Im Test: LightMe-„Varilux 3-in-1“ – die LED-„Birne“ mit versteckten Talenten

Wenn Sie schon immer mal eine E27-LED-Lampe haben wollten, der Sie je nach Bedarf drei Lichtfarben entlocken können – ohne Smartphone und App, mit einem ganz normalen Wandschalter: Die „Varilux 3-in-1“ von LightMe für knapp 20 Euro wäre eine gute Wahl, wie mein Test und die Labormessungen zeigen.

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Die Schaltstufen der „Varilux 3-in-1“: Warmweiß, Tageslicht-weiß und Neutralweiß. Wenn die Lampe mindestens fünf Sekunden lang in einer Lichtfarbe leuchtet, wird diese Einstellung für den nächsten Neustart gespeichert. (Fotos: W. Messer)

Flexibel steuerbare LED-Leuchtmittel werden immer beliebter. Es gibt sie als Teile eines komplexen Lichtsteuerungssystems, als App-gesteuerte „Insellösungen“, mit relativ schlichten Infrarot- bzw. Funkfernbedienungen und – noch simpler: Mit integrierter Elektronik, die durch einfache Wanddimmer– oder serielle Schaltbefehle Helligkeit und/oder Lichtfarbe regeln kann. LightMe-3in1-ausDas hat für den Anwender den unschätzbaren Vorteil, dass die vorhandene Elektroinstallation unangetastet bleibt und keine zusätzlichen Steuergeräte oder „Gateways“ nötig sind.

Smartphones und Pads dürfen Pause machen; selbst Kinder und Senioren werden von der Bedienung nicht überfordert. Auch an die dürfte die Megaman-Mutterfirma IDV GmbH in Langenselbold gedacht haben, als sie die rund 20 Euro teure, in der Volksrepublik China produzierte „Varilux 3-in-1“-Lampe neu ins Sortiment ihrer günstigen Consumer-Marke „LightMe“ aufnahm.

Auf den ersten Blick sieht sie so harmlos aus wie viele gewöhnliche E27-LED-Retrofits – keine Spur von „High-Tech“ (Bild rechts): Silberfarbener Schraubsockel, lichtweißes, glattes Aluguss-Gehäuse ohne Kühlrippen oder -öffnungen, matte Plastikhaube – fertig. 105 Gramm wiegt die maximal 6 cm breite und knapp 12 cm lange „Birne“, die mindestens so hell leuchten kann wie eine traditionelle 60-Watt-Glühlampe.

Beim ersten Einschalten wird’s „Warmweiß“

Wirklich korrekt ist dieser Vergleich aber nur zum Teil, weil er allenfalls für ein Drittel der Möglichkeiten dieses „Varilux“-Modells steht. Laut Packungs- und Lampenaufdruck LightMe-3in1-Aufdruck(Detailbild links) soll sie nämlich eine Spanne von 750 bis 960 Lumen Lichtstrom abdecken – je nach Einstellung der Farbtemperatur.

Die geringste Helligkeit erzeugt sie nach dem ersten Einschalten. Dann leuchtet sie „warmweiß“ mit rund 2700 Kelvin. Wenn Sie innerhalb weniger als fünf Sekunden nochmal aus- und einschalten, wechselt sie sofort auf „Tageslicht-“ oder „Kaltweiß“ mit deutlich mehr Power. Die Wiederholung dieser Prozedur liefert eine Synthese aus beiden LED-Typen: „Neutralweiß“, ca. 4000 Kelvin.

Die Lampe merkt sich die letzte Lichtfarbe

Eine Memory-Funktion sorgt dafür, dass die zuletzt gewählte Lichtfarbe nach mehr als fünf Sekunden Betrieb gespeichert wird – sogar bei zwischenzeitlichem Stromausfall oder wenn Sie die Lampe aus der Fassung drehen. Beim nächsten Einschalten leuchtet die „Varilux“ genau so wie zuvor. So können Sie auch eine ganze Batterie dieser Lampen mit einem einzigen Wandschalter synchron steuern und im ganzen Raum die gleiche Lichtfarbe erzeugen. Mischungen jeder Art sind natürlich ebenfalls möglich, wenn Sie beispielsweise in einer (Arbeits-) Ecke „kälteres“ Licht brauchen als in den anderen.

