LED-Tagebuch (KW 47): Megaman, Monsterlampen, ELV, Norma, Penny

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im „Blog-Telegramm“ und in der Google+-Community „LED-Beleuchtung“ (mit aktuell rund 640 Mitgliedern) – als LED-Tagebuch mit Updates und Ergänzungen.


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20.11.: „LED Porn“ für Feinschmecker: Die deutsche Megaman-Zentrale und Fastvoice-Blog-Werbepartnerin IDV GmbH hat jetzt einen neuen 20seitigen „Hauptsortiment“-Katalog 2016/2017 sowie eine ebenso dicke Neuheiten-/Highlight-Sammlung 2016/II herausgebracht (Titelbilder oben, pdf-Download hier und dort).

Zu den bemerkenswertesten Neuigkeiten gehört beispielsweise, dass immer mehr Megaman-LED-Lampenmodelle nicht nur mit den standardmäßigen 2800 Kelvin („warmweiß“), sondern alternativ auch mit „neutralweißer“ Farbtemperatur (4000 K) erhältlich sind – quer durch die Retrofit-Palette mit E14-, E27-, GU10-, GU5.3-, AR111-, R7s- oder GX53-Sockeln. Sehr hübsch auch die „Rich Colour“- und „Rich Color+“-Leuchtmittel für professionelle Ansprüche mit exzellenten Farbwiedergabeindizes Ra 92 bzw. Ra 95 (dazu mindestens 75 für den Zusatz-Testwert R9 – „Rot gesättigt“).

megaman-rico-hybridMit Eigenlob überhäufen die Kataloge die aktuellen „Hybrid-Reflektoren“ – eine Abwandlung des traditionellen Halogenspot-Designs (das PR-Foto rechts zeigt ein „Rico Hybrid“-LED-Einbauleuchten-Modell). Hier finde die Reflektion vollständig innerhalb des Gehäuses statt, um Streulicht und Blendung zu reduzieren – im Gegensatz zu herkömmlichen Reflektoren. Das Ergebnis sei eine besonders effiziente Bündelung.

Dank der neuen „U-DIM™“-Technologie könnten einige der neuen Leuchtmittel außerdem mit den meisten Phasenan- und -abschnittsdimmern flackerfrei von 100 bis 5% geregelt werden.


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21.11.: Vier extrem helle, „warmweiß“ leuchtende E27-LED-Lampen von Sebson (einer meiner Werbepartner), Mitra, Osram und LG nahm sich kürzlich das österreichische Verbraucherportal „topprodukte.at“ zur Brust (Screenshot-Ausschnitt oben). Dabei erreichte die mit rund 28 Watt gemessene, nicht dimmbare Sebson für knapp 17,50 Euro als einzige Testlampe ihre nominelle Helligkeit von 2400 Lumen (das EU-offizielle Äquivalent für 150-W-Glühlampen wären 2452 lm) und erhielt die Note 2,5.

Testsiegerin mit 2,0 wurde die dimmbare und sehr effiziente Osram-„Parathom Advanced A21“ (wird auch als „LED Superstar CL A 150 21W/827 E27 FR“ für knapp 14 Euro verkauft). Sie holte aus gemessenen 21,3 W immerhin 2393 lm (statt offiziell 2500 lm). Nicht empfohlen werden kann laut Pressemitteilung die ca. 25 Euro teure 30-Watt-Wumme von Mitra – wegen des „Ausfalls einer Testlampe und der fehlenden, gesetzlich jedoch vorgeschriebenen Produktinformationen auf der Lampenverpackung.“


ELV-Xavax-10W-Pack-vorne22.11.: Online besonders günstig zu haben ist aktuell eine sehr farbtreue, flimmerfreie und helle E27-LED-Lampe der Hama-Marke „Xavax High Line“. Als „ELV by Xavax“ (links mein Foto mit der Blister-Verpackung) wird die nicht dimmbare Retrofit vom Elektronik-Versender ELV für nur 5,95 Euro angeboten – 2 € billiger als bisher – und derzeit sogar versandkostenfrei!

Offiziell holt sie aus 9,2 Watt 806 Lumen mit 2700 Kelvin, 240 Grad Halbwertswinkel und Farbwiedergabeindex Ra >90. Sowohl in meinem Test als auch bei Stiftung Warentest kamen teils deutlich bessere Werte heraus – beispielsweise über 940 lm. Die Nennlebensdauer beträgt 25.000 Leuchtstunden bzw. 40.000 Schaltzyklen und sollte für viele Jahre „helle Freude“ reichen.

