Vierer-Test: Bioledex-„Araxa“-LED-Lampen – solide Hausmannskost

Bioledex hat sich hier schon letzten Herbst mit seinen „Roder“- und „Helso“-LED-Strahlern sehr ordentlich in Szene gesetzt. Gelingt das auch den zwischen 470 und 1055 Lumen starken E27-„Araxa“-Lampen der „DEL-KO“-Handelsmarke?

Araxa-Kombi
Von wegen Orgelpfeifen: Die drei schwächeren „Araxa“-LED-Lampen sind exakt gleich groß – nur die hellste (rechts) ragt ein wenig heraus. (Fotos: W. Messer)

Hohe Lichtqualität war früher nicht unbedingt das Merkmal vieler Bioledex-LED-Lampen – auch bei uns im Haus leuchten noch einige ältere, eher fragwürdige Modelle aus dem damaligen Sortiment des Augsburger Unternehmens „DEL-KO“. Nur mit Vorbehalten hatte ich deshalb im Oktober 2013 das Angebot des Schwarzenbeker „Homesphäre“-LED-Shops akzeptiert, einige der neuen Bioledex-Strahler zu testen.

Nach meiner subjektiven Begutachtung und den objektiven Messungen meines Blog-Kooperationspartners „David Communication“ hieß es jedoch: Mission erfüllt, Vorurteile weggeblasen. In Erinnerung bleiben solide LED-Lampen mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis, die ihre Nennwerte sogar teils deutlich übertreffen konnten.

Jetzt kamen zur Abwechslung vier Bioledex-„Birnen“ der „Araxa“-Serie dran. Was die mit der gleichnamigen antiken Stadt in Kleinasien oder mit einer brasilianischen Kommune zu tun haben könnte, weiß ich nicht – der Name hat vermutlich keine tiefere Bedeutung.

Schon mein erster Eindruck zeigte, dass dieser Test gar keine große Abwechslung bringen würde. Denn erstens halten sich die optischen und qualitativen Unterschiede der Kandidaten in sehr engen Grenzen (natürlich abgesehen von der Helligkeit); zweitens erschien mir ein erneuter Labor-Messmarathon ziemlich überflüssig, weil’s dort höchstwahrscheinlich erneut keine negativen Überraschungen geben würde. Das senkt zwar den Unterhaltungswert dieser Testreihe, spricht aber für die Konsistenz der neuen Bioledex-Modelle und die Glaubwürdigkeit der offiziellen Daten.

Die hellste „Birne“ im „Araxa“-Lampenladen

Araxa-1055lm-PackungBeim neuesten und hellsten Modell kann ich schon mal alle Gemeinsamkeiten der vier Varianten loswerden: Aluminiumguss-Gehäuse mit weißem Keramikverbund-Überzug, ohne Kühlöffnungen oder -Rippen, matte Glashaube, silberfarbener E27-Sockel ohne außen sichtbare Masse-Lötverbindung, 2800 Kelvin Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex Ra 80, nicht dimmbar, 30.000 Leuchtstunden und 100.000 Schaltzyklen Nennlebensdauer, EU-Ökolabel A+, drei Jahre Garantie mit „Lampenersatz für Produktfehler“, sechs Zentimeter Maximaldurchmesser.

Äußerlich erinnert das an die Philips-Baureihen, die sich besonders eng an die tradtionellen Glühlampenformen und -Dimensionen anlehnen. Tatsächlich gibt es aber einen großen Unterschied: Während die birnenförmigen Philips-Retrofits kaum mehr als 150 Grad Abstrahlwinkel haben, schaffen die Bioledex-Lampen deutlich mehr. Bei der Version mit 13 Watt und 1055 Lumen Lichtstrom sind es 220 Grad (Packungsausschnitt oben, pdf-Download des Datenblatts), bei den anderen drei sogar 240°.

