Rund 300 LEDON-Lampen leuchten im „Schloss Dracula“

16 Gewinner können sich dieses Jahr auf einer Reise nach Rumänien ansehen, wie sich moderne LED-Lampen in die sehr spezielle Atmosphäre eines sagenumwobenen, mittelalterlichen Schlosses einfügen.

LEDON-Schloss Bran-Innen
Unter anderem diese LED-„Kerzen“ des österreichischen Retrofit-Spezialisten LEDON leuchten seit August in den Räumen von Schloss Bran in Siebenbürgen – auch als „Schloss Dracula“ bekannt. (Fotos: LEDON-PR)

Schloss Bran-aussenWoran denkt Ihr spontan, wenn Ihr „Strom“ und „Vampir“ hören? Vermutlich an Euren Energieversorger, der Euch zwar hoffentlich nicht in den Hals beißt, aber mit der Stromrechnung das sauer verdiente Geld vom Konto saugt. Als treue Fastvoice-Blogleser wisst Ihr immerhin, dass Ihr diesen Aderlass mit dem Umstieg auf LED-Beleuchtung eindämmen und den „Stromern“ ein bisschen in die Suppe spucken könnt.

Die „LEDON Lamp GmbH“ aus Lustenau in Vorarlberg bringt jetzt eine neue, überraschende Verbindung zwischen den beiden Begriffen ins Spiel: Seit August ist der LED-Retrofit-Spezialist nämlich nach eigenen Angaben offizieller Beleuchtungspartner von Schloss Bran in Siebenbürgen – früher Transsilvanien. Bekannt wurde das mittelalterliche Gemäuer als „Draculas Schloss“, weil es sehr an die in Bram Stokers „Dracula“-Roman beschriebene Burg voller blutsaugender Vampire erinnert.

LED-„Kerzen“ in historischen Kronleuchtern

Inzwischen leuchten in den zahlreichen original erhaltenen Zimmern rund 300 LED-Lampen aus dem reichhaltigen LEDON-Sortiment – vorwiegend klare 5-Watt-„Kerzen“ mit „Cree“-LED-Chips, „warm-weißem“ Licht (2700 Kelvin), 220 Lumen Lichtstrom und einem neuerdings verbesserten Farbwiedergabeindex von Ra 90 (statt bisher Ra 80, noch nicht offiziell auf dem Markt). Die machen sich offenbar auch sehr gut in den zahlreichen Kronleuchtern des Schlosses.

Die aktuellen Schlossherren, die das Gebäude zu einem Museum umgestaltet haben, zeigten sich jedenfalls nicht nur von der bis zu 85prozentigen Stromersparnis gegenüber herkömmlichen Glühlampen angetan, sondern vor allem von der LED-Lichtqualität. Schloss-Marketingdirektor Alexandru Priscu:

„Wir haben bereits früher versucht, auf energiesparende Beleuchtung im Schloss zu setzen. Leider ging das immer zu Lasten einer natürlichen Farbwiedergabe. Mit der neuen Beleuchtung haben wir endlich einen optimale Kombination aus Energieeffizienz und standesgemäßer Ausleuchtung unserer Exponate gefunden“.

Historie und Moderne vereint – keine Utopie.

„Vampirlicht“-Gewinnspiel mit Wochenend-Trip

Falls Sie sich das selbst mal gratis und unverbindlich anschauen wollen, sollten Sie bis zum 30. Oktober beim LEDON-„Vampirlicht“-Gewinnspiel mitmachen. Unter den Teilnehmern werden 8 x 2 Glückliche ausgelost für eine spannende Wochenendreise nach Rumänien im offiziellen Wert von jeweils ca. 3000 Euro.

Vom 22. bis 24. November geht’s mit fachkundiger LEDON-Begleitung in die Region um Bran und natürlich auch ins „Dracula-Schloss“ zu einem sehr speziellen Abend-Event. Höchst interessant dürfte dabei beispielsweise die Erkundung sein, wie Vampire auf LED-Licht reagieren (nein, wir reden nicht von einer Senioren-Kaffeefahrt mit Heizdecken-Verkaufsveranstaltung – hier kommt Graf Dracula persönlich!).

