter wohl nicht überlebt.

    Mir ist schon klar das Experimente ein Risiko bedeuten und man versucht die geliebte Glühbirne nachzuahmen.

    Ich Frage mich aber bei einigen Led-Leuchtmitteln ob die sich an normalen Glühbirnen mit Wolfram-Draht orientieren oder doch mehr an Kohlefadenlampen.
    Auch die lange von mir eingesetzen Halogen Glühbirnen waren bei weitem nicht so gelb- und rotstichig. Dieser Trend läuft teilweise schon aus dem Ruder.

    Vielleicht könnte sich eine Linie mit 3000 oder 3200 K lohnen, wenn man den Kunden erklärt welche Lichtfarbe die Glühbirne im Vergleich zu Tageslichtverlauf hat und das etwas weißeres Licht weniger ermattend wirkt. Zumal in vielen Haushalten schon Kompaktleuchtstofflampen leuchten die auch eher um die 3000 K liegen und viele Leute damit gut leben können.
    Das ganze nennt man dann noch Biovital und gut is.

    Bei mir ist noch niemandem aufgefallen das ich 3000 K Leuchtmittel nutze, es wurde angemerkt das der Raum sehr ordentlich ausgleuchtet ist.
    Wenn ich zum Vergleich mal die 4000 K Birne einsetze sieht das jeder auf Anhieb, da dort der Gelb- und Rotanteil kaum noch sichtbar ist.

    Ich denke das ist eine Frage des Marketings.

    Und mir fällt da noch etwas ein was es bisher nicht als brauchbares Led-Leuchtmittel gibt, Kopfspiegellampen die den gleichen Lichtkegel wie eine Glühbirne erzeugen. Ich kenne nur eine von Megamen und die ist von der Leistung her ein Witz.

    Es gibt da durchaus Lücken im Markt die man noch besetzen könnte.

  5. Hallo in die Runde,
    @ Martin: Herzlichen Dank für die Nennung des Dimmers und die positive Meldung.
    @Wattebällchen: Danke für die ausführliche Auflistung der Marketingideen. Ich nehme das sicherlich auf. Ganz ehrlich, unsere Kapazität für Entwicklungen ist recht begrenzt. Das liegt schlichtweg an unserer „Personalstruktur“. Wenn das Wachstum so weiter geht wie in den letzten 12 Monaten, werden wir auch daran was machen können und müssen. Lampen mit einer Lichtfarbe von irgendwo zwischen 3.000 und 4.000K sind grundsätzlich natürlich nicht das Problem. Das stellt sich erst bei der Verfügbarkeit im Markt. Als wir vor zwei Jahren anfingen haben wir uns auf 2.700K festgelegt. Das gab es nicht wirklich häufig im Markt. Wie wir alle wissen war das 3.000K. Das war auch mit Abstand die größte produzierte Menge bei den bekannten LED-Modul-Herstellern (CREE, OSRAM, SHARP, SAMSUNG, NICHIA..). Für 2.700K LEDs hatten wir deutlich längere Lieferzeiten als für 3.000K und auch deutlich höhere Preise. Das hat sich verändert. 2.700K ist jetzt deutlich vom Bedarf her im gesamten Markt gestiegen. Lampen in neuen Designs (z. B. gedrehte Kerzen) wird es sicherlich geben und dann auch mit vernünftigen Lichtströmen. Nur wann wage ich noch nicht öffentlich zu sagen. Eine stärkere Kerze (z. B. mit 470 Lumen) ist schon eher im Bereich des Möglichen. Nach dem Sommer weiß ich mehr.
    Wie ich bereits vorher mal schrieb haben wir schon Lampen mit 4.000K. Die sind exklusiv für einen Kunden. Deshalb sind die auch nicht in unserem Shop zu finden. Kleinere Verkäufe per E-Mail-Kontakt sind kein Problem.
    Bei den Röhren haben wir entschieden momentan nur im Projektgeschäft tätig zu sein. Das läuft auch ausgesprochen gut. Wir haben Stückzahlen im 5-stelligen Bereich verkauft. Unsere Röhren sind halt -wie die meisten anderen- für Leuchten mit konventionellen Vorschaltgeräten geeignet. Der Starter muss raus und wird durch eine Brücke ersetzt. Aber, wer garantiert mir, dass der private Kunde genau nach Anweisung die Röhre verwendet. Bei EVGs muss dieses abgeklemmt werden und L/N direkt an die Röhre gelegt werden. Nichts Großartiges, doch möchte ich nicht für Fehler, die ein „Bastler“ evtl macht, verantwortlich sein.

    Schönen Abend an alle, HG Kucharski

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