Gehäusegröße beeinflusst Abstrahlwinkel

Der kleine Unterschied kommt vor allem von der etwas anderen Form der hellsten und mit 160 Gramm schwersten „Araxa“ und nicht von Art und Anordnung der LED-Chips. Die matte Haube, die das Licht der von unten strahlenden LEDs teils reflektiert, teils diffundiert, ragt hier nämlich nicht ganz so weit über das voluminösere Gehäuse-Unterteil und kann die Helligkeit deshalb nur in einem eingeschränkten Winkel nach unten zurückwerfen. Insgesamt übertrifft die Lampe mit 11,6 cm Länge die schwächeren „Birnen“ um etwa einen halben Zentimeter. In der Praxis machen sich die 20 Grad Differenz jedoch kaum bemerkbar, wie das Leuchtbild zeigt:

Araxa-1055lm-Leuchtbild

Zwar gibt’s mehr Helligkeit nach oben und seitlich als nach unten; wirklich dunkel wird’s unter’m Sockel aber auch nicht. Das ist schon ziemlich „rundstrahlend“.

In meiner offenen Testfassung ließ sich die Lampe ohne nennenswerte Verzögerung ein- und ausschalten, zog nach zwei Stunden „Einschwingen“ 13,3 Watt bei einem elektrischen Leistungsfaktor von 0,59 und entwickelte dabei nur ein sehr dezentes Surren, das selbst in meinem leisen Tonstudio in höchstens 5 cm Distanz zu hören war. Schon bei schwächeren Umgebungsgeräuschen ist das nicht mehr wahrnehmbar.

Nach oben hin wird’s ziemlich heiß

Araxa 1055lm LED-Chips-kleinBei hängender Montage wurde die Haube während längerer Betriebszeit maximal 30 Grad warm, in Richtung Sockel – also nach oben – habe ich jedoch bis zu 85 Grad messen können. Das entspricht der üblichen Testtemperatur am Tc-Punkt von LED-Lampen, bei der die Nennlebensdauer unter harten Praxis-Bedingungen ermittelt wird.

Die Platine unter der Haube mit den „anonymen“ 36 LED-Chips (Foto: Homesphäre-PR) ist über eine Wärmeleitpaste innen vollflächig mit dem oberen Gehäuseteil verbunden, was eine gute Hitzeabfuhr gewährleisten sollte. Vermutlich ist also die Temperatur dort nicht viel höher als außen.

Ich würde allerdings prinzipiell empfehlen, diese „Birne“ nur in gut durchlüfteten Leuchtengehäusen einzusetzen, weil die Temperatur sonst durchaus auch dreistellig werden kann. Der Verzicht auf passive äußere Kühlmaßnahmen kommt zwar der Optik zugute, erschwert aber naturgemäß die Abgabe der Wärmelast an die Umgebung. Das gilt für alle vier „Araxa“-Varianten.

Datenlesen wird zum Sehtest

Araxa-1055lm-AufdruckEin Kritikpunkt, der ebenfalls die ganze Baureihe betrifft: Auf den Lampengehäusen sind keine Daten gedruckt. Die können Sie nur mit guten Augen und bei ausreichendem Licht auf der Oberseite der matten Hauben lesen – sozusagen „weiß auf grau“ und sehr kontrastarm (Bild links).

Vor allem bei den drei kleineren Varianten mit identischen Maßen herrscht deshalb akute Verwechslungsgefahr. Bei vielen Glühlampen war das zwar ähnlich schlecht gelöst, aber „Retrofit“ muss ja nicht bedeuten, dass man in der neue LED-Ära auch die Schwächen der alten Stromfresser kopiert.

Wer’s sehr hell liebt, ist hier richtig

Nichts zu meckern gibt’s an der Kernkompetenz der „Araxa“-Lampe. Sie liefert jede Menge Licht, kann mindestens eine 75-Watt-Glühlampe ersetzen, wirkt jedoch vor allem bei direkter Ansicht etwas „kühler“. Spontan hätte ich eher auf 2900 als auf 2800 Kelvin getippt – ein häufiges Phänomen bei sehr hellen LED-Lampen, an das man sich aber mehr oder weniger schnell gewöhnen kann. Tatsächlich erinnert die indirekt wahrgenommene, von Gegenständen reflektierte Lichtfarbe durchaus an Glühlampen:

Araxa-1055lm-Farbtreue
Mein Standard-Farbtreue-Modelle, eine rote Ducati 916 im Kleinformat auf weißem Untergrund, fotografiert mit Weißabgleich „bewölkter Himmel“ und nicht nachbearbeitet.