Sichere LED-Lampen für Kinder und Jugendliche

Apropos „gratis“: LEDON will in nächster Zeit mit Hilfe seiner Club-Mitglieder was Gutes für junge Leute tun. Das deutsche Umweltbundesamt hatte schon 2010 empfohlen, in Räumen mit vielen Kindern oder Jugendlichen auf die Bruchsicherheit von Kompaktleuchtstofflampen zu achten. Alternativ wurde auf Leuchtmittel ohne Quecksilber verwiesen – am besten mit LED-Technik.

Sie können LEDON jetzt bei der Suche nach einer gemeinnützigen Einrichtung helfen, die von einem gesponserten Wechsel auf LED-Lampen profitieren würde – etwa eine Kita oder eine Jugendbegegnungsstätte in der näheren Umgebung, die immer noch von stromfressenden „Glühbirnen“ oder quecksilberhaltigen Leuchtstofflampen erhellt wird.

Vorschläge mit ein paar Fotos und einem kurzen, erklärenden Text können Sie bis Sonntag, 15. September, an newsletter@ledon.de schicken. Am besten registrieren Sie sich vorher als LEDON-Club-Mitglied, wenn Sie’s nicht schon sind. Dann profitieren Sie unter anderem auch von der Garantieverlängerung für LEDON-Lampen auf drei Jahre.

Mehr zum Thema:

Im Test: Der 7-Watt-LEDON-Bestseller mit neuer LED-Dimmtechnologie

LEDON-Start ins Jahr 2013: Neue Lampe, neue Verpackung

Neue LEDON-LED-Spots: Back in black

Diesen Beitrag drucken

Beitrag teilen:
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmailFacebooktwittergoogle_pluslinkedinmail
Folge mir bei
twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

26 Gedanken zu „Rund 300 LEDON-Lampen leuchten im „Schloss Dracula“

  1. Das verstehe ich jetzt nicht bei der LED Beleuchtung ist die energieeinsparung zweitranig es geht doch verallen um die deutlich bessere qualität und haltbarkeit,
    zum beispiel ich nutze weit über ein Vierteljahrhundert Energiesparlampen durch die umstellung auf LED Beleuchtung habe ich vorallen mehr komfort.

    frankkl

    • Richtig, danke für den Hinweis. Zitat aus der LEDON-Pressemitteilung:

      Neben den immensen Energieeinsparungen von rund 85 Prozent gegenüber vergleichbaren Glühlampen und der mit 25.000 Betriebsstunden sehr langen Lebensdauer der neuen Leuchtmittel, spielte noch ein anderer Aspekt eine entscheidende Rolle für die Kooperation von Schloss Bran mit LEDON. „Uns hat insbesondere die Lichtqualität der LED-Lampen überzeugt“, erläutert Alexandru Priscu, Marketingdirektor von Schloss Bran. „Wir haben bereits früher versucht, auf energiesparende Beleuchtung im Schloss zu setzen. Leider ging das immer zu Lasten einer natürlichen Farbwiedergabe. Mit der neuen Beleuchtung haben wir endlich einen optimale Kombination aus Energieeffizienz und standesgemäßer Ausleuchtung unserer Exponate gefunden“, so Priscu.

      Ich habe das jetzt zur Klarstellung im Text ergänzt.

      • Und die Atikeleinleitung legte wieder sehr grossen wert auf das Sparen !