Erst Anfang des Monats war das gleiche Modell übrigens ein paar Tage lang als „I-Glow A-Shape“-Lampe für 5,99 € in den „Norma“-Filialen zu finden.


norma-led-mini-fluter-10-watt23.11.: „Sicherheit für Zuhause“ sollen die LED-Leuchten und -Lampen bringen, die’s ab heute in den Norma-Filialen gibt. Dazu dient etwa ein 10 Watt starker, nur 12,5 cm breiter, wetterfester „I-Glow“-Mini-Fluter mit fest eingebautem „Chip-on-Board“-LED-Modul von Epistar (Taiwan) für 12,99 Euro (PR-Foto rechts).

Er liefert 750 Lumen „neutralweißes“ Licht mit 4000 Kelvin sowie einem Halbwertswinkel von rund 120 Grad und kann einen norma-iglow-1710lm-led50-W-Halogenfluter ersetzen. Der Preis wäre richtig klasse, wenn das Teil auch einen Bewegungsmelder hätte. Davon ist aber in der Werbung leider keine Rede.

Noch heller wird’s mit den nicht dimmbaren„I-Glow“-E27-LED-Riesen-Retrofits mit 2700 Kelvin („warmweiß“), Farbwiedergabeindex Ra >80, 200 Grad Abstrahlwinkel – bei dieser Bauform kaum zu glauben – und 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer: Für 7,99 Euro kriegen Sie ein Modell mit 15 Watt und 1521 lm (Ersatz für 100-W-„Glühbirne“); knapp 9 Euro kostet die etwas hellere Variante mit 17 W und 1710 lm (PR-Foto links).


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24.11.: Ab heute herrscht nicht nur bei Lidl, sondern auch in vielen „Penny“-Filialen LED-„Lichtstimmung“ (Prospektausschnitt oben, nachbearbeitet, regional unterschiedlich, gültig vom 24.11. bis 26.11.).

Ähnlich wie vor einem Jahr, gibt es beispielsweise Gelenkbogen-Deckenleuchten mit vier bzw. sechs nicht dimmbaren E14-LED-„Kerzen“ – diesmal mit 29,99 Euro 5 bzw. mit 39,99 € sogar 10 € billiger als damals. Dafür fehlen nun im Prospekt sämtliche Leistungsangaben für die „warmweißen“, austauschbaren Leuchtmittel: 5,5 Watt, 470 Lumen (entspricht EU-offiziell 40-W-Glühlampen), maximal 180 Grad Halbwertswinkel, 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer und EU-Ökolabel A+.

Teils einen Euro mehr, teils einen Euro weniger als im November 2015 kosten die Zweierpacks mit nicht dimmbaren E14- und E27-LED-Retrofits der Eigenmarke „Tec Star“ mit 25.000 Leuchtstunden für 4,99 bzw. 6,99 Euro. Auch hier werden gesetzwidrig einige Werte verschwiegen (etwa Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex)  – diese Daten-Dürre in der Werbung gehört offenbar zur traditionellen „Penny“-Folklore.


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25.11.: „Warum gibt es die starken Stäbchen nicht auch mit E14-Sockeln? Viele würden sich ja über mehr Helligkeit in ihren kleinen Leuchtengehäusen freuen.“ Das habe ich im Test der neuen „Bright Stik“-LED-Lampen von „GE Lighting(Foto oben) gefragt. Die Antwort des GE-Vertriebs kam kurz darauf: Bereits im Dezember werde tatsächlich mit der Produktion von E14-Modellen begonnen; voraussichtlich ab Februar 2017 seien sie dann für den Handel verfügbar. Das geht ja fix!

Außerdem teilte mir „GE Lighting“ noch mit, dass auf den Verpackungen der mir vorliegenden ersten Produktionscharge nur eine ge-brightstik-nennlebensdauerNennlebensdauer von 30.000 Schaltzyklen angegeben wurde, weil die Tests damals noch nicht abgeschlossen gewesen seien (Ausschnitt rechts). Inzwischen werde jedoch durchweg „100.000“ auf die Packungen gedruckt – analog zu den Datenblatt-Werten.


