Niedervolt-LED-Lampen lieben Konstanz

Sie wollen Ihre GU5.3-Halogenspots und G4/GU4-Stiftsockellampen durch stromsparende LED-Lampen ersetzen? Eigentlich kein Problem: Inzwischen gibt es für beide Sockelversionen eine große Auswahl an Retrofits“, die genau wie die traditionellen Stromfresser mit 12 Volt Wechselspannung betrieben werden können. Also einfach alte Lampe ‚raus, neue ‚rein … und schon kann der Ärger beginnen.

NV-LED-Balken
Schön hell: Spot-Balken für 12-Volt-Halogenstrahler, umgerüstet mit GU5.3-LED-Spots (links unten ein Modellbeispiel). (Fotos: W. Messer/LEDON-PR)
LEDON MR16/GU5.3

Ich könnte jetzt ein Riesen-Fass aufmachen – zum Beispiel eines mit dem Unheil verkündenden Namen „LEDs und Dimmer“. Aber ich will Sie nicht den ganzen Tag aufhalten und beschränke mich deshalb hier nur auf ein paar Grundregeln beim energiesparenden Ersatz von 12-Volt-Halogenlampen durch nicht dimmbare LED-Lampen.

Da behauptet doch tatsächlich ein australischer Hersteller von LED-Beleuchtung, dass seine MR16-Niedervolt-Spots schon nach zwei Jahren die Hälfte ihrer Anfangshelligkeit einbüßen könnten, wenn sie an einen herkömmlichen Eisenkern-Transformator angeschlossen werden, wie man sie in zahlreichen Leuchten findet. Es gebe damit einfach zu große Schwankungen in der Stromversorgung. Mit einem speziellen LED-Trafo dagegen gingen in fast 20 Jahren bzw. nach 20.000 Brennstunden nur rund 10 Prozent Helligkeit flöten.

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Gut, ich bezweifle jetzt mal, dass dieser Effekt überwiegend was mit Eisenkern-Trafos zu tun hat, aber die Richtung stimmt: Das Zauberwort gegen den vorzeitigen Lampentod heißt nämlich „Konstantspannung“. Tatsächlich ist es bei einem normalen Billigtrafo für Halogenlampen (meist ein „elektronischer“) nur ein kurzzeitig auftretender Zufall, wenn er aus den rund 230 Volt Spannung aus dem häuslichen Stromnetz tatsächlich exakt 12 Volt umformt. Das können durchaus auch mal ca. 14 oder 11 oder 13 Volt oder irgend was dazwischen sein und das meistens sehr instabil.

Mit elektronischen Billig-Trafos wird’s problematisch

Halogenlampen interessiert solche Wankelmütigkeit kaum, Niedervolt-LED-Lampen schon: Sie mögen am liebsten eine verlässliche, konstante Spannung, aus denen die (Treiber-)Elektronik in der Lampe einen konstanten Strom für die LEDs zaubern kann. Wenn Sie Glück haben, kriegt das der Trafo in Ihrer vorhandenen Leuchte so einigermaßen hin. Dann können Sie einfach die Halogen-Stromfresser gegen energiesparende LED-Lampen auswechseln und müssen sonst nichts tun.

Ganz schlimm wird’s aber mit elektronischen Billig-Trafos, die für eine Mindestlast (in Watt) weit oberhalb des Leistungsbedarfs der genügsamen LEDs gebaut wurden. Wenn Sie zum Beispiel ein Niedervolt-Seilsystem haben, das für fünf 35W-GU5.3-Halogenspots (175 Watt gesamt) ausgelegt ist, könnte ein Trafo mit einer Leistungsspanne zwischen 60 und 200 Watt drin sein. Bestücken Sie dieses System jetzt mit fünf 5,5W-LED-Spots (25 Watt), leidet der Trafo möglicherweise an schwerwiegender Unterforderung.

Flackern, Brummen, Ausfall – alles möglich

Im kleineren Maßstab passiert das auch etwa in der Küchen-Dunstabzugshaube. Hier steckt häufig ein Trafo drin, der für zwei bis drei 25W-Halogenspots insgesamt etwa zwischen 25 und 100 Watt liefern kann, aber selbst noch bei doppelt so vielen 3W-G4-LED-Lämpchen die Mindestlast-Krise kriegt. 6 mal 3 sind eben nur 18 und nicht 25.

Die möglichen Folgen: Ihre LEDs leuchten überhaupt nicht oder nur schwach, sie flackern oder sie bekommen zu viel Spannung und hauchen ihr Leben vorzeitig aus. Zusätzlich kann es noch unschöne Brumm- und Surrgeräusche geben. Die Lösungen für dieses Elend sehen so oder ähnlich aus:
LED-Trafos
Zwei Niedervolt-LED-Trafos – oben für dimmbare Lampen mit Wechselspannung, unten ein günstigeres Modell für nicht dimmbare Gleichspannungs-Leuchtmittel. (Foto: W. Messer)

Solche „Konstantspannungstrafos“ kosten nicht die Welt, können aber eine Menge Ärger und Ausfälle ersparen. Es gibt auch „Treiber“ mit konstantem Strom, die brauchen Sie jedoch nur für LED-Module/-Chips ohne Vorschaltelektronik, nicht für Retrofit“-LED-Lampen, die das intern selbst regeln.

Viele 12-Volt-LED-Lampen verkraften AC und DC

Häufig spielt es auch keine Rolle, ob ein Gleichrichter im Trafo steckt, der aus der Wechsel- eine Gleichspannung macht – die Vorschaltelektronik von vielen Niedervolt-LED-Lampen kommt mit beidem (AC/DC) zurecht. Normalerweise sind übrigens billige Retrofits, die nur Gleichspannung (DC) vertragen, nicht dimmbar, während hochwertige dimmbare Modelle nur mit 12-Volt-Wechselspannung (AC) gedimmt werden können.

Wichtig sind auf jeden Fall Schutzschaltungen gegen Überspannung, Kurzschluss und Überhitzung. Gute Transformatoren (eine Liste der von LEDON getesteten und empfohlenen Modelle gibt’s hier als pdf-Download) sollten selbst unter ungünstigsten Umständen maximal 10 Prozent von der Nenn-Ausgangsspannung abweichen. Eingebaut werden sie anstelle der herkömmlichen Trafos, falls das Leuchtengehäuse genug Platz lässt. Wenn nicht, ist Kreativität bei der versteckten Montage gefragt. Ihre teuren LED-Lampen werden’s Ihnen danken.

Update 28.1.2014: Der Unterschied zwischen „Trafo“ bzw. „Netzteil“ und „Treiber“ wird in diesem Beitrag sehr gut und verständlich erklärt.

Update 31.7.2014: Mit dem selben Thema befasst sich der neue Beitrag „Welcher Trafo ist der richtige?“ aus der „Lichtwissen“-Reihe von LEDON.

Mehr zum Thema:

Blog-Leserfrage (11): LED-Lampen blitzen in der Touch-Leuchte

Blog-Leserfrage (16): Schummeln LED-Hersteller bei den Watt-Zahlen?

So rüsten Sie von 12-Volt-Halogenstrahlern auf LED-Spots um

Blog-Leserfrage (9): LED-/Glühlampen-Mischbetrieb möglich?

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191 Gedanken zu „Niedervolt-LED-Lampen lieben Konstanz

  1. hallo,
    habe info über trafo für konstante 12 volt, finde aber keine Kauf+Preis Hinweise.
    Wie ist dabei die Hitze-Entwicklung gegenüber „herkömmliche“ Trafos
    Habe dabei an Zwischendecke gedacht mit wenig PlatzTraum

  2. Hallo, die gesuchten Infos sind bereits teilweise im Beitrag verlinkt – etwa bei diesem Trafo. Nennenswerte Hitze dürfte es bei den geringen Leistungsaufnahmen nicht geben – eine Montage in der Zwischendecke sollte unproblematisch sein. Bei Zweifeln einfach beim Anbieter nachfragen.

  3. @berthold hloschek: Neben der Spannung (wahrscheinlich 12V) wird noch die Stromaufnahme bzw. Leistung benötigt.
    Dann noch die mechanischen Daten: Wie dick darf das Netzteil sein? Für 6W gibt es von Goobay bereits ab 11mm Dicke für 9EUR und für 20W für ab 15mm Dicke Geräte.
    Dabei ist Goobay eher ein billiger Newcomer. Den Netzteil-Qualitätschinesen MeanWell findet man deutlich häufiger – allerdings auch zu etwas höheren Preisen.
    Suchworte: Schaltnetzteil, LED-Netzteil, LED-Trafo.
    Ich habe auch schon mit 6EUR Netzteilen 12V 5A aus dem Computebereich gute Erfahrungen gemacht. Aber unter die Zwischendecke würde ich solche Billigteile höchstens nach ausgiebigen Tests stecken und eher auf Markennetzteile zurückgreifen. In diesem Umfeld besteht je nach Materialien Brandgefahr und ein Austausch ist lästig.

  4. Ich habe eine WOFI Leuchte mit 9 Stk. 12V 20Watt Halogenlampen. Den Trafo habe ich wg Umstellung auf 9X2Watt LED getauscht. Jetzt AC 12V Ausgang mit 20-60 Watt. Die LED glimmen nur. Wenn ich eine Halogenlampe anstelle 1 LED einsetze leuchten die übrigen 8 LED normal. Worann kann das liegen. Kann es an der Wechselspannung des Trafoausganges liegen?

    • Hallo Christian! Da sollte man schon wissen, was für LED-Lampen das sind (vermutlich welche mit G4-Sockel, Typ, Marke?). Manche vertragen problemlos AC und DC, andere nur DC (Gleichspannung). Zweite Fehlerquelle ist die Mindestlast des Trafos. Die liegt bei 20 Watt – alle LEDs zusammen ziehen aber nur 18 Watt. Wenn statt einer LED-Lampe eine 20-Watt-Halo drin steckt, sind’s 36 Watt – locker im Bereich des Trafos.

      Abhilfe: Etwas stärkere LED-Lampen verwenden (ca. 3 Watt), die auch AC vertragen.

      • Danke Wolfgang: an der Minder-Last kann es Theoretisch nicht liegen, da die WOFI-Leuchte zusätzlich noch eine LED Hintergrundbeleuchtung mit mehreren verschiedenfarbigen LEDs hat, die mit den 9 LEDs zusammen geschaltet werden können. Da ergeben sich mit Sicherheit mehr als 20 Watt (Untere Leistungsgrenze Trafo) Andererseits kann es auch nicht an der Wechselspannung liegen, die die 9 LEDs eventuell nicht vertragen. Sind es nur 8 zzgl. 1 Halogen 20Watt funktioniert das Ganze. Kann es sein, dass die LEDs „keinen“ respektive nur einen äußerst geringen Widerstand haben, wenn die Halogenlampe fehlt und 9 LEDs geschaltet sind. Habe mal etwas von „widerstandslosen“ LEDs gelesen….

        • Widerstandslos sind nur Supraleiter. Also dieser Begriff ist in diesem Zusammenhang grober Unfug. Sorry für die grobe Sprache, aber den Begriff am Besten gleich aus dem Gedächtnis tilgen.
          Es wird an der Minderlast liegen.
          Diese elektronischen Halogentrafos sind ein ziemlich billiges Gelumpe, die nicht nur eine Mindestlast brauchen, sondern auch noch eine lastabhängige Ausgangsspannung produzieren, weil an der Spannungsrückführung und Regelung gespart wurde. Da könnte es je nach LED – und wir wissen immer noch nicht um welchen Typ es sich handelt – zu einem vorzeitigen Ausfall der LEDs kommen.
          Wenn der alte Trafo ein passiver, gewickelter ist, gerne mal den testen und sicherheitshalber die Spannung messen.
          Ansonsten ein richtiges stabilisiertes 12V Gleichspannungsnetzteil verwenden. Damit macht man nichts falsch und das geht in der Regel mit 12V AC- und 12V DC-LEDs.
          Beispiele Goobay SET 12-20 für 10,30 bei voelkner; BIOLEDEX® Trafo für LED Leuchtmittel – 12V 20W DC bei led-centrum.de für 14,20; Bei Grünspar habe ich nichts gefunden – sorry; Meanwell MW LPV-20-12 für 11,60 bei Reichelt oder 11EUR bei Pollin.

  5. @Christian: Bitte keine rohen, ellenlangen Links posten, sondern einbetten (steht auch unten auf der Seite). Ich habe das mal nachträglich getan.

    Die Lampen sind absolutes Billig-Gelumpe, das nur Gleichspannung verträgt (74 Cent pro Stück! Und dann noch ein Link zu Sylvania im Ebay-Angebot, obwohl das Null und Garnix mit Osram-Sylvania zu tun hat!). Der „LED-Trafo“ (unter 3 Euro!) steht dem in nichts nach und liefert außerdem Wechselspannung. Mehrfach am falschen Ende gespart und Unpassendes eingekauft. Wundert mich nicht, dass das nicht funktioniert, sorry.

    Lieber mal deutlich mehr Geld in die Hand nehmen und beispielsweise hier ’ne Lampe und einen Gleichspannungs-Treiber auswählen. 😉

  6. Hallo Wolfgang !

    Ich habe ein ähnliches Problem, wie in den vorherigen Postings geschildert.
    Habe eine neue Halogen-Leuchte gekauft, in die normalerweise 9 x 20 Watt (G4-Sockel – 12V) reinkommen.
    Ich habe aus Kostengründen dann LED-Leuchtmittel reingemacht, was auch anfangs funktioniert hat – aber mit der Zeit begann eine Lampe nach der anderen zu flackern an, und sie waren natürlich irgendwann dann ganz kaputt.

    Folgende LED-Birnen habe ich benutzt :
    G4 – 5W – 400-450LM – 3000-3500K Warm White LED Spot Lampe (12V)

    Zum Trafo kann ich leider nichts sagen – ich weiß, dass das wichtig ist – aber momentan kann ich leider keine Info dazu bieten.

    Was muss ich jetzt machen, damit die Deckenleuchte mit LED’s einwandfrei funktioniert ?
    Wo bekomme ich LED’s mit hoher Watt-Zahl in warmweiß mit hoher Lumenzahl her, die nicht so sehr teuer sind ?
    Falls ich einen speziellen Trafo oder Ähnliches benötige, kannst Du mir bitte was empfehlen ?
    Vielen Dank für Deine Hilfe im voraus – ich als Frau bin da noch mehr aufgeschmissen als die Männerwelt !

    Viele Grüße
    Silke

    • Hallo Silke: Am Trafo dürfte es bei einer Gesamtlast von 45 Watt (9 x 5 W) nicht liegen; das sollte eigentlich über der Mindestlast liegen und hat ja offensichtlich auch anfangs funktioniert. Problematisch wird’s, wenn ein Dimmer dranhängt (oder gibt’s da keinen?), aber keine dimmbaren LED-Lampen verwendet werden.

