LED-Ersatz für 100-Watt-Glühlampen: Philips CorePro gegen Osram A100

Sie sollen ein stromsparender LED-Ersatz für 100-Watt-Glühlampen sein: Die Philips “CorePro LEDbulb” (unten links) und die Osram “LED Star Classic A100″ (unten rechts) mit offiziell 1521 Lumen. Der Vergleichstest mit Laborwerten zeigt, dass sich die beiden Konkurrentinnen näher sind als die äußeren Unterschiede.

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Die beiden Testkandidaten sind bei Weitem nicht die ersten LED-Retrofits, die 100-Watt-Glühlampen ersetzen sollen. Schon Ende 2012 brachte der US-Ableger “Osram Sylvania” die dimmbare “ULTRA LED omnidirectional A21 bulb” mit 20 Watt und über 1600 Lumen auf den Markt; fast zwei Jahre ist es her, dass Philips die ebenfalls dimmbare und sehr rund strahlende 20-Watt-“Master LEDbulb MV” mit 1521 lm in Europa lancierte. Damals kosteten solche “Monster-Birnen” allerdings noch satt über 40 Euro, was den Kreis der potenziellen Käufer doch etwas einschränkte.

Inzwischen müssen Sie in dieser Leistungsklasse nicht mal mehr die Hälfte locker machen, wenn Sie beim LED-Ersatz auf Dimmbarkeit und gleichmäßig runde Abstrahlung verzichten können: Die Philips “CorePro LEDbulb” mit nominell 15 Watt kriegen Sie schon für knapp 14 Euro; die 17-Watt-Osram-Lampe “LED Star Classic A100″ ist mit rund 17 Euro etwas teurer. Von außen betrachtet scheinen die beiden Konkurrentinnen nicht viel gemeinsam zu haben – mal abgesehen vom E27-Schraubsockel:

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Philips-15W-DetailDie Philips links ist etwas kürzer und pummeliger (132 x 68 mm), hat ein rein-weißes Kunststoff-/Aluminiumgehäuse (links der Datenaufdruck) und eine deutlich größere matte Lichtaustritts-Haube. Die Osram ist eher “altweiß”, schlanker designt (134 x 66 mm) und beschränkt die Existenz von Plastik auf die kleine Haube oben. Weiter unten um die Hüfte geht’s ziemlich massiv zu – mindestens mit dickem Aluguss, eventuell auch mit einem Guss-/Keramik-Verbundmaterial. Osram wollte mir auf Nachfrage dazu keine Details verraten; auch von Philips gab’s keine Infos zum Gehäusematerial.

Die Osram ist mehr als doppelt so schwer

Der Gewichtsunterschied ist jedenfalls unglaublich: Während die Philips mit nur 113 Gramm leichter ist als manche moderne 810-Lumen-LED-Lampe, brachte die Osram satte 273 Gramm auf meine Waage – fast zweieinhalb Mal so viel! Mit diesen drastischen Werten enden aber schon die Differenzen zwischen den Testlampen; ab jetzt geht’s fast schon im Gleichschritt voran.

Osram-17W-DetailSie sind beide “made in China” (rechts der Gehäuseaufdruck der Osram), weitgehend gleich hell, leuchten “warm-weiß” und mit einem Halbwertswinkel von deutlich unter 150 Grad, haben eine Nennlebensdauer von 15.000 Leuchtstunden und einen Farbwiedergabeindex etwas über Ra 80. Selbst im direkten Vergleich nebeneinander können allenfalls Fachleute minimale Differenzen bei Lichtfarbe, Farbtreue und Abstrahlcharakteristik ausmachen.

Schauen wir uns mal die Leuchtbilder an – zuerst mit der Philips-“Birne”:

Philips-15W-Leuchtbild

Ganz klar: Nach oben und zu den Seiten hin wird’s sehr hell – sogar deutlich heller als mit einer 100-Watt-Glühlampe; nach unten in Richtung Sockel passiert erheblich weniger. Das Labor meines Blog-Kooperationspartners “David Communication” hat folgerichtig einen Halbwertswinkel von 132 Grad gemessen (pdf-Download des Diagramms) – Philips nennt in seinen Prospekten 150°. Und so sieht das bei der Osram-“A100″ aus:

Osram-17W-Leuchtbild

Wenn Sie hier einen Unterschied zum Bild oben bemerken, liegt das höchstens an der Belichtungsautomatik meiner Kamera. Die Charakteristik ist nämlich fast identisch, wie auch der gemessene Winkel von knapp 122 Grad zeigt, innerhalb dessen die Osram mindestens die Hälfte ihrer maximalen Lichtstärke abgibt (pdf-Download des Diagramms). Offiziell sollen es 130° sein. In der Praxis sehen die Lichtkeulen bei beiden Lampen ziemlich gleich aus – ebenso wie die anderen Messwerte.

