LED-Tagebuch (KW 48): Schnäppchen, „Snake 2“, Lidl, Aldi, LEDON-„Guard“

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im „Blog-Telegramm“ und in der Google+-Community „LED-Beleuchtung“ (mit aktuell rund 650 Mitgliedern) – als LED-Tagebuch mit Updates und Ergänzungen.


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27.11.: Wie hätten Sie denn gerne Ihre LED-Lampen: Günstig, billig oder spottbillig? Für Letzteres sorgen beispielsweise die Hornbach-Baumärkte immer mal wieder. Zumindest für eine Zeitlang und in einigen Filialen gab es dieser Tage als „Raus damit!“-Schnäppchen unter anderem einige „warmweiße“ Philips-LED-Retrofit-Modelle zum Taschengeld-Tarif (Screenshot-Ausschnitt oben, nachbearbeitet).

Solange der Vorrat reichte, konnten Sie beispielsweise eine 60-Watt-„Glühbirne“ durch eine dimmbare, klare 9-W-„Warm Glow“-E27-Lampe mit maximal 806 Lumen, 2700 bis 2200 Kelvin und Farbwiedergabeindex Ra 80 für nur 2 Euro ersetzen. Nicht dimmbar und deutlich dunkler waren das G4-Stiftsockel-Lämpchen (2 W/200 lm) für einen Euro und die E14-„Kerze“ (4 W/250 lm) für schlappe 50 Cent. Viel billiger geht Stromsparen aktuell wirklich nicht.


bauhaus-snake2-klein28.11.: Als Geschenkidee zu Weihnachten bewirbt „Bauhaus“ die LED-Tischleuchte „Snake 2“ der Eigenmarke „Tween Light(Beilagenausschnitt rechts, gültig bis Heiligabend bzw. solange Vorrat reicht).

Für 20 Euro kriegen Sie eine sehr ähnliche Lichtqualität wie von der im Spätsommer angebotenen „Wave“-Leuchte (10 €) der Paul-Neuhaus-Billigtochter „LeuchtenDirekt“, aber etwas größer und heller: Aus offiziell 6 Watt (tatsächlich sind es mehr, siehe Update unten) und 45 cm Höhe bietet die nicht dimmbare „Snake 2“ 480 Lumen mit 3000 Kelvin und Farbwiedergabeindex Ra ≥80. Die Gesamthelligkeit entspricht etwa der einer 40-W-Glühlampe, wirkt jedoch deutlich „kühler“.

Die Nennlebensdauer der aus Aluminium, Kunststoff und zahlreichen fest eingebauten, nicht austauschbaren SMD-LEDs gefertigten und „exklusiv im Bauhaus“ erhältlichen „Schlange“ beträgt 30.000 Leuchtstunden bzw. 15.000 Schaltzyklen. Der Schalter ist in die 1,5 m lange Leitung zwischen Steckernetzteil und Leuchtenfuß integriert.

tween-light-snake2-anFalls Sie das Teil nicht in Ihrer nächstgelegenen Filiale finden: Eine Online-Versandbestellung (ohne zusätzliche Kosten) klappt aktuell leider nicht; Online-Reservierungen zur Filialabholung scheinen aber noch zu funktionieren.

Update 29.11.: Überraschung beim Auspacken der gelieferten Leuchte: Die Realität stimmt nicht mit der Packungsabbildung überein – die Leuchtenspirale macht keine komplette 360-Grad-Drehung und ist nicht wirklich symmetrisch (Foto links).

Mein „ELV Energy Master“ misst inklusive Steckernetzteil 7,5 Watt und liegt damit deutlich über der 6-W-Angabe von „Bauhaus“. In der beiliegenden Bedienungsanleitung steht dagegen was von 7 W. Der elektrische Leistungsfaktor beträgt nach meiner Messung 0,57.

Immerhin sind Lichtfarbe und Abstrahlcharakteristik durch die matte Abdeckung des LED-Streifens angenehmer als bei der kleinen „Wave“-Tischleuchte; das Licht ist blendärmer und laut „Flicker Tester“-App mit Index 0,0 und nur 2% Rate bei 100 Hertz Bezugsfrequenz flimmerfrei.