      Ich kenne leider auch Herkunft und Marke der G4-Lampen nicht (gibt’s da einen Link zum Produkt?). Vermutlich liegt hier der Kern des Ärgers, weil’s in diesem Segment mit kleinen Sockelabmessungen jede Menge fragwürdige und kurzlebige Chinakracher gibt. Bei 5 Watt gibt’s einfach zu wenig Platz zum Abführen der Hitze. Diese Sebson-Spots könnten ganz gut funktionieren (sind aber nicht so hell und nicht dimmbar). Wenn’s was Edleres sein, dann eventuell diese Osram-Spots mit 200 Lumen.

      Falls der vorhandene Trafo nicht mitmacht, ginge beispielsweise so was.

  7. Danke für Deine Antwort !
    Also die Leuchtmittel kamen tatsächlich aus China. Habe Sie dort bestellt, weil sie halt viel Watt hatten und hier kein 5W-Leuchtmittel zu finden war.
    Ich weiß nicht, ob das funktioniert, aber ich versuche mal, den Link einzustellen.

    Es ist die Lampe ganz links von den drei dargestellten, die ich damals gekauft habe.
    Was meinst Du als Experte ? Ist das Schrott ?
    Sind 5W-LED’s Deiner Meinung nach grundsätzlich nicht gut, weil Du das schreibst mit dem Abführen der Hitze ?
    Also ich brauche auf jeden Fall viel Licht, da die Lampe im Esszimmer hängt (Deckenleuchte) und ich dort mit dem Laptop arbeite !

    Ach ja, wie Du auf der Homepage sehen kannst, sind das keine normalen Spots die ich da benötige, sondern solche kleinen Teile (Stiftsockel ??).

    Was kann ich jetzt tun ?

    Danke schon mal !

    • Tja, die scheinen zwar dimmbar zu sein, brauchen aber zwingend Gleichspannung (DC). Die normalen Halogentrafos hauen Wechselspannung (AC) ‚raus, was solche LED-Lampen kaputtmachen kann (wenn sie denn ueberhaupt leuchten). Leider gibt’s meines Wissens keine serioesen Lampen in der von Dir benoetigten Bauform und Staerke, die ausdruecklich fuer AC geeignet sind. Also doch Trafo gegen ein LED-geeignetes Modell mit Gleichspannungsausgang austauschen und neue DC-Lampen kaufen – beispielsweise diese dimmbaren oder solche nicht dimmbaren.

  8. O.K,, nun weiß ich ja, was ich machen muss.
    Die von Dir empfohlenen Leuchtmittel finde ich auch gut.
    Dimmbare brauche ich eigentlich nicht – aber mich reizt natürlich die höhere Lumenzahl.
    Machen 90 Lumen viel Unterschied ??
    Ich brauche 9 Lampen – da fände ich den Preisunterschied schon etwas heftig, wenn es NICHT viel Unterschied macht in der Helligkeit.

    Was hälst Du denn von diesen Leuchten (interessiere mich für die 5 Watt Variante in warmweiss)?

    Wäre Dir für eine hoffentlich letztmalige Hilfestellung dankbar !!

    Viele Grüße
    Silke

    • Zu eBay-Angeboten sage ich wegen der meist ungeklärten Herkunft prinzipiell nichts.

      90 Lumen sind etwa das Äquivalent einer 10-Watt-Glühlampe – der Unterschied ist also auf jeden Fall im direkten Vergleich sichtbar (vorausgesetzt, die Angaben stimmen).

  9. Ich hatte folgendes Phänomen. Meine beiden Halogenlichter E 14 40W//220V in der Dunstabzugshaube hatte ich mit LED-Lichter ersetzt. Sobald ich das Licht ausschaltete, fingen die Leuchten an regelmäßig zu blinken? Ich habe diese LED-Leuchten anschließend durch andere LED-Leuchten ersetzt, allerdings mit unangehmen schwachen weißen Licht. Bei den Leuchten handelt es sich quasi um Strahler mit dem langen Gewinde. Woran lag dieses Blinken und welche Alternative gibt es (es darf den Durchmesser der Aussparung in der Dunstabzugshaube nicht überschreiten) ?

    • In diesem Blogbeitrag geht’s um Niedervolt-LEDs. E14-Lampen werden direkt an 230 Volt angeschlossen, haben also prinzipiell nicht die gleichen Probleme.

      In Ihrem Fall dürfte es ein Problem mit dem (Stufen?-)Schalter der Abzugshaube geben. Vermutlich steckt da ein Thyristor- oder Triac-Relais drin, das mit der geringen Leistungsaufnahme der LED-Lampen nicht klarkommt. Da muss entweder ein mechanisches Relais ‚rein oder ein stinknormaler Schalter ohne Elektronik. Ähnliche Probleme gibt’s häufig auch mit Triac-Bewegungsmeldern – mehr dazu steht in diesem Beitrag.

    • Das Problem liegt im Aufbau der Schaltung. Eine Anlaufschaltung startet die Elektronik. Dadurch fließt Strom gleichzeitig durch die Primärwicklung des eigentlichen Transformators und einer Spule von meistens 1-3 Windungen, die auf einen Ringkern gewickelt ist. Auf diesen Kern sind gleichzeitig zwei weitere Spulen gewickelt, die die Transistoren im Primärzweig ansteuern.

      Wenn genügend Last angeschlossen ist, dann fließt soviel Primärstrom, dass die Transistoren ordentlich angesteuert werden und eine stabile Schwingung erzeugen. Bei zu niedriger Last fließt nicht ausreichend Strom, um den Schwingungsvorgang aufrecht zu erhalten. Nach einer kurzen Pause versucht die Anlaufschaltung erneut die Schwingungen zu starten. Je mehr die Last erhöht wírd, desto länger wird die Einschaltzeit sein, bis dann eine stabiler Betrieb erreicht wird.

      Ich helfe mir oft, in dem ich einfach eine zusätzliche Windung aufbringe. Wer sich das zutraut, kann das Problem der Mindestlast umgehen.

  10. Hallo,

    mal eine ganz andere Frage.

    Macht es überhaupt sinn wenn ich Halogen Leuchtmittel raus mache,
    die mit einem Trafo betrieben werden und sie durch LED/SMD ersetzte?

    Der Trafo verbraucht dadurch doch nicht weniger Strom oder doch?

    Danke

    • Der Eigenverbrauch des Trafos ändert sich kaum. Er zieht aber natürlich weniger Leistung, wenn schwächere Lampen hinten dran hängen. Beispiel: Gesamtverbrauch Trafo + 2×20-Watt-Halospots = ca. 41 Watt. Gesamtverbrauch Trafo + 2×5-Watt-LED-Spots = ca. 11 Watt.

  11. Ich habe eine Lampe mit Touch Dimmfunktion, die ich nun mit g4 LED’s bestücken möchte. Der Trafo wird dementsprechend auch gewechselt. Wird die Lampe auch normal funktionieren wenn ich einen LED Trafo ohne Dimmfunktion und Touchfunktion installiere? Auf das Dimmen und Touch kann ich auch verzichten.

    Viele Grüße und Danke

    Nito

    • Ich vermute mal, dass die Touch-Funktion mit den LEDs ohnehin nicht mehr gehen würde, selbst wenn sie dimmbar wären. Die Frage ist nur: Wie schalten Sie die Lampe an, wenn Touch deaktiviert/überbrückt wurde? Mit einem Schnurschalter, einem Schalt-Zwischenstecker oder so ähnlich? Dann gibt es wohl keine Probleme.

      • Danke für die schnelle Antwort.

        Ich wollte eigentlich den alten Trafo raus und einen neuen LED fähigen Trafo einbauen. Die Deckenlampe (hängt über dem Esstisch) wird an einem normalen Lichtschalter eingeschaltet. Wenn man sie dimmen möchte oder ausschalten greift man einfach an die Leiste an der die Lampen angebracht sind.

        Deswegen dachte ich, wenn ich nur den Trafo tausche kann ich ganz normal anschalten und wieder ausschalten aber die Funktion dimmen mit Touch geht halt nicht mehr…. Bin ja auch ein Laie auf diesem Gebiet.

        Vielen Dank und freundliche Grüße

  12. Hallo Wolfgang,
    ich möchte in einem Haushalt auch ein paar Halospots gegen LED tauschen.
    Im Großen und Ganzen habe ich verstanden, dass Trafo für LED geeignet sein muß und zum Dimmen geeignete LEDs verwendet werden sollen.
    Meine Trafos sind im Keller verbaut, Dimmer habe ich von Gira und die Halogenlampen sind im Fußoden verbaut (Uplights). Leider knn ich mit den Bezeichnungen auf dem Trafo, Dimmer nichts anfangen.
    Bevor ich jetzt den Elektriker meines Vertrauens, der meine Ahnungslosigkeit erkennt, frage, ob das ohne Austausch von Trafo und Dimmer funktioniert, würde ich gern Deine Meinung lesen.
    Trafo, Dimmer.
    Für Deine Mühe im Voraus vielen Dank!
    Andreas

    • Leider steht auf dem Trafo weder eine Mindestlast (Watt) noch die Art der Sekundärspannung (vermutlich Wechselspannung). Deshalb am besten darauf achten, dass die dimmbaren LED-Lampen sowohl Gleich- als auch Wechselspannung vertragen (AC/DC). Wenn Lampen mit insgesamt mindestens 10 Watt pro Trafo-Stromkreis angeschlossen werden (beispielsweise 2 Spots à 7 Watt), sollte das normalerweise funktionieren.

      Beim Dimmer sieht man leider die falsche Seite, bei der nicht erkennbar ist, welcher Einsatz drinsteckt. Interessant wäre diese Seite. Auch hier sollte die Mindestlast nicht wesentlich über der gesamten Wattzahl der angeschlossenen Lampen plus dem Trafo-Eigenverbrauch liegen. Außerdem am besten einen Phasenabschnittdimmer mit Justierschraube verwenden.

  13. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Super!
    Dachte nicht, daß es so viele verschiedene Dimmer gibt.
    Hier noch der Einsatz, auch damit kann ich nichts anfangen.

    Wäre ja toll, wenn das so einfach funktionieren würde.
    Vielen Dank!

    Andreas
    Wenn ich das jetzt so sehe, macht eigentlich schon Sinn den Innensatz abzulesen. Asche auf mein Haupt. 😉

    • Oh, der Dimmer ist zwar R, L, C, damit prinzipiell geeignet, hat aber 50 Watt Mindestlast und keine Justierschraube. Kann mit viel Glück funktionieren, muss aber nicht.

      • Hallo Wolfgang,
        vielen Dank für Deine Einschätzung.
        Nach Recherchen in Deinem Blog (sehr informativ und auch für mich verständlich geschrieben. 1+), auf der HP von Gira und LEDON, denke ich auch, daß nur mit „viel Glück“ (W.M.) ein Betrieb von LED möglich sein wird.
        Müßte ich zusätzlich zu den LEDs auch noch Trafo und Dimmer wechseln, wird das keine billige Angelegenheit. (insg. 17 Spots an 6 Dimmer)
        Damals war LED im Haushalt noch utopisch.
        Ein Teil der Spots besitzt QR-LP70 Strahler, gibt es dafür auch LED-Alternativen?
        Nun ja, freundliche Grüße ins Badische mit den besten Wünschen für die Feiertage und das neue Jahr, vom Exil-Badener aus Hessen. 😉
        Andreas

  14. Hallo Wolfgang,
    habe einen Sternenhimmel mit 24 Stück 10 W Halogenbirnchen.Nun möchte ich diesen austauschen gegen G 4 LED.Gibt es da eine Empfehlung plus Trafo?

    Grüße Micha

    • Mit solchen Mini-LEDs habe ich leider keine Erfahrung – diese hier mit 1,5 W sollten aber zufriedenstellend funktionieren (einzeln ziemlich teuer, deshalb via Kontaktformular Herrn Shapiro einen schönen Gruß von mir schreiben und um einen anständigen Mengenrabatt bitten). Trafo sollte rund 60 Watt vertragen – so was müsste funktionieren.

  15. Hallo Herr Messer,

    ich habe eine kurze Frage ich spiele mit den Gedanken
    MR16 GU5.3 230 Volt (Hochvolt) Lampen zu kaufen.
    Ich hab gesehen es gibt die als 12 Volt und 230 Volt Version
    Nur meine Frage taugen solche Lampen was oder sind die in Deutschland überhaupt erlaubt? Ich würde mir dadurch das Trafo sparen, da ich Sie direkt an 230 Volt anschließen kann.

    Über eine antwort würde ich mich sehr freuen

    Gruß aus Bayern

    • Es gibt keine MR16/GU5.3-Hochvolt-Lampen. GU5.3 ist ausschließlich eine Niederspannungs-Fassung für 12 Volt. Was Sie brauchen, sind GU10-Spots – die können Sie ohne Trafo direkt an 230 Volt anschließen. Die Auswahl ist riesig; auch hier im Blog finden Sie zahlreiche Tests solcher Spots.

      • Danke für die schnelle Antwort,
        Also laut Internet gibt es MR16 GU5.3 230 Volt Versionen oder sind die in Deutschland nicht zugelassen? Was könnte passieren wenn ich diese anschließen würde?
        der vorteil wäre die Steckeverbindung müsste ich nicht austauschen da zurzeit Halogenstrahler drin sind mit ein 12 Volt Halogentrafo, ich wollte die Verbindungen behalten und nur das Trafo abklemmen und direkt an 230 Volt anschließen.

        • In welchem Internet steht das bitte? In meinem jedenfalls nicht. Mir ist auch kein Hersteller bekannt, der ernsthaft und absichtlich GU5.3-LED-Lampen für 230 Volt anbieten würde (höchstens durch einen Fehler in der Produktbezeichnung). Gibt’s da einen Link?

          • Auf der LED ist sogar 220-240 Volt aufgedruckt ich glaube nicht das es ein Fehler ist – hier der Link.

            Können Sie was dazu sagen? ist es erlaubt in Deutschland GU5.3 mit 230 Volt zu betreiben oder aus Sicherheitsgründen sollte man die Finger davon lassen?

  16. @Salvatore: Von solchen dubiosen Angeboten würde ich nicht nur aus Sicherheitsgründen die Finger lassen. Da fehlen beispielsweise auch die Pflichtangabe des Farbwiedergabeindex‘, der Lichtstärke (Candela) und der Schaltzyklen. Seltsam auch, dass es noch keine einzige Rezension des Produkts gibt. Vermutlich werden Sie von der Lichtfarbe und Farbtreue bitter enttäuscht werden. Falls die Dinger mal die Bude abfackeln sollten, dürfte außerdem die Versicherung die Zahlung verweigern, weil so was bei uns nie im Leben ein gültiges CE-Zertifikat oder sonst eine Zulassung bekommt.