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25.11.: Natürlich nutzen schon viele Flughäfen weltweit LED-Lichttechnik. Aber nur einer heißt auch so: Der Flughafen „Pulkowo“ bei St. Petersburg (Foto oben: Igor Dvurekov@Wikimedia Commons, Lizenz CC-BY-SA 3.0) trägt nämlich den IATA-Code „LED“ – ein Überbleibsel aus der Zeit, als die Stadt noch Leningrad hieß. Wenn Ihnen also in Zukunft jemand erzählt, er fliege bald nach LED, wissen Sie, was gemeint ist.


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26.11.: Umgerechnet nur rund ein Euro pro Stück kosten aktuell E14-LED-Lampen im Fünferpack in den Filialen der „XXXLutz“-Tochter „mömax(Prospektausschnitt oben, gültig bis 3. Dezember bzw. „solange der Vorrat reicht“). Die nicht dimmbaren „Kerzen“ und „Kugeln“ holen bescheidene 220 Lumen aus 3 Watt – mit noch einigermaßen „warmweißen“ 3000 Kelvin, 270 Grad Halbwertswinkel und Ra 80.

Die Nennlebensdauer beträgt je 20.000 Leuchtstunden und Schaltzyklen, die offizielle EU-Ökolabel-Einstufung A+. Die auf der „mömax“-Website angegebenen Maße der „Kerzen“-Variante („Durchmesser/Höhe: 0,37/1,06 cm“) sollten Sie allerdings mit Faktor 10 multiplizieren, um einigermaßen zutreffende Dimensionen zu erhalten. Dafür ist der Vergleichspreis „statt 19,99“ heftig übertrieben. Bei Online-Bestellung und Lieferung nach Hause kommen zu den 4,99 Euro pro Pack noch 3,95 € Versandkosten hinzu (für bis zu zehn Bestellpositionen).


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LED-Tagebuch (KW 46): Aldi-Inflation, Daten-Dürre, Fehlurteil, Lidl-Deals

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im „Blog-Telegramm“ und in der Google+-Community „LED-Beleuchtung“ (mit aktuell rund 640 Mitgliedern) – als LED-Tagebuch mit Updates und Ergänzungen.


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13.11.: Mit 100% Inflationsrate in zehn Monaten schockt uns Aldi Nord ab diesem Donnerstag, 17. November – passenderweise direkt nach Buß- und Bettag: Stolze 5,99 Euro pro Stück kosten dann nämlich vier nicht dimmbare LED-Retrofit-Modelle meines Werbepartners „MeLitec(Werbebeilagen-Ausschnitt oben, nachbearbeitet, größere Ansicht der Modelle), die Ende Januar noch für schlanke 2,99 € angeboten worden waren!

Die E14-„Tropfen“ und -„Kerzen“ sowie die E27-„Birnen“ und -„Mini Globes“ haben durchweg 4 Watt, 250 Lumen (Ersatz für 25-W-Glühlampen), 2700 Kelvin, einen exzellenten Farbwiedergabeindex von Ra >95, EU-Ökolabel A+, eine Nennlebensdauer von 25.000 Leuchtstunden bzw. 50.000 Schaltzyklen und drei Jahre Herstellergarantie. Der Halbwertswinkel liegt je nach Bauform zwischen ca. 180 und 240 Grad – siehe dazu meine „Blitztests“ von damals.

Und weil heute Volkstrauertag ist, dürfen Sie über diese eventuell irrtümliche Preisverdoppelung gerne ausgiebig heulen – falls Sie sich nicht schon im Januar ausreichend eingedeckt hatten. 😉


netto-star-led-17-11-1614.11.: Ziemlich konsequent zeigt sich „Netto Marken-Discount“ bei einem Sonderangebot ab Donnerstag, 17. November (Werbebeilagen-Ausschnitt rechts, gültig bis 19.11.): Die beiden, mit Schutzart IP44 feuchtraumtauglichen, nicht dimmbaren LED-Decken- und Wandleuchten der Handelsmarke „star“ für je 23,98 Euro sind tatsächlich 20% billiger als bei der letzten Aktion im Hochsommer.

Und heute wie damals behaupten die Prospektbastler fälschlicherweise, die 24 Watt starken Leuchten mit 196 bzw. 104 fest verbauten SMD-LEDs hätten ultratiefe 300 Kelvin Farbtemperatur. In Wirklichkeit sind es natürlich „warmweiße“ 3000 K – je nach Variante mit 1900 oder 1800 Lumen Lichtstrom, was etwa der Helligkeit einer 125-W-Glühlampe entspricht.

