Werbe-Idee: Eine neue Seite für LED-Sonderangebote und -Neuheiten?

Inzwischen gibt’s fast stündlich irgendwo neue LED-Sonderangebote und -Produkte – über diese Schwemme kann ich im Blog höchstens ansatzweise berichten. Wie wär’s deshalb mit einer neuen Spezialseite, auf der das die Anbieter ganz fix und aktuell selbst tun können – natürlich gegen Bezahlung?

Discounter-LED-Mix
Das Durchforsten zahlreicher Discounter- und Baumarkt-Prospekten nach lohnenswerten LED-Sonderangeboten ist ein regelmäßiger Teil meiner Arbeit – und deckt dennoch nur einen verschwindend kleinen Teil der interessanten Deals und Neuheiten ab.

Trotz des ungünstigen Euro-Kurses sind die Preise für LED-Retrofits immer noch auf Talfahrt; selbst Lampen mit sehr guter Lichtqualität gibt’s kurzzeitig teils schon für 2,50 Euro pro Stück. Und mindestens im Wochentakt werben die Hersteller und Händler für neue Modelle, die leistungsfähiger und gleichzeitig günstiger sind als ihre Vorgänger. Wer soll bei diesem ständig wechselnden Riesen-Angebot noch den Überblick behalten? Das schafft selbst ein LED-Blogger mit einem 16-Stunden-Tag nicht.

Meine Idee: Schlagen wir doch drei Fliegen mit einer Klappe und basteln neben den bisherigen Einzelseiten „Ihr Weg zum LED-Licht“, “Alles über LED-Beleuchtung“ und „LED-Testberichte“ eine weitere namens „LED-Deals“. Dort könnten die Anbieter mit individuellen, flexibel auswechselbaren Bannern und Links für ihre jeweils aktuellen Aktionen und Neuheiten werben – beispielsweise so:


Deal-Beispiel-Banner


Sorry für die rudimentäre Grafik – die habe ich mal auf die Schnelle zusammengestoppelt und kann sicher viel, viel schöner gestaltet werden (diesen Deal gibt’s jedoch tatsächlich – probieren Sie’s aus!). Erlaubt wären jedenfalls nur jpg-Bild-Dateien, die auf den Websites der Anbieter gehostet und dann hier eingebunden werden.

Blinkende gif- oder dynamische Flash-Banner erscheinen mir zu nervig, wenn beispielsweise ein Dutzend dieser Art untereinander platziert sind. Außerdem wären sie möglicherweise auf manchen Mobilgeräten unsichtbar oder würden von Werbeblockern aussortiert. Die Breite von 584 Pixel steht fest; über die Einheitshöhe (wahrscheinlich etwas mehr als im Beispiel-Banner oben) und die daraus resultierende Preisgestaltung müsste man noch reden.

Aktualisierung ist Sache des Anbieters

Die standardmäßig als „nofollow“ getaggten Links sollten auf eine „Landing Page“ des Anbieters führen, von der aus zum jeweils geltenden Deal weitergeleitet werden kann. Das erspart mir die Arbeit des ständigen Anpassens und erlaubt blitzschnelle Aktualisierungen – auch über Nacht. Als Mindestbuchungszeit schwebt mir ein Monat vor – eine längere Vertragsdauer würde mit Rabattierungen belohnt. Im Schnitt eines Jahres dürfte die Seite mindestens 150 Abrufe pro Tag kriegen – anfangs wohl deutlich mehr.

Im Idealfall haben alle was davon:

  • Die Blogleser, weil sie topaktuell über Schnäppchen und Neuheiten informiert würden und nicht auf meine unzulängliche Recherche angewiesen wären.
  • Die Inserenten, weil sie extrem zeitnah, flexibel und preisgünstig für ihre Produkte werben könnten und hier ein besonders LED-interessiertes Publikum hätten.
  • Das Blog und ich, weil ein paar zusätzliche Euros in die Kasse kämen (das ist prinzipiell schon mal ein guter Zweck 😉 ).

Was glauben Sie? Wäre so eine Spezial-Seite okay? Würden Sie da regelmäßig ’reinschauen? Schreiben Sie mir Ihre Meinung unten in die Kommentare oder melden Sie sich als Hersteller/Händler direkt bei mir. Als spätester Starttermin schwebt mir Ende August/Anfang September vor, wenn die nächste „Lichtsaison“ beginnt und die Zugriffszahlen des Blogs erfahrungsgemäß wieder kräftig steigen.

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RTFM*, stupid!

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LED-Tagebuch (KW 27): Cree-Schwäche, LEP-Test, Oval-Leuchte, LED-Feinschutz

Immer wieder sonntags: Eine Wochen-Rückschau auf die Kurzmeldungen im „Blog-Telegramm“ und in der Google+-Community „LED-Beleuchtung“ – als LED-Tagebuch mit Updates und Ergänzungen.