29.11.: „Lichtblicke“ bietet uns Lidl ab Donnerstag nächster Woche (8. Dezember) – mit diversen LED-Lampen und -Leuchten, die’s aber nur zum Teil bis in die Filialen schaffen. Dazu gehören etwa dimmbare, besonders farbtreue „Kerzen“, „Tropfen“ und „Mini Globes“ der Eigenmarke „Livarno Lux“ mit E14- bzw. E27-Schraubsockeln für je 4,99 Euro lidl-led-08-12-16-klein(Online-Screenshot rechts, nachbearbeitet, zum Vergrößern anklicken). Sie werden offenbar von „Briloner Leuchten“ im Sauerland geliefert und sind „made in China“.

Die LED-Retrofits sollen mit 3,5 Watt, 280 Lumen, 2700 Kelvin, 180 Grad Halbwertswinkel sowie einer Nennlebensdauer von 25.000 Leuchtstunden und 100.000 Schaltzyklen mindestens 25 Watt starke Glühlampen ersetzen können. Beim Farbwiedergabindex hat Lidl jedoch offenbar das Vergleichszeichen auf den Packungen falsch gelesen: Statt des vermutlich korrekten Ra >90 steht da ein unsinniges „<90“.

Bei der „kaltweiß“ strahlenden LED-Lupenleuchte für knapp 35 Euro (oben rechts) wurde dieser Fehler vermieden – durch völliges Weglassen des Farbtreuewerts. Dafür erfahren Sie, dass dieses 6,3 Watt starke Teil kräftige 500 Lumen mit 6500 K liefert, ca. 20.000 Leuchtstunden durchhalten soll und eine Glaslinse mit 2,25-facher Vergrößerung hat. Ein tolles Werkzeug also für die Lidl-Werbeleute, um beim nächsten Mal die Daten der „Livarno Lux“-LED-Lampen korrekt abschreiben zu können.


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30.11.: „Beleuchtung für jeden Anlass“ verspricht Aldi Süd ab Montag, 5. Dezember, unter anderem mit besonders farbtreuen LED-Retrofits von „Müller Licht“ (Online-Screenshot oben, nachbearbeitet). So sind zum Beispiel GU10- und GU5.3-Spots mit 2,83 Euro pro Stück deutlich billiger als bei der letzten Aktion im September (4,99 € einzeln), weil es sie für 16,99 Euro im Sechserpack gibt.

Beide 5-Watt-Modelle sind nicht dimmbar, haben ca. 290 Lumen, 2700 Kelvin („warmweiß“), Farbwiedergabindex Ra ≥90, 36 Grad Halbwertswinkel, 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer und drei Jahre Herstellergarantie. mueller-licht-e27-led-kopfspiegelDie GU10-Lampe hat EU-Effizienzklasse A+, ist 55 mm lang, 50 mm breit und etwa so hell wie ein 35-Watt-Hochvolt-Halogenstrahler; der GU5.3-Spot trägt das Ökolabel A, ist 47 mm lang, 50 mm breit und ersetzt ca. 25 W starke 12-Volt-Halos.

Ebenfalls mit Ra >90 im Angebot: Nicht dimmbare LED-„Filament“-Lampen von „Müller Licht“ mit Glashauben für 4,99 und 5,99 € pro Stück (teils auch Sonderformen wie die seltenen Kopfspiegellampen, Bild rechts) –  oder dimmbare LED-Faden-„Birnen“, -„Kerzen“ und -„Tropfen“ für 6,99 und 7,59 Euro (E27, 720 Lumen). Auch hier gibt’s überall drei Jahre Garantie.


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01.12.: „Warmweiß“ leuchtende, nicht dimmbare „I-Glow“-LED-Lampen gab’s bei Norma erst Anfang November zu Sonderpreisen, ab nächsten Montag schon wieder – in anderer Zusammenstellung und seltsamerweise unter der Rubrik „Badwelt“ (Online-Screenshot oben, nachbearbeitet, gültig ab 5. Dezember).

