Die Aldi-, Penny-, Lidl- und toom-LED-Parade

Die Sommerferien sind nun auch in den letzten Bundesländern vorüber und die Kundschaft dürfte wieder weitgehend vollzählig in der Heimat versammelt sein. Das nutzen diverse Discounter und Baumärkte ab dieser Woche für zahlreiche Spezialaktionen. In den Prospekten werden dabei unter anderem auffallend viele LED-Lampen und -Leuchten beworben. Aber nicht alles, was als „aktuelles LED-Sonderangebot“ daher kommt, ist auch tatsächlich eines.

Aldi-Casalux-Leuchte neu

Beginnen wir mit dem einfachsten Fall: Aldi Süd (Prospektausschnitt oben) hat ab sofort eine Leuchtenserie im Programm, die es genau so vor einem Jahr schon mal gab. Damals wie heute fehlen on- und offline alle wichtigen Daten zu Lichtstrom, Abstrahlwinkel, Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex. Da ich eine dieser nicht dimmbaren Leuchten mit integriertem LED-Chip selbst gekauft und getestet hatte, wissen zumindest meine Blogleser ein wenig mehr: Nach meinen Schätzungen hat sie rund 245 Lumen, etwa 120 Grad Winkel, ca. 3100 Kelvin und nicht viel mehr als 70 Ra Farbtreue mit einem deutlichen Grünstich.

Nicht sehr entgegenkommend ist Aldi auch bei der Preisgestaltung: Während sich das Niveau auf dem gesamten LED-Lampen- und Leuchtenmarkt innerhalb eines Jahres um bis zu 50 Prozent gesenkt hat, änderte sich beim Aldi-Angebot nichts: Immer noch 16,99 Euro, wie schon im September 2011 – man könnte also selbst bei Berücksichtigung der Inflationsrate von einer effektiven Verteuerung reden.

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Ein Dutzend „Retrofit“-LED-Lampen bei Aldi

ALDI-LED 09/12Erst ab Donnerstag (13. September, dann geht auch in Bayern wieder die Schule los) legt Aldi mit einem breiten Sortiment an „Retrofit“-LED-Leuchtmitteln nach. Zu Einheitspreisen von 6,99, 7,99 und 9,99 Euro gibt es verschieden helle Lampen von „Müller Licht“ und „lifelight“ (Wortmarke des Aldi-Stammlieferanten Medion AG). Lobenswert: Sie erfahren entweder die Lichtstromwerte in Lumen oder die Lichtstärken (Lichtstrom pro Raumwinkeleinheit) in Candela, bei den „Reflektor“-Modellen auch die Abstrahlwinkel (Prospektausschnitt rechts). Die Watt-Vergleiche mit herkömmlichen Glühlampen bei den LED-„Birnen“ sind korrekt.

Nicht gut: Die Farbtemperatur wird durchweg nur mit „warm-weiß“ beschrieben – das kann theoretisch alles zwischen 2700 und rund 3100 Kelvin Farbtemperatur sein. Ebenfalls keine Werte gibt’s zum Farbwiedergabeindex, obwohl diese Angaben zumindest für Rundstrahler EU-weit vorgeschrieben sind. Mit der Lupe lässt sich immerhin auf dem Lampengehäuse entziffern, dass diese Leuchtmittel nicht dimmbar sind.

Vom Preis her sind vor allem die stärkeren Lampenversionen ein ziemlicher Hammer: Eine 10-Watt-LED-„Birne“ für knapp 10 Euro, die mit 806 Lumen – streng nach EU-Vorgabe – eine 60W-Glühlampe ersetzen kann – das war vor einem Jahr noch undenkbar. Außerdem wirbt „lifelight“ mit rund 35.000 Leuchtstunden Lebensdauer.

Außergewöhnlich ist auch der Ansatz von Aldi Süd, dass eine nur halb so helle Lampe ebenfalls 9,99 Euro kostet. In diesem Leistungs- und Preisbereich tummeln sich nämlich bereits die großen Markenhersteller wie Osram und Philips mit ihren Einsteiger-LED-„Birnen“.

Ähnliches gilt für die „lifelight“-4W-„Kerze“ mit 250 Lumen – direkt darunter schon von den „Müller Licht“-3W-Lampen mit 245 Lumen für nur 6,99 Euro gekontert. Auch diese würde ich allerdings unter der Rubrik „No Name“ einordnen, deren Lichtqualität durchaus in vielen Fällen LED-Umsteiger enttäuschen und der Technologie abspenstig machen können.