LED-Kalender 2015


28.06.: Kurzzeitig kräftig nach unten gingen vergangene Woche die weltweiten Aktienkurse der großen LED-Anbieter, nachdem US-Marktführer Cree-LogoCree Inc. über sinkende Umsätze und Gewinne wegen des unerwartet heftigen Preisverfalls sowie das saisonbedingte Nachfragetief bei privaten Verbrauchern berichtet hatte und eine Restrukturierung seines LED-Geschäfts ankündigte. Die Produktionsstätten seien anhaltend schwach ausgelastet – trotz starker Zuwächse im „Commercial Lighting“-Segment. Connected-Cree-LED-bulbDeshalb sollen jetzt Überkapazitäten abgebaut und Kosten reduziert werden.

Das böse Wort „Arbeitsplatzabbau“ fiel zwar noch nicht, dürfte jedoch für Cree ähnlich relevant sein wie bei diversen Konkurrenten – ebenso wie der Trend zu hochpreisigeren, „intelligenten“ LED-Leuchtmitteln. Erst Mitte des Monats hatten die Kalifornier mitgeteilt, dass ihre knapp 15 US-$ teure, funksteuerbare „Connected Cree LED Bulb(PR-Foto rechts) nun auch offiziell mit der in den USA weit verbreiteten „SmartThings“-Plattform von Samsung kompatibel sei. Schon zuvor konnte die Lampe problemlos in andere „Connected Lighting“-Systeme wie Philips-„hue“ oder Osram-„Lightify“ eingebunden werden.


Edeka-Mueller-Licht-07-15
29.06.: Falls Ihnen die Preise der „Müller-Licht“-LED-Lampen ab diesem Donnerstag bei Aldi Süd zu billig sind oder der Aktionsvorrat dort zu schnell schwindet: Edeka Südwest bewirbt ab heute drei „warm-weiße“, nicht dimmbare Retrofits mit matter Haube des gleichen Lieferanten (Ausschnitt der Sonderbeilage „Handel(n) mit Verantwortung“ oben, gültig bis 11. Juli).

Hier zahlen Sie allerdings knapp 4 Euro für eine 3-Watt-E14-„Kerze“ mit 245 Lumen und 3000 Kelvin (Ersatz für 25-W-Glühlampe), 5,99 € für das 5,5-W/2700-K-Äquivalent einer herkömmlichen 40-W-E27-„Birne“ und satte 7,99 € für die 810-Lumen-Variante, die mit rund 10 Watt, 2700 K sowie ca. 200 Grad Halbwertswinkel als 60-W-Glühlampen-Ersatz taugt. Die „Müller-Licht“-Retrofits bei Aldi Süd kosten dagegen durchweg 4,99 € im Doppelpack – also nur rund 2,50 € pro Stück. Immerhin hat Edeka Südwest seit einem ähnlichen Angebot vor einem Jahr 3 bzw. 1 Euro abgezwackt.


LED-Licht-Hafen-Oakland
30.06.: Was eignet sich künftig besser für die energiesparende Beleuchtung von großen Überseehäfen – LED („light-emitting diode“) oder LEP („light-emitting plasma“)? Das wollen laut Pressemitteilung die Unternehmen „bremenports“, „NPorts“ und „JadeWeserPort“ ab Dezember auf drei Testarealen untersuchen – voraussichtlich in Bremerhaven, Brake und Emden (oben die LEP-Beleuchtung im Hafen von Oakland/Kalifornien – Fotos: Luxim-PR).

LEP-Leuchte„bremenports“-Geschäftsführer Robert Howe sieht bei den elektrodenlosen Plasma-Leuchtköpfen mit rechteckiger, breitflächiger Abstrahlung (links ein LEP-Leuchtkopf von Luxim) einige Vorteile gegenüber den üblichen LED-Punktlichtquellen: „LEP-Leuchten erwärmen sich nicht so schnell, sind weniger empfindlich gegenüber hohen Außentemperaturen und geben ein flimmer- und schattenfreies Licht ab. Außerdem bieten sie eine längere Lebensdauer und verringern den Wartungsaufwand.“

Dass sie nach dem Einschalten knapp eine Minute bis zur Maximalhelligkeit brauchen, dürfte angesichts der langen nächtlichen Leuchtdauer keine Rolle spielen. Immerhin ist das “kalt-weiße“ LEP-Licht dimmbar und schafft rund 70 Lumen/Watt Netto-Systemeffizienz.