Labor-Partie endet mit einem “Remis”

Das Lichtstrom-Duell endet nämlich nach zwei Stunden “Einschwingen” mit 1532 Lumen für die Philips und 1521 lm für die Osram de facto unentschieden; die Farbtemperaturen sind zu diesem Zeitpunkt mit 2673 bzw. 2626 Kelvin auf fast gleicher Höhe und die “allgemeinen Farbwiedergabeindizes” Ra 83,2 und Ra 82,7 innerhalb der Messtoleranz. Falls es eine kleine Differenz bei der Lichtqualität gibt, dann höchstens bei der Wiedergabe von gesättigtem Rot (Zusatz-Messfarbe R9): Hier schafft die Philips nur 14,9 (pdf-Download des gesamten Messprotokolls), während die Osram mit 20,8 punktet (pdf-Protokoll).

Eine wirklich schlechtere Darstellung meines Standard-Farbtreuemodells – einer roten Ducati 916 im Kleinformat auf weißem Untergrund, fotografiert mit Weißabgleich “bewölkter Himmel”, ohne Nachbearbeitung – liefert die Philips allerdings nicht:

Philips-15W-Farbtreue

Und so präsentiert sich die Duc unter dem Osram-Licht:

Osram-17W-Farbtreue

Das wirkt vielleicht einen Tick “wärmer” und rötlicher – wir reden hier aber wirklich von marginalen Unterschieden und in keinem Fall von irgendwelchen störenden Farbstichen. Das wird auch beim Blick auf die Spektraldiagramme der “Monster-Lampen” deutlich – mit der Strahlungsenergie (in Milliwatt) pro Nanometer Lichtwellenlänge. Zuerst das Diagramm der Philips “CorePro”:

Philips-15W-Spektrum

Beim direkten Vergleich sehen Sie, dass bei der Osram die Kurve nach dem “Color Peak” bei ca. 609 nm etwas weiter und sanfter in Richtung “Rot” abfällt:

Osram-17W-Spektrum

Mal ehrlich: Ähnlich minimale Differenzen habe ich auch schon bei zwei Exemplaren des exakt gleichen LED-Lampenmodells gesehen.

Noch mehr Übereinstimmungen gefällig? Kein Problem! Das Display meiner Nikon-Kamera zeigte bei keiner Testkandidatin ein Flimmern; auch die sonst ziemlich inkonsistente “Flicker Tester”-App von “Viso Systems” bestätigte das mit beeindruckender Konsequenz:

Flicker-Osram-17W-Philips-15W
Links die “Flicker”-Werte für die Osram, rechts die der Philips – wenn ich’s anders herum schreiben würde, wär’s auch noch richtig.

Die Watt-Differenz schrumpft in der Praxis

Philips-15W-DatenAber da sind doch noch diese 2 Watt Differenz bei der nominellen Leistungsaufnahme, oder? Pustekuchen. Nach zwei Stunden Dauerlauf zog die Osram laut meines Hobby-Messgeräts 16,2 Watt bei einem elektrischen Leistungsfaktor von 0,6 (das Labor ermittelte unter gleichen Bedingungen 16,1 W und Faktor 0,55); die Philips gönnte sich 15,4 W mit Faktor 0,63 (Labor: 15,2 und 0,6).

Es liegt also in der Praxis weniger als 1 Watt Unterschied zwischen den beiden – für Ihre Stromrechnung ist das wirklich vernachlässigbar. Sowohl die Osram mit rund 95 Lumen/Watt Effizienz als auch die Philips mit knapp 101 lm/W schaffen locker die die EU-Einstufung A+ (rechts das Öko-Label auf der Packungs-Rückseite der “CorePro”).

Wenn ich Ihnen jetzt noch erzähle, dass beide Testkandidatinnen nur sehr geringe Ein- und Ausschaltverzögerungen von unter einer halben Sekunde aufweisen und in stiller Umgebung unisono auf maximal 5 cm Distanz hörbar surren, dann schlafen Sie mir sicher vor Langeweile ein.

Temperaturen bleiben bei beiden unkritisch

Also lasse ich’s lieber und überrasche Sie stattdessen mit Temperatur-Differenzen: Nach zwei Stunden in der hängenden, offenen Testfassung hatte die Osram laut Infrarot-Thermometer an der heißesten Gehäusestelle oben 74 Grad und unten an der matten Haube maximal 40°. Die Philips-Lampe schaffte oben bis zu 80° und blieb dafür unten mit höchstens 30° etwas kühler. Spektakulär ist auch das nicht – Haltbarkeits-relevant genau so wenig, weil diese Temperaturen noch weit unter den offiziellen Belastungsgrenzen von rund 100 Grad liegen.