    Dann lieber Trafo drinlassen und anständige AC/DC-Niedervolt-LED-Spots kaufen oder die Fassungen auf GU10 umrüsten (kostet nicht die Welt) und entsprechende Hochvolt-LED-Spots ‚rein.

  17. Guten Tag Herr Messer

    Ich möchte in meiner Küche 5 Stk. Halospot GU 5.3 / 50 Watt gegen LED zum Dimmen tauschen. Transformer ist ein grösseren, denke ein konventionellen kein elektronischen.
    Im Großen und Ganzen habe ich verstanden, dass Trafo für LED geeignet sein muss und zum Dimmen geeignete LEDs verwendet werden sollen.
    Auf dem Trafo ( Fa.Noser ) steht 12 V max. 300 W. Dimmer habe ich von Fa. Feller.
    Man liest ja so viel, über das Thema LED.
    Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.
    Besten Dank.

    Grüsse aus der Schweiz
    Sabino Luongo

    • Hallo! Entscheidend beim LED-Einsatz mit Trafo ist ja meistens nicht die Maximal-, sondern die Mindestlast. Da allerdings gleich fünf LED-Lampen angeschlossen werden sollen (beispielsweise sowas mit rund 7 Watt pro Stück, macht 35 Watt in der Summe), dürfte das wohl unproblematisch sein – vor allem mit einem Magnetkern-Trafo. Der sollte auch mit bis zu ca. 50 W Mindestlast noch funktionieren.

  18. Hallo Herr Messer

    Besten Dank für die Antwort.
    Liebe Grüsse

  19. Sehr geehrter Herr Messer, vielleicht können Sie auch mir helfen.
    Ich habe in einer Paneeldecke ein 6er-Set NV-Einbauleuchten der Fa. Meister (Holzland) je 20 W mit NV-Rundtrafo (unter der Paneele) verbaut.
    All die Infos kann ich nicht richtig Werten. Ich möchte auch gerne LED einbauen, also die Stiftsockelbirnen austauschen, Die Lampe wird nicht gedimmt.
    Sehen Sie ein Problem mit der Umrüstung, und welche Led’s würden Sie empfehlen?

    Vielen Dank

    • Wichtig wäre der Sockeltyp (hier habe ich die gebräuchlichsten mal abgebildet). Wenn es GU5.3 sind, ergibt sich eine Riesen-Auswahl mit verschiedenen Abstrahlwinkeln, Farbtemperaturen, Farbwiedergabeindizes etc.. Da gibt’s keine „Richtigen“ oder „einzig Wahren“, weil jeder einen anderen Geschmack/Geldbeutel hat und auf was anderes Wert legt.

      • Danke erst einmal ganz herzlich, es dürften Stiftsockelbirnen GU4 sein!
        Mir geht es darum, ob einproblemloser Wechsel möglich ist. Ich bin da ein wenig verunsichert, wenn ich hier von zu geringer Leistungsabnahme oder nachlassender Leistung der LEDs lese.
        Sind Sie der Meinung, dass ein Wechsel unproblematisch ist?
        Falls ich hier zu unprofessionell frage, sorry!

        • Tja, GU4-Spots hatte ich gerade zwei schöne im Test. Die Frage ist, ob Sie mit dieser Bauform und Größe in ihren Einbaufassungen was anfangen können. Wenn’s kleinere Stifte o. ä. sein sollen, kann ich leider nichts Konkretes empfehlen.

        • Bei mir ist die Situation ähnlich, allerdings nur 3 Einbauleuchten über der Küchenspüle mit je 20 W. Elektronischer Trafo mit 20-70W ist vorhanden.

          Meine Recherche hat ergeben, dass ein Austausch einfach nicht lohnt! Es müssen neue Einbaurahmen her und dann GU5.3-LED-Leuchtmittel verwendet werden. Ich müsste dann auch 7 W-LEDs verwenden, um den alten Trafo weiterverwenden zu können. Ausgehend von 1000 h Lebensdauer für die alten Strahler, Leistungsreduktion von 60 auf 21 W, Anschaffungskosten von 8 Euro/LED (1 Euro/Halogenbirne), Stromkosten von 25,5 Cent/kWh und 2,7h Leuchtdauer/Tag, armortisiert sich die Sache erst nach 660 Tagen. Und da fehlen auch noch die Einbaurahmen 🙁

          Und meine kleinen Halogenbirnchen halten bedeutend länger als 1000 h….

          • @Christian:
            Warum verwendest du nicht die alten Rahmen weiter?
            Wenn sich die Kosten nach 2 Jahren amortisiert haben, sparst du ab dann noch 15 Jahre durch die LED-Lampen.
            Es lohnt sich also.

            Du hast vermutlich den Sockel G4, was eine ganz brauchbare Basis ist. Mit 210lm bei 120° erzielst du die doppelte Beleuchtungsstärke einer einer 20W Halogenlampe.

            Google mal nach „G4 70935“.
            Eine dazu passende gute 12V 1A Konstansspannungsquelle kostet etwa 12€.

          • @Chris
            Ich bin davon ausgegangen, dass es für die Bauform eines G4-Birnchens keinen LED-Ersatz gibt. Schon gar nicht mit noch vorhandenem Gleichrichter. Aber wenn es sowas gibt, dann lassen sich die alten Rahmen weiterverwenden.

            Du vermutest richtig, ich hab hier einen G4 Stiftsockel. Bei der von dir vorgeschlagenen Version steht explizit dabei „Bitte achten Sie auf Luftzirkulation und verwenden Sie dieses Leuchtmittel nicht in geschlossenen Systemen wie z.B. Gehäuse mit Glas-Abdeckung.“ Ohne Glasabdeckung in der Küche (Fett, Dampf…) ist es aber bestimmt nicht so toll, wenn die LEDs dann tatsächlich 15 Jahre durchhalten müssen und sie sich langsam zusetzen.

            Also noch bin ich misstrauisch: Erstens aufgrund der Glasscheibe oder generell der möglichen Überhitzung. Zweitens aufgrund der Bauform und ob diese in den vorhanden Rahmen passt (Bauhöhe mit Kondensatoren etc. auf der Rückseite). Und drittens armotisiert sich die Geschichte ja dann noch später, wenn ich ein neues Netzgerät kaufen muss 🙁

  20. Hallo Wolfgang, ich will bei meiner IKEA Lampe die Halogener 5x20W gegen LED’s 5x 6W wechseln, der verbaute Trafo ist aber ein Ringkern. Die angebotenen LED Trafo’s sind alle in Riegel-Bauform und würden mit Ihren Maßen nicht in den vorgesehenen Trafohalter passen. Weiß du dennoch eine Lösung? Z.bsp. eine Schaltung etc.?
    Danke im vorraus!

    • Mein Tipp: Erstmal nix umbauen und mit dem vorhandenen Trafo probieren. Ringkern funktioniert nämlich meistens mit LED – vor allem, wenn 30 Watt Last anliegen.

  21. Ich habe drei LED-Sets 3mal3 Watt mit Vorschaltgerät.Woran erkenne ich,ob diese dimmbar sind?

    • Am zuverlässigsten daran, dass irgendwo was von „dimmbar“ draufsteht. Wenn das nicht zu finden ist, dann ist es in den meisten Fällen auch nicht dimmbar.

  22. Hallo H. Messer, wie hier auch schon mal in einem Post behandelt wurde, habe ich versehentlich MR16 LED’s mit 60smd’s für 220Volt an GU5.3 gekauft und das gleich 20 Stk. 220 Volt habe ich überlesen und nicht mit gerechnet. Traue mich aber auch nicht wirklich die mit dem Sockel an 220 Volt anzuschliessen. Aber vielleicht sind wir Deutschen auch einfach nur Angsthasen, weil für irgendjemanden müssen sie ja hergestellt werden 😉

    Hat jemand Erfahrungen? Oder Wissen über die VDE und GU5.3 bei 220V?

    Gruß Andreas

    • Wenn Sie kein „Angsthase“ sind, probieren Sie’s doch erst mal mit einem Exemplar aus und überwachen Sie den Betrieb persönlich oder mindestens mit einem in der Nähe montierten Rauchmelder. Merke: Die Besten sterben jung. 😉

  23. Hallo,

    habe mir vor 2 Jahren eine Deckenleuchte vgl Art (statt 5 hat die meine 4x G4) gekauft.

    Vor einem halben Jahr habe ich mir 5W G4 LEDs gekauft, davon konnte ich 3 Stück LEDs und 1 Halogen betreiben, anders ging es nicht.

    Vor wenigen Tagen fing eine davon nach 20 Min. zu flackern an und später setzt ein Lichtfeld aus. Mir ist aufgefallen dass alle Lampen sehr heiß werden. Ich bekam umgehend Ersatz. Bereits nach 1 Stunde Nutzung schmolz bei dieser Lamope die Fassung samt G4 Sockel der Deckenlampe und die G4 gehen nicht mehr, nur die 68 LEDs lassen sich noch schalten.

    Was kann ich machen ? Ich möchte die Deckenlampe nicht in den Müll werfen.

  24. kann man nicht den Sockel erneuern und den passenden LED Trafo ?

    • Könnte wegen Platz- und Elektronikproblemen schwierig werden, ist aber theoretisch möglich. Bitte nur Fachleute basteln lassen!

      Nach dem Umbau verliert die Leuchte übrigens ihre VDE-Zulassung. Wenn’s danach mal ein Feuerchen geben sollte, verweigert die Versicherung womöglich die Zahlung.

  25. Hallo Wolfgang,

    verfolge seit ca. einem 3/4-Jahr deinen Blog und habe mittlerweile, dank deiner Hilfe, den Großteil meiner Beleuchtung auf LEDs umgestellt. Erstmal vielen Dank dafür!

    Aktuell habe ich ein Problem, weswegen ich nochmal diesen etwas älteren Blogbeitrag ausgegraben habe:

    In meiner Wohnung ist ein älteres Schienen-/Leuchtensystem verbaut (Marke: Staff), das ich wieder in Betrieb nehmen und auf LED umrüsten will.
    An der Leuchte sind vier GU5.3-Niedervolt-Strahler, von denen jeder über einen separaten Trafo verfügt.

    Als ich die Wohnung bezogen habe, haben diese Strahler alle bereits nicht mehr funktioniert (weder mit Halogen- noch mit LED-Leuchtmitteln). Ich gehe davon aus, dass die Sicherungen in den Trafos durchgebrannt sind und möchte jetzt die kompletten Trafos austauschen. Leuchtmittel sollen später diese verwendet werden.

    Welchen Trafo brauche ich denn jetzt dafür? Bin gerade etwas verwirrt. Nach Beratung im Elektro-Fachgeschäft bin ich gerade mit einem „Paulmann LED-Driver“ nach Hause gekommen. Habe gerade angefangen zu basteln und festgestellt, dass die Anschlüsse nicht passen.

    In deinem Blogbeitrag steht ja auch, dass ein LED-Treiber für Retrofits nicht nötig ist, weil das die Vorschaltelektronik in der Retrofit-LED selbst erledigt.

    Funktioniert der „LED-Driver“ trotzdem mit dem o.g. Leuchtmittel, oder war’s ein Fehlkauf? (auf Dimmbarkeit lege ich übrigens keinen Wert – die Leuchtmittel hatte ich noch übrig).

    • Niedervolt-Retrofits (und um solche handelt es sich bei den GU5.3-Philips-Lampen) brauchen in jedem Fall Konstantspannungs-Trafos. Üblicherweise müsste ein (eventuell dimmbarer) Trafo für alle vier genügen (Parallelschaltung, nicht Serie!), wenn er 12 Volt Sekundärspannung hat und mindestens 25 Watt leistet – also beispielsweise so was.

      Ein Paulmann-„LED Driver“ (Konstantstrom?) dürfte die falsche Wahl sein. Das kann ich aber nicht sicher sagen, weil ich das Modell nicht kenne,

  26. Hallo,
    auch ich habe ein Schienensystem mit Staff Serie 9149 Strahlern mit lokaler Dimmung. Heute habe ich Osram Superstar LEDs 350lm eingesetzt. Sie funktionieren fast perfekt – auf fast Null kann ich aber nicht dimmen. Insofern i.O.
    Zudem habe ich 2 dieser Strahler, die an mangelndem Kontakt der Bajonettstangen der Strahler in den Trafoteil kranken. Ich kann mich noch erinnern, dass Staff früher diese Bajonetttypen aus dem Verkauf genommen haben und durch feste Verbindung ersetzt habe. Auf der Suche, wie ich diesen Weg ebenfalls schreiten kann, bin ich nun auf diese Seite und auf das vielleicht gleiche Problem gestossen. Ein Bild habe ich da, denn der Lieferant war ebenfalls gespannt, ob die Strahler mit den LEDs funktionieren.

  27. Hallo,

    zum Thema 12V Trafos gibt es dafür dass es so viele Probleme und unterschiedliche Qualitäten gibt extrem wenig Vergleichstests.
    Ich scheue mich davor irgendeinen Trafo zu kaufen, wo die Herstellerangaben angeblich zu meinen LEDs passen würden.
    Die Verlinkten Dokumente waren schon mal super, doch verwirren die mich noch mehr. In denen wird doch fast kein Trafo unter 30W Mindestlast aufgeführt. Und zu den verschiedenen Modellen die hier schon verlinkt wurden, gibt es natürlich keine Hinweise von den verschiedenen Lampenhersteller ob diese geräuschfrei zusammen funktionieren.
    Die Spitze der Widersprüchlichkeiten bildet der kleine Osram Halotronic HTM35-105W, welcher als populärstes Modell in allen Kompatibilitätslisten auftaucht und selbst mit ein bis zwei 4W Lampen und Dimmer noch Problemlos das Testfeld anführt.
    Ist der billige 35-105W Osram Trafo wirklich für die Osram GU5.3 LEDs geeignet oder werden in den Dokumenten nur ungeeignete Trafos miteinander verglichen? Oder geht das alles zwar technisch, aber zulasten der Lebensdauer?

    • Auf die Lebensdauer hat das sicher keinen Einfluss. Zum Thema Osram-Treiber gibt’s auch noch was Aktuelleres im Blog. Niedervolt-LED-Lampen sind doch immer mal wieder Testobjekte hier – muss nicht immer GU5.3 sein.