        Ich lege ehr auf den Komfort und der Haltbarkeit wert,
        ausserdem ist praktisch keine einsparung gegeben das kann ich aus eigender erfahrung sagen den ich habe gröstenteils auf LED Beleuchtung umgestellt.

        frankkl

  2. Das Einsparungspotential hängt sicher auch noch mal sehr stark mit dem Verwendungszweck zusammen. Es wird hier wohl keine(r) ernsthaft glauben, dass sich zB. 10 Stk. GU10 Halogenlampen à 50 Watt bei täglich mehrstündiger Betriebsdauer gegenüber 7 W GU10 LEDs nicht früher oder später auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Ob sich hingegen eine € 20,- LED in der Abstellkammer jemals rentiert (Schaltfestigkeit hin oder her, Osram Halogenglühlampen in allen Formen sind zB. immerhin auch mit 50.000 Schaltzyklen beschrieben) sei mal dahingestellt.
    Das vorrangige Argument für LED ist denke ich definitiv der Energiespareffekt. Die höhere Schaltfestigkeit und längere Lebensdauer kommt noch dazu und relativiert den höheren Preis des LED-Leuchmittels. Denn zum Preis der gewöhnlichen E27 Glühlampen, die um ein bis zwei Euro pro Stk. zu bekommen waren, wird’s LEDs schon konstruktionsbedingt nie geben können.

  3. Ob LED-Lampen gegenüber Kompaktleuchtstofflampen wirtschaftlicher sin, kommt auf die Einsatzbedingungen an.
    Objektiv gesehen ist bis jetzt das einzige Argument für ESL deren (meistens) geringerer Anschaffungspreis gegenüber LED.

    Dafür ist deren (ESL) Optik bestenfalls zu ertragen, außer die Lampe leuchtet 😀
    Und dann kommt es eben auf die Farbwiedergabe an.

    Speziell bei Spots (gerichtetes Licht) bringen ESL wenig, da ist deren Effizienz sehr schlecht. Und genau das ist eine große Stärke bei LED-Lampen.

    • Es kommt halt auch drauf an, wo man die Lampe einsetzt. Im Abstellraum, Keller, Dachboden oder im Außenbereich kann man durchaus gut auf KLL zurückgreifen, im Wohnzimmer wegen der bescheidenen Lichtqualität eher weniger. Außerdem sind KLL dort gut, wo LED noch nicht hingekommen sind oder eine einzelne Lampe deutlich über 20 Euro kostet, also z.B. bei Lichtstärken ab 75 Watt aufwärts. Einen 150 Watt Ersatz wird man bei LED-Lampen nämlich (noch) vergeblich suchen und bei 100 Watt fällt mit nur die 20 Watt Philips Master LED für knapp 50 Euro ein. Da wird man sich dann schon überlegen, ob man sich nicht doch besser eine 23 Watt Marken KLL für 7-8 Euro kauft oder sogar eine Billiglampe, die es manchmal schon für 1 Euro gibt. Im Bereich bis 60 Watt gibt es aber keinen Grund, KLL zu kaufen, da selbst Marken-LED-Lampen schon unter 10 Euro zu bekommen sind und somit vielleicht noch 1-2 Euro günstiger als eine Marken-KLL (mannchmal sogar teurer). Bei Spots sind LED eigentlich immer überlegen, weil KLL kein gerichtetes Licht abgeben bzw nur mit hohem Streuverlust. Außerdem brauchen KLL-Spots oft eine gefühlte Ewigkeit (bis zu 5 Minuten), bis sie richtig hell sind ;-).

      Ich habe übrigens zuhause fast nur noch Marken-LED-Lampen verschiedener Hersteller und bin von der Lichtqualität begeistert. Eine einzige KLL habe ich aber dennoch im Einsatz, und zwar eine blaue 18 Watt KLL mit 770 Lumen, die ich ab und zu in den Deckenfluter reindrehe. Durch das milchig-weiße Alabaster-Glas des Fluters sieht das einfach klasse aus 😉

  4. Energiesparlampen kommen nur noch in Ausnahmefällen infrage haben da noch welche mit Sockel G23 die sind praktisch alternativlos
    und den im Sockel E14 Bereich wird es bald auch in normaler helligheit mit LED Birnen/Kerzen geben (der Strahlerkram ist mir ehr egal).