„Penny“ verwechselt die Abbildungen

Wie immer empfehle ich Ihnen bei solchen Baumarkt- und Discounter-Leuchtmitteln, sich die Rücknahme oder den Umtausch bei Nichtgefallen zusichern zu lassen. Das ist nicht überall selbstverständlich und sollte auch für das neueste „Penny“-LED-Angebot gelten:

Penny-LED-Spots 09/12

Nur drei Tage lang – vom Donnerstag, 13., bis Samstag, 15. September – erwartet Sie dort in einigen Filialen ein kleines Sortiment von LED-Leuchten und -Lampen. Darunter sind auch (nicht dimmbare) Leuchtmittel von „energetic“ und dem Kölner Importeur „Sigalux“ mit SMD-LED-Chips unbekannter Herkunft. Zwar finden Sie auch hier Verbrauchs- und Lumenangaben im Prospekt, diese decken sich aber teils nicht mit der abgebildeten Verpackung. So ist rechts die Rede von 4 Watt und 250 Lumen, die Packung beschreibt aber einen 3W-Spot mit nur 180 Lumen.

Links läuft’s anders herum: Auf einer Verpackung sind die Angaben „4W“ und „600 cd“ (Candela Lichtstärke) bei einem Abstrahlwinkel von 36 Grad zu entziffern (was auf einen Lichtstrom von rund 250 Lumen schließen lässt), der Beilagentext nennt aber nur 2,7 bzw. 3 Watt und 180 Lumen. Aha – „Penny“ hat die Bilder vertauscht! Offenbar kosten in Wirklichkeit die „energetic“-Spots 9,99 Euro und die „Sigalux“-Lampen 8,99 Euro. Auch hier können teils schon bekannte Markenlampen mithalten – so ein echtes Schnäppchen ist das bei „Penny“ also nicht, wenn man „die Katze im Sack“ kaufen muss.

Lidl rollt den LED-Spot-Markt von unten auf

Jede Menge Kompaktleuchstoff- und Halogenlampen lassen teilnehmende Lidl-Filialen diese Woche (ab Montag, 10. September) unter der Eigenmarke „Livarno Lux“ auf die Menschheit los – dazwischen sind im Prospekt aber auch ein paar nicht dimmbare LED-Spots in verschiedenen Sockelversionen versteckt:

Lidl-LED-Spots 9/12

Mit 160 Lumen (entspricht etwa einem 15-Watt-Halogenspot) sind wir etwa im Leistungsbereich der oben erwähnten „Sigalux“-Spots von „Penny“ – allerdings drei Euro billiger. Einen ähnlichen Spot mit GU10-Sockel bietet derzeit „Bauhaus“ für 7,99 Euro an. Die Farbtemperatur von 3000 K lesen Sie immerhin auf der Lidl-Internetseite, den Rest müssen wir mal wieder raten: Lichtstärke, Abstrahlwinkel, Farbwiedergabeindex? Alles Fehlanzeige.

Der Bauart nach – mit aufgesetzter Streuschreibe/Linse – und ausgehend von den Lidl-Angaben bei einem ähnlichen Angebot vor einem Jahr, müsste es ein Winkel von rund 90 Grad sein, die grobe Umrechnung ergibt etwa 90 Candela Lichtstärke. In dieser Preisklasse dürfte die Farbtreue bei rund 75 Ra liegen (die offizielle Angabe bei den Spots vor einem Jahr war >79, was ich stark bezweifle) – gute bis sehr gute LED-Lampen haben zwischen 80 und 90, Halogenlampen glatte 100.

Wer also „auf Teufel komm‘ ‚raus“ sparen will/muss, einen deutlich breiteren Abstrahlwinkel als den der meisten Halogenspots (rund 35 Grad) braucht und keine großen Ansprüche an Helligkeit, Farbtemperatur und Farbwiedergabe stellt, der könnte mit den Lidl-Lampen einigermaßen glücklich werden. Rund 70-80 Prozent Energieersparnis gegenüber herkömmlichen Halo-Hitzespendern sind ja ein stichhaltiges Umweltschutz- und Kostenargument.

„toom“ leuchtet der Umwelt heim

Das hat sich diese Woche auch die „toom“-Baumarktkette auf die Fahnen geschrieben:

„Für Mensch & Umwelt – nachhaltige Produkte aus Ihrem toom Baumarkt“

… steht über einer Seite mit viel Grün und verschiedenen Energiesparlampen (Prospektausschnitt unten, gültig bis 15. September):

toom-LED 09/12

Hier geht’s zumindest in der oberen Hälfte des Ausschnitts noch eine Qualitäts- und Preis-Etage tiefer als bei Lidl, mit ähnlich dürren Angaben. 130 Lumen aus 21 Einzel-LEDS – das ist alles, was „toom“ in der Werbebeilage über die unter vielen Namen bekannten „b1“-Spots verrät. Sie haben laut Sockelaufdruck eine Leistungsaufnahme von ca. 2 Watt und eine Farbtemperatur von 3000 Kelvin.