Bauhaus-Oval-LED-07-1501.07.: Nur 10,95 Euro zahlen Sie derzeit bei „Bauhaus“ für eine nicht dimmbare, graue und schmucklose Plastik-Zweckleuchte mit fest eingebauten LED-Modulen und matter Haube (Prospektausschnitt rechts, gültig bis 25. Juli). Die 5,5 Watt starke „Oval-Armatur“ von „Ritter Leuchten“ in Unterfranken kann direkt an 230 Volt Wechselspannung angeschlossen werden und ist mit Schutzart IP44 für Feuchträume sowie überdachte Außenbereiche geeignet

. Sie bietet 450 Lumen Lichtstrom (entspricht etwa einer 40-W-Glühlampe) mit einer Tageslicht-ähnlichen Farbtemperatur von 6500 Kelvin und einem Halbwertswinkel von mindestens 120 Grad (das alles steht leider nicht in der Werbebeilage). Zum Vergleich: So was Ähnliches gibt’s auch als LED-Designerleuchte „RZB Turtle“ für rund 190 Euro. Die kommt allerdings aus Oberfrankennomen est omen.


Eigen-Banner-03-15


02.07.: Einer oft übersehenen Gefahrenquelle für LED-Beleuchtung rückt jetzt mein Blog-Kooperationspartner „David Communication“ offensiv auf die Pelle: Überspannungen im Stromnetz. Die können von außen durch Blitzschlag entstehen, haben aber häufig auch interne Ursachen. Wenn bei Ihnen ungewöhnlich viele LED-Lampen und -Leuchten vorzeitig ausfallen, könnte das ein Indiz für solche „Transienten“ sein.
LED-Feinschutz-Bauteil
Abhilfe schafft dann ein davor geschalteter LED-Feinschutz (PR-Foto, UVP 24,95 Euro), der mit Schutzart IP67 auch im Außenbereich eingesetzt werden kann – möglichst nahe an den betroffenen Leuchtmitteln oder Lampengruppen. So können Sie vor allem im gewerblichen Bereich mit minimalem Aufwand eventuell mehrere hundert Euro teure Überspannungs-Schäden sowie die Kosten für den Austausch vermeiden.


LEDON-12,5W-neu-PR03.07.: Etwas später als ursprünglich geplant ist die bis jetzt hellste LED-„Birne“ der Vorarlberger ins Sortiment des LEDON-Online-Shops gerutscht. Die nicht dimmbare, „warm-weiße“ E27-Retrofit für knapp 17 Euro (UVP, PR-Foto rechts) verspricht „flimmerfreies Licht“ und trifft mit den aus Marketinggründen abgerundeten 1050 Lumen (in Wirklichkeit mindestens 1055 lm) aus 12,5 Watt die EU-Vorgabe für den Ersatz von 75-W-Glühlampen.

Farbtemperatur (2700 Kelvin), Farbwiedergabeindex (mindestens Ra 90), Halbwertswinkel (270 Grad) und das EU-Ökolabel A+ entsprechen den aktuellen, schwächeren LEDON-Modellen; mit 12,5 cm Lange, 6,8 cm Maximaldurchmesser und 180 Gramm Gewicht ist die A66 jedoch etwas größer und schwerer (pdf-Download des Datenblatts).


04.07.: Rund 2400 Austeller aus über 50 Ländern, 21 Hallenebenen, sechs Tage, Riesen-Rahmenprogramm: Das sind die bereits bekannten Eckdaten der nächsten light+building-Logo-2016Light + Building“ vom 13. bis 18. März 2016 in Frankfurt/M.. Nach Angaben der Messegesellschaft haben sich bereits alle Marktführer der Branchen „Licht“ und „Gebäudetechnik“ für die alle zwei Jahre stattfindende, weltgrößte Fachmesse ihrer Art angemeldet.

Im kommenden Jahr steht sie unter dem Motto „Where modern spaces come to life“. Das Leitthema „digital – individuell – vernetzt“ beschreibe die drei Grundpfeiler, um „moderne Räume“ zu schaffen, die gleichzeitig mehr Lebensqualität vermittelten. Unter diesen Aspekten werde demonstriert, wie mit Hilfe der zunehmenden Vernetzung Gewerbe- und Industriebauten, öffentliche Einrichtungen sowie Wohnbauten modern und energiesparend ausgestaltet werden könnten.


05.07.: Bis zum Beginn der nächsten „Lichtsaison“ im September geht das Blog-Telegramm in eine kleine Sommerpause – wegen der bis jetzt ungewöhnlich satten LED-Nachrichtenlage zwei Wochen später als im vergangenen Jahr. Die langen Blogbeiträge in der linken Spalte erscheinen allerdings weiterhin, wenn auch nicht so zahlreich wie sonst.


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„Light + Building“-Splitter: Mein Messe-Montag

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