Die billigeren Modelle sind mit 104 Lumen/Watt zwar sehr effizient, haben vermutlich aber nur Farbwiedergabeindex Ra >80 – die Angaben dazu fehlen in der Norma-Werbung. Für knapp 4 Euro kriegen Sie eine 4,8-Watt-E27-„Birne“ mit 500 Lumen (Ersatz für 40-W-Glühlampen), 2700 Kelvin und 200 Grad Halbwertswinkel. Die Nennlebensdauer soll bei 20.000 Leuchtstunden bzw. 40.000 Schaltzyklen liegen. Die gleichen Leistungsdaten gibt’s bei den kleineren E14-„Kerzen“ und E27/E14-„Mini Globes“ für 4,99 Euro – letztere jedoch mit einem etwas engeren Abstrahlwinkel von 180°.xavax-92w-an

Farbtreueste, stärkste und rundstrahlendste LED-Lampe im Norma-Sortiment ist wieder die als „I-Glow“ verkaufte 9,2-W-„Birne“ für 5,99 €, die regelmäßige Blogleser schon länger als „High Line“ der Hama-Marke Xavax kennen (mein Leuchtbild links). Die offiziellen 806 Lumen (60-W-Äquivalent), 240 Grad Halbwertswinkel und sehr guten Ra >90 wurden in meinem Test und bei Stiftung Warentest sogar übertroffen. Norma verspricht wie Hama 25.000 Leuchtstunden bzw. 40.000 Schaltzyklen.


nordlux-glasglocke02.12.: Wenn schon „Stehrümchen“ zu Weihnachten verschenken, dann natürlich nur welche mit LEDs drin und vom Onkel Doktor. Mein Blog-Werbepartner „MEGALight Dr. Kunde“ hätte da was hübsch Leuchtendes für erträgliche 35,66 Euro (nicht rezeptpflichtig, kein Kassenersatz): Eine dem Innenbereich vorbehaltene „Nordlux“-Glasglocke mit Holzsockel und 60teiliger LED-Lichterkette darunter (PR-Foto rechts).

Sie erspart das aufwendige Abwickeln, Entheddern und Verlegen der sonst üblichen 10 bis 100 Meter langen Festbeleuchtung – ist alles schon gebrauchsfertig, wenn Sie das Steckernetzteil mit 5-Volt-Sekundärseite und 5 m Zuleitung angeschlossen haben.

„MEGALight“ wusste allerdings weder, dass ich diese Geschenkidee hier vorstelle, noch von dem lustigen Fehler bei den Größenangaben auf der Website: „Durchmesser 12 mm, Höhe 26 mm.“ Das wäre zwar äußerst platzsparend, aber optisch vielleicht doch etwas zu unauffällig. Ich würde eher von 12 und 26 Zentimetern ausgehen (Update 03.12.: Inzwischen sind es auch ganz offiziell 120 bzw. 260 mm). Eventuelle Ähnlichkeiten mit Spielzeugen völlig anderer Art sind rein zufällig.


03.12.: Sie kommt erst in den nächsten Tagen oder Wochen auf den Markt – vermutlich noch diesen Monat, hat aber schon eine eigene Website: Die neue LEDON-„Guard“-LED-Lampe mit E27-Sockel und integrierter Anwesenheits-Simulation (PR-Foto).

ledon-guard-an2Ohne Aktivierung der integrierten Zusatzelektronik durch einen Lichtschalter-„Doppelklick“ (einschalten, kurz ausschalten, nochmal einschalten) ist sie ein ganz normaler, 10 Watt starker, stromsparender, nicht dimmbarer LED-Ersatz für 60-W-Glühlampen, bietet wie die normalen LEDON-A60-Modelle aus 12 cm Länge und 6 cm Maximaldurchmesser rund 800 Lumen Lichtstrom mit „warmweißer“ Farbtemperatur 2700 Kelvin, Farbwiedergabeindex Ra >90, ca. 270 Grad Halbwertswinkel und 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer (technische Daten).