„Timelag“-, Hitze- oder Geräuschprobleme müssen Sie dabei nicht befürchten: In meiner offenen, hängenden Testfassung startete die Lampe mit maximal 0,5 Sekunden Verzögerung, wurde nach zwei Stunden an der heißesten Stelle nahe des Sockels maximal 69 Grad warm (bei „Neutralweiß“, unten an der Haube blieb’s bei rund 25°) und verursachte nur ein leises Surren, das bei stiller Umgebung in höchstens 5 cm Distanz hörbar war.

Etwas mehr Watt als angegeben

Die Leistungsaufnahme blieb laut meinem Amateur-Messgerät bei allen Lichtfarben in einer Spanne zwischen 10,3 und 11 Watt mit einem elektrischen Leistungsfaktor von 0,54. Das Profi-Labor meines Kooperationspartners „David Communication“ ermittelte Werte von 10,46 bis 11,54 bei Faktor 0,55 bzw. 0,56. Die Mess-Abweichungen sind also minimal, liegen aber alle über dem Nennwert von glatten 10 Watt (siehe Packungsdaten und EU-Ökolabel unten).

LightMe-3in1-Daten-Label

Ist die „Varilux“ deshalb wirklich weniger effizient als beworben und die zweitbeste Effizienzklasse A+ falsch? Nein. Denn der in der Ulbricht-Kugel gesammelte Lichtstrom war ebenfalls bei allen drei Einstellungen höher als von „LightMe“ versprochen: 825 Lumen bei „Warmweiß“ und 2715 Kelvin (pdf-Download des Messprotokolls), gut 970 lm bei „Kaltweiß“ (pdf-Download) und 6322 K sowie rund 982 lm bei „Neutralweiß“ und 4041 K (pdf-Download).

Eine Farbtemperatur ist meine klare Favoritin

Vor allem Letzteres wird Ihnen in der Praxis mindestens so hell erscheinen wie eine 75-Watt-Glühlampe und war außerdem wegen eines anderen Aspekts meine persönliche Lieblings-Einstellung: Lichtfarbe und Farbtreue schienen mir hier am gelungensten zu sein. Schauen Sie mal auf die Standard-Referenzbilder mit dem tiefblauen und dem sattroten Modell-Motorrad auf weißem Untergrund (Weißabgleich „Tageslicht“, ohne Nachbearbeitung, für größere Darstellung anklicken):

LightMe-3in1-Farbtreue-ww-nw-kw

Tatsächlich wollte die Lampe auch im Labor in einer ganz anderen Liga spielen, wenn sie „Neutralweiß“ leuchten durfte: Statt mit dem nominellen Farbwiedergabeindex Ra >80 irgendwo im unteren LED-Mittelfeld zu versauern, trumpfte sie mit Ra 87 auf und legte bei den Zusatz-Messfarben „Hautfarbe Rosa“ (R13 = 92,3) und „Gelb gesättigt“ (R = 93,1) Top-Werte hin. Sogar die problematischste LED-Herausforderung „Rot gesättigt“ (R9 = 32,1) meisterte die „Varilux 3-in-1“ mit Bravour.

Diese Performance ließ die beiden anderen Einstellungen etwas blass aussehen: Ra 82,5 und R9 = 9,9 bei „Warmweiß“; Ra 82,9 und R9 = 7,0 bei „Kaltweiß“. Innerhalb des Trios der Spektraldiagramme – mit der Strahlungsenergie in Milliwatt pro Nanometer Wellenlänge – macht „Neutralweiß“ folgerichtig auch den ausgeglichensten Eindruck:

LightMe-3in1-Spektraldiagramme

Feldwinkel ist nicht gleich Halbwertswinkel

Keinen merklichen Unterschied zwischen den drei Einstellmöglichkeiten gibt’s in Sachen Abstrahlwinkel. Der wird von „LightMe“ auf der Packung sehr neckisch mit „Field Angle 300°“ angegeben (siehe Ausschnitt weiter oben). Dieser Feldwinkel hat aber wenig mit dem bekannten Halbwertswinkel zu tun, sondern bezeichnet den Raumwinkel, innerhalb dessen nur mindestens 10 (statt 50) Prozent der maximalen Lichtstärke gemessen werden. Mein „neutralweißes“ Leuchtbild zeigt, wie das einzuschätzen ist:

LightMe-3in1-Leuchtbild-nw

LightMe-3in1-FlickerHier wird’s nach oben und zu den Seiten hin deutlich heller als nach unten in Richtung Sockel – ein perfekter Rundstrahler sieht anders aus. Der vom Labor gemessene Halbwertswinkel von ca. 175 Grad bestätigt diese Beobachtung (pdf-Download des Diagramms).