    Die Kosten sind da zweitrangig da normale normale LED Lampen sowieso durchschnittlich mindestens 20000 Stunden halten sollten,
    da braucht man alle paar Jahre mal (10 bis 20 Euro) zuinvestieren durfte kein problem sein bei den Komfort und der Qualität der LED Beleuchtung.

    frankkl

  5. @Markus

    Im Keller sind Glühlampen effektiver und wirtschaftlicher als ESL.
    Die Einschaltverzögerung und Schaltfestigkeit ist einfach besser.

    150W ist keine gängige Leistungsgruppe. Die meisten Leuchten sind bestenfalls bis 100W Leistungsaufnahme konzipiert. Interessant wird es erst wieder bei 200W/250W Halogen, damit sind bis zu 4.200lm möglich.

    Von den ursprünglich deklarierten 770lm sind sicher nur noch 600lm geblieben. Und da gibt es auch LED-Lampen, welche blaues Licht emittieren können (Philips Master LEDbulb 12/17/20 W). Dazu braucht bloß die gelbe Kunststoffabdeckung abgenommen werden.

    @frankkl
    Für E14 gibt es Rundstrahler mit 330lm Lichtstrom. Die sind durchaus ein brauchbarer Ersatz für 40W Glühlampen.

    • Diese Sockel E14 Kerzen mit 330 Lumen habe ich selbstverständlich,
      die sind aber kein Ersatz für 8 Watt Energiesparlampen oder 40 Watt Glühlampen !
      aber da kommen ja bald meine normal hellen Sockel E14 LED Lampen.

      frankkl

        • Aber die normalen Sockel E14 LED-Kerzen mit 470 Lumen noch nicht !

          Habe mir diesen Monat errstmal eine LED Lampe mit Sockel G23 im 238mm Warmweiß 590 Lumen bestellt,
          die haben jetzt plötzlich eine normale kompakte Grösse für meine Frau ihre Schreibtischlampe ist ganz wichtig.

          Langsam bekomme ich für fast alle Anwendungen LED Lampen bisher hat der Sockel E 14 und G23 noch grosse probleme gemacht !

          frankkl

          • Wieso sollen matte LED-Kerzen „normal“ sein und klare nicht? Bei den Glühlampenkerzen war’s ja eher umgekehrt: Da gab’s zuletzt meistens nur noch klare Teile zu kaufen, weil die matten in der EU schon lange nicht mehr produziert bzw. hierher importiert werden dürfen.

            Und die LEDON-Kerzen oben im Bild aus Schloss Bran sind ebenfalls klar. Ist das etwa „unnormal“?

        • Also nur „LED Star“-Klasse, d.h. mit ggf. reduzierter Lebensdauer, insbesondere durch den höheren Energiefluss. Man wird sehen, wie lange sie beim Durchschnittskunden durchhalten.

          BTW man sieht hier auch sehr schön, dass die EU bei ihrer neuen Deklarationsverordnung wieder mal geschlampt hat und versäumt hat, spezifische Anforderungen an den Spektralplot zu machen. Dieser auf der LED-centrum-Seite ist so gut wie wertlos: Zu geringe Auflösung, keine Ticmarks (also die Striche, die anzeigen, auf welchen Achsenabschnitt sich die Nanometer-Angaben darunter genau beziehen), dann noch als unscharfes Jpeg gespeichert.

          @LED-Centrum: Setzen, fünf minus.

          @EU: Bitte nachbessern! Für den Fall, dass EU-Kommissions-Mitarbeiter hier mitlesen, mein Vorschlag: Auflösung der Grafik mindestens 1 Pixel/Nanometer, ein für Liniengrafiken geeignetes Grafikformat (z.B. PNG, GIF, oder auch PDF). Zusätzlich: Tabellierte Daten in maschinenlesbarem Format (z.B. CSV oder Excel/OpenOffice-Tabelle) mit Spalte 1: Wellenlänge (mindestens von 400 bis 750 nm, das umfasst den wesentlichen Teil des sichtbaren Spektrums), Spalte 2: spektrale Intensität (relative Skalierung genügt, da der Gesamtlichtstrom ja eh angegeben werden muss), Spalte 3: Standardabweichung der spektralen Intensität.