Daneben existieren jedoch drei am Lampengehäuse einstellbare Automatik-Modi für die Raumprofile „Dusche/Bad/WC“, „Schlaf-/Kinderzimmer“ und „Wohnzimmer/Küche“. Sie lassen das Licht bei Dunkelheit in programmierten Abständen und Zeiträumen leuchten, um potenziellen Einbrechern die Anwesenheit von Bewohnern vorzugaukeln. Diese Algorithmen ändern sich täglich etwas, damit die Simulation auch bei längerer Abwesenheit einigermaßen realistisch bleibt.

Aktuell können Sie auf einer Reservierungsseite ein „Guard“-Einzelexemplar für 39,99 Euro (+ 4,90 € Versand, ab 50 € versandkostenfrei) oder ein Dreier-Set für 99,99 € vorbestellen. Dazu gibt’s die üblichen fünf Jahre LEDON-Garantie.


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Ab 2017 ist dieses Blog werbefrei und lebt nur als Beitragsarchiv weiter

Siebeneinhalb Jahre, über 1000 längere Beiträge – davon rund 750 über LED/OLED-Beleuchtung, nochmal ähnlich viele Kurzmeldungen zum Haupt-Thema meines Blogs: Es war eine lange und teils extrem arbeitsreiche Zeit, die jetzt mit dem Jahreswechsel zuende geht. Ab Januar wird es hier keine neuen Artikel, keine bezahlten Werbebanner und auch keine neuen Leserkommentare mehr geben. Das Fastvoice-Blog bleibt aber als statisches Beitragsarchiv und eine Art „LED-Nachschlagewerk“ online.

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Ausschnitt der Blog-Titelseite im Sommer 2009 (links) und im Herbst 2016 (rechts) – da hat sich eine Menge geändert in dieser langen Zeit (zum Vergrößern anklicken).

Diese Entscheidung ist kein Schnellschuss, sondern fiel schon zu Jahresbeginn und wurde von mir mit entsprechend langem Vorlauf umgesetzt: Ab Januar 2017 werden Sie hier keine bezahlten Werbebanner mehr sehen – alle Verträge laufen spätestens zum 31. Dezember 2016 aus. Ich habe keine neuen Aufträge mehr für die Zeit danach angenommen, obwohl ich die vor drei Jahren begonnene, sehr erfolgreiche Vermarktung locker fortsetzen könnte, weil die Besucher- und Seitenabrufzahlen konstant hoch liegen, sich fortlaufend neue potenzielle Werbepartner meldeten und viele der bisherigen Kunden gerne dabei geblieben wären.

Das würde aber auch bedeuten, dass ich das selbst gesetzte Mindestniveau bei Aktualisierungsfrequenz und journalistischer Qualität weiterhin konsequent erfüllen müsste, um die (Suchmaschinen-)Attraktivität und Beliebtheit des Blogs nicht zu gefährden. Schließlich verlassen sich Werbepartner und tausende regelmäßige Leser inzwischen darauf, dass hier fast täglich was Neues, Interessantes zu finden ist und die Besucher- bzw. Leserkommentar-Frequenz nicht abnimmt. Dazu kommt die redaktionelle Begleitung bei Twitter, Google+, in meinem YouTube-Kanal und bei „MyDealz“, um das Angebot zu ergänzen und neue Zielgruppen zu gewinnen.

Die hohen Ansprüche sind langfristig nicht erfüllbar

Auf Dauer ist das jedoch im Ein-Mann-Hobby-Betrieb nicht zu leisten, ohne dass Privatleben, Familie, Beruf und andere Interessen enorm leiden. Bei der Komplexität des Blog-Themas, den unzähligen Neuigkeiten und Neuheiten in einem sehr dynamischen LED-Markt mit vielen Umbrüchen und Überraschungen, der Riesenmenge interessanter Produkte, Leserfragen und zu moderierender Kommentare (bisher fast 8000!) bräuchte man eigentlich eine mehrköpfige, teils hauptberufliche Redaktion, um all den Herausforderungen auch nur ansatzweise gerecht zu werden.