Ebenfalls egal ist die Farbtemperatur für die Beurteilung der Lichtstabilität. Im Kamera-Display war bei keiner Einstellung ein Flimmern zu beobachten. Die „Flicker Tester“-App von „Viso Systems“ attestierte bei einer Bezugsfrequenz von 100 Hertz einen 0,0-Index und nur 4% Flimmer-Rate. Viel besser geht’s nicht.

Anständig ist auch die Nennlebensdauer von mindestens 20.000 Leuchtstunden und über 40.000 Schaltzyklen, die Sie übrigens nicht nur auf der Verpackung lesen können, sondern auch auf einem ausführlichen DIN-A4-Beilageblatt. Dort passierte allerdings ein kleiner Zahlendreher bei der Lichtstrom-Angabe: „570 – 960 lm“ sind ein unfreiwilliges Understatement, das von der Realität deutlich übertroffen wird.

Mein Testurteil:

LightMe-3in1-Pack-vornNatürlich bietet die „Varilux 3-in-1“ (UVP 19,95 €) mit ihrer Drei-Stufen-Steuerung nicht ganz den Regelkomfort des „4-in-1“-Modells von „LightMe“ oder teurer „Connected Lighting“-Systeme: Keine Dimmbarkeit, keine stufenlose Farbtemperatur-Einstellung, keine mobile Fernbedienung, nicht programmierbar. Leicht irreführend ist zudem die Packungsangabe „300°“ für den Abstrahlwinkel. Das sugeriert eine fast perfekte Rundstrahl-Charakteristik, die diese E27-Lampe nicht hat.

Dafür ist sie sehr hell – sogar heller als angegeben, so gut wie geräuschlos und flimmerfrei, teilweise erstaunlich farbtreu und mit einem ganz normalen Wandschalter zu bedienen. Die versprochenen drei Farbtemperaturen werden weitestgehend eingehalten; unangenehme Farbstiche sind mir nicht aufgefallen. Das Stromsparpotenzial gegenüber traditionellen Glühlampen liegt trotz der bis zu 11,5 Watt gemessenen Leistungsaufnahme bei 80 bis 85%. Laut meiner strengen LED-Bewertungsskala ist diese „Varilux“ eine ganz klare Kandidatin für
drei Sterne.

(Offenlegung: Die Lampe wurde mir von der IDV GmbH gratis zur Verfügung gestellt und bleibt zum Dauer-Praxistest bei mir.)

Mehr zum Thema:

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16 Gedanken zu „Im Test: LightMe-„Varilux 3-in-1“ – die LED-„Birne“ mit versteckten Talenten

  1. Mir sind solche schaltergesteuerten Lösungen sympatisch, weil sie keinen Strom ziehen, wenn der Strom aus ist. Hoffen wir nur, dass noch mehr solche Lösungen auf den Markt kommen, die auch WW besser beherrschen.

    Bei Hue & Co. ziehen die Lampen um 0,5 W Ruhestrom. Man könnte zwar tagsüber den Lichtschalter abschalten, aber dann muss man doch immer Lichtschalter betätigen und das Smartphone suchen. Außerdem zieht auch die Bridge Strom.

    Wenn der Ruhestromverbrauch auf <0,1 W reduziert werden könnte wie bei modernen Steckernetzteilen, und die Bridge-Funktionalität z.B. in die Fritzbox käme, die eh läuft, dann wäre das vielleicht was anderes.

  2. Ich mag solche Lampen weil sie den Nutzern die Möglichkeit geben, Gefallen am Licht jenseits des gelben Glühspektrums zu finden.
    Meine MiLight läßt sich übrigens auch mit Schalter schalten und merkt sich die letzte Stellung. Zusätzlich ist sie aber noch dimmbar.
    Wenn die Verkaufsstückzahl stimmt, sind wir bei diesen Geräten in ein bis zwei Jahren auch bei Ruheleistungen von <0,1W. Billige Standardlösungen gibt es dafür bereits, die werden wahrscheinlich in die nächsten Generationen Einzug halten. Bei den Bridges wird das noch etwas dauern. Die Funkerei und die damit verbundene Rechnerei kostet Strom.
    Die Zeiten des Fritzboxmoddings habe ich für mich abgeschlossen. Stabilität ist mir vieeel wichtiger. Aber auf einem meiner 7/24 Raspis könnte noch Platz sein…
    Generell sind Ruheleistungen dieser Größenordnung nur im Sommer wirklich störend. Im Winter entlasten die die Heizung 🙂

    • Wie man aus gewöhnlich gut informierten Kreisen hört, könnte es bald eine neue „Hue“-Bridge von Philips geben. Mal sehen, ob dieses Gateway effizienter wird als das bisherige mit rund 3 Watt Maximal-Leistungsaufnahme (vermutlich plus Verlustleistung des externen Netzteils). Die „Hue“-Retrofit-Lampen haben übrigens etwa 0,5 W Standby-Verbrauch.