Osram-17W-Daten

Apropos Nennlebensdauer: Hier bietet Osram die doppelte Anzahl der schadlosen Schaltzyklen – 100.000 statt 50.000 – sowie eine dreijährige Garantie (siehe Packungs-Rückseite oben). Philips setzt dagegen auch bei dieser starken “Consumer”-LED-Lampe leider nur auf die gesetzliche Gewährleistung, die im ungünstigsten Fall schon nach einem halben Jahr ausläuft.

Hier sehe ich die einzigen Punkte, die den etwas höheren Preis der Osram rechtfertigen – außer, Sie machen für Ihren LED-Ersatz eine “Gramm/Euro”-Kalkulation auf, bei der die Philips haushoch verlieren würde. Die wäre jedoch ähnlich sinnlos wie die “PS/Euro”-Wertungen in manchen Autotests (die gewinnen meistens US-Billig-“Muscle Cars”, sind deshalb aber nicht die besseren Fahrzeuge).

Mein Testurteil:

Philips-15W-PackungÜberdurchschnittlich sind bei der 15 Watt starken Philips “CorePro LEDbulb” (links in der Blister-Packung) und der ähnlich leistungsfähigen Osram “LED Star Classic A100″ (unten rechts) nur die ausladenden Dimensionen, die nicht in alle Leuchtengehäuse passen, sowie die enorme Helligkeit von mindestens 1520 Lumen Lichtstrom, die sogar jene von herkömmlichen 100-Watt-Glühlampen übertrifft. Höchstens durchschnittlich dagegen die Farbtreue – vor allem im Rot-Bereich – und die recht engen Abstrahlwinkel. Wer also einen Glühlampen-ähnlichen Farbwiedergabeindex nahe Ra 100 und/oder einen wirklich runden Lichtkegel braucht, liegt bei beiden Lampen falsch.

Osram-17W-PackungAnsonsten leisten sich die nicht dimmbaren Kandidatinnen aus China keine erkennbaren Schwächen; sie flimmern nicht, sind fast geräuschlos, schalten reaktionsschnell und bieten damit solide Leistung zu bezahlbaren Preisen zwischen rund 14 und 17 Euro.

Dimmbare LED-Retrofits in der 1521-Lumen-Klasse (gibt’s bei Philips schon länger und ab Sommer auch als “made in Europe”-Lampe von Osram) sind immer noch deutlich teurer. Für mich bedeutet das in der Summe die gleiche, glasklare Wertung meiner strengen LED-Skala für beide Lampen:
drei Sterne.

(Offenlegung: Die neue Osram-Testlampe hat mir mein Blog-Werbepartner Grünspar gratis zur Verfügung gestellt; die Philips-“Birne” hatte ich regulär in einem OBI-Baumarkt gekauft, weil sie bis zum vergangenen Wochenende bei Grünspar noch nicht lieferbar war.)

Mehr zum Thema:

Im Test: Philips “Master LEDbulb MV”, der LED-Ersatz für 100-W-Glühlampen

Im Test: Dimmbare 10-Watt-Osram-LED-Lampe “made in Germany”

Erster LED-Ersatz für 100W-“Glühbirne” auf dem Markt

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Verkappte LED-Schnäppchen bei Aldi Süd, toom und Lidl

Auf den ersten Blick sehen sie nicht unbedingt wie echte LED-Schnäppchen aus, die aktuellen Leuchten-Sonderangebote bei Aldi Süd, Lidl und in den “toom”-Baumärkten (Prospektausschnitte unten, gültig ab 13. bzw. 11. April). Bei näherem Hinsehen könnten sie’s aber dennoch sein.

Aldi-Sued-Solar-LED-04-15

Knapp 10 Euro für eine Solar-LED-Gartenleuchte sind eigentlich kein Schnäppchen mehr – für diesen Preis kriegen Sie bei manchen Baumarkt-Sonderaktionen gleich drei oder vier. Wenn aber Aldi-Nord-Stammlieferant “MeLiTec”an diesem Montag mal wieder mit einem seiner seltenen Aldi-Süd-LED-Angebote aufschlägt, lohnt sich ein zweiter Blick. Nach meinen Informationen zeichnen sich nämlich fünf der sechs Varianten durch besonders leistungsfähige, “kalt-weiße” LED-Chips aus, die mindestens 30% heller leuchten sollen als bisherige Modelle dieser Art und Preisklasse.