    • 35-105W? Das klingt nach sogenannten elektronischen Trafos. Das sind ungeregelte Schaltnetzteile. Die nehme ich nicht für LEDs, auch wenn Osram draufsteht. Sie brauchen Mindestlast und sind ungeregelt. Geregelte Schaltnetzteile sind nicht soviel teurer, brauchen keine Mindestlast und schonen die LEDs.
      Ich habe mit goobay-LED Netzteilen (bis 50W) und Meanwell Netzteilen gute Erfahrungen gemacht. Besonders von Letzteren gibt es wirklich eine große Auswahl an Leistungen und Bauformen.
      Natürlich gehen auch andere rennomierte Netzteilfirmen wie z.B. Lambda TDK.
      Zur ersten Orientierung mal bei Conrad oder Voelkner schauen. Von elpro.org habe ich auch schon seltenere Ausführungen gekauft. Reichelt und proconnecting haben auch ein großes Angebot an speziellen Meanwell LED-Netzteilen. Technisch gehen auch billige Laptop-Netzteile mit 12V, die sind in D aber nicht für Lichtnwendungen zugelassen. Goobay und meanwell haben spezielle LED-Netzteile und auch solche, die für Möbeleinbau und Betrieb in Zwischendecken zugelassen sind. Zu erkennen am „Vorfahrt achten Zeichen“ mit einem eingeschriebenen M.

      • Dann such ich mir mal eines der Meanwell Modelle heraus.
        Erstmal muss ich verstehen was der unterschied zwischen den paar wenigen Modellen ist.
        APV-35-12
        LPV-60-12
        ELN-60-12
        LPF-60D-12
        NPF-60D-12
        PWM-60-12
        PLC-60-12
        PLN-60-12
        CLG-60-12

        • – LPV-60-12: IP67, voll vergossen, 18EUR Beleuchtungszugelassen, kein Möbeleinbau.
          – ELN-60-12 IP64, 24EUR Beleuchtungszugelassen, kein Möbeleinbau; Spannung einstellbar, Strom einstellbar. Beides hier nicht unbedingt erforderlich
          – LPF-60D-12: IP67; 40EUR Beleuchtungstauglich; Möbeleinbau möglich; Dimmung über Stromregelung. Damit sollte eine flimmerarme Dimmung möglich sein.
          – PLC-60-12: Beleuchtungstauglich; Möbeltauglich; 32 EUR; Spannung und Strombegrenzung einstellbar. Beides wird hier nicht unbedingt benötigt.
          – PLN-60-12: 32 EUR; beleuchtungstauglich, möbeltauglich; IP64 Strom einstellbar, was hier nicht gebraucht wird.
          – CLG-60-12: 38 EUR; Alu-Gehäuse; IP67; Beleuchtungstauglich; Möbeltauglich. Strombegrenzung einstellbar, was aber hier nicht gebraucht wird.

  28. meine Frage ist folgend….
    möchte einen neuen Anschluss auf die Leitung legen ,, von ehemals 6 -a 20 Watt Birnen auf 3 Trafos
    ich habe einen neuen led Transformator von goobay der hat 1-50 Watt und möchte 6 led smd light mit je 4 Watt anschließen…
    wie kann ich diese 6 Lampen an diesem 1 Trafo über die alte Leitung anschließen
    .würde mich um eine schnelle Antwort freuen
    MfG Adolf

    • Alte Leitungen verwenden könnte schwierig sein, wenn die Kabel nur einfarbig sind und die LED-Lampen nur Gleichspannung vertragen. Dann neuer Trafo an 230 Volt (Primärseite), auf der Trafo Sekundärseite zwei Kabel ‚raus (am besten schwarz und rot für plus und minus) und dann parallel (per Stern- oder Baumschaltung) die Lampen anschließen. Falls die Lampen auch Wechselspannung mögen, ist die Polung der Kabel natürlich egal.

  29. Hallo Wolfgang,
    meine Suche nach einem geeigneten Trafo für den Umbau einer
    Halogenstablampe (ähnlich Seilkonstrukrion, nur starrer Stab) auf LED DC blieb bisher erfolglos. Brauche für 5 Lampen, 12 V, a 7 Watt GU5.3, mind. 45-50 Watt. Der Trafo sollte in die vorhandene Dose mit 12 cm Durchmesser und etwa 9cm Höhe passen. Habe bisher keien gefunden der reinpassen würde. Q-Max würde eventuell passen. Finde keine Bezugsquelle.
    Has Du einen Tipp?

      • Würde hochkant in die Dose passen, sagt Powerpoint.
        Ich kenne das Ding nicht, aber kommt da wirklich Gleichspannung raus? Ich würde bei diesen elektronischen Trafos auch mit einer mit 50Hz amplitudenmodulierten Wechselspannung von 50kHz rechnen.

        Habe aber auch nichts besseres anzubieten. Das Meanwell SNT RS 50 12 paßt mit seinen 97 *99 mm leider nicht in den Bauraum. Gekippt würde es zwar in die Grundfläche passen, aber ca. 3cm überstehen.

        Vielleicht doch was: Weidmüller CP SNT 48W 12V 4A Hutschienen-Netzteil, Schaltnetzteil, DIN-Netzgerät 12 V/DC 4 A 48 W. Könnte gekippt reinpassen: Länge 62,5 mm; Breite 70 mm; Höhe 90,5 mm; Tiefe 62,5 mm.
        Vielleicht gibt es noch andere Hutschienen-Netzteile.
        Meanwell DR-6012 12VDC/4,5A gibts zwar schon um 20 EUR ist aber mit W78 x H93 x D56mm etwas zu groß. Wenn man 2 kleine Ecken rausstemmen könnte, würde es passen.

        Meanwell DR-6012 12VDC/4,5A wird wohl passen:H93 x D56mm passen in die Grundfläche und W78 in der Höhe. Voilà. Lt. Idealo ab 20 EUR + Versand zu haben. Mit 54W noch fast 10% Reserven, was dem Wärmehaushalt hilft, richtige Gleichspannung (sogar feinjustierbar) eine ordentliche Ausführung (Meanwell), die für den Dauerbetrieb (Hutschiene) ausgelegt ist mit 3 Jahren Herstellergarantie.
        Nach dem Einbau die thermischen Bedingungen beobachten.

        (Drei Kommentare zusammengeführt, d. Red.)

        • Die Osram-„Maus“ liefert zwar Wechselspannung, ist aber dafür dimmbar (gibt’s bei Gleichsspannungs-LED-Trafos fast nie) und sollte mit so ziemlich jedem aktuellen GU5.3-LED-Marken-Strahler problemlos funktionieren. Mit genau diesem Teil teste ich jedenfalls seit einiger Zeit alle 12-Volt-Lampen.

  30. Hallo,
    ich habe folgendes Problem :
    beim Umrüsten von G4 Halogen auf G4 LED ist das Phenomen aufgetretten, das die LEDs nur schwach leuchten, wenn ich aber je 1 LED und 1 Halogen G4 anschliese (gleiche Lampe mit 2 Fassungen) leuchten auch beide normal. Nur 1 LED, 2. Fassung leer zeigt wieder nur schwaches Leuchten. Wie kann ich diesen „Fehler“, ohne grösseren aufwand, mit je 1 LED/Fassung, beheben ?

    Mfg
    J. Schäfer

    • Typisches Mindestlastproblem des vorgeschalteten Trafos. Entweder stärkere LED-Lampen probieren oder den Trafo durch einen LED-geeigneten mit geringer Mindestlast ersetzen – wird alles im Beitrag oben beschrieben (steht auch ausführlich dort).

  31. Hallo Wolfgang,

    ich habe ein Niedervoltsystem mit 5x 20 watt Halogenlampen GU 5.3 mit einem Merten Halogendimmer 5725, 20-500VA 230V~.
    Ich möchte gern die Lampen durch 3-3,5 watt Leds ersetzen, welchen Trafo und Leds würdest du mir empfehlen (oder bei Austausch des Dimmers, was für einen?)? Ist dies überhaupt mit dem Dimmer möglich?

    MFG Jan

    • Ohne zu wissen, was da für ein Trafo im Seilsystem steckt (elektronisch, Wickelkern?) und welche Art Lampen gewünscht werden (Richt- oder Rundstrahler, irgendwas dazwischen?), ist keine vernünftige Antwort möglich. Am Dimmer sollte es jedenfalls nicht scheitern.

      • Hallo Wolfgang,

        momentan ist ein Wickelkerntrafo verbaut von Paulmann SZ 105/2 und Halogen Lampe 20W GU5,3 mit Kaltlichtreflektor und Abdeckscheibe, diese würde ich gern durch dimmbare LEDs ersetzen.
        Hoffe die Angaben reichen?

        MFG Jan

          • Hallo Wolfgang,

            erstmal vielen Dank für die kompetente Beratung. Die LEDs harmonieren perfekt mit dem Dimmer und dem Transformator.
            Habe mir erstmal 5x die dimmbarer LED-Spots MR16 6,5W (GU5.3) mit 6,5 Watt (vergleichbar mit 35 Watt) von leds-change-the-world bestellt.
            Nachdem sich die LED’s problemlos austauschen liesen, muss ich sagen, dass die LEDs sich problemlos dimmen lassen ohne zu flackern oder zu flimmern. Die LEDs starten ohne Zeitverzögerung, haben eine schöne Punktbeleuchtung und ein schönes warmes Licht.
            Werde in naher Zukunft auch noch meine anderen Halogenlampen durch die LED’s austauschen.

            Vielen Dank,
            Jan

  32. Vielen Dank für Ihren Artikel! Wäre es möglich, dass Sie den Link zu den guten Transformatoren von LEDON erneuern? Der jetzige führt zu einem 404er…

    • LEDON hat zwischenzeitlich die Seitenstruktur umgestellt – da müsste ich Dutzende alte Links anpassen und dafür habe ich leider keine Zeit.

  33. Hallo

    Ich benötige einen berührungsdimmenden Trafo mir einer Leistung vom Ausgang 24 Volt / 50 Watt…

    könnten sie mir sagen bzw. schreiben wer so einen in seinem Sortiment hat bzw. liefern kann…?

    Mit freundlichen Grüßen

    Achim Wolf

  34. Sehr geehrter Herr Messer,

    ich verfolge Ihren Blog seit einigen Jahren.
    Nun möchte ich die Halogen in unserer Küche (Decke und Haube) austauschen.
    Während die Decke mit 6 Strahlern GU 12 V fast trivial erscheint, ist in der Dunstabzugshabe (Gutmann PALMA Inselhaube mit 4 Halos) scheinbar kein loser Trafo / Netzteil sondern alles in einem Gehäuse fest verbaut …?
    Jedenfalls finde ich nichts dazu und kann keinen lose liegenden Trafo finden.

    Haben Sie aus Ihrer Erfahrung einen Hinweis zu diesen Gutmann Hauben und der Umrüstung?

    Vielen Dank und weiter so mit Ihrer Seite (und Ihren Beiträgen auf Mydealz)

    Ihr Harald Uhl

    • Hallo – nein, diese Abzugshauben kenne ich nicht. Welche Sockel haben denn die Halos – GU5.3, G4? Oder sind da eventuell sogar Hochvolt-Anschlüsse (z. B. GU10) ohne Trafo? Dann wäre die Umrüstung sowieso problemlos. Aber auch bei vier Niedervolt-Anschlüssen wäre es durchaus möglich, dass Sie mit entsprechend leistungsstarken LED-Lampen über die Mindestlast des Trafos kommen und kein Umbau nötig wird. Achten Sie dann in jedem Fall darauf, dass die Lampen auch Wechselspannung (AC) vertragen.

  35. Hallo Herr Messer,
    mir wurde gesagt, wenn ich eine 50 oder 20Watt Halo gegen eine LED tauschen will, muss sie auch dafür geeignet sein, im Bezug auf die alten 50 / 20Watt.
    Was ist da dran, über eine Info würde ich mich sehr freuen.

  36. Hallo Herr Messer,

    bis jetzt waren viele der Beiträge u. Kommentare in diesem Blog sehr hilfreich für mich. Nur bei einem Problem finde ich keine Lösung.

    Für die Zwischendecke in der Küche suche ich einen Trafo mit einem Lastbereich zwischen 0 u. 15 Watt, bzw. zwischen 0 u. 20 Watt. Mit dem Paulmann Mipro 70 habe ich bei 4 x 2,6 Watt LEDs das Problem der nicht erreichten Mindestlast. Der Paulmann-Trafo arbeitet erst ab 20 Watt.

    Leider finde ich keinen LED-Trafo, der die Voraussetzungen erfüllt u. von den Abmessungen passt. Er darf nicht länger als 11 cm, nicht breiter als 3 cm u. nicht höher als 2 cm sein. Haben Sie einen Vorschlag?

    Eine Vergrößerung der Aussparung ist nicht möglich, weil in dem Loch für den Trafo gleichzeitig auch ein G4-Spot fixiert wird.

  37. Die Osram Halotronic würden vielleicht passen, aber an der Mindestlast von 20 Watt scheitern.

    Dieser hier würde aber passen. Ich weiß, dass Sie eBay-Angebote nicht kommentieren. Aber reicht denn ein 15W-Trafo für 4 * 2,6 Watt G4-LEDs generell? Da wären ja die empfohlenen 40 – 50 % Reserve noch drin.

  38. Der von Ihnen genannte Trafo (Osram Halotronic Mouse) interessiert mich.
    Liefert der Trafo Wechselstrom oder Gleichstrom?
    Bitte verlinken Sie mir doch eine Produktseite. Ich möchte ungern die falsche „Maus“ erwerben. Sollte der Trafo Gleichstrom ausgeben, würde ein weiteres Problem auftreten. Einige Deckenspots musste ich vorübergehend komplett aus dem System abnabeln. Leider finde ich jetzt keine Angaben zur Polarität, weder auf den Kabeln noch auf dem Lampengehäuse. Wahrscheinlich wurde auf die Kennzeichnung verzichtet, weil der Standard-Trafo Wechselstrom ausgibt.
    Wenn ich jetzt aber den LED-Trafo anschließe u. die Polarität nicht stimmt, sind die LED-Leuchtmittel sofort defekt, oder?
    Wie kann ich die Polarität ohne Voltmeter feststellen?
    Habe keines zur Verfügung.

    • Die HTM-Modelle liefern Wechselspannung und sind deshalb auch für dimmbare Lampen geeignet. Manche Niedervolt-LED-Lampen mögen zwar nur Gleichspannung; die meisten vertragen inzwischen aber beides. Bei Gleichspannungsversorgung ist denen die Polarität egal; da geht nix kaputt und es leuchtet in jedem Fall.

      Kleiner Nachteil des HTM: Er liefert unter Umständen ein leichtes „Sirren“ – hörbar bis ca. 30 cm bei stiller Umgebung.

  39. Hi. Habe eine Deckenlampe mit 9×10 Watt Halogen Birnen. Vor kurzem habe ich die Glühbirnen gegen die LED’s (AC/DC) getauscht. Diese flackerten. Dann habe ich 2 alte Halogen reingesteckt. Es geht wieder. Jetzt habe ich vor den Trafo zu ersetzen. Habe auch einen gekauft: Paulmann Model: UIT/D-65. Laut Etikett erkennt aber nur AC LED.
    Kann ich die LED’s mit AC/DC an dem Trafo anschließen oder nicht?
    Danke.