Klar sehen altgediente LED-Kämpen auf Anhieb, dass wir hier keine Lampe mit über Ra 90 haben. Dafür müsste das Rot noch deutlicher herausgearbeitet werden und sich etwas weniger Grün ins Gesamtbild mischen. Es passt aber mindestens zum Nennwert Ra 80 und sieht wirklich nicht schlecht aus. Auch Hautfarben gibt die hellste „Araxa“ passabel wieder, ohne dass sie – wie bei vielen Billig-LED-Lampen – kränklich blass aussehen.

Mein Testurteil:

15,90 Euro kostet die hellste E27-Bioledex-„Birne“ bei „Homesphäre“. Verglichen mit den immer billiger werdenden Discounter- und Sonderangeboten ist das für eine nicht dimmbare 1055-Lumen-„Birne“ aktuell ziemlich happig. Die solide Bauweise, der relativ breite Abstrahlwinkel, das Sparpotenzial von über 82% gegenüber einer traditionellen Glühlampe und die akzeptable Lichtqualität sind jedoch gute Argumente zugunsten der neuesten „Araxa“-Lampe.

Sie unterscheidet sich von den älteren und schwächeren Schwestern übrigens auch durch den Lichtstromerhalt nach 30.000 Leuchtstunden von 80% des Anfangswerts. Das wären also noch satte 844 Lumen; bei den anderen Versionen werden nur 70% genannt. Ob sie allerdings ihre überdurchschnittlich lange Nennlebensdauer – angesichts des hohen Temperaturniveaus – beim Dauerbetrieb auch tatsächlich erreicht, dürfte sehr vom Luftdurchsatz am Einsatzort abhängen.

Die Bestwertung meiner Bewertungs-Skala wäre für nicht dimmbare LED-Lampen vier Sterne. Dafür müsste sie aber einen Top-Farbwiedergabeindex von mindestens Ra 90 haben und mit moderater Dauerlauf-Höchsttemperatur uneingeschränkt einsetzbar sein. Bei Ra 80 und bis zu 85 Grad bereits in offener Fassung gibt’s aber für die 13-Watt-Bioledex-„Araxa“ nur
drei Sterne.

Die „Mittelklasse“ für die Masse

Araxa-810lm-Packung kleinHöchstwahrscheinlich werden von den etwas älteren und deutlich schwächeren „Araxa“-Lampen viel größere Stückzahlen abgesetzt als vom 13-Watt-„Leuchtturm“. Die drei Modelle erfüllen mit 470, 600 und 810 Lumen Lichtstrom eine breite Palette von Helligkeits-Anforderungen, sind ebenfalls nicht dimmbar und bieten mit 8,90, 9,90 und 11,80 Euro bei „Homesphäre“ ein ordentliches Preis-/Leistungsverhältnis (im Bild rechts die Verpackung der 10-Watt-Version).

Abstriche gegenüber der teuersten Bioledex-„Birne“ müssen Sie bei den kleineren Varianten wirklich nur beim Lichtstrom machen; sonst ist alles im Wesentlichen gleichwertig oder gar besser. So beträgt der Nenn-Halbwertswinkel durchweg 240 Grad statt 220°; Nennlebensdauer, Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex sind identisch.

Zwei Bilder sollten reichen

Tatsächlich wäre es bei diesem Test ziemlich sinnlos, für jede der drei „Mittelklasse“-Lampen eigene Leuchtbild- und Farbtreue-Fotos zu publizieren, weil bis auf die Helligkeit absolut keine Unterschiede zu erkennen wären. Die Bilder der 810-Lumen-„Araxa“ stehen also hier stellvertretend für alle.