MeLiTec-Solarkugel2neuDie schwimmfähige Kugelleuchte mit teiltransparenter Haube beherbergt sogar zwei 0,075 Watt starke “Bernstein”-LEDs, die mit ca. 2000 Kelvin Farbtemperatur deutlich “wärmer” aussehen als herkömmliche Glühlampen (ca. 2700 K), der Leuchte allerdings auch einen deutlich wahrnehmbaren Grünstich verleihen (Foto rechts: W. Messer).

Allen gemeinsam ist ein ziemlich effizientes Solar-Panel, das die beiden auswechselbaren 1,2-Volt-AAA-Akkus mit jeweils 600 mAh Kapazität bei ordentlich Sonnenschein wirklich voll laden kann. Die angegebene Leuchtdauer von fünf bis acht Stunden ist also durchaus realistisch und rund doppelt so lang wie bei Baumarkt-Billigmodellen. Drei Jahre Garantie sind ebenfalls nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse.

Schade allerdings, dass Aldi Süd weder in der Werbebeilage noch im Online-Angebot die Maße der Solarleuchten preisgibt. Die finden Sie nur auf der “MeLiTec”-Online-Shop-Seite: 15 cm Durchmesser hat die Kugelleuchte (31,3 cm Höhe mit Erdspieß); die Standleuchten sind zwischen 31 und knapp 65 cm hoch (jeweils ohne Erdspieß) und zwischen 6 und 15 cm breit.

“toom” kann nicht nur teuer

toom-LED-Aussenleuchte-04-15Ziemlich selten sind echte LED-Schnäppchen in den “toom”-Baumärkten. Meistens meckere ich hier über zu teure Pseudo-Sonderangebote – diesmal nicht: Nur 12,99 Euro zahlen Sie nämlich seit Samstag und noch bis zum 9. Mai für eine “up & down”-Edelstahl-Außenleuchte unbekannter Herkunft – inklusive zweier auswechselbarer, nicht dimmfähiger GU10-LED-Spots, die nach oben und unten leuchten (Prospektausschnitt links).

Sie bieten jeweils aus 3 Watt 200 Lumen Lichtstrom mit “warm-weißen” 3000 Kelvin – sind also mit insgesamt 400 lm etwa so hell wie 35-Watt-Hochvolt-Halogenstrahler. Sollte Ihnen das irgendwann mal zu wenig sein, können Sie problemlos auch stärkere Spots ‘reindrehen und die Hauswand taghell erleuchten. Sogar der nachträgliche Einsatz von dimmbaren GU10-Retrofits wäre möglich – LED-Leuchtmittel werden ja stetig billiger.

Zum Vergleich: Vor einem Jahr war diese Außenleuchte bei “toom” noch für 19,99 Euro im “4 Wochen Dauersparpreis”-Angebot. Die aktuelle Prospektwerbung “Sie sparen 35%” ist also nicht gelogen.

Lidl-Leuchten 10 Euro billiger als vor einem Jahr

Lidl-LED-Deckenfluter-04-15-kleinIn diesem Deflations-Trend liegen auch die ca. 1,80 Meter hohen, integrierten LED-Deckenfluter mit Leseleuchte der Eigenmarke “Livarno Lux”, die Sie ab Montag (13.4.) für knapp 50 Euro bei Lidl kaufen können (Beilagenausschnitt rechts, zum Vergrößern anklicken). Vor einem Jahr war ein ähnliches Modell noch 10 Euro teurer.

Dabei sind die neuen Varianten zumindest nach oben sogar deutlich heller geworden: 1500 dimmbare Lumen aus 69 LED-Chips statt 1200 lm aus 63. Der Gesamt-Stromverbrauch blieb mit ca. 24 Watt dennoch auf ähnlichem Niveau, weil die Chips effizienter wurden und die schaltbaren Leseleuchten nur noch 200 statt 240 Lumen liefern.

Damit kriegen Sie in Richtung Decke mindestens die Helligkeit eines 100-Watt-R7s-Halogenstabs, während nach unten etwa das Äquivalent eines 25-W-MR16-Halo-Strahlers erreicht wird. Wie schon 2014 gilt allerdings: Die LED-Lichtfarbe wirkt mit ihren 3000 Kelvin deutlich “kühler” als bei üblichen Halogenlampen, ist mit höchstens Ra 80 lange nicht so farbtreu und könnte deshalb etwas ungemütlich wirken.

Für’s Wohn- oder Schlafzimmer würde ich persönlich eine weit höhere Lichtqualität bevorzugen. Mechanische Top-Stabilität und -Verarbeitung dürfen Sie in dieser Preisklasse natürlich auch nicht erwarten. Immerhin verspricht Lidl eine Nennlebensdauer von 20.000 Leuchtstunden, verschweigt aber mal wieder die Zahl der schadlosen Schaltzyklen.

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