    • Klar, die LED-Lampen vertragen ja offenbar sowohl Gleich (DC)- als auch Wechselspannung (AC). Und der Paulmann-Trafo „erkennt“ nichts, der liefert nur AC-Spannung – egal, welche Lampen angeschlossen werden.

  40. Hallöchen,
    Ich habe heute an meiner dunsthaube die lustigen gegen led g4 getauscht. Ich war froh, überhaupt passende vom Körper gefunden zu haben. Die sind aber jetzt immer an. Im ausgeschalteten Zustand wenig, beim einschalten leuchten sie normal. Also ohne flackern oder Brummen. Mir kommt es merkwürdig vor, dass sie Dauer an sind. Welches Problem steckt dahinter? Gibt es eine Lösung?

    • Das Problem ist der 12-Volt-Trafo in der Haube, der eine „Mindestlast“ (zweistellige Watt-Zahl) hat. Die wird mit Halogenlampen locker überschritten, mit den sparsamen LED-Lämpchen häufig nicht. Dann können die teils flackern, bleiben manchmal ganz aus oder sie leuchten ständig – wie in Deinem Fall.

      Zwei Lösungsmöglichkeiten: Leistungsstärkere, hellere LEDs ’rein, dann klappt’s vielleicht. Sicherer: Alter Trafo ’raus aus der Haube; stattdessen LED-geeigneten Trafo einbauen.

      Was häufig auch schief geht: Viele G4-LED-Retrofits vertragen nur Gleichspannung (DC) – die Hauben-Trafos liefern aber meistens Wechselspannung (AC). Gute, aktuelle Niedervolt-LED-Lampen kommen mit Beidem zurecht (dann steht in der Beschreibung „AC/DC“).

  41. Hallo Herr Messer.

    Kennen Sie einen 12V DC Spot den man über PWM dimmen kann ohne das mein Meanwell Schaltnetzteil ein störendes Surren von sich gibt? Ich bin jetzt mit meinem Latein am Ende 🙂 ich habe versucht mit Kondensatoren und Ferritringen die Spannung zwischen meinem Netzteil und dem PWM Controller zu glätten bzw die PWM Frequenz herauszufiltern. Doch Scheinbar liegt es doch an den verbauten Spots.
    Da ich viel im Internet recherchiert habe was ich noch tun könnte bin ich auf ihre Seite gestoßen, ich hoffe Sie können mir bei meinem Problem helfen.
    Mfg Christoph

    Kleiner Nachtrag zu meinem Problem:

    Ich benutze ein Loxone Smart Home System und steuere mit diesem meinen DMX Controller. Als Schaltnetzteil benutze ich ein Meanwell RS 150-12 und als Leuchmittel habe ich momentan 8 Watt LED Spots der Marke Greenline.

    In meine Schaltung habe ich noch am Output des SNT’s einen 47000uF und am Input des Controllers einen 10000uF Kondensator parallel angechlossen. Zusätzlich werden die Leitungen der Versorgung des Controllers durch zwei 126 Ohm Ferritringe geführt.

    • Hallo Christoph! Das scheint mir eine Aufgabe für ausgefuchste Elektroniker zu sein – ich selbst bin aber Laie. Prinzipiell kann ich jedoch sagen, dass die üblichen, dimmbaren „Consumer“-LED-Lampen zwar eine interne PWM-Regelung haben, aber nicht für eine externe PWM- oder 1-10-Volt-Steuerung vorgesehen sind. Normalerweise sind diese dimmbaren Niedervolt-Spots ohnehin nur via AC-Trafo dimmbar und nicht mit DC-Versorgung. Für alles andere gibt es spezielle Profi-Modelle – meist als integrierte Leuchten, seltener als Retrofits.

      • Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde wohl mal ein paar Lampenhersteller anschreiben müssen. 🙂

  42. Wie Wolfgang Messer schon schreibt – diese üblichen Retrofits, egal ob E14/27 oder GU10/MR16, sind so entwickelt, dass sie in typischen Haushaltsszenarien and 230V AC oder 12V AC/DC Versorgungen funktionieren. Auf externes PWM reagieren die wegen der verbauten Regler und Kondensatoren sehr unwillig – wenn überhaupt, lassen die sich nur an üblichen Phasenanschnitt- oder -abschnittsdimmern dimmen. In ihrem Fall gibt es nur eine Lösung – Leuchtmittel/LEDs ohne Vorschaltelektronik, oder, die existierenden Leuchtmittel über konventionelle DMX-Dimmer betreiben. Letztere über dimmfähige 12V Netzteile. Dürfte auch so eine unerfreuliche Trial-and-error Orgie werden. Die PWM Quelle sollte bei sowas auch eher sehr nah an der Lichtquelle liegen, wenn ich mir so ein Netzteil mit PWM Dimmer am Ende einer üblichen über mehrere Meter gespannten NV-Leitung vorstelle, dürfte man sowohl im hörbaren als auch unhörbaren Bereich (>EMV) reichlich Sauereien haben.

    – Carsten

  43. Mein Schwager hat statt der 20 Watt-Halogen-Dinger OSRAM LED Star MR11 eingebaut, ohne die elektronischen Halogen-Trafos zu ersetzen.
    6 Stück in der Decke eingebaut, soweit ich weiß über 2 x 60 Watt Elektronik-Trafos versorgt.
    Als nun bis auf zwei alle LED-Stars ausgegangen sind, fragte er mich um Rat, und ich habe ihm prinzipiell auch das aus diesem Artikel heruntergebetet.
    Ich wollte eigentlich durch einen speziellen LED-Trafo die Probleme aus der Welt schaffen und die ggfs. kaputten LED-Strahler ersetzen.

    Nun bin ich aber über die Verpackungen der LED-Strahler gestolpert. Interessanterweise steht da nicht drauf, ob diese AC und DC – tauglich sind.
    Total verwirrt hat mich dann die Aufschrift „50 … 60 Hz“ Das würde ja bedeuten, daß die nur für „Eisen-Trafos“ ohne nachfolgenden Gleichrichter geeignet wären!

    Anfrage an Osram dazu bisher unbeantwortet…

    (Bitte die Kommentarregeln beachten und keine „rohen“ Links posten – danke!/d. Red.)

      • Ich wollte die dann doch noch eingetrudelte Antwort des Osram-Service nicht vorenthalten:

        „Sie können die LED STAR MR 11 am konventionellen Ringkerntrafo oder an unseren HTM 70 oder 105 betreiben.

        An den HTM können sie 1-4 Stück bei einer max. Leitungslänge von 2m vom Trafo zur letzten Lampe betreiben.“

        Daraufhin habe ich mir die Datenblätter dieser beiden el. Trafos angeschaut: Minimallast 20 W, bzw 35 W …..

        Ich glaube, ich verzichte auf weitere Ratschläge von Osram…

  44. Hallo Wolfgang,

    Bin zufällig über diesen prima Artikel gestolpert und teile deine Aussagen vollständig.
    Lediglich an einer Stelle bin ich stutzig geworden.

    1) Du schreibst hier im Beitrag:
    „……während hochwertige dimmbare Modelle nur mit 12-Volt-Wechselspannung (AC) gedimmt werden können.“

    2) Dann in zwei Kommentaren:
    „…Deshalb am besten darauf achten, dass die dimmbaren LED-Lampen sowohl Gleich- als auch Wechselspannung vertragen (AC/DC).“
    –> Widerspruch zu 1)

    3)
    „…Normalerweise sind diese dimmbaren Niedervolt-Spots ohnehin nur via AC-Trafo dimmbar und nicht mit DC-Versorgung.“
    –> Widerspruch zu 2)

    Und dann gibt es Produkte des uns bekannten Herstellers hochwertiger dimmbare LED-Spots mit dem Auftrag:
    „Dimmable“ und Versorgungsspannung 12V AC/DC
    Siehe auch diesen Link zum dimmbaren LED-Strahler GU5.3 Datenblatt von LEDON.

    Als Elektroniker hätte ich angenommen, dass die internen LED-Treiber sowieso am Eingang einen Brückengleichrichter haben
    und gleichrichten. Also würde ich die Aussage „Dimmbarkeit nicht abhängig von AC/DC“ befürworten.
    Weißt du da mehr oder konkretes?
    vg,
    Tom

    • Eigentlich kein Widerspruch. Hochwertige Niedervolt-LED-Lampen vertragen AC und DC – wie die LEDON-Strahler. Dimmbare Niedervolt-Modelle können in der Regel aber mit den üblichen Haushaltsdimmern nur über einen dimmbaren AC-Trafo gedimmt werden. Liegt eventuell daran, dass die Vorschaltelektronik der Lampe die Phasenauslenkung als Dimmvorgabe nutzt – das ist aber eine reine Laien-Vermutung.

      In meiner Sammlung gibt’s nur einen dimmbaren DC-Trafo – aber der nutzt zum Dimmen eine zusätzliche 1-10-Volt-Steuerspannung, die von Consumer-Lampen und -Leuchten nicht verarbeitet werden kann.

  45. Hallo Wolfgang,
    du hast schon recht, wenn man das in Verbindung mit dem Trafo sieht. Der muss ja schließlich auch mitspielen. Mir gefallen diese Lösungen von 230V über Trafo auf 12V und dann in der Lampe selbst nochmal von 12V auf Konstantstrom für LED sowieso nicht. Das sind zweimal im besten Fall je 80% Wirkungsgrad und ergibt einen Gesamtwirkungsgrad von 0,8×0,8= 64%. Da gehen gleich mal 36% in Wärme verloren. Wohl gemerkt best Case. Meist liegen diese jedoch bei nur 70%, was dann fast 50% Verlust bedeutet.

    Dann lieber einen LED-Einbauspot mit externem Treiber wie das 10W Downlight von LEDON. Passt auch mit 50 mm Durchmesser in die MR16 Einbaurahmen. Und wer findig ist, findet andere LED-Treiber, wo er dann gleich mehrere Spots in Reihe schalten kann. Ist leider den meisten zu aufwendig beim Umbau, würde ich aber bei Neuinstallation unbedingt vorschlagen. Da Energie gespart und aufgrund der thermischen Entkopplung wesentlich langlebiger.
    beste Grüße, Tom

  46. Hallo Wolfgang,

    gibt es eine Möglichkeit, dich direkt zu kontaktieren? Im Impressum habe ich leider keine Möglichkeit dazu gefunden. Ich habe eine recht spezifische Frage zum Austausch von alten Glühlampen in Kombinationen mit einem konventionellen Trafo. Dazu würde ich aber gerne ein Foto vom Trafo schicken, da die Fragestellung in meinen Augen nicht ganz trivial ist. Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen – vielen Dank!

    Gruß, Simon

    • Auf jeder Seite ist unten links ist ein „Feedback“-Link. E-Mail-Adresse und Kontaktformular im Impressum hatte ich mal, musste ich aber wegen zigfachem Missbrauch schnell wieder ’rausnehmen. Ich beantworte nämlich normalerweise keine individuellen Umrüstungs-Fragen per E-Mail – siehe hier.

      Wenn’s ein Problem gibt, am besten als Kommentar unter dem passenden Beitrag posten. Bilder dazu können auch von externen Quellen verlinkt werden (oder ich lade sie bei Bedarf selbst hoch, wenn’s nicht anders geht). Dann haben alle was davon und fachkundige Leser können häufig besser helfen als ich.

      • Hallo Wolfgang,

        meine Frage ist etwas komplizierter als beim üblichen „Retrofit“ alter Glühlampen mittels LED-Leuchtmitteln, aber thematisch passt sie schon zu diesem Artikel. Konkret geht es um den Austausch von E10-Glühlampen (Riffelkerzen) in Weihnachtsbeleuchtung. Da meine Familie ihre Heimat im Erzgebirge hat, ist diese Tradition mit stilvoller Weihnachtsbeleuchtung recht tief verwurzelt und wir haben entsprechend viele Schwibbögen. Bei einigen davon erfolgt die Stromversorgung der Beleuchtung nicht wie üblich über eine Reihenschaltung, sondern mittels eines 12V-Trafos. Die Daten des Trafos lassen sich auf diesem Foto hoffentlich alle erkennen.

        Im konkreten Fall wurden bisher durch diesen Trafo 4 Micro-Lämpchen (insgesamt rund 2 Watt) sowie 4 E10-Riffelkerzen (insgesamt 12 Watt) versorgt. Die Riffelkerzen habe ich nun gegen LED-Lampen von Konstsmide getauscht (je etwa 0,3 Watt bzw. insgesamt rund 1,2 Watt). Es leuchtet jetzt alles wunderbar und es gibt auch keine „Summ-Geräusche“ oder ähnliches.

        Meine Frage zielt jetzt aber darauf ab, ob mit diesem Austausch etwas an den teuren Schwibbögen bzw. deren Trafos kaputt gehen kann? Es handelt sich nämlich um eine größere Anzahl an Schwibbogen mit hohem Wert. Besonders erwähnt werden sollte auch noch, dass die LED-Lampen der Firma Konststmide universell einsetzbar sind, also einen breiten Spannungsbereich (14…55 Volt) vertragen (und trotz 12V-Versorgung durch den Trafo leuchten sie hervorragend). Können die Lampen oder die Trafos (schneller) kaputt gehen? Oder ist die Konstellation durch den breiten Spannungsbereich der LEDs sowie den modernen (?) Trafo unbedenklich?

        Vielen Dank für ein Feedback und beste Grüße,
        Simon

        • Wenn die LED-Lampen parallel (und nicht in Serie) am Trafo angeschlossen sind und als AC- oder AC/DC-tauglich gelabelt sind, sehe ich da keinerlei Probleme für Lampen und Trafo. Der Lastbereich des Trafos ist nach oben hin ausreichend und nach unten hin offensichtlich auch (sonst würde es Flacker- oder sonstige blöde Effekte geben).

          Wenn die Lampen ein paar Volt weniger kriegen als ihre untere Spannungsangabe und dennoch leuchten, halten sie eventuell sogar länger.

          • …das klingt ja sehr gut – vielen Dank für das Feedback. Ich hatte schon vermutet, dass LEDs eigentlich nicht „zu wenig“ Spannung vertragen können (so lange sie ordentlich leuchten). Angst hatte ich hauptsächlich um den Trafo, da die darauf angegebene Mindestlast ja durch die LEDs um einige Watt unterschritten wird.

            Angegeben sind die LED-Lampen für Wechselspannung (wie üblich im Reihen-geschalteten Schwibbogen). Der Trafo gibt das ja auch so aus, wenn ich dessen Label korrekt interpretiert habe.

        • Ja, das ist korrekt, die Wellenlinie auf der Sekundärseite bedeutet AC (Wechselspannung). Und an Unterforderung ist noch kein Trafo gestorben. 😉

          Die „Reihenschaltung“ ist wohl in Wahrheit eine Parallel- und keine Serienschaltung, richtig?

