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Die Fastvoice-Browser-Charts: Firefox vorn

Nachdem sich dieses Jahr die Zugriffs- und Besucherzahlen dieses kleinen Blogs und meiner Website kräftig erhöht haben (etwa 605.500 Hits vom 1. Januar bis 31. August 2010), kann ich meiner Webstatistik schon ein paar aussagekräftige Zahlen entnehmen. Das beginnt natürlich bei der Häufigkeit des Abrufs einzelner Artikel, es gibt aber auch ein paar wertvolle Hinweise für die technische Gestaltung; vor allem bei der Hitliste der verwendeten Browser-Versionen.

Zwar sind diese Werte mit etwas Vorsicht zu genießen, weil ein Großteil der Besucher-Technik nicht ausgewertet werden kann, es bleibt aber immer noch eine verwertbare Basis von über 85.000 Besuchern in acht Monaten. Das ist schon eine ganz ordentliche Statistik-Grundlage. Der darf ich zum Beispiel entnehmen, dass der neue Webstandard HTML5 nur von sehr wenigen Besuchern genutzt wird, womit meine vereinzelten Implementierungsversuche leider noch eine sehr elitäre Angelegenheit sind. Schließlich schaffen es eigentlich nur die neueste Safari-Versionen 5.0 und 5.0.1, die wichtigsten HTML5-Elemente korrekt darzustellen.

Und so sieht die Hitliste 2010 aus (von Crawlern und Robots bereinigt):

1  Firefox 3.6                   20.73%
2  Mozilla 5                     13.58%
3  Internet Explorer 6.0    9.17%
4  Firefox 3.5                    6.25%
5  Safari                            5.23%
6  Internet Explorer 8.0     4.63%
7  Internet Explorer 7.0     4.44%
8  Firefox 2.0                     3.01%
9  Opera 9.8                      2.36%
10  Firefox 3.0                     1.90%
11  Camino                          1.59%
12  Netscape                       0.90%
13  Java 1.6                         0.35%
14  Internet Explorer 5.0      0.14%
15  Opera 9.6                       0.11%

Ein paar Erläuterungen sind bei diesen Charts notwendig: Der Camino-Prozentsatz wäre noch deutlich geringer, wenn meine eigenen Zugriffe abgezogen würden (Ich nutze Camino als Alltags-Werkzeug und Safari nur für Spezialfälle). Die Kennzeichnung Mozilla 5 (Platz 2) sagt sehr wenig über den tatsächlich verwendeten Browser aus. Einige (darunter auch der Internet Explorer) können sich mit ihrem User-Agent-String als “Mozilla” ausgeben, um Darstellungsprobleme bei diversen Webseiten zu vermeiden.

Auffallend ist in diesem Zusammenhang, dass der norwegische Opera-Browser in seinen neuesten Versionen (ab 10.00) überhaupt nicht explizit in der Liste auftaucht und Netscape kaum noch eine Rolle spielt. Was waren das noch für Zeiten, als in meinen Internet-Anfängen (etwa 1995) der Netscape Navigator die unangefochtene Nummer eins bei den Browsern und die Speerspitze gegen das mächtig heranrollende, böse Microsoft-IE-Imperium war. Dessen zwischenzeitliche Dominanz ist aber auch schon Vergangenheit: Alle explizit erkannten Internet-Explorer-Versionen zusammen erreichen bei meinen Websites noch nicht mal 19%.

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Fastvoice jetzt auch auf Twitter

Wenn Sie immer über die neuesten Blogeinträge hier informiert sein wollen: Das geht natürlich bequem über das Abonnieren des RSS-Feeds, aber neuerdings auch anders. Ich habe mich nämlich versuchsweise dem modischen Gezwitscher angeschlossen und kündige regelmäßig die aktuellen Beiträge an. Kann aber auch gut sein, dass dort ein wenig mehr landet als nur die Blog-Hinweise.

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Hitze lässt Hirnschmalz schmelzen

Eigentlich wollte ich ja diese Woche hier noch so Einiges schreiben; zum Beispiel über den rätselhaften Freitod einer jungen Frau und die Berichterstattung der Bild-Zeitung dazu, über den Verkauf des Schlosshotels “Bühlerhöhe” im Schwarzwald an eine Immobiliengesellschaft mit anonymen Investoren mutmaßlich ukrainischer Herkunft und dubioser Historie, über die teils geheuchelte, teils völlig überzogene Aufregung über den Wechsel eines ZDF-Moderators auf den Chefsessel des Bundespresseamtes und, und und….

Eigentlich. Aber Temperaturen über 30 Grad und Luftfeuchtigkeitswerte um 70 Prozent machen mich irgendwie zu träge und hirnfaul, um diese sehr komplexen Themen (obwohl schon teilweise recherchiert) angemessen zu behandeln. Also lesen Sie hier nichts davon, sondern sehen heute aus Anlass des heißen französischen Nationalfeiertags nur ein kleines erfrischendes Beispiel zur Hitzebewältigung dort mit landestypischer Ignoranz behördlicher Verbote:

Brunnen in Paris
Foto: Julien Haler (Paris)@Wikimedia Commons

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Alles außer Fußball

Da sich in den nächsten Wochen alles um die “Grashüpferin Südafrika dreht und das Interesse am normalen Leben erfahrungsgemäß spürbar nachlässt (auch bei den Blog-Lesern), werde ich hier bis Ende Juli das Spielfeld für ein paar alternative “Freistöße” öffnen: Abseitiges, Kurioses, Privates, Unglaubliches, Unerhörtes und jede Menge mehr, was hier sonst eher nicht stattfindet.

Dazu gehören auch Gastbeiträge (der erste kommt schon in Kürze, weitere Vorschläge bitte hier einwerfen), Lokales und Regionales aus dem Bereich Karlsruhe/Baden-Baden/Offenburg und das eine oder andere nicht ganz Ernstzunehmende. Vielleicht finden sich ja ein paar Leser, die’s interessiert.

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