          Man darf den Anbietern nunmal keinen noch so kleinen Spielraum lassen, ihre gesetzlich geforderten Angaben nachträglich zu verschleiern, denn sonst werden sie in fast jedem Fall genau das tun.

          • Ich würde hier nicht voreilig dem LED-Zentrum den schwarzen Peter zuschustern. Dort kann man wohl auch nur das veröffentlichen, was die Hersteller zur Verfügung stellen. Oder soll jetzt jeder Händler eigene, ausführliche Messungen durchführen? Dann werden die Lampen aber ziemlich teuer.

            Und was die Lebensdauer der 470-Lumen-Osram-Kerzen angeht: Offiziell 20.000 Leuchtstunden und 100.000 Schaltzyklen sind doch wirklich nicht schlecht. Außerdem dürfen sie am Tc-Punkt bis zu 95 Grad heiß werden – da bleibt vermutlich sehr viel „Headroom“. Vielleicht schickt mir ja irgend jemand so ein Teil zum Testen, dann könnte ich sehen, wie warm die tatsächlich im Dauerbetrieb werden. Osram, Online-Shops, anyone? 😉

          • @Wolfgang: Ich ging davon aus, dass sich die EU-Vorschriften, ähnlich wie die Gewährleistungspflicht, zunächst mal an die Händler richten, da die Hersteller ja oft genug außerhalb der EU sitzen oder produzieren. Natürlich wäre ein direkter mahnender Zeigefinger auf die Hersteller selbst das Beste, aber in einer marktwirtschaftlichen Politik wohl leider schwer durchsetzbar. Entsprechend korrigiere ich daher meinen vorigen Post, dafür mit zusätzlichem Hersteller-Verantwortungsmalus: Osram, setzen, sechs! 😉

            Es bleibt festzuhalten, dass die LED-Star-Linie dennoch eher „Einsteiger“-Linie ist, mit entsprechend geringeren Qualitätsstandards.

          • Und noch ein Nachtrag: Es wird, laut Conrad durchaus ab Ende September dort (und damit vermutlich auch anderswo) „Superstar“-Versionen der gleichen Leuchtkraftklasse geben, und zwar sowohl klar als auch matt. Der einzige Unterschied lt. Conrad ist die Dimmbarkeit bei der „Superstar“. Leider sind beide bisher nur in der für mich unbrauchbaren 2700-K-Version angekündigt (gerade die höhere Leuchtkraft würde sich eher für >=3000 K eignen). Andererseits hat mein Versuch, den unscharfen Plot zu analysieren (zweimal mit PlotDigitizer ausgelesen), eher eine Farbtemperatur von 3000 K und Ra=82 zutage gefördert oder 2700 K mit extremen rosa Farbstich, dafür aber Ra bis 88(!), je nachdem, wo man die 800 nm ansetzt (die 200 nm am Schnittpunkt mit der y-Achse nehme ich mal als gegeben an).

            Schon früher hat Osram dazu geneigt, etwas höhere Farbtemperaturen zu erzeugen, als deklariert waren, ebenso leicht rosastichiges Licht. Laut Stiftung Warentest z.B. 2800 statt 2700 K für manche „Superstars“, und auch schonmal 3400 statt 3000 K für die „Parathom Classic“ A40 in „test“ 3/2011.

          • Noch ein Nachtrag: Offenbar versucht Osram weiterhin alles, um die genauen Spektraldaten zu verbergen: Auf deren Webseite tauchen die gleichen unbrauchbaren weil undeklarierten Pseudoplots auf, d.h. LED-Zentrum hat tatsächlich unbrauchbare Daten geliefert bekommen. Der von der 6500 K Daylight z.B. entspricht einer Lampe mit 5300 Kelvin mit starken Rosa-Stich (den die tatsächliche Lampe nicht hat). Zum Vergleich: Die Ledon-Plots sind zwar auch nur analog, und nur wenig größer, aber wenigstens sauber deklariert und liefern realistische Ergebnisse). Mehr noch: Offenbar hat Osram encapsulated Postscript (eps)-Bilder in Jpeg (.eps.jpg) umgewandelt und damit die in ersteren bereits enthaltenen(!) Digitaldaten verwischt. Jeder, der mit verschiedenen Bildformaten gearbeitet hat, weiß, das JPG bei Diagrammen u.ä. keinen Vorteil, sondern nur Nachteile bringt. Es sei denn, die Daten- und Konturverwischung ist das eigentliche Ziel der Übung…