Araxa-810lm-Leuchtbild
So sehen 240 Grad Abstrahlwinkel aus: Die drei schwächeren Bioledex-„Araxa“-Lampen sind keine perfekten Rundstrahler, kommen dem aber schon ziemlich nahe.

Sie müssen bei keiner Variante befürchten, dass es in Richtung Sockel dunkel bleibt. Bei hängender Montage in einer Deckenleuchte gibt’s durchaus nennenswertes Licht nach oben; stehend montiert – etwa in einer Tischleuchte – wird’s auch nach unten einigermaßen hell. Das schaffen viele LED-„Schnäppchen-Birnen“ mit ihren 120 bis 160 Grad Halbwertswinkel nicht mal annähernd.

Solide Qualität gibt’s auch bei der Farbwiedergabe. Wenn Sie mein Standard-Farbtreuebild der 810-Lumen-„Birne“ mit dem der 1055-Lumen-Lampe vergleichen, werden Sie kaum einen Unterschied feststellen:

Araxa-810lm-Farbtreue

Das lässt darauf schließen, dass in den Mittelklasse-„Araxas“ zwar andere LED-Chips leuchten als im größeren Neuzugang (was das Platinenbild weiter unten zeigt), aber mutmaßlich vom gleichen Zulieferer. Ich habe jedenfalls keinen Anlass, am offiziellen Ra-Wert 80 zu zweifeln. Die Darstellung von Gegenständen und Hautfarben sieht sicher nicht nach Top-Lichtqualität aus, geht jedoch als solide „Hausmannskost“ durch.

Die schwächste Lampe ist die schwerste

Araxa-470l-PackungUnd was ist mit den weiteren Nennwerten? Die nominell 6,5 Watt starke 470-Lumen-Lampe (Packungsausschnitt links, pdf-Download des Datenblatts), als Ersatz für eine 40-W-„Glühbirne“ gedacht, zog in meiner offenen Testfassung nach zwei Stunden „Warmlaufen“ 6,7 Watt bei einem elektrischen Leistungsfaktor von 0,63. Dabei war sie genau so leise wie das oben getestete „Araxa“-Flaggschiff.

Die Lichtfarbe wirkte – wohl wegen der viel geringeren Helligkeit – deutlich wärmer und Glühlampen-ähnlicher, schien jedoch im Dauerbetrieb etwas „kühler“ zu werden. Die Temperaturen kletterten dabei (in hängender Montage) auf maximal 25 Grad an der Glashaube und 60 Grad am Sockel.

Kurioserweise ist die schwächste „Birne“ des äußerlich identischen Trios auch die schwerste: Immerhin 126 Gramm brachte sie auf meine Digitalwaage – ganz schön massiv für diese Leistungsklasse und eine LED-Lampe ohne zusätzliche Dimmer-Vorschaltelektronik.

8 Watt für die neue Nische

Araxa-600lm-PackungDrei Gramm leichter präsentierte sich die 600-Lumen-Version mit offiziell 8 Watt. Sie stößt in eine Helligkeits-Nische, die von den Glühlampen nie besetzt worden war. Oder haben Sie jemals eine herkömmliche 50-Watt-„Birne“ gesehen?

Bei ihr meldete mein „Energy Meter“ nach dem „Einschwingen“ 8,8 Watt und Leistungsfaktor 0,55 (nominell sind’s 0,50, pdf-Download des Datenblatts). Dazu gab’s das bereits bekannte leise Surren auf maximal 5 cm Distanz. Die Maximaltemperaturen bei hängender Montage: 25 Grad an der Haube, 68 am Sockel.

Die Verpackung (Bild rechts) zeigt, dass auch diese Bioledex-Lampe mit dem von mir nachgerechneten Energieeffizienzindex (EEI) 0,15 mitten in der zweitbesten EU-Ökolabel-Stufe A+ platziert werden darf. 11,2 Zentimeter Gesamtlänge übertreffen die von traditionellen Glühlampen (ca. 9,5 cm), sollten aber noch in die meisten vorhandenen Leuchten passen. Maximal 6 cm Durchmesser sind ohnehin Retrofit-tauglich.