      Update 06.10.: Nein, auch die neue „Bridge 2.0“ mit HomeKit-Unterstützung soll 3 Watt ziehen.

    • @Jürgen: Ich gehe davon aus, dass die Mi-Light sich nicht mit dem Schalter in der Farbtemperartur regulieren lässt, sondern nur mit der separaten Fernbedienung bzw. WLAN. Es sei denn, ich habe eine Neuerung bei Mi-Light verpasst. BTW ich finde die Lichtfarbe der LightMe Varilux (die ich mir kurz vor diesem Test selber zugelegt habe) deutlich besser; zumindest die 9W-Mi-Light wirkt in den „kälteren“ Farben etwas rosastichig. Noch gut, aber nicht ideal.

      • Ja, die MiLight kann man nicht mit Morsezeichen per Schalter einstellen. Sie hat aber einen „last mode“ und stellt den zuletzt eingestellten Zustand wieder her. Den Rest erledigt die Fernbedieung.
        Ich stelle mir das Morsen mit dem Schalter eher umständlich vor,
        Zumal mir zumindest bei Leuchten fürr Lesen und Arbeiten das Dimmen auch wichtig ist. Und Farbe sowie Helligkeit mit einem Schalter durchtackern? Ich weiß nicht. Da schon eher einen 6-fach-Taster der Haussteuerung mit den wichtigsten Kombinationen nutzen – oder eben die Fernbedienung.

  3. Generell finde ich die Tests sehr gut! Ein wenig meckern möchte ich aber zu den Halbwertswinkelphotos. Hier wird ein radiales Phänomen auf parallele Linien projiziert, was die Wahrnehmung deutlich stört. Offenbar sind es braune Kerben, in die das Licht seitwärts gut eindringt, Nach oben hingegen kommt kaum Licht rein, so daß die Kerbe über der Leuchte dunkler, die zweite nur noch grau und alle weiteren Schwarz bleiben. Strahlenförmige Kerben, die etwa vom Leuchtmittelpunkt ausgehen, würden die Lichtverbreitung deutlicher machen.

    • Ja, da sollte man wirklich nicht nur auf die Kerben, sondern auf das gesamte Leuchtbild schauen. Eine 100prozentig korrekte Darstellung des Halbwertswinkels ist mit den Fotos außerhalb kontrollierter Laborbedingungen ohnehin nicht möglich (deshalb nenne ich sie auch nur „Leuchtbilder“ und nicht „Halbwertswinkel-Fotos“). Die Linien dienen andererseits als recht gute grafische Anhaltspunkte. Für den, der’s genauer wissen will, gibt’s ja noch die verlinkten Abstrahl-Diagramme aus dem Labor.

  4. Schade, dass diese Lampe derzeit nirgends zu bekommen ist. 🙁

    Äusserlich sieht sie übrigens genau so aus wie die aktuelle Generation der TIWIN LED-Lampen, die bei amazon zu den Bestsellern gehören, ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen und für die immerhin genaue Messdaten zu Lichtstrom, Spektrum und Farbwiedergabe vorliegen (leider wurde die Marke noch nicht in diesem Blog getestet).

    Leider gibt es unter der Marke TIWIN, ob die Lampen nun vom selben Produzenten stammen oder nicht, kein solches Modell, sondern nur die üblichen warm- und kaltweißen. Ich habe mich jetzt ersatzweise für das 1200 lm, 5700 k Modell entschieden und die Farbtemperatur über einen Lampenschirm um ca. 1000 k abgesenkt.

    Ich finde Lichttemperaturen zwischen 4000 und 5000 k am angenehmsten und „neutralsten“, was daran liegen mag, dass sie etwa dem Temperaturbereich des direkten Sonnenlichts entsprechen (allerdings bei LEDs mit CRI < 90 leider durchgängig mit einer leichten Grünabweichung), während viele kaltweiße LEDs mit 6000 oder gar 6500 k (D65 Normlicht) eher einem bedeckten Himmel entsprechen.