            Wie gesagt: Hätte die EU Spektraldaten in maschinenlesbarer Form (Textdatei) verlangt, gäbe es keine Ausreden mehr. So aber bleibt es eine Einladung, winzige Alibibildchen ohne jede Aussagekraft zu veröffentlichen. Für den Verbraucher ist unterm Strich nichts gewonnen, denn nun kann man ihm problemlos eine Ra=70-Lampe unterschieben und auf einen Plot verweisen, der dank JPEG-Artefakten einen Ra=85 vortäuscht (hier kommt es tatsächlich auf feine Details in der Kurve an!). Und solange brauchbare Spektrometer soviel kosten wie ein Kleinwagen, wird auch kaum jemand das überprüfen. Obwohl – spektrografie-erfahrener Amateurastronom anyone?

            Aber wen überrascht das, wenn die EU nichtmal die detaillierte Aufschlüsselung von Aromastoffen oder Pflanzenölen (z.B. ob umweltfeindlich gewonnenes Palmöl drin ist) in Lebensmitteln(!) verlangt 🙁

    • Das mit den Glühlampen im Keller stimmt natürlich. Dazu kommt auch noch, das man sich im Keller meistens nicht so lange aufhält und deshalb auch fast nichts sparen kann.
      Was die Leistungsaufnahme der Leuchten angeht. Genau da liegt doch der Vorteil der KLL. Viele E27 Leuchten sind nur bis 100 Watt, manche sogar nur bis 60 Watt zugelassen. Eine 100 Watt Glühlampe in einer bis 60 Watt zugelassenen Leuchte wäre also nicht besonders ratsam, eine 23 Watt KLL hingegen kein Problem. Theoretisch geht sogar eine 32 Watt KLL (wenn sie denn in die Leuchte reinpasst ;-)). Bei E14 ist ähnlich. Auf vielen Leuchten steht max 40 Watt und wer es trotzdem heller haben will, kann (vorerst) nur auf KLL zurückgreifen oder die Leuchte komplett austauschen. Und in solchen (zugegeben eher seltenen) Fällen kann es noch sinnvoll sein, Leuchtstofflampen zu verwenden.
      Was die blaue Lampe angeht. Ja, das mit der Philips Master LED und der gelben Abdeckung ist mir durchaus bekannt. Ich hab auch eine Lichterkette mit 120 blauen LEDs zuhause und auch das sieht klasse aus ;-). Der Farbton ist aber anders als bei der KLL. Die LEDs sind intensiv dunkelblau, während die KLL hellblau (himmelblau) leuchtet. Hell genug ist die KLL aber in jedem Fall (fast schon zu hell). Zu intensives blaues Licht soll ja angeblich auch ungesund bzw schädlich für die Augen sein. Naja, ich habe bisher jedenfalls keine Probleme damit 😉

      Ich habe beim Kauf meines Deckenfluters auch darauf geachtet, das der eine E27 Fassung hat. So kann ich von der 6 Watt LED über farbige Lampen bis zur 200 Watt Glühbirne alles reindrehen, wozu ich gerade Lust habe (meistens ist aber eine Osram Star 10 Watt im Einsatz). Bei einem Fluter mit Halogenstäben ginge das nicht und bisher gibts da wohl auch noch keinen vernünftigen LED Ersatz (und KLL auch nicht).
      Das gleiche gilt übrigens auch für G9 Stiftsockellampen.

      • Huch, jetzt ist mein Beitrag wohl etwas zu tief gerutscht. Sollte eigentlich etwas weiter oben unter den Beitrag von Chris.