Nichts geändert hat sich auch den versprochenen 25.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer und drei Jahren Herstellergarantie.


real-quality-led-14-11-1615.11.: Mindestens drei wichtige Pflichtangaben „vergessen“ hat die Warenhaus-Kette „real,-“ in ihrer Werbung für die neu ins Sortiment genommenen Vierer- und Dreierpacks mit nicht dimmbaren LED-Lampen der Eigenmarke „real,- Quality“. Im aktuellen Prospekt (Ausschnitt links, zum Vergrößern anklicken) sehen Sie ohnehin nur die Fassungstypen E14 („Kerze“), E27 („Classic“), GU10 („Reflektor“), die Lichtstromwerte (250, 470 bzw. 230 Lumen) und das falsche EU-Ökolabel A (A+ wäre korrekt).

Im Online-Shop gibt’s zusätzlich die Verbrauchswerte (3,1, 5,5 und 3,6 Watt), Halbwertswinkel (260, 240 und 36 Grad) und die für alle Modelle geltende Nennlebensdauer von 25.000 Leuchtstunden. Die „warmweiße“ Farbtemperatur 2700 Kelvin, die Schaltfestigkeit von mindestens 40.000 Zyklen und der Farbwiedergabeindex Ra ≥80 fehlen jedoch – das alles sehen Sie erst auf den Verpackungen.

Immerhin sind die neuen „real,- Quality“-LED-Retrofits mit Stückpreisen von ca. 2,50 (Äquivalent für 25-W/E14-Glühlampen) und 2,66 Euro (entsprechen 40-W/E27-„Glühbirne“ bzw. 35-W/GU10-Halogenstrahler) ziemlich günstig.


16.11.: Voll „hinter’s Licht geführt“ hat mich im Frühjahr 2015 die „Flicker Tester“-App von „Viso Systems“ aus Dänemark bei einem LEDON-Doppeltest. Damals hatte ich die Flimmerwerte noch mit einer matten Plastik-Streuscheibe vor der iPod-Linse ermittelt und bei der 3,5 Watt starken ledon-g9-2015-aus-kleinG9-Stiftsockellampe (mein Foto rechts) sehr schlechte Resultate bekommen.

Die wurden prompt von LEDON massiv angezweifelt – wie sich jetzt gezeigt hat, zurecht. Nachdem nämlich inzwischen auch die Stiftung Warentest und der „Lichtpeter“ der Lampe Flimmerfreiheit attestiert hatten, habe ich mir die Lampe jetzt nochmal mit der seit Mitte 2015 verwendeten Linsen-Modifikation vorgenommen („Viso Systems“ hatte mir damals statt einer matten Plastik-Streuscheibe einfaches, weißes Kopierpapier als Diffusor empfohlen) – und siehe da: Nur noch Index 0,0 und 4% Rate bei 100 Hertz Bezugsfrequenz – die LEDON-Lampe ist also auch laut „Flicker Tester“ praktisch flimmerfrei!

Der heutige Buß- und Bettag scheint mir ein guter Zeitpunkt zu sein, um für mein damaliges Urteil Buße zu tun und um Verzeihung zu bitten.


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17.11.: Mitsubishi-Tochter Verbatim setzt bei der nächsten Generation seiner AR111-LED-Strahler mit G53-Niedervolt-Sockeln (PR-Foto oben) unter anderem auf Blendfreiheit, lange Lebensdauer und einen höheren Farbwiedergabeindex als bisher (Ra ≥90 statt Ra >80). Wie mir die Europa-Zentrale des Unternehmens mitteilte, werde man die neuen Lampen kommende Woche bei der Messe „Lux Live“ in London vorstellen.

verbatim-ar111-2016-obenDie dimmbaren 10-Watt-Strahler würden „den Beleuchtungseffekt früherer Halogenlampen simulieren“, indem sie das Licht zuerst in einen Reflektor lenkten und anschließend indirekt und blendfrei nach außen abstrahlten (das PR-Foto links zeigt den Blick von oben).

Die neuen Leuchten böten einen Lichtstrom von bis zu 750 Lumen – entsprechend einer maximalen Effizienz von 75 lm/W. Mit nur 90 Gramm wögen sie weniger als die Hälfte der meisten Konkurrenzprodukte. Außerdem würden sie ohne separaten, großen Kühlkörper 50.000 Leuchtstunden Nennlebensdauer erreichen, da der Reflektor dank einer von „Mitsubishi Chemical Corporation“ entwickelten Technologie auch der Wärmeabfuhr diene.