Nach meiner Schätzung liegt der Abstrahlwinkel bei 120 Grad und der Farbwiedergabeindex knapp über 70 Ra. Sie taugen damit allenfalls als sehr schwacher Ersatz für einen 15W-Halogenspot. Dann lieber ein bisschen mehr ausgeben, damit Sie wirklich die Vorteile der LED-Technik genießen können.

Auch die „Paulmann“-Lampen darunter sind angesichts der Preise noch nicht die „Spitze der Bewegung“. In Ihrem Kühlschrank gibt es zum Beispiel sicher keine 5W-„Glühbirne“ – die dürfte eher zwischen 15 und 25 Watt haben. Eine 1W-LED mit 50 Lumen (so hell wie fünf Haushaltskerzen) genügt da keinesfalls als Ersatz; hier sollte mindestens eine kalt-weiße 3W-LED-Lampe ‚rein, die nicht viel teurer ist.

Hellere Lampen auch kein Sonderangebot

Die 7W-E27-„Standardform“ mit 470 Lumen, der 4W-GU10-Spot mit 25 Grad und 800 Candela (eher ein Ersatz für einen 35W-Halogenspot statt für 50W) und die 5W-E14-„Kerze“ mit 300 Lumen (alle nicht dimmbar, mit einer Farbtemperatur von rund 3000 K und einem Farbwiedergabeindex je nach Typ zwischen 70 und 89) sind da schon eher eine Empfehlung wert, bewegen sich aber mit knapp 15 Euro auch in einer völlig anderen Preisklasse.

Hier konkurrieren sie jedoch mit den neuen, preisgünstigen Lampen der renommierten Hersteller. Zur Erinnerung: Osram hat bereits für die nahe Zukunft eine 470-Lumen-„Birne“ als 40W-Glühlampenersatz für rund 10 Euro angekündigt, Philips liegt in unmittelbarer Nähe. Diese Kampfpreise der Leuchtmittel-Giganten entwerten das aktuelle „toom“-Angebot, obwohl die 14,99 Euro dort noch deutlich unter den offiziellen „Paulmann“-Empfehlungen liegen.

Was lernen wir also diese Woche von den LED-Angeboten der Discounter und Baumärkte? Zum Beispiel das: Bei Aldi kosten hellere Lampen keinen Penny mehr als dunklere, „Penny“ liegt mit seinen Prospektabbildungen „a lidl bit“ daneben und Lidl liefert sich mit „toom“ und „Penny“ einen LED-Spot-Kampf in der „unter 9 Euro“-Klasse, der aber teils wegen Lichtstärke-Mangels im Halbdunkel stattfindet.

Mehr zum Thema:

LED-Revival bei Aldi Süd: 12 Lampen, aber nur 3 Preise

LED-Schnäppchen bei Aldi Süd: 18 Lampen von 2,50 bis 10 Euro

„Energetic“-LEDs: Penny liegt schon wieder schief

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14 Gedanken zu „Die Aldi-, Penny-, Lidl- und toom-LED-Parade

  1. @ Wolfgang:
    Mit der allgemeinen Empfehlung, Baumarktangebote erst gar nicht anzuschauen, würde man denke ich auch nicht viel falsch machen, da der Fachhandel mit Markenware bekanntlich immer mehr aufholt.
    Von daher kann ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb du amazon-Rezensenten überhaupt keinen Glauben schenkst, die haben die Ware wenigstens zu Hause, deine Beurteilung der Baumarktangebote aus der Ferne sind da jetzt auch nicht so stichhaltig einzustufen, würde ich persönlich mal sagen.
    Es ist ja so, dass du hier in den seltensten Fällen Testexemplare (auch wenn sie billig wären) nach Hause holst und wieso? Ich denke, da sind wir uns wieder einig, dass es keine guten LEDs zu jedem Preis gibt 😉

  2. @Johannes:
    Der Fachhandel ist ziemlich am Anfang, praktisch noch am Start. Besser sieht es bei Elektronikmärkten (Planet, MM), großen Supermartketten (EDEKA, real) und Baumaäkrten (Bahr, hagebau) sowie Möbelhäusern (Mann Mobilia XXL) aus.
    Die hateen früher Osram, mittlerweile Philips. Und dann häufig immer die neuesten Aufsteller mit den aktuellsten Modellen zu den tiefsten Preisen (zumindest di mit Philips im Sortiment).
    Generell ist es leider noch so, dass einfach zu viel NoName-Müll auf den Markt geschmissen wird und die unbedarften Bürger dann auf die LED-Technik aus Unwissenheit schlecht zu sprechen sind. Geiz ist eben geil und jammern auch…

  3. @ Chris:
    Danke für die Info.