          • Die E10-Lampen in klassischen Schwibbögen werden meines Wissens nach in Reihe geschaltet, so dass bei z.B. 7 Lämpchen jede eine Nennspannung von rund 32 Volt aufweist (und beim Rausdrehen einer Lampe gehen alle anderen auch aus).

            Die von mir beschriebenen Schwibbögen mit dem Trafo haben auf der Lampenseite eine Parallelschaltung (also eine Lampe rausdrehen führt nicht zum Ausschalten aller Lampen).

            Oder ging es um die korrekte (fachmännische) Bezeichnung einer Reihenschaltung? Ich hatte das in der Schule mal so gelernt und seitdem mein Elektrotechnik-Wissen nur geringfügig erweitert 😉

          • Kann denn eigentlich die Spannung auf der Sekundärseite vom Trafo durch eine zu geringe Last ansteigen? Oder hält sich das alles im Rahmen? Bei den kleinen Netzteiltrafos ist das ja oft der Fall, dass die Leerlaufspannung deutlich höher als die angegebene Nennspannung ist.

          • Ja, wenn bei der Spannungs-Regelung bzw. -Rückführung im Trafo gespart wurde. Am besten mal mit dem Voltmeter unter Last messen, falls möglich. Anständige LED-geeignete Trafos sollten keinen nennenswerten Anstieg bei geringer Last haben.

            Wir hatten dieses Thema hier schon mal weiter oben in den Kommentaren.

          • Vielen Dank für die hilfreichen Hinweise. Ich messe bei Gelegenheit mal die Spannung unter Last (mit den eingesetzten) LEDs und wenn diese nicht zu hoch ist (für die verbliebenen Micro-Lampen), dann lasse ich die sparsame Lampen-Bestückung so und mache mir fortan keine Gedanken über einen defekten Trafo 😉 Vielen Dank!

  47. Hallo 🙂

    Ich plauder mal direkt drauf los…

    GU5.3 20 Watt Halogenlampen gegen 3,5 Watt LED vom schwedischen Möbelhaus getauscht.

    Trafo steckt leider in der Zwischendecke und wurde nicht von mir verbaut.

    Es sind vier Stromkreise, zwei funktionieren bisher ohne Probleme, da sind einmal sieben und einmal vier Lämpchen drin. Komplett auf LED.

    Zwei Stromkreise machen aber Umstände, im Badezimmer habe ich fünf Lämpchen, nur auf LED flackerte das wie blöd, mit einer normalen Halogenlampe drin, geht es aber wieder.

    Der letzte Stromkreis hat auch sieben Lämpchen, einmal Halogenlampe und sechs LED, immerhin kein dauerflackern. Allerdings geht die ganze Reihe hin und wieder ein paar Sekunden komplett aus, inklusive der Halogenlampe.

    Nun was ich gerne wüsste, gibt es da zum einen einen guten Tipp und zum anderen ob ich da nun ernsthaft Sorgen haben muss, dass mir das ganze Ding abfackelt. Die Trafos gibt es schon mal ein paar Jahre, weswegen ich von wenigstens etwas mehr Qualität ausgehe. Bei den LED Lämpchen handelt es sich zwar um Chinaware, aber zumindest sind alle nötigen Angaben drauf, sieht seriös aus. Kann, falls es erlaubt ist, auch den Link zu Ik*a angeben, aber die sind auch so leicht zu finden.

    Bedanke mich schon mal für Hilfe, bin leider noch fast ganz unerfahren.

    Gruß!

    • Hört sich alles nach typischen Mindestlastproblemen an. Ohne Kenntnis der jeweiligen Trafo-Daten ist eine Diagnose schwierig.

      • Hallo,

        erst einmal Danke für die Antwort, habe ein wenig gebraucht, aber inzwischen konnte ich die Trafos finden!

        Zumindest die drei für das Wohnzimmer.

        Alle drei sind verschiedene Fabrikate:
        1. ABB Speedy 105
        230-240/11,5V
        35-105W
        0,15-0,45A

        2. VS Topline EST 150/12.645
        230V 620mA
        11,5V
        50-150W

        3. HÜGO 09 6860
        230-240V 0,65A
        12V
        50-150W

        Ich nehme mal an, zumindest Trafo 2 und 3 wären sinnvoll zu ersetzen?

        Könnte ich die beispielsweise mit dem
        Revolt LED-Trafo, 230 V Input, 12 V Output, bis 30 W
        ersetzen? (war jetzt der erstbeste Treffer auf Ama*on).

        Das im Beitrag verlinkte PDF mit getesteten Trafos führt auf eine 404 Seite.

        Gruß und schönes Wochenende!

        • Da der Beitrag über drei Jahre alt ist, können natürlich einige verlinkte Seiten zwischenzeitlich offline sein. Ich habe den Link jetzt auf das aktuelle LEDON-pdf-Dokument aktualisiert – danke für den Hinweis.

          50 Watt Mindestlast sind für LED-Anwendungen meistens zu viel; selbst 35 W halte ich je nach Gesamt-Wattzahl der LED-Lampen im Stromkreis für problematisch. Aktuell gibt’s gerade bei einem meiner Werbepartner unter anderem LED-Trafos zu reduzierten Preisen – da sollte sich doch was finden lassen.

          • Wow, so schnelle Antworten, da habe ich ja kaum Chance mit zu halten 🙂

            Aus dem Test-PDF habe ich mir jetzt mal den Osram HTM 70/230-240 heraus gepickt, der hat 20-70 Watt, aber ist laut Test auch mit einem Leuchtmittel stabil.

            Nur um sicher zu gehen, dass mich meine Grundlagen in E-Technik nicht trügen … bei 7 Lämpchen zu je 3,5 Watt brauche ich einen Trafo der mehr als 24,5 Watt Leistung bringt, also einen mit bis zu 30 Watt?

            An dem Schalter der die vier Lämpchen einschaltet wären dann entsprechen 4 x3,5 = 14 Watt, also ein 15 Watt Trafo?

            Leider hat der Shop mit den Angeboten maximal einen 20 Watt Trafo dabei, dem sollte ich dann besser keine 24,5 Watt abnötigen?

            Die Ama*on Rezensionen zum HTM sind eher durchwachsen, dabei findet sich jedoch auch eine Empfehlung für diesen:
            Isoled LED Treiber Trafo Netzteil Universal Modell 2015 12V 0-70W, dimmbar Mr16, G4,

            Der kommt ohne Mindestlast aus und sollte damit alles abdecken.

            Die Qual der Wahl 🙂

  48. Hallo Chris,

    Wenn es auch ein 70W Trafo, klein und von einem renommierten Hersteller aus Italien sein darf. Kosten 15€, dann würde ich dir diesen
    12V LED Trafo von tci empfehlen.
    Dann musst du keine Sorge haben, dass der, wie von vielen asiatischen Produkten bekannt, im worst case nach einem Jahr wieder getauscht werden muss.
    Der wäre sogar noch über einen Wanddimmer dimmbar. (falls deine Lampen das auch sind.)
    Gerne würde ich deine Frage mit der Schaltleistung beantworten. Ist mir nur nicht klar, was du vorhast. Einmal sprichst du von 7 Lampen, dann wiederum nur von 4 Lampen. 25W kann eigentlich jeder Schalter. Lediglich auf die Stromstärke beim Schalter wäre bei Niedervolt-Schaltern zu achten, falls du so etwas vorhast.

    • Hallo Tom,

      ich habe mehrere Stromkreise mit verschiedenen vielen Lampen.

      Im Erdgeschoss sind das ein Stromkreis mit vier Lampen und zwei Kreise mit 7 Lampen. Insgesamt also 18 Lampen und drei Trafos.

      Zwei Trafos müssten also je 24,5 Watt können und einer 14 Watt.

      Im Badezimmer ist dann noch der vierte Stromkreis, mit 5 Lampen, wo ich allerdings den Trafo noch nicht gefunden habe 😀 da wären dann wohl 17,5 Watt von Nöten, wenn ich den Trafo finde.

      Wenn ich also alle Trafos wechseln wollte, wären meiner Rechnung nach 3 Stück zu je 30 Watt und einer zu 15 Watt passend. Oder eben alle vier als Trafos mit einer Mindestlast kleiner als 3,5 Watt und einer Maximallast von mindestens 30 Watt.

      Was mit jetzt bei dem TCI auffällt in dem Anschlussdiagramm, ist dass dort von maximal 2 Meter die Rede ist. Meine Lämpchen sind allerdings locker um die 8 Meter verteilt, vorsichtig geschätzt (sind halt in der Decke eingebaut über einen relativ grossen Raum verteilt).

      Gruß

  49. Hallo Chris,
    ja du hast recht. Der Hersteller empfiehlt eine maximale Leitungslänge auf der Niedervoltseite von 2m.
    Stromtragfähigkeit kann es nicht sein, sowie auch damit verbundener Spannungsabfall ist zu vernachlässigen, selbst bei einem kleinen Querschnitt von 0,5mm2.
    Ich kenne solche Einschränkung von Herstellern die aus der Prüfung der aktiven Störstrahlung kommen. Je länger die Leitungen sind, desto mehr wirken diese als Sende-Antennen. So werden schaltungstechnisch, wenn auch unerwünscht, erzeugte Oberschwingen stärker abgestrahlt und überschreiten dann die Mindestgrenze gemäß DIN. Dieser Effekt ist bei allen Schaltnetzteil mehr oder weniger stark vorhanden.
    Macht hierzu ein Hersteller keine Angaben, so bin da immer skeptisch.
    Das Risiko von Problemen ist gering, so man keinen begeisterten KW-Radiohörer in der Nachbarschaft hat.
    beste Grüße,
    Tom

  50. Hallo,

    habe bei mir alle Halogen Lampen gegen Gu5.3 3,5W / 5W LEDs getaucht. Es geht alles aber es ist ein leises Brummen zu hören.
    Habe dann mal den Trafo aus der Decke gezogen und festgestellt das jede Halogenlampe an einen Relco rn 1650 20+70W Trafo angeschlossen war.(wurde von Elektrikern bei Neubau eingebaut) Eigentlich dürften die LEDs doch gar nicht gehen weil doch erst ab 20w Leistung der Trafo Arbeitet, oder? Kann da was schief gehen?

    Gruß

    Enno

    • Kaputtgehen dürfte da nichts, allenfalls flackern. Das Brummen spricht allerdings dafür, dass die Trafos unterfordert sind. Je nach Anzahl der LEDs und der Gesamtleistung könnte es helfen, alle Halogenlampen parallel an einen oder zwei Trafos zu schalten und die übrigen Trafos in Rente zu schicken.

  51. Hallo Wolfgang,
    danke für deine Anwort, habe vergessen zu erwähnen das die Trafos nur bei Gu5.3 3,5W / 5W LEDs 12V AC/DC gehen, LEDs12V DC flackern giebt es da noch einen unterschied?

    Gruß
    Enno

    • Ja sicher – der Trafo liefert offensichtlich Wechselspannung auf der Sekundärseite (ohne Gleichrichtung). Anständige LED-geeignete (nicht dimmbare) Trafos bieten meistens Gleichspannung. Übrigens vertragen aktuelle Marken-Niedervolt-LED-Lampen problemlos beide Arten der Stromversorgung.

  52. Hi Wolfgang,

    super Arbeit von Dir hier. Mußte mal gesagt werden. 🙂 Ich habe mir Osram HTM 105 Trafos gekauft für meine dimmbaren Spots. Ich habe meine Wohnung bereits mit LED Strahlern GU 5.3 ausgestattet, alles funktioniert, außer meine dimmbaren. Liegt aber am Dimmer selbst, der ist von Gira und muß ausgetauscht werden gegen eine neue Version. Kann ich an den HTM 5 spots oder mehr (1 Strang) meiner nicht dimmbaren Spots anschließen? Ich habe in allen Räumen jeweils 1 Strang und alle Trafos sitzen im Flur meiner Wohnung unter der Holzdecke,denn wenn ich die Holzdecke aufmache, dann kann ich gleich alle Trafos austauschen gegen neue.(Meine sind schon 20 Jahre alt)

    • Wenn die Gesamtleistung der LED-Spots pro Trafo ca. 100 Watt nicht überschreitet, gibt’s da kein Problem. Häufig geht das aber auch mit den alten Halo-Trafos recht gut, so dass ein Austausch nicht unbedingt notwendig ist – immer vorausgesetzt, die LED-Lampen vertragen 12-V-Wechselspannung (AC).

      • Danke Dir für die schnelle Antwort. Aber falls mein Trafo die dimmbaren nicht schafft, muß die Decke eh aufgemacht werden. Macht es dann Sinn alle Trafos mal zu tauschen, weil die 20 Jahre alt sind oder ist das bei Trafos quasi egal? Kenne mich leider damit gar nicht aus.

        • Häufig funktionieren ältere Trafos sogar besser mit LEDs, weil es damals noch mehr Ringkern-Modelle als elektronische gab. Am besten mal provisorisch bei offener Decke und mit geeignetem Dimmer ausprobieren. Ein kompletter Neukauf und Tausch „auf Verdacht“ muss nicht sein.

  53. Hallo,
    mein Problem auf LED umzusteigen führt mich auf Ihre Seite. Vielleicht fällt Ihnen leicht der Fehler im Aufbau auf:
    IST: 11,5V Trafo (min 10 – 60 W) und 3 x 10 W G4
    SOLL: Trafo wie oben und 4 x 4 W LED
    Egal welche Kombination mit IST und SOLL keine LED leuchtet 🙁
    Oliver Clemens

    • Das liegt an den verrückten LED-Lampen, die so bei uns gar nicht verkauft werden dürften. Laut Beschreibung des Verkäufers hat die 4-Watt-Variante zwar einen G4-Sockel, der bei uns eigentlich ausschließlich für 12-Volt-Versorgung vorgesehen ist, will aber mit 220 (oder halt 230) Volt Wechselspannung gefüttert werden. Der VDE und die Marktaufsicht hätten wohl ihre „helle Freude“ daran.

      Lösung 1 für sehr Mutige: Trafo weglassen und direkt ans Netz anschließen. Lösung 2 für Vernünftige: E-Bay-Schrott weglassen und echte G4/12 V-LED-Lampen kaufen.

  54. Hallo,

    ich würde gerne 2 neue Seilsysteme (LED 5 x 3,7 W) auf eines umrüsten; da dann die Trafos (Ausgang 12V DC, 24W, allerdings ohne Notwendigkeit auf eine Polarität am Seilsystem zu achten) zu klein wären, habe ich mir einen LED Trafo mit 70 W (Isolicht) besorgt, allerdings 12V AC, die Lampen brennen. Kann da etwas zerstört werden, oder sollte ich einen Gleichrichter nachrüsten?