Das Plattform-Konzept hat Grenzen

Das aus der Automobilindustrie bekannte „Einheitsplattform“-Konzept setzt sich auch beim Gehäuse der 10 Watt starken 810-Lumen-„Araxa“ fort (pdf-Download des Dastenblatts), scheint hier aber an seine Grenzen zu stoßen. Sie ist die hellste der drei Bioledex-„Mittelklasse“-Lampen, mit nur 121 Gramm lustigerweise das leichteste Modell des gesamten Vierer-Testfelds, aber leider auch das heißeste.

Araxa 810lm LED-ChipsIm Dauerbetrieb habe ich 11,2 Watt bei einem Leistungsfaktor von 0,65 gemessen, dazu bei hängender, komplett offener Montage maximal 30 Grad an der Haube (das Homesphäre-PR-Bild zeigt die Platine direkt darunter mit den dicht an dicht gepackten 38 SMD-LED-Chips) und beeindruckende 87° am unteren Gehäuseteil.

Das sind zwei Grad mehr als bei der  stärkeren, aber auch etwas größer dimensionierten 1055-Lumen-Lampe. Spätestens hier wird’s in engen Leuchten ohne ausreichende Luftzirkulation kritisch, weil die Temperatur dort nach zwei, drei Stunden eventuell über die 100-Grad-Marke klettern könnte. Das dürfte mit ziemlicher Sicherheit die Lebensdauer verkürzen.

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Wahrscheinlich wäre der Wärmehaushalt deutlich entspannter, wenn die LED-Chips und Elektronik-Bauteile in einem größeren Gehäuse stecken würden, oder wenn es eine passive Konvektion durch „Kamineffekt“-Luftschlitze gäbe statt einer komplett geschlossenen, glatten Hülle. Gefällige Optik sowie kostensparende Entwicklungs- und Produktionstechniken sorgen zwar einerseits für höhere Akzeptanz und günstige Verkaufspreise, sollten aber nicht auf Kosten der Haltbarkeit gehen. Sonst landen wir nämlich auch bei LED-Lampen ganz fix beim bösen Verdacht der „geplanten Obsoleszenz“.

Meine Testurteile:

Vor allem die 470- und 600-Lumen-„Araxa“-Lampen von Bioledex sind mit ihren knapp 84% Sparpotenzial, der langen Nennlebensdauer, den relativ kompakten Maßen und dem breiten Abstrahlwinkel eine gute Wahl für einen durchschnittlichen LED-Umrüster, der auf Dimmbarkeit und Spitzen-Lichtqualität verzichten kann. Besser als mit den üblichen Billig-Kompaktleuchtstofflampen sieht’s allemal aus. 8,90 bzw. 9,90 Euro gehen dafür in Ordnung, zumal hier ein guter Kompromiss zwischen Optik und Wärmehaushalt gefunden wurde. Dafür gibt’s von meiner Bewertungs-Skala
LED-Stern halbdreieinhalb Sterne.

Nicht ganz so gut schneidet die 810-Lumen-Version ab. Für sie gelten zwar prinzipiell die gleichen Vorteile; sie leidet aber meiner Ansicht nach unter einer eingeschränkten Einsetzbarkeit wegen der hohen Maximaltemperatur. Dass eine 13 W/1055 lm-LED-Lampe bis zu 85 Grad am frei hängenden Gehäuse erreicht, mag ja noch irgendwie nachvollziehbar sein; bei einer leistungsschwächeren 10-Watt-Variante fällt mir die Akzeptanz von heftigen 87 Grad unter gleichen Bedingungen jedoch sehr schwer. Ob 11,80 Euro für diese „Araxa“ ein angemessener Preis sind, müssen Sie selbst entscheiden. Deshalb gibt’s einen weiteren Abzug und nur wohlwollende
drei Sterne.

(Disclaimer: Die vier Testlampen wurden mir gratis von „Homesphäre“ zur Verfügung gestellt – sie bleiben zum Alltags-Dauertest bei mir.)

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