    Ich wollte ja eingentlich auch etwas die Sinnhaftigkeit von Wolfgangs Urteilen dieser Angebote ansprechen, zB.:

    „Wolfgang: Wer also “auf Teufel komm’ ‘raus” sparen will/muss, einen deutlich breiteren Abstrahlwinkel als den der meisten Halogenspots (rund 35 Grad) braucht und keine großen Ansprüche an Helligkeit, Farbtemperatur und Farbwiedergabe stellt, der könnte mit den Lidl-Lampen einigermaßen glücklich werden. Rund 70-80 Prozent Energieersparnis gegenüber herkömmlichen Halo-Hitzespendern sind ja ein stichhaltiges Umweltschutz- und Kostenargument.“

    Mag ja sein, dass es Leute gibt, da da zugreifen.
    Aber, wer von einer Halogenlampe, die durchwegs Ra100 aufweisen auf sowas umsteigt, darf schon nicht sehr verwöhnt sein, wenn er nicht – sparen hin oder her – wieder zur Halogen greift. Also dafür eine indirekte Empfehlung abzugeben, für solche, die mit wenig zufrieden sind, also ich weiß nicht. Und der Umweltschutzaspekt, wenn nach ein paar Monaten wieder Elektronikschrott anfällt, naja.

    Interessant ist jedoch die Tedenz, dass viele Leute noch abwarten, und die (Marken)Lampen trotzdem etwas günstiger wurden, siehe zB. im LEDON-Onlineshop, die GU10 sind ca. 2 € günstiger zu bekommen als Anfang 2012.
    Es geht offenbar also auch so, ohne dass man sich mit zweifelhaften Baumarktangeboten begnügen muss.

  4. @Johannes: Rezensionen bei Amazon & Co, sind in der Regel anonym bzw. von Leuten, die ich nicht kenne und deren Kompetenz ich nicht beurteilen kann. Es können auch Mitarbeiter der Hersteller und Händler sein und somit Fakes (Stichwort „Astroturfing“). Aus journalistischer Sicht ist das also weitgehend wertlos.
    .
    Die Beurteilung der Sonderangebote hier im Blog geschieht (bis auf Ausnahmen, siehe die Casalux-Leuchte) nur auf Basis der Infos in den Beilagen, weiteren Recherchen und Erfahrungswerten (ist ja nicht alles neu, was hier angeboten wird). Ich würde mich aber auch nicht dagegen wehren, wenn mir irgendwann vor diversen Sonderaktionen massenhaft Testlampen zugeschickt würden 😉
    .
    Eine generelle Verteufelung von Baumarkt- und Discounter-Angeboten ist meines Erachtens nicht zielführend. Immerhin ist das für den Massenmarkt ein wichtiges Einstiegsportal und viele Kunden sind offensichtlich mit dem gebotenen LED-Preis/Leistungsverhältnis zufrieden. Natürlich gibt’s die optimalen Lösungen meist woanders, aber das kann sich entweder nicht jeder leisten oder er weiß es nicht. Vielleicht kann ich ja mit diesem Blog und dem stetigen Bohren und der Kritik an den mangelhaften (und teils gesetzwidrig lückenhaften) Prospekt/Internet-Infos dazu beitragen, dass die Schere zwischen Flop und Top etwas kleiner wird. Dafür gibt’s meiner Beobachtung nach schon diverse kleine Indizien. Was den LED-Nachholbedarf vieler Beleuchtungs-Fachläden angeht, hat Chris aber leider recht – zumindest hier in Deutschland.
    .
    Ansonsten darfst Du gerne die Sinnhaftigkeit meines Tuns bezweifeln – ist ja mein unbezahltes Freizeit-/Privatvergnügen. Damit kann ich hier „meinen Stiefel durchziehen“ und bin niemandem Rechenschaft schuldig.