    • Wenn auf den Lampen (oder der Verpackung) was mit „12 V AC“ oder „AC/DC“ steht, ist alles in Ordnung. Kann ich natürlich selbst nicht beurteilen, weil ich Hersteller und Typ der Lampen nicht kenne.

  55. Hallo, habe 5 GU 5.3 MR16 LEDs (SMD) in Kreuzverkabelung an 12V Trafo angeschlossen. Trafo hat AC IN und DC out( 12V DC). SMDs haben 12V DClaut Packung…sieht also für mich o.k. aus.
    Strom ist auf allen Leitungen drauf, Birnen leuchten aber nicht (nicht eine). Haben Sie eine Idee aufgrund dieser Angaben?
    Trafo leistet 1-36 W, Birnen haben 3,5W x 5.
    Vielen Dank

    • Bei Gleichspannung könnte es helfen, die Pole zu vertauschen. Mit „Kreuzverkabelung“ ist ja hoffentlich eine Parellel- und keine Serienschaltung gemeint – also sollte wenigstens das okay sein.

  56. Tippe auch erstmal auf eine Verpolung. Mit etwas Glück ist noch nix kaputt. Bei allem, was über den Anschluss einer normalen Deckenlampe hinaus geht, sollte man ein einfaches Multimeter im Haus haben. Notfalls so einen einfachen Prüfstift, der auf einer LED-Skala ungefähr die Spannung und Polarität anzeigt (sind für den Laien einfacher verwendbar als ein echtes Multimeter). Beides gibt es im Baumarkt für 10-15 Euro. Mit Kreuzverschaltung dürfte ‚Sternverdrahtung‘ gemeint sein, das ist schon korrekt. Nehmen Sie mal die übrigen Leuchten wieder aus der Verdrahtung raus und probieren Sie es nur mit einer, und wenn die brennt, tasten Sie sich weiter vor. Es kann freilich auch sein, dass schon eine Komponente aufgegeben hat, hängt von der Qualität ab, respektive ob der Hersteller Verpolungssicherheit eingebaut hat. Mit einer Leuchtmittel dran können Sie mit einem Messgerät prüfen ob

    a: vorne 230V ankommt, wenn der Schalter betätigt wird
    b: hinten 12V in der richtigen Polarität rauskommt

    Standard-Warnung: Vorsicht bei Basteleien mit Netzspannung!

    – Carsten

  57. Hat jemand Ahnung, ob es mit einem Paulmann Mipro Trafo Probleme beim Anschluss von (non-dim, Philips) LEDs gibt? Mindestlast vorausgesetzt.

    Hintergrund: Die Marken-LEDs kommen sicher mit AC zurecht, aber: Es ist ein elektronischer Trafo, bei dem nicht zwingend ein 50-Hertz-Sinussignal rauskommt. Spannungsform und Frequenz können abweichend sein, daher die Bedenken und die Frage.

    Noch eine: Unter Gleichspannung müssten die LEDs grundsätzlich effizienter arbeiten, oder ist es letztlich wurscht, ob der Strom VOR oder IN der LED gleichgerichtet wird?

    PS: Sehr, sehr gute Seite. Nur eine Suchfunktion fehlt.

    • Natürlich gibt es hier eine Suchfunktion. Findet sich in der rechten Seitenleiste direkt unter der Sebson-Werbung:

      Suchmaske

      • Tatsächlich. Hatte mich beim Suchen nach der Suche eher oben orientiert.

        • Ja, da oben im Header war’s früher auch mal. Stört aber massiv die Darstellung auf kleinen Smartphone-Screens und wird ohnehin kaum genutzt. Leider funktioniert die Google Suche mit „Fastvoice“ plus dem gesuchten Begriff sowieso besser als die WordPress-interne Suchfunktion.

    • Auf welchen Trafo genau (Artikelnummer, -bezeichnung) bezieht sich die Frage?
      Für mich heißt ‚gut zurecht kommen‘, dass 12V-Leuchtmittel flimmerfreies oder flimmerarmes Licht erzeugen, wenn sie für 12V-AC spezifiziert sind und bei 12V/50Hz betrieben werden. Genau so teste ich sie. Die flimmerarmen sollten auch mit anderen Kurvenformen und höheren Frequenzen zurecht kommen, denn innerhalb des Leuchtmittels gibt es einen Gleichspannungszwischenkreis, der jede Art von Wechselspannung in eine saubere Gleichspannung wandelt, bevor diese dann weiter verarbeitet wird.
      Effizienter sind nur die 12V-LED-Leuchtmittel, die explizit nur für 12V-DC (also nicht 12V AC/DC) ausgewiesen sind. Dort fehlt der Zwischenkreis und der Stromregler, die mit Verlusten behaftet sein können. Am effizientesten betreibt man viele 12V-DC-LED-Leuchtmittel gemeinsam an einem 12V-DC-Netzteil, welches im oberen 5tel seiner Leistungsgrenze ausgelastet ist.

      • Es bezieht sich auf den Paulmann Mipro 105. War nicht ganz einfach, ranzukommen. In erster Linie ist interessant, ob es brummt oder einen Flimmer-Kammeffekt gibt.

        Nochmal zur zweiten Frage: Angenommen, man verwendet die Philips-LEDs, die für AC und DC gedacht sind. Dann müsste es doch so gut wie keinen Unterschied machen, ob ich ein Gleichstrom- oder Wechselstromnetzteil verwende, da der Strom in der LED eh geglättet wird, nur vielleicht ein wenig weniger effizient. Dann könnte ich mir die Anschaffung neuer Trafos (sofern flimmer- und brummfrei) sparen.

        (Bitte die Kommentarregeln beachten und keine rohen Links posten – danke!/d. Red)

        • 1. Dieser Trafo ist laut Abbildung im Link mit einer Mindestlast von 20W zu betreiben. Das ist extrem wichtig, sonst macht er alles: Flimmern, flackern, blitzen oder auch nichts. D. h. es sind mindestens so viele LEDs anzuschließen, dass diese Mindestlast überschritten wird.
          2. Welche Philips-LED-Leuchtmittel sind gemeint (genaue Typ-Angabe)? Leider habe ich noch keine G4-Leuchtmittel von Philips vermessen, sonst könnte ich sagen ob’s flimmert oder nicht. Denn der Strom wird leider nicht immer so geglättet, wie man es sich gerne vorstellt (siehe meine Testseite).
          Was ist ein Flimmer-Kamm-Effekt in Bezug auf Leuchtmittel? Ich kenne den Kammeffekt nur aus dem TV-Kontext.

  58. 1. Wahrscheinlich geht’s um die hier. Es ist ein GU5.3 Leuchtmittel. Mit Kammeffekt meinte ich (inkorrekt) das Flimmern, wenn man einen Gegenstand oder die Augen schnell bewegt.

    2. Sorry, noch eine ganz andere Frage: Trotz Suche habe ich keine Niedervolt-LED-Spots gefunden, die NUR für DC geeignet sind. Das liegt auch daran, dass es oft keine Infos dazu gibt. Wo gibt’s sowas?

    • Nennt sich wohl eher Stroboskopeffekt. 😉

      Nur für DC geeignete LED-Lampen kenne ich eigentlich eher von dubiosen China-/eBay-Billigangeboten aus früheren Jahren und natürlich von Speziallampen und -Leuchten für Kfz-und Boots-Beleuchtung über’s Batterie-Gleichsspannungsnetz.

  59. Hallo Wolfgang! Habe eine Amica -Dunstabzugshaube mit 2 Halogenbirnen G4-Fassung mit je 20 Watt und 12 Volt pro Birne gekauft. Laut Hersteller kann maximal 20 Watt pro G4-Fassung verwendet werden. D.h der Trafo hält maximal 40 Watt Leistung ( ist in diesem Fall ein schwacher Trafo eingebaut ?)

    Es tritt der von dir in diesem Tread bereits beschriebenes Problem auf, dass die 1 Watt-Led-Birnen mit G4-Fassung 12 Volt AC (leider untestützen meine chinesische BTR-Birnen keinen AC) eine sehr schwache Last erzeugen und daher sich nach 4 Sekunden Leuchtdauer auscchalten.

    Zuerst schafften beide Leds noch ca. 4 Minuten an dem vorhandenen Trafo zu leuchten. Dann schalteten sie sich aus und es geht seitdem nur eine Led mit 1 Watt in einer Fassung, die andere Fassung bleibt leer. Und selbst in diesem Zustand leuchtet sie ca. 4 Minuten bis das Licht wieder aus ist.

    Welche kostengünstigste Lösung kannst du mir in dieser Situation empfehlen ?

    1.Zuerst kann ich natürlich versuchen eine Halogen-G4 in einer Fassung mit einer Led-G4 in einer anderen Fassung zu kombinieren.

    Ich gehe aber davon aus, dass das Trafo mindestens 20 Watt verlangt, wie du bereits beschriben hast. In diesem Fall könnte ich leider nur 50 % der Stromkosten sparen (20 Watt 1 Birne + 1 Watt Led-Birne = 21 Watt Leistung gegenüber 40 Watt vorher).

    2.Vielleicht dann lieber 10 Watt +10 Watt pro Sockel, um an 20 Watt-Grenze heranzukommen ?

    3. Ein Trafowechsel ist prinzipiell möglich, da ich die Dunstabzugshaube seit ein Paar Monate gekauft habe und den Hersteller im Rahmen der 2-jährigen Garantie darauf hinweisen kann den Trafo auszutauschen, um Leds nutzen zu können.

    Die Frage ist aber, ob dieser Tausch etwas bringen wird, da laut Hinweisen in diesem Forum die gängigen Ledfähigen Trafos mit Mindestens 15 Watt Last arbeiten, während meine Leds mit 1 Watt immernoch zu schwach sind, um an diesem modernisierten Trafo zu leuchten.

    Leider sehe ich keine Möglichkeit die Leds mit mehr als 1 Watt an den Sockel anzuschliessen, da Sockel mit 2 bis 2,2 -Watt z. B Osram zu gross sind und daher leider ausscheiden. Osram mit 1,4 cm Durchmesser x 4.6 cm Höhe ist zu überdimensioniert für ein G4-Sockel.

    D.h ich muss blödsinnigerweise 5-10 Jahre warten, bis die Hersteller in eine 1cm Durchmesser x 3 cm Höhe eine leistungsstarke Led-Birne integrieren werden, die mit 3-5 Watt leuchten wird, um den G4-Sockel voll auszureizen.

    Schade, dass Amica so viel Umständlichkeit den Kunden bereitet hatte. Sie könnte doch locker statt G4-Sockel normale E14-Sockeln einbauen und damit uns allen viel Mühe ersparen die passenden Birnen zu finden.

    BTR-G4-Led hat eine Abmessung von 1.1 cm Durchmesser x 3.1 cm Länge und das ist ein Maximum, sie passt geradenoch in den Sockel hinein. Eine Osram-Led dagegen ist 1.4 x 4.5 cm gross.
    Würde dankbar sein, wenn du mir sinnvolle Ratschläge geben würdest.

    • Tatsächlich sind alle mir bekannten Qualitäts- bzw. Marken-LED-Lampen mit G4-/GU4-Sockeln größer als der Ihnen zur Verfügung stehende Platz (der offenbar wesentlich kleiner ist als bei vielen anderen Dunstabzugshauben mit solchen Fassungen). Inzwischen gibt es aber durchaus einige LED-Treiber ohne Mindestlast, die problemlos mit 2 x 1 Watt Last klar kommen sollten – Beispiel.

  60. Hallo,
    ich lese „…(leider untestützen meine chinesische BTR-Birnen keinen AC) … und daher sich nach 4 Sekunden Leuchtdauer auscchalten.“
    Vielleicht überhitzen sie einfach und sind noch nicht zerstört, weil der Trafo vielleicht AC liefert, aber das Leuchtmittel dafür nicht ausgelegt ist?
    Das Ganze hat also vielleicht gar nichts mit der Trafo-Mindestlast zu tun?
    Ich habe eine 120 Lm getestet und in Betrieb Amazon:ASIN:B00ZTZ8VCA.
    Das ist zwar nur ein 10W-Ersatz, Liquoo hat aber auch 20W-Ersatz-Typen (210 Lm), nur sind die geringfügig größer. Einfach mal bei Amazon suchen.
    Neben den beiden Liquoo gibt noch die Megaman EAN:4020856491629, die in dieser Baugröße nahezu flimmerfrei sind.

    • Ich interpretiere die Passage „… die 1 Watt-Led-Birnen mit G4-Fassung 12 Volt AC (leider unterstützen meine chinesische BTR-Birnen keinen AC)“ auch so, dass die Lämpchen nur 12 V DC vertragen. Da kann es natürlich bei den in Dunstabzugshauben üblicherweise verbauten AC-Trafos für Halogenlampen bei LED-Umrüstung auch ohne Überhitzung zu allerlei Fehlfunktionen kommen. Deshalb mein Hinweis auf den Trafo, der DC liefert.

      Danke für die Hinweise auf die Liquoo– und Megaman-Minis mit AC/DC-Kompatibilität – die kannte ich noch nicht.

      Je nach Bauform der Aussparung in der Dunstabzugshaube könnten jedoch auch diese LED-Strahlerchen passen (die auch ohne Reflektor in die richtige Richtung leuchten. Bei Platzproblemen könnte man deshalb auch den Reflektor entfernen). Zwei solcher Typen tun bei mir klaglos ihren Dienst mit dem serienmäßigen AC-Trafo.

  61. Hallo Herr Messer
    Was passiert wenn man 3x 7W LED Leuchten an einen Osram Ote 18 anschließt.

    Also der Konverter für 18W ausgelegt, sind aber insgesamt 21 W angeschlossen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christoph

    • Was für „LED-Leuchten“? Welche OTe-Variante? Prinzipiell setzt man halt bei Überlastung/Überhitzung die Lebensdauer von Treiber und Leuchten auf’s Spiel, auch wenn anfangs vielleicht nichts passiert. Der OTe-„Headroom“ scheint ja teils nur 1 Watt Last zu sein – also bis maximal 19 W.

      • Es sind LED Leuchten von Brumberg. Mit 350mA und wie gesagt 7W. Sind Einbauleuchten. Und der Konverter ist der Ote 18/220…240VAC/350 PC.
        Mein Elektriker meinte, es ist nicht schlimm wenn ein paar Watt mehr angeschlossen sind. Gerade weil die Leuchten sowieso die ganze Zeit gedimmt sind.

  62. Hallo,
    ich brauche Hilfe. Ich bin beim Umziehen und habe soviele unterschiediche Halogenleuchte mit 50Hz Trafo (Für Schreibtisch, Decke, Stehleuchte etc). Ich wollte sie eigentlich weiter nach Philippinen verschenken. Philippinen hat aber 60Hz! Was würde passieren? Brennen die Trafos von Halogenleuchte durch?
    Gruß,
    John

    • Die 60 Hertz sind noch innerhalb der Toleranzschwelle der meisten Trafos (steht manchmal sogar drauf). Die 220-Volt-Spannung passt auch – bleibt also nur das Problem mit den unterschiedlichen Stromsteckern, das sich aber mit Adaptern lösen lässt. Durchbrennen dürfte da nichts.