Angeboten werden Modellvarianten mit 2700, 3000 und 4000 Kelvin Farbtemperatur sowie mit Halbwertswinkeln von 12, 25 und 40 Grad. Preisempfehlungen wurden zwar nicht mitgeteilt; die Verbatim-LED-Zielgruppe ist allerdings vor allem im Profi-Segment zuhause, wo selbst Stückpreise von 40 Euro und mehr niemanden erschrecken können.


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18.11.: Einen grob fahrlässigen Lapsus leistete sich „Lampenwelt.de“ bei der Video-Vorstellung der neuen, via „Casambi“-App fernsteuerbaren „Carus Connect Smart White“-LED-Lampen (PR-Fotos oben): Darin schrauben offenbar Mutter und Sohn die in Hessen montierten E27-Retrofits in bereits stromführende Leuchtenfassungen – ein lebensgefährliches Vorgehen, vor dem die Lampenhersteller normalerweise ausdrücklich warnen.

Fachleute empfehlen sogar, vor dem Wechsel nicht nur den Schalter auf „Aus“ zu stellen, sondern – je nach Leuchtentyp – auch den Stecker zu ziehen bzw. die Sicherung zu deaktivieren, um einen Stromschlag zu verhindern.

Update: „Lampenwelt“ hat sich schon heute morgen bei Google+ mit einem Kommentar gemeldet und Besserung versprochen:

„Sie haben natürlich vollkommen Recht! Aus diesem Grund haben wir das Video sofort deaktiviert und werden es neu bearbeiten, um diese Szenen zu entfernen. Vielen herzlichen Dank für Ihren wertvollen Hinweis!“

Ach ja: Die bis zu 8 Watt starken „Connect Smart White“-Lampen mit Farbwiedergabeindex Ra 95 beherbergen einen „Bluetooth Low Energy“-Transceiver, können so ein vermaschtes Netz bilden, einzeln oder in Gruppen geschaltet werden, die Helligkeit stufenlos zwischen 560 und 10 Lumen sowie ihre Farbtemperatur zwischen 4500 und 2200 Kelvin verändern. Außerdem sollen sich mit der App diverse Beleuchtungs-Szenen und Lichtanimationen programmieren lassen. Bisher ist die Carus-Neuheit exklusiv nur bei „Lampenwelt“ für knapp 27 Euro bestellbar – mit gut einem Monat Lieferzeit.


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lidl-led-leseleuchte-24-11-16-klein19.11.: Ähnlich wie vor einem Jahr ist die LED-Deal-Auswahl von Lidl ab kommendem Donnerstag, 24. November (Online-Screenshot der Filialangebote oben, nachbearbeitet, regional unterschiedlich). Zwischen knapp 6 und 50 Euro kosten die stromsparenden Lampen und Leuchten mit bis zu 2400 Lumen, die durchweg nur einen mittelprächtigen Farbwiedergabeindex von Ra ≥80 haben.

Wieder im Online-Sortiment (aber nur in einem Teil der Lidl-Filialen erhältlich) ist auch eine maximal ca. 540 Lumen helle LED-Tischleuchte für 19,99 Euro namens „Tubac“ von lidl-leseleuchte-klein-140„Action“ (einer Submarke von „WOFI Leuchten“), die via Touch-Panel in sieben Stufen dimmbar ist und fünf Farbtemperaturen zwischen 3000 und 6500 Kelvin liefern kann (PR-Foto oben rechts). Zusätzlich gibt es auf der Rückseite eine USB-Buchse zum Aufladen von Smartphones etc..

Die fest verbauten LED-Module ziehen maximal 7 Watt, die gesamte Leuchte bis zu 12 W. Damals berichteten einige Käufer von einem mehr oder weniger starken, hochfrequenten „Fiepen“, das ich allerdings bei meinem Exemplar nicht hören kann. Vermutlich steckt da drin eine PWM-Regelung um 9 Kilohertz, die dieses eventuell auftretende Geräusch erklären könnte. Andererseits gibt es bei 100 Hertz Bezugsfrequenz kein nennenswertes Flimmern.

Helligkeit, Lichtfarben (in meinem Foto links eine „neutralweiße“ Einstellung“) und Verstellmöglichkeiten der Arme (Drehung, Neigung) sind okay; die Farbwiedergabe und mechanische Qualität entsprechen dem günstigen Preis – zu hohe Erwartungen sollten Sie also nicht haben.


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