    Schade, dass es im LED-Bereich noch immer so wenig Auswahl im neutralweißen Farbtemperaturbereich gibt. Ich verstehe nicht, warum viele Konsumenten sich mit der Wahl zwischen rot- und blaustichigem Licht zufrieden geben, wenn die "Wahrheit" im Sinne einer als neutral und angenehm empfunden Farbtemperatur eigentlich dazwischen liegen sollte.

    • Die hier vorgestellte Varilux ist aktuell bei Amazon erhältlich. Die 5700 K der TIWIN entsprechen übrigens ungefähr der Lichtfarbe des tropischen Mittagssonnenscheins, also nicht so verkehrt. Leider, wie gesagt, nur Ra=80. Ich würde mir auch mehr Angebote mit 5000 K wünschen, was eher dem Nachmittagslicht in hiesigen Breiten entspricht.

      • Ups – knapp 22,40 Euro – das liegt ja noch weit über der UVP! Ich habe doch schon oben im Beitrag an der Stelle „… die rund 20 Euro teure …“ einen Link zu ELV drin, wo’s die Lampe regulär für 19,95 Euro gibt – übrigens auch aktuell ohne Wartezeit.

        Bei Verwendung des Gutschein-Codes W31003 kriegt Ihr bei ELV sogar bis 31. Dezember 3,95 Euro Rabatt auf dieses Modell (und nur dort) – damit wären wir bei nur 16 Euro (plus Versand natürlich).

        • …der leider mit recht happigen 5,95€ zu Buche schlägt, so dass man dann doch nur 40 Cent günstiger wegkommt als bei amazon. Aber trotzdem danke für die Links und den Gutscheincode. Leider war die Lampe noch vorige Woche bei ELV als nicht lieferbar geführt und es gab auch keine Angabe dazu, ob und wann sie wieder lieferbar sein wird. Bei amazon hatte ich sie nicht gefunden. Nun habe ich bereits die TIWIN und bin in der Kombination mit Lampenschirm auch ganz zufrieden damit.

          Wer es mir nachtun will und einen schön diffus streuenden Lampenschirm sucht, der aus einer kaltweißen eine neutralweiße Lampe macht (d.h. von ca. 5800 auf 4700 k, nachgemessen mit meiner DSLR und Lightroom, wobei mir die weiße Zimmerdecke als Referenzpunkt diente), und wer von dem Design und der Puzzlearbeit nicht zurückschreckt, dem empfehle ich so einen Rhombentriakontaeder (auch bekannt als IQ-Light). Allerdings erkauft man das mit einem gewissen Lumenverlust.

          • Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber bei Amazon kommen doch auch noch 3 Euro Versand dazu, wenn man kein Prime-Mitglied ist, oder?

          • Stimmt schon, aber man findet dort ja immer etwas um auf die 25€ für einen kostenfreien Versand zu kommen. Auf 150€ nur für Beleuchtungstechnik kommt man hingegen nicht so schnell 😉

          • Bei Amazon haben sich derzeit für diese Lampe zwei Shops eingetragen. Der eine verlangt 22,39 und liefert für 3 Euro (oder kostenfrei ab 29 Euro), macht zusammen 25,39. Der andere möchte 19,95 + 5,95, zusammen 25,90. It’s Amazon Marketplace… 😉

            Wir nennen dem Handel eine unverbindliche Preisempfehlung. Ob unter- oder überschritten wird, ist Sache bzw. (Misch-)Kalkulation des Händlers, da haben wir keine Handhabe.

      • Da muss man eben etwas basteln. Ausser dem Lampenschirm habe ich noch einen warmweißen Strahler mit hohem CRI, den ich zur diffusen Beleuchtung gegen die Decke richte und das Spektrum nach rechts ergänzt. Gemischt ergibt das Ganze dann eine sehr angenehme „sonnenartige“ Lichtqualität.

    • @Timar: Diese Lampe wurde geliefert u.a. an Conrad, Roller, ELV, EMV Profi, Eurobaustoff und Knauber. Eine große Baumarktkette kommt ab November dazu.

      Ich kann aber an dieser Stelle nicht sagen, ab wann die Produkte konkret in einem Webshop oder in einem einzelnen Markt auftauchen.

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