      • Hallo Markus, ich vermute, dass die „blaue“ KLL einfach eine mit Lichtfarbe „Tageslicht“/6500 Kelvin ist. Dieses erscheint bei geringer Helligkeit (z.B. einzelne Lampe auf einen ganzen Raum) bläulich, bei hoher Helligkeit dagegen neutralweiß (vgl. Computerdisplay, das ist auch meist auf 6500 K eingestellt). Die Treiber-LEDs unter dem Phosphor (bei der Philips Master also unter der „Haube“) dagegen Königsblau, ohne Anteile im Grün oder gar Rot.

        Ingo

        • Hallo Ingo, die KLL leuchtet tatsächlich blau.Die gibts hier in einem Möbelhaus für 5 Euro in blau, grün und rot (wobei letztere eher Pink leuchtet). Im ausgeschalteten Zustand sehen die Lampen alle weiß aus, erst beim einschalten wirds farbig. Verbrauch ist bei allen Lampen 18 Watt, wobei die grüne Lampe extrem hell ist (die konnte man in dem Möbelhaus testen). Laut Verpackung soll diese sogar über 1000 Lumen haben und einer 90 Watt Glühlampe entsprechen. Das steht allerdings auch auf der blauen Lampe mit 770 Lumen. Nun, da ich noch nie eine blaue oder grüne 90 Watt Glühbirne gesehen habe, kann man das glauben oder nicht. Wenn man aber mal eine blaue 40 Watt Glühlampe („Partybirne“) zum Vergleich nimmt, dann würde ich allerdings sagen, das man davon schon einige braucht, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen ;-).

          Die Lichtfarbe 6500 k ist mir auch bestens bekannt, weil ich eine Straßenlaterne mit 2 Leuchtstoffröhren vor meinem Wohnzimmerfenster (Dachgeschoss) habe :-(. Meine Begeisterung für diese kostenlose Beleuchtung hält sich allerdings in überschaubaren Grenzen (vor allem im Sommer, wenn ich auch nachts das Fenster aufhabe) und die Lichtfarbe ist überhaupt kein Vergleich zu der blauen KLL.

          • Hallo Markus! Also doch eine Party-KLL, normalerweise für die Allgemeinbeleuchtung ungeeignet (der CRI ist bei diesen nicht nur schlecht, er ist nicht einmal definiert!), aber evtl. für einen Kellerraum durchaus von Vorteil, da bei schwächerem Licht blaugrüne Anteile besser wahrgenommen werden (gelbgrün bei hellerem Licht).

            Eine Straßenlaterne mit 6500 K? Habe ich noch nie gesehen; ich kenne nur die mit ca. 4000 K (neutralweiß, in langen Röhren), sowie die gelblichen Natriumdampflampen, ferner die veralteten Quecksilberhochdrucklampen, die aber Kolben statt Röhren haben. Allerdings scheint mir die Lichtqualität auch bei den weißen Röhren deutlich schlechter zu sein als bei KLL mit 4000 K, vermutlich weil die CRI-Anforderungen bei Straßenlampen deutlich niedriger sind. Kein vergleich zu meiner 6500 K „Nature Color“ (Ra=92), die ich im Bad habe. Fast wie Urlaub am Strand!

            Wobei ich eine weiße Straßenlaterne vor dem Fenster im Sommer durchaus praktisch fände, treibt sie doch die Mücken aus der Wohnung! 😉

  6. @Ingo

    „Und solange brauchbare Spektrometer soviel kosten wie ein Kleinwagen, wird auch kaum jemand das überprüfen.“

    Schau mal bei Gigahertz-Optik. Dort gibt es den BTS256. Der kostet nur so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen. Ist aber auch nur ein Spektrometer.
    Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, daß einer der in dieser Hinsicht aktiveren Händler wie ELV z.B. oder Lumitronix das mißt.
    Oder nach der Anleitung in „Funkamteur (FA)“ 11/10 S. 1168 selbst bauen. Gitterfolie, einige Linsen, CCD-Zeile, Steuereinheit, Gehäuse, DSO.

Kommentare sind geschlossen.