  5. Die Lidl-Spots haben (korrekt vermutet) 90° Abstrahlwinkel, CRI ist mit „>= 70“ Ra angegeben.

  6. @Rolf: Danke, dann lag ich ja mit meiner Schätzung zum Farbwiedergabeindex ganz gut. Und? Gekauft? Sind sie Deiner Meinung nach ihren Preis wert?

  7. „Wolfgang: Ansonsten darfst Du gerne die Sinnhaftigkeit meines Tuns bezweifeln – ist ja mein unbezahltes Freizeit-/Privatvergnügen. Damit kann ich hier “meinen Stiefel durchziehen” und bin niemandem Rechenschaft schuldig.“
    .
    Alles klar, danke für die Info Wolfgang 😉
    Damit komme ich gut klar, es müssen mich ja nicht alle Beiträge (zB. über Baumärkte) in gleichem Ausmaß interessieren.
    Gruß Johannes

  8. @Johannes: Danke für das Verständnis. Die Baumarkt/-Discounter-Beiträge gehören übrigens zu den meistabgerufenen im Blog, deutlich mehr als die eher fachlichen Artikel. Die meisten Leser hier sind also offensichtlich keine „hartgesottenen LED-Experten“ und genau das passt prima zur Absicht dieses Blogs.

  9. „@ Wolfgang: Die Baumarkt/-Discounter-Beiträge gehören übrigens zu den meistabgerufenen im Blog, deutlich mehr als die eher fachlichen Artikel.“
    .
    So kann man sich täuschen, ich war mir ziemlich sicher, dass es genau umgekehrt ist 😉
    Ich bin ja eigentlich über die Google Bildersuche auf das Testpaket mit den LEDON GU10 aufmerksam geworden…

  10. @Johannes: … und um die Überraschung eventuell komplett zu machen: Die absoluten Spitzenwerte bei den Abrufen wurden bisher fast durchweg von Beiträgen erreicht, die nix mit LEDs zu tun haben 😉
    (Auch das passt übrigens hervorragend zu meiner Blog-Strategie)

  11. @Wolfgang: Einer davon hängt bei Freunden im Kinderzimmer – deutlich besser als der gelbe 0,9W-Ikea-Dekospot vorher. 😉 Und bei ungefähr 1,5m Entfernung kommt noch gut Licht im Kleiderschrank an. CRI mag nicht ganz so berauschend sein, ist da aber sekundär. Zu den Punkten, wo Farbwiedergabe wichtig ist, (Wickeltisch und so) leuchten noch Halogenspots.

  12. Am heutigen 13.12.2012 gab es in Heusenstamm bei Aldi Süd eine Stabtaschenlampe mit 10 Watt LED. Nun die Frage, wie weit leuchtet diese Lampe, wenn der Strahl als Spot gehalten wird. Mit freundlichem Gruß L.Fischer

  13. Das erste Angebot vom Sept 12 ist jetzt schon einige Monate her aber für mich war es ein Auftakt.
    Hatte ursprünglich geplant, mich erst Ende 2013/Anfang 2014 mit dem Thema LED-Beleuchtung für den eigenen Hausgebrauch auseinanderzusetzen – von LED-Nachtlichern mal abgesehen. Für diesen Zeitraum vermutete ich ein ordentliches Preis/Leistungsverhältnis.

    Die 10W Aldi-LED Lampe war die erste LED mit brauchbarere Helligkeit, die ich auch als „bezahlbar“ eingestuft habe. Oder umgekehrt, von den bezahlenswerten LED-Leuchtmitteln war das die erste, die eine brauchbare Leistung hatte. E27-Retrofit-Leuchtmittel mit 40W brauche ich nicht zu kaufen, da ich solch schwache Leuchten nicht einsetzte.

    Die 10W Aldi-”Birne” hat mich also dazu gebracht, das Thema LED-Beleuchtung im Haus etwas zu beschleunigen. Bei einem Kollegen übernahmen die LED-Strahler von Lidl diese Katalyse.

    Anderen wird es ähnlich gehen, da das Kostenverhältnis zwischen Glühbirne und Marken-LED noch immer eine psychologische Hürde darstellt und eine Rechnung über 20 Jahre Amortisationszeit einer Haushaltslampe nur wenige in unserer schnellebigen Zeit ernsthaft interessiert. Fast keiner glaubt, daß die Elektroniken, insbes. die Elkos, so lange halten oder daß die umgebende Lampe so lange dem Geschmacksdruck standhält.

    Deshalb finde ich es prima, daß hier auch immer wieder Supermarkts- und Baumarktsangebote beleuchtet werden. Wie jetzt im März 2013 das wenig empfehlenswerte Toom Angebot.

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