  63. Hallo,
    danke für die schnelle Antwort. Auf Trafos von den meisten Leuchten, die ich habe, stehen nur 220V/50Hz. Ich habe nur Angst, dass Brände enstehen könnten, falls die Trafos durchbrennen.
    Gruß,
    John

    • Klar kann’s brennen, wenn Trafos in Rauch aufgehen. Das tun sie aber garantiert nicht wegen der 60 Hertz auf den Philippinen. 😉

  64. Hallo Hr. Messer,

    nachdem 4 GU10-LED-Strahler in der Badezimmerdecke in kurzer Zeit ihren Geist aufgaben ( kurze Zeit geflackert, dann nur noch ganz schwach geleuchtet ) hat mich die Neugier gepackt. Wie sieht so eine China-Birne denn von innen aus und was macht die Vorschalteletronik denn tatsächlich mit den 230V Netztspannung. Und was ist an den Birnen kaputt – wahrscheinlich ja die Vorschaltelektronik. Und ich bin doch recht überrascht. Zum einen werden aus den 230V AC aus dem Netz ca 40V DC. Und das bei 5 LEDs in der Birne ( laut Verpackung 5x3W, dimmbar ). Und zum anderen ist gar nicht die Vorschaltelektronik kaputt – hab die kaputte Birne ( die beiden Käbelchen direkt zu den LEDs ) an die Vorschalteletronik einer noch funktionierenden angeklemmt. Leider immer noch kaputt. Umgekehrt ( LEDs der funktionierenden Birne an die Elektronik der kaputten – leuchtet ). Und jetzt frage ich mich 1) warum 40V ? Ich dachte immer, die LEDs brauchen 12V. Und 2) macht es Sinn, bei den 6 Birnen im Bad die Vorschaltelektronik aus den Birnchen rauszuholen und stattdessen für alle nen Trafo in die Zuleitung reinzusetzen ( komme an die Zuleitungen dran, wenn auch mühsam hinter der Deckenverkleidung ) ? Aber dann müsste der Trafo doch 40V und nicht 12V DC ausgeben. Natürlich ist die Überlegung nicht fachmännisch sondern kreativ, aber ist der Gedankengang denn so abwegig ? Bin auf die Antwort gespannt.

    • Nein, nicht LED-Chips an sich brauchen generell 12 Volt, sondern 12-Volt-LED-Lampen wie G4 oder GU5.3. Was innerhalb einer 230-Volt-LED-Lampe von der Vorschaltelektronik alles an Spannungen und Stromstärken erzeugt wird bzw. anliegt, ist eine völlig andere Baustelle und gehört nicht zum Thema dieses Beitrags. Von Selbstversuchen ohne entsprechende Vorkenntnisse rate ich generell ab.

    • Hallo Herr Wiesner,
      grundsätzlich ist es so, dass eine einzelne weiße LED ca. 3V benötigt um leuchten zu können. Wie nun mehrere LEDs in einem Leuchtmittel untereinander verschaltet sind, ist der Kreativität des Entwicklers überlassen, der auch die Möglichkeit hat, die LEDs dynamisch (z.B. in Abhängigkeit der Netzspannung) zu verschalten; das ist für jedes Leuchtmittel sehr individuell. Basteleien sind da wahrscheinlich nicht zielführend, denn alles ist exakt aufeinander abgestimmt. Es wäre allenfalls interessant zu wissen, wie es sein kann, dass 4 Strahler nach kurzer Zeit ihren Geist aufgeben. Welche Leuchtmittel waren das genau? Stimmt die Spannung an der GU10-Fassung mit 230V überein oder liegen vielleicht fälschlicher Weise (warum auch immer) ca. 400V an, wenn es 2 Phasen sind?

    • Interessant. Die sind offenbar speziell für herkömmliche AC/AC-Netzteile in Leuchten mit Niedervolt-Halogenlampen gedacht.

  65. Hallo zusammen, ich betreibe in unserer Küche 5x LED Lampen von EGLO (Typ 91877). Jede Lampe hat ihren eigenen Trafo. Solange die Trafos funktionieren ist alles super. Das Problem ist jedoch, dass die Dinger schon nach kurzer Zeit wieder ausfallen. Es fängt damit an, dass die LED´s flackern, dann werden sie erheblich dunkler, bis sie zum Schluss kaum noch leuchten. Das ewige Auswechseln nervt. Meine Idee, eine Trafo für alle Lampen.
    Pro Strahler sind das 7,5Watt. Macht zusammen 37,5Watt. Die Ausgangsspannung der Trafos ist im Leerlauf 13,2VDC. Unter Last 9,5VDC. Das heißt, ich benötige einen Trafo der regelbar sein sollte. Ich möchte den Lampen keine 12V anbieten, da sie sonst wahrscheinlich schnell ausfallen. Das Problem ist. Der Trafo muss durch eine Steckdosenöffnung passen, da er hinter die Wandverkleidung kommt.
    Also, ich suche einen Trafo Prim. 220VAC / Sec, 9,5VDC / 50Watt+ / Er sollte durch ein Loch von D=57mm passen.
    Über einen Tipp würde ich mich freuen

    • Wir reden hier von einer integrierten LED-Leuchte mit fest verbauten Modulen und einem dafür angepassten Vorschaltgerät (Treiber). Da kann man normalerweise nicht einfach stattdessen einen handelsüblichen Trafo verwenden, weil es beim direkten Ansteuern von LED-Modulen nicht nur auf die Spannung, sondern ebenso auf die Stromstärke ankommt (von der hängt auch die Helligkeit und Lebensdauer ab). In diesem Fall bräuchte man also beide Nennwerte der Module (offiziell sind es 12 und nicht 9,5 Volt; also vermutlich ca. 600 Milliampère Konstantstrom).

      • Ich habe gerade noch mal auf die Daten des orginal Trafos geschaut.
        Sec:
        No Load: 13,5VDC
        Load:DC 700 mA
        Selv 3-10,5V 0-9W
        Heißt das, der Strom ist auf 700mA begrenzt. Wenn ja, könnte mann dann nicht einen Treiber mit 3500mA max. Strom einsetzen?

          • Herr Messer, danke für die Antwort.
            Gibt es denn eine andere Lösung, außer dem Austauschen mit original Treibern. Ich habe gerade zwei neue komplette Lampen für den Austausch bestellt. Ich möchte wetten, dass in 2-3 Monaten wieder ein Treiber ausfällt. Ich mache das jetzt seit 2 1/2 Jahren so mit. Insgesamt habe ich bisher 9 Treiber ausgewechselt…….

  66. Ich möchte ein Seilsystem mit 5 Halogenlampen GU 5.3 a 20 Watt durch 5 Osram LED Star a 4.6 Watt („analog“ 35 W) ersetzen. Bisher betrieben mit einem Eisen(?)kerntrafo aus ca. 5 – 7 m Entfernung. Funktionierte bestens. Daten des „Sicherheitstransformator“: EMB/LTD 0,1/NL 1 R -ta40/B – IP40 – 50Hz, …. „zum Betrieb von 12V – Halogenglühlampen. Ausgang 11,5V/13A.
    Frage: Kann ich die Halogenlampen problemlos gegen die geplanten LED-Lampen auswechseln. Und wie ist es mit der dann mit der Lebensdauer der LED’s bzw. wovon ist dies dann abhängig (bin leider kein Physiker / Elektriker, d.h. ggf. die Zusammenhänge bitte – falls möglich – für mich Laien verständlich erläutern).
    Und noch was: Liefert dieser Trafo dann 12 V Wechsel- oder 12 Gleichstrom. Nach den Angaben (nämlich keine) müsste es nach meiner Logik (?) Wechselstrom sein.
    P.S. Habe einfach mal ein Birnchen ausgewechselt und – oh Freude – das Neue leuchtet auch! Aber hält es auch dauerhaft?
    Danke für die Antwort!!!

    • Diese Eisenkerntrafos machen erfahrungsgemäß die wenigsten Probleme mit LED-Lampen – und: Ja, sie liefern Wechselspannung, wenn kein Gleichrichter nachgeschaltet ist. Sollte normalerweise den Lampen auch auf längere Sicht nicht schaden, obwohl natürlich ein dezidierter LED-Trafo vorzuziehen ist.

      • Richtig wohltuend, wie schnell man hier ne gute Antwort bekommt. Herzlichen Dank!!!

        Was wäre denn ein dezidierter LED-Trafo bei einer Entfernung von ca. 5 – 6 m zum Start des Seilsystems (nochmals ca. 3 m Länge, insgesamt also ca.8 – 9 m)? Es gab ja mal die Empfehlung bzgl. eines ABB Trafos, aber der ist ja extrem hochpreisig (ca. 150 Euro). Gibt es noch preiswertere Alternativen?

          • Habe ja inzwischen ein Halogen-Seilsystem mit LED’s erfolgreich ausgetauscht (s.u.), allerdings mit dem „alten“ Kerntrafo.
            Nun habe ich mir den oben genannten Treiber LED50 von Sebson für das zweite Seilsystem schicken lassen. Dabei bin ich allerdings davon überrascht worden, dass auch für diesen LED-Trafo angegeben ist, dass die „max. Länge des Ausgangskabels (zu den LED-Lampen) darf 2m nicht überschreiten“ (in Engl. ergänzt: „… in order to meet the EMD Standard“).
            In meiner Anfrage am 8.11. und 9.11. hatten ich geschildert, dass die Zuleitung ca. 8 – 9 m lang ist (funktioniert beim anderen Seilsystem mit dem Kerntrafo problemlos).
            Was nun 🙁 ?????

          • Vermutlich geht es da um eventuell auftretende elektromagnetische Störungen durch lange Leitungen. Der Beleuchtung selbst sollte das aber nichts ausmachen. Ich habe die Frage jedenfalls mal an Sebson weitergegeben.

            Update: Sebson hat meine Vermutung auf Nachfrage bestätigt:

            „Wenn die Zuleitung länger als die genannten 2 Meter ist, dann kann diese als Antenne fungieren und Störsignale senden. Daher wird davon abgeraten. Es handelt sich um die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) bzw. EMC auf Englisch. Wenn den Kunden es jedoch nicht stört, spricht wohl wenig gegen eine längere Leitung.“

    • Hallo Jürgen,
      das müsste gut funktionieren.
      Eisenkerntrafos haben aber üblicherweise eine sog. Leerlaufspannung. Ohne oder quasi ohne Last kann sie u. U. die Nennspannung des Leuchtmittels deutlich überschreiten. Deswegen: Erst in Betrieb nehmen, wenn alle LED-Lampen dranhängen. Wenn die Möglichkeit besteht, dann mal die Wechselspannung am Ausgang des Trafos vermessen, wenn alles dran ist.

      • Danke vielmals für die schnelle Antwort.
        Habe jetzt mal gemessen, mit noch 2 Halogenlämpchen a 20 W und 2 LED Lampen a 4,6 Watt („analog“ 35 Watt). Da zeigt sich eine Spannung von 12,14 V. Da die beiden LED Lampen schon sehr hell sind, überlege ich mir, die anderen 3 ehemaligen Halogenlampen nur mit 2,9 W LED’s (analog 20 Watt) zu bestücken. Kann ich die jetzt schon dranhängen, oder brennen sie mir, wenn ich dann in Summe auf „nur“ 17,9 W (2×4,6W + 3×2,9W) komme evtl. alle gleich durch? 🙁 .
        Falls ok, werde ich natürlich die restlichen Halos austauschen gegen LED und nochmals die Spannung messen.

        • Würde fast darauf wetten, dass die nicht durchbrennen. Und selbst wenn die Spannung auf 13 V hoch gehen sollte, ist das noch nicht lebensbedrohlich für die Osrams.

          • So, jetzt habe ich alles ausgetauscht und oh – darf man am heutigen Tag noch „oh happy day“ sagen – alles leuchtet ohne Probleme! Habe nochmals nachgemessen: DIe Spannung schwankt zwischen 12,28 und 12,37 Volt.
            Werde mir für das zweite Seilsystem (Leitung vom Trafo max. 9 m) jetzt mal den o.g. dedizierten LED-Trafo bestellen, ein paar neue Hängeelemente/Lampen besorgen und dann mal sehen bzw. berichten. DANKE!

        • Danke für die schnelle(n) Antwort(en) oben (16.11.) zum Thema EMV bei Verwendung eines Trafos „vor“ einer 8-9 m Leitung zu einem Seilsystem.
          Grundsätzlich stört mich die magnetische Strahlung und eventuelle Störsignale natürlich schon. Gibt es diesen Effekt eigentlich auch bei Wechselstrom-Trafos? Ich habe ja einen vorhanden gewickelten Trafo für die NV-Zuleitung in ein anderes, ebenso ca. 6 m entferntes (Bade-)Zimmer verwendet … ?

          • Bei Wechselspannung können die EMV-Störungen u. U. sogar noch größer sein. Prinzipiell sind es aber eher mangelhaft entstörte LED-Lampen als die Leitungslängen, die für Probleme in dieser Richtung sorgen.

  67. Hallo Wolfgang….

    Ich habe ein Problem und zwar habe ich im Wohnzimmer 6 LED leuchten von LIGHTEU, 4x4W GU5.3/MR16 12V WiFi LED Lamp RGB Color original Mi-light ® 4 Watt Warm White MR16 Dimmable with Remote Control Colour Changing Light Bulb eingesetzt.

    Das Problem ist wenn ich alle 6 leuchten anschließe und einschalte gehen immer nur 3 davon an die anderen 3 leuchten beim anschalten nur kurz 1 Sekunde an und bleiben dann aus die anderen bleiben an … mach ich aber 1 von den 3 LED raus wo nicht an gehen und mach da eine Halogenlampe mi 35 w rein leuchten dann die anderen 2 auch…

    Weist du vielleicht Rat und kannst mir den richtigen Trafo dafür empfehlen??? Das wäre sehr nett danke

    Mit freundlichen Grüßen

    • Eigentlich wird Ihre Frage oben im Beitrag und in einigen der älteren Kommentare schon erschöpfend und mehrfach beantwortet – Stichwort „Mindestlast“. So ein Treiber sollte das Problem beheben.

      • (Gelöscht – wiederholter, mehrfacher Verstoß gegen die Kommentarregeln – ich sehe überhaupt nicht ein, warum ich hier Leuten helfen soll, die zu faul oder zu ignorant sind, sich vor dem Posten mal über die Vorgaben zu informieren, obwohl sie eigentlich unübersehbar im Kommentar-Eingabefeld verlinkt sind!/d. Red.)

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