Schon der ausführliche Test einer einzigen LED-Lampe dauert inklusive Vorbereitung, Warmmessungen, Foto-/Videoproduktion, Logistik, Recherche, Datenabgleich und Schreiben mindestens eine Woche. Selbst die Kurzmeldungen im Blog-Telegramm erforderten häufig mehr als eine Stunde Vorarbeit pro Stück.

So war das allerdings ursprünglich hier nie gedacht oder gar geplant. Im Gegenteil: Ich bin schon vor drei Jahren vom unerwarteten Erfolg des Blogs regelrecht überrannt worden – mit schon damals guten und weniger guten Begleiterscheinungen. Aber wie das halt so ist, wenn man für seine Arbeit unerwartet reich belohnt wird, immer mal wieder Dank-Mails ’reinkommen und zahlreiche „Stammgäste“ offenbar eine große Portion Leidenschaft für das Thema „LED-Beleuchtung“ mit mir teilen: Man kriegt den Ehrgeiz, das Blog noch besser zu machen und überfordert damit sich und andere – erst kaum merklich, mit der Zeit aber umso heftiger spürbar und irgendwann weit jenseits des Zumutbaren.

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Aus dem Blog wird 2017 ein Beitragsarchiv

Deshalb trete ich jetzt auf die Bremse, beende die Aktualisierungen in den nächsten Tagen, schließe die Kommentarfunktion zum Jahreswechsel und lasse das Blog ab 2017 als Gratis-Beitragsarchiv online. Von den Werbebannern bleiben nur noch die unbezahlten stehen – beispielsweise die meines wertvollsten Blogpartners „David Communication“, der im norddeutschen Reppenstedt mehrere Jahre lang Laborkapazitäten und Manpower für die Ermittlung der Messwerte meiner zahlreichen Lampen- und Leuchtentests spendierte.

Matthias David und seinem Team gilt also ein großer Dank – ebenso …

  • … den rund zwei Dutzend Werbepartnern, die insgesamt drei Jahre lang das Blog finanziell großzügig unterstützt haben,
  • … den unbezahlten Gastautoren mit ihren ganz eigenen, neuen Einblicken,
  • … den teils sehr fachkundigen Stammlesern, ohne deren Hilfe ich öfter mal unkorrigierten Unsinn veröffentlicht hätte oder im Nebel gestanden wäre,
  • … den unzähligen Gelegenheitslesern, die meist via Google den Weg hier her fanden,
  • … den „PayPal.Me“-Spendern,
  • … den vielen namhaften oder anonymen Informanten im Hintergrund,
  • … den Herstellern und Händlern, die mir gratis Testexemplare schickten und meist sehr gelassen meine kritischen Anmerkungen dazu hinnahmen,
  • … den Blogs und Websites, die mit Lob, Beiträgen und Links auf meinen Blog hinwiesen,
  • … und nicht zuletzt auch allen in meinem privaten Umfeld, die mitleiden mussten, wenn’s hier wieder mal verschärften Stress gab. Und das war leider sehr oft der Fall.

Hat Ihnen das Blog den LED-Umstieg erleichtert?

Dennoch bleiben viele positive Erinnerungen und Gedanken an eine spannende, höchst interessante Zeit, in der LED-Beleuchtung vom Nischen– zum Massenmarkt wurde, LED-Lampen trotz immer besserer Lichtqualität ihren Luxus-Status verloren, tolle Licht-Ideen und –Erfindungen zur bezahlbaren Realität wurden.

Dieses Blog war zumindest eine Weile lang ein kleiner Teil dieser Entwicklung und konnte vielleicht manches anstoßen, korrigieren, verbessern, kritisch begleiten oder fördern. Einigen Lesern habe ich wohl auch den Umstieg auf stromsparendes Halbleiterlicht schmackhaft gemacht und erleichtert – das war nämlich meine ursprüngliche und wichtigste Motivation.

Und so paart sich jetzt – nach über sieben Jahren – die Erleichterung, dass es bei mir ab Januar erheblich ruhiger zugehen wird, mit etwas Wehmut darüber, dass ein außergewöhnliches und beispielloses Projekt zum Stillstand kommt. Vorerst jedenfalls – man weiß ja nie, was in Zukunft passiert. 😉

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Ihr Weg